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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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GutenTag, Herr Hellseher!

Manchmal tut man Dinge, ohne viel darüber nachzudenken. Rein intuitiv sozusagen. Und da kann man dann auch als Wissenschaftlerin tatsächlich bei einem Hellseher landen.

Ich war immer neugierig auf Neues. Hab viel ausprobiert in meinem Leben. Ich bin drachengeflogen, auf einem Elefanten durch den Dschungel geritten, war auf einer Teufelsaustreibung, am Kraterrand eines Vulkans, habe die letzten Drachen dieser Welt auf Komodo besucht und möchte weiterhin Dinge tun, die mir neu sind. Manchmal stellt sich dann auch eher eine außergewöhnliche Frage: Warum nicht einen Hellseher besuchen. Meine Freundin Schnupsi hat mir über Jahre hinweg immer wieder von ihrem erzählt. „Meinem bayerischen Indianer.“ Er sitzt in einer kleinen Kammer, gleich hinter dem Rathaus neben der Kirche in einem schmucken bayerischen Örtchen. Ist gläubig. Ein wenig schräg. So was wie allwissend – von Vergangenheit bis Zukunft. Hat Klientel von hier bis Dubai. Trägt sein Haar lang und heißt Günter. „Da könnte ich ja vielleicht auch mal hingehen, was meinst Du Schnupsi?“ "Freillich!"

Schwupps stehe ich vor der alten Holztür und die Neugierde, ein fester Händedruck und der Blick auf ein großes, goldenen Kreuz mit bunten Steinen an einer kräftigen braunen Brust ziehen mich in die Kammer. „Setz Dich! Weißt Du, was ich mache?“ „Ja, Du bist Lebensberater.“ Breites freundliches Grinsen. „Ich lese aus der Hand.“ „Ahhh.“ „Ich erzähle Dir was aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und nicht nur das, was Du gerne hören willst.“ Ich überlege kurz, ob ich vielleicht nicht doch besser wieder gehe..

Dann denk ich: Nun, ist ja ganz einfach, ich glaub einfach nur das, was ich gerne hören will. Das hat mir ja schon öfters geholfen im Leben. Und Günter sprudelt los... Seit meiner Geburt stünden erstaunlich viele Schutzengel an meiner Wiege. Diese behüten mich bis zum Schluss. Und bis zu selbigem dauere es noch 25 Jahre. Die verbringe ich mit dem aktuellen Mann an meiner Seite. Der absolut der Richtige ist. Wir beide hätten uns gesucht und gefunden. Ein Umzug, der bald anstehe, bringe mich ans Wasser. Das ich dringend brauche. Und in die Natur. Dort werde ich mich energiegeladen und so richtig frei fühlen. Bis hier hat er sein Geld schon richtig verdient. Gerade wäre ich seines Erachtens ein bisschen faul, das würde sich aber bald ändern. (Zugegeben ich sehe nach Urlaub aus). Beruflich nähme ich in zwei Jahren sogar noch mal einen neuen Anlauf. Wie alles im beruflichen Leben, würde mir auch das wieder gelingen. Und und und... Dann sagt er: „Kommen wir zur Gesundheit." Und ich spitze die Ohren. „Du siehst gesund aus. Du bist gesund. Da sind nur kleine Befindlichkeiten, an denen Du arbeiten könntest, damit Du die nächsten Jahre in der vertikalen verbringst. Morgens kommst Du nicht in die Gänge. Du hast Eisenmangel. Trink Kräuterblut. Dein Problem ist Stress. Du bist übersäuert. Gibt es ein alte Mittel, hol Dir beim DM Bullrichsalz. Wichtig: Du brauchst mehr Flüssigkeit. Trink morgens schon 2 Liter. Ess‘ abends nichts Kaltes mehr. Dein Darm möchte abends Warmes haben. Und dann brauchst Du noch Bitterstoffe für die mit Medikamenten verärgerte Leber. Brüh Dir einen Tee aus Tausendgüldenkraut.“

Dann krieg ich noch eine Haltungsschule: „Nimm den Kopf zurück, streck die Brust raus. Und geh zum Chiropraktiker, zwischen Deinem vierten und fünften Halswirbel steckt eine Blockade.“

Glücklich, beschwingt, fröhlich ob meiner 25 schutzengelbewachten Jahre vor mir, verlasse ich Günter, mit seinem goldenen Kreuz, die weise Kammer... Und überlege mir, ob ich nicht auch Hellseherin werden will. Glücklich machende Lebensberaterin. So in zwei Jahren...?

 

21. Juni 2019

3 Kommentare

 
Blog - GutenTag, Herr Hellseher!

Hallo, perfekter Tag!

Glück kann man machen. Lustig, wie einfach die Schlüssel nicht nur zu mehr Zufriedenheit, sondern zu mehr Glück oft sind.

Meine Therapeutin hat mich aufgefordert: "Machen Sie die Augen zu und erzählen Sie mir mal, wie Ihr perfekter Tag aussieht. Wo wachen Sie auf, was sehen, fühlen, riechen Sie... "

Ich wache in meinem Bachzimmer auf. Die Sonne spielt sich auf dem Vorhang, draußen quakt der Frosch. Unten höre ich Wolf poltern und Kaffeeduft kringelt sich hoch. Hallo Morgen! Wie schön, dass Du wieder da bist. Ich stapfe barfuß durch den Rasen, trinke meinen Kaffee, guck, ob der Salat schon wieder gewachsen ist, pflücke meine Blätter für den Smoothie: Wasserlinse, Sauerampfer, Brennnessel, Rucola, ein paar Gänseblümchen... Schlüpf in die Laufschuhe und Maxxl quietscht und springt wie ein Gummiball. Wir laufen unsere Runde hinter zum Moorsee, dort malen Schwäne einen Tupfen Stolz ins Morgenbild. Im Bauch gluckst das Glück. Nach 8467 Schritten stehe ich wieder vor meinem Pure-Beet. Und pflück schnell noch ein paar Blättchen. Smoothie mixen. Auf der Terrasse sitzen. Das Grüne Glück für den Körper trinken. Nun grüße ich 20 Minuten lang die Sonne. Dehn den Körper durch. Tanke Kriegerkraft.  Nun Süddeutsche oder Spiegel lesen. Mit Wolf plaudern. Dann ab zum Pferd. Kurtis Nüstern an meinem Hals fühlen. An seinem Hals seinen wundervollen Duft schnuppern. Reiten oder Spazieren gehen. Mittags einen frischen Salat machen. Mit Ziegenkäse. Und Pure-Brot. Faul im Liegestuhl liegen, einen Krimi oder Roman lesen – oder Energie für einen Radlausflug haben... Beides wundervoll. Mit Glück gibt’s ein Stück von Karins Erdbeertiramisu. Und abends kommen Freunde. Wolf und ich schnippeln zusammen in der Küche. Er schnippelt ein bisschen mehr :), singt ein bisschen lauter. Wir sitzen alle draußen. Trinken ein gutes Glas Wein. Auf dem Grill brutzel meine geliebten Überraschungs-Päckchen. Die Sterne tupfen irgendwann den Zauber der Unendlichkeit in das Nachtbild. Und wir genießen das wertvollste Glück, dass es gibt: Freundschaft. Ja, ein perfekter Tag.

Und den kann ich mir machen. Wie einfach ist Glück.

Wie sieht Dein perfekter Tag aus. Mach die Augen zu, wo wachst Du auf?

 

06. Juni 2019

 
Blog - Hallo, perfekter Tag!
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Wer unverarbeitet isst, bleibt schlank

Der Deutsche isst zu 50 Prozent stark verarbeitete Lebensmittel. Das macht ihn dick und krank. Nicht essen per se macht dick, sondern Fertigprodukte machen dick. Eigentlich ne gute Nachricht. Denn den Industriemüll kann man einfach weglassen.

Trotzdem genießen und abnehmen, so eine neue Studie. Erzähle ich ja schon lange. Fertiggerichte, Chips, Wurst, behandeltes Fleisch, aber auch Milch- und Fruchtgetränke verleiten Menschen dazu, mehr zu essen und somit zuzunehmen, so US-Forscher um Kevin Hall vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases. Die Forscher teilten eine Gruppe von 20 gesunden Freiwilligen in zwei Gruppen. Eine Gruppe bekam jeden Tag drei Mahlzeiten plus Snacks, die alle aus hochverarbeitete Lebensmitteln bestanden. Frühstücksbeispiel: Honig-Nuss-Getreideprodukt und Fertig-Blaubeermuffin. Die andere Gruppe erhielt genauso viele Mahlzeiten, allerdings mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Hier bestand das Frühstück aus Joghurt mit Obst und Nüssen. Beiden Gruppen wurden jeden Tag die gleichen Mengen an Kalorien sowie Kohlenhydraten, Fetten, Zucker und Salz angeboten, nach zwei Wochen wurde getauscht. Das Ergebnis: Nach den zwei Wochen mit stark verarbeiteten Lebensmitteln nahmen die Teilnehmer im Durchschnitt ein knappes Kilogramm zu, uns mir den nicht verarbeiteten Lebensmitteln nahmen sie im gleichen Maß ab. Ähnlich verhielt es sich mit dem Körperfett-Anteil. Und allen hat es gleich gut geschmeckt. (Quelle: Ärztezeitung)

 

23. Mai 2019

 
Blog - Wer unverarbeitet isst, bleibt schlank
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Löwenzahn-Apotheke

Nach 2 Stunden, 14 Minuten, 7 Eimern und 4 Blasen an den Fingern überlege ich mir meine Einstellung zum Löwenzahn vielleicht doch noch einmal grundsätzlich zu überdenken. Bislang war das ja eigentlich Pusteblume für Kinderwünsche und später ein günstiger und guter Stoff für meinen Morgen-Smoothie, zarte nussige Blätter für den Frühlingssalat. Nun keimt ein wenig Wut auf. Die lodert nach einem weiteren Eimer, einer weiteren Blase ... Nach zwei weiteren Eimern wütend erstochen und erdrosseltem Grünzeug und zwei weiteren Blasen stehe ich mehr als grantig vor einem großen Fragezeichen? Wieso blieb mir dieses Schicksaal letztes Jahr eigentlich erspart. Ich hab damals doch auch nicht mehr Smoothies getrunken? Mehr Salat ... Nach einem weiteren Eimer fiel es mir dann ein: Wolf. Ich hab Wolf gefragt, ob wir nicht mal einen Löwenzahnsalat essen wollen. Und ihm ein Messer in die Hand gedrückt. Das war klug. Das war sehr, sehr klug. Geht nur mit Löwenzahn. Geht nicht mit Kräutern oder Haselnussbaumblättern ... Das fällt unter Sammeln. Männer sind Jäger. Und Löwenzahn muss man jagen. Mit dem Messer. Erdrosseln. Wütend auf ihn einstechen. Den Löwen besiegen ... und abends hat mann eine gejagte Schüssel Salat. Ist ob des vollbrachten Werkes ein glücklicher Mann. Und die Frau hat, ich erinnere mich, einen ganzen Nachmittag frei. Was sagt der Wetterbericht? Drück dem Mann ein Messer in die Hand und wisper leise: „Ich hätte gerne Löwenzahnsalat“.

Und mit den 7 Eimern Löwenzahn kann man dann noch viel mehr anfangen.

 

Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahn kann man fast das ganze Jahr über ernten. Samt Wurzel ausstechen, Wurzeln von der Erde säubern und in Scheibchen geschnitten wie Radieschen auf dem Butterbrot essen. Oder einen Tee zubereiten.

Für den Vorrat: Löwenzahnwurzeln der Länge nach durchschneiden, auffädeln an einem luftigen, aber schattigen Ort aufhängen und trocknen.

 

Tee aus Löwenzahnblättern oder Löwenzahnwurzeln

Der Tee aus Löwenzahnblättern oder -wurzeln liefert viele Bitterstoffe. Hilft der Leber, den Gelenken. Ein frisches Löwenzahnblatt pro Tasse heißes Wasser oder 1 Teelöffel getrocknete Pflanzenteile. Oder man brüht sich einen Tee aus frischen Wurzeln: Abends einen Auszug aus 2 bis 3 frische Wurzeln in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen. Am Morgen aufkochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann absieben.

Die Kräuterheilkundige Maria Treben (1907 – 1991) , empfiehlt als dreiwöchige Kur das tägliche Kauen von mindestens drei Löwenzahnstängeln insbesondere bei Beschwerden der Bauchspeicheldrüse, bei chronischen Leberentzündungen, Abgeschlagenheit, Diabetes und bei Störungen der Milz, denn Löwenzahn fördert die Blutbildung und steigert die Abwehrkräfte. Auch bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.

 

Wenn du 4 bis 6 Wochen lang täglich einen Liter Löwenzahn-Tee trinkst, dazu Löwenzahnblütenstängel kaust und die Blüten zur Massage und als Gesichtswasser verwendest – dann nutzt du die geballte Vitalität des Löwenzahns für eine komplette Frühjahrs-Kur!

 

Löwenzahnsaft

Saft aus Wurzeln, Blüten, Blätter im Entsafter pressen, als Kur täglich 1 Esslöffel voll mit 2 Esslöffel Wasser vermischt trinken.

 

Löwenzahnblütenöl

Löwenzahn kann man auch äußerlich anwenden! Hilft gegen Verspannungen und Gelenkschmerzen. Gut zum Massieren. Löwenzahnblüten in ein Schraubdeckelglas füllen, zusammen drücken mit einem guten Olivenöl bedecken. An einen warmen, hellen Platz für 4 bis 6 Wochen stellen. Immer mal wieder. Dann durch einen Filter gießen. Das Öl in einer Flasche aus dunklem Glas lichtgeschützt aufbewahren.

 

Löwenzahnkaffee

Wurzeln in kleine Stückchen schneiden und trocknen.  Auf einem Backblech rösten, bis sie gut duften und gleichmäßig dunkel geworden sind. Mahlen. Und als Kaffee aufbrühen. Koche einen Teelöffel Pulver mit einer Tasse Wasser auf und siebe sofort ab. Ein wunderbarer Bitterstofflieferant.

 

16. April 2019

 
Blog - Löwenzahn-Apotheke

Mein Miracle Morning

"Projekt Ich". Eine Stunde früher aufstehen kann das Leben verändern. Und dann wird einem diese Stunde einfach geklaut.

Selbstoptimierung. Besser essen, besser sporteln, besser putzen, besser arbeiten, besser ... Ein ziemlich merkwürdiger Virus grassiert gerade: Ich bin nicht gut genug? Wie kann ich noch besser sein. Huuuuhhh. Grusel. Dieser Trend macht, finde ich, sehr, sehr unglücklich. Das ständige Herumgebastle an sich selbst. Diese dämlichen challenges. Mag ich im Grunde gar nicht. Nun bin ich durch Zufall auf etwas gestoßen, was ich selbst seit Monaten praktiziere. Auf den „Miracle Morning“ des Motivationstrainers Hal Elrod. Seine Morgenroutine soll helfen, persönliche Ziele zu erreichen und den eigenen Morgen besser zu strukturieren. Und so verschreibt er: Früher aufstehen, sich Zeit nehmen für Meditation oder eine Atemübung, gesund essen, Affirmationen, Lesen, Schreiben, Bewegen. Und Millionen Amerikaner machen begeistert mit. Kann nicht so schlecht sein, wenn er nicht sagen würde: Schlaf einfach weniger. Undenkbar.

Also, so etwas wie „Mirakel Morning“ – mit genug Schlaf – mache ich zufälligerweise gerade  auch – ohne Elrod gelesen zu haben, aus einem inneren Bedürfnis heraus. Ich stehe täglich eine Stunde früher auf. Und genau diese Stunde investiere ich in „Projekt Ich“. Meinen Morgen. Und das macht mich sehr, sehr glücklich. Erst mache ich meine Brummübung im Bett (5 Minuten tief in den Bauch atmen und langsam ausbrummen), trinke mein Glas Zitronenwasser vom Nachtisch, nehme gleich meinen Löffel Ölziehöl in den Mund. Am Spiegel hängt meine aktuelle Priming-Botschaft ans Unterbewusstsein: „Guck mit dem Herzen. Es sind die kleinen Dinge, die Dich glücklich machen.“ Wie beispielsweise die Tasse Kaffee, die ich liebe, bevor es weiter geht. Mit der schlüpf ich für zehn Minuten ins Bett. Und schreibe etwas auf. Einen Traum. Einen Wunsch. Eine Idee. Ein Dankeschön. Einen kleinen Text für den Newsletter. Und dann gehe ich 30 Minuten aufs Trampolin – oder raus – je nach Wetter. Mit meiner 5-3-2-1-Achtsamkeitsübung. Anschließend stelle ich für nur drei Minuten im Kopfstandstuhl die Welt auf den Kopf. Wolf schläft noch. Nicht mehr lange. Zu meinem „Projekt Ich“ gehört auch meine 70 Billionen Körperzellen. Und somit der Hochleistungsmixer für meinen Smoothie. Beeren, frisch geschroteter Leinsamen, Matcha, Kakaobohne, Brokkoli, Apfel, grüne Blätter ... 

Nur heute, heute ist alles anders. Ich stehe auf und jemand hat mir meine Stunde gestohlen. Mein Morgenwunder. Das macht mich sehr, sehr traurig.

 

31. März 2019

 
Blog - Mein Miracle Morning
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16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?

Die einfachste Form des Fastens, ist die 16 Stunden aufs Essen zu verzichten. Auch sie ist sehr, sehr wirkungsvoll. Wir praktizieren das im Begleitprogramm Fasten & Glyxen. Die Frage ist nur, wo legt man die Ess-Stunden sicherheitshalber hin. Wir fragen mal Manfred!

ÜBERLASS DAS ABENDESSEN DEINEM FEIND lautet eine uralte chinesische Weisheit. Ganz neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es für den Stoffwechsel und das Abnehmen am effektivsten ist, wenn man abends statt morgens fastet. Morgens, so heißt es, werden die Kalorien besser verbrannt. Richtig? Jein. Was stimmt: Wer abends nichts isst, nur eine Basensuppe trinkt, kommt nachts in ein Insulin-Tief. Das fördert die Ausschüttung des Wachstumshormons um ein Vielfaches. Der Körper setzt Fettsäuren frei, die dann morgens im Nüchternlauf wunderbar verbrannt werden können. Und dann darf man frühstücken – und acht Stunden lang das essen, was einem schmeckt und gut bekommt. Wichtig: Richtige Wahl! Welche der beiden Methoden man wählt, hängt nur, wirklich nur von unserem „Wollen, Können, Mögen“ ab. Denn nur, wenn die Diät (Lebensweise!) in den Alltag passt, dann behält man sie bei. Deswegen ist idealer, das Frühstück weg zu lassen, wenn man morgens eh keinen Hunger hat. Auch wenn die Wissenschaft feststellt, dass man vormittags die Kalorien besser verbrennt. Ihr verbrennt dann nicht die Kalorien vom Teller besser, sondern die von der Hüfte! Nur nicht zu oft wechseln zwischen morgens oder abends fasten, ein Gewöhnungseffekt macht es schlichtweg einfacher.

Mehr Interessantes zum Thema Fasten könnt ihr lesen, im neuen Buch aus dem fidolino-Verlag: Switch durch Fasten. Von Manfred Spahn.

 

06. März 2019

 
Blog - 16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?

Kleiner Ausstieg – große Freude für die Seele

Wer ein „Projekt Ich“ verfolgt, reist nach Wien. Quartiert sich im sechsten Bezirk im bezaubernden Hotel Beethoven ein. Im dritten Stock, im Biedermeierzimmer „Haydn“ 303 schläft man göttlich und sogar der Maxxl hat ein rotes royales Samtkissen. Dann steht man mit der Sonne auf und joggt durch den um die Ecke duftenden Naschmarkt, lässt sich vom Palatschinkenaroma, Gutenmorgen-Rufen der Buden-Besitzer und frechen Tauben wecken. Nirgends sind die Oliven größer. Der Palatschinken verlockender. Die aufgehende Sonne bringt die Ornamente der Jugendstil-Fassaden der Rechten Wiener Straße zum Glühen. Wien ist prächtig. An jeder Ecke öffnet eine andere Schönheit das Herz. Nirgends kann man so viele wundervolle Augenblicke sammeln.

Natürlich zündet man eine Kerze an im Stephansdom. Und kommt aus dem Staunen über das einzigartige 107 Meter lange, 34 Meter breite gotische Bauwerk nicht mehr nicht raus. Erst gibt's eine gigantische Kastanienblume im Café Landtmann. Wer dann noch Lust auf Abenteuer hat, macht eine Zeitreise in den Katakomben 12 Meter unter Wien. Lässt sich auf der 3-D-Fahrt auf den Gerüsten auf den 136,4 Meter hohen Südturm des Steffl bringen, während einem die Rattenschwänze die Füße peitschen. Wir schreiben das Jahr 1679. In der Droschke hoch über Wien zerzaust der Wind die Haare, während unten die Pest wütet. Dann lauscht man noch den Erzählungen von Kaiser Franz und Sissi – zugegeben sie sehen etwas wächsern aus – und ...

Voller gesammelter Augenblicke setzt man sich in das Café Sperl und trinkt Kaffeeeeeee. Dort sieht man Künstler und ganz normale Menschen. Und mitunter auch Himmelsboten. Die das Gleiche tun. Die sitze da und gucken. Gewinnen Zeit, weil sie sich Zeit nehmen. Und vielleicht sitzt da Pater Sebastian Kreit O.Praem, vom Fastenkloster Pernegg. Man fragt ihn dann vielleicht: Was bringt Freude in Ihre Seele? Und er erwidert: „Das Aussteigen aus dem Üblichen. Oft reicht ein Tag. Man glaubt nicht, wie schnell die Kraft wiederkommt. In Wien im Kaffeehaus sitzen. Das ist für mich Entspannung. Einen Kaffeeeeeeee trinken tut der Österreicher. Der lässt sich Zeit dafür. Genauso wie der Italiener für seinen Espresso. Wo hole ich die Zeit her? Wir haben sie.“

Und was dieser wundervolle Pater den Fastenden in Pernegg erzählt, das lest Ihr in SWITCH, im neuen Buch von Manfred Spahn.  

 

27. Februar 2019

 
Blog - Kleiner Ausstieg – große Freude für die Seele
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Pure Medizin: Mein Ballaststoff-Smoothie

Ihr wisst ja, meine Gesundheits-Tipps müssen einfach sein. Man muss sie in den Alltag integrieren können. Zur Zeit kann man immer wieder lesen, wie wichtig Ballaststoffe sind. Und man kann wirklich ganz schlicht und einfach ganz viel für seine Gesundheit, sein Gewicht, seine Schönheit tun, indem man den Ballaststoffanteil anhebt. Weil: Die guten Darmbakterien zunehmen. Das hält schlank und gesund. Der Glyx der Mahlzeit sinkt, sprich die Bauchspeicheldrüse weniger vom Hunger- und Fettspeicherhormon Insulin ausschüttet. Gifte huckepack in der Kanalisation verschwinden. Wie macht man das, mehr Ballaststoffe? Ich erledige das gerne mit einem Ballaststoff-Smoothie. Pure Wissenschaft, die auch noch schmeckt. Da kann man einen für den ganzen Tag mixen und zum Essen genießen. Und schon hat man für eine große Portion Ballaststoffe gesorgt.

Die optimale Kombination für eien Drink, der die Darmbakterien in Richtung schlank trimt, das Insulin senkt, uns satt, schlank und auch noch schön macht: Ballaststoffe, Kieselerde, Biostoffe der Pflanzen, Eiwei0 und Laktobazillen.

Praktisch sieht das so aus: 2 Esslöffel Leinsamen, die ich gleich zu Anfang im Mixer frisch schrote, zwei große Blätter Grünkohl, zwei Scheiben frischen Ingwer, 50 g frischen Brokkoli, 1 kleiner saurer Apfel, ein guter Esslöffel „Mein Eiweiß Formel 7“ und ein Löffel „Kieselerde plus“. Das Ganze mit 0,25 Liter Sauerkrautsaft auffüllen und kräftig durchmixen. Wem das zu dickflüssig ist, der verdünnt mit etwas Wasser. Das ist Medizin pur. Und schmeckt richtig lecker!

 

PS: Es gibt noch Plätze im Fasten & Glyxen-Programm. Wir starten ab Aschermittwoch.

 

20. Februar 2019

 
Blog - Pure Medizin: Mein Ballaststoff-Smoothie

Schluss mit Muss – Projekt Ich

Heute morgen bin ich am Strand entlang gelaufen. Rechts die aufgehende Sonne, links überholen mich Astralkörper. Hui, sogar 80ig-Jährige. Ich tanke das Glück eines entgegenkommenden breiten Lächelns, das mitten ins Herz taucht. Zurück! Ich liebe das Leben mitten im "Projekt Ich".

Heute Nachmittag habe ich meine Agentin angerufen und ihr gesagt: Ich schreibe keine Bücher mehr. Ja, ihr lest richtig: keine Bücher mehr. Meine Smartwatch sagte mir, dass ich oft bis zu 66 Prozent des Tages unter Strom stehe. Stress habe. Und nur 9 Prozent der Zeit Ruhe finde. Dumm. Schlechter Schlaf. Grübeln. Jede Menge Mindesthaltbarkeitsdatum verschenkt. Kratzt an meiner Lebenszeit. Dafür, dass die Menschen heute eh kaum mehr Bücher kaufen, guten Rat lieber umsonst aus dem Internet holen. Nun ist Schluss mit Muss. Jetzt kommt "Projekt Ich“. Und das lebt seinen Traum. Das läuft an Stränden. Klettert auf Berge. Sitzt im Cafe Ignaz, isst veganen Beerenkuchen und freut sich des Lebens. Lächelt. Quatscht... Schreibt keine Bücher mehr. Ehrlich: Ich mag nicht mehr. Und ich ahne..., keiner mag mich deshalb weniger.

 

„In Ihnen steckt eine fleißigere, schönere, schlauere Version – für dieses Upgrade müssen Sie sich einfach nur ganz doll anstrengen!“ beschreibt Tanja Mairhofer in ihrem Anti-Ratgeber mein Leben. Ja, ich hab‘ mich Jahrzehnte lang angestrengt, Upgrade um Upgrade. Um den stetig wachsenden Anforderungen, gerecht zu werden. Ständig unter Anspannung. Keine Zeit für Freunde. Tag und Nacht am Computer, 80-h-Woche. Mein Glaubenssatz: Wenn ich nix leiste, liebt mich niemand. Jahrzehnte lang habe ich davon geträumt meinen Traum zu Leben. Mit Kurti um den Chiemsee zu reiten. Jede Woche auf einen anderen Berg zu steigen. Gesangsunterricht zu nehmen. Endlich den Segelkurs zu machen. „Schluss mit Muss“. Ab heute heißt es: Carpe diem.

Ich werde das tun, was mir Spaß macht. Was macht mir Spaß? Das checke ich gerade mit meiner Smart Watch ab. Was entspannt mich? Die Analyse zeigt mir genau, ich bin entspannt, im Hier und Jetzt: Wenn ich Yoga mache, wenn ich bei meinem Pferd bin, wenn ich mit einer Freundin spazieren gehe, oh... wenn ich schreibe! Dann immer habe ich Hochpulsler einen Puls von 65. Dann bin ich im Flow. Glücklich. Ach, schreiben macht glücklich? Ja, das schreiben, was mir Spaß macht. Ohne den fastbook-Zwang eines Großverlages dahinter. Mit Censhare statt, menschlichen Lektoren…

Die Begleitprogramme. Meine Mails an Euch. Die kleinen Notizen im Mitgliederforum. Es wird künftig Grillparzer-Papers geben. Kleine Weisheiten, die viel verändern, auf wenigen Seiten. Vielleicht helfe ich anderen Menschen, die etwas Wichtiges zu sagen haben, ihr Buch zu machen. Wenn eine Türe zu geht, dann geht woanders eine auf. Und darauf bin ich gespannt. Bis dahin lebe ich erst einmal meinen Traum. Und Du? Wann beginnst Du das wichtigste Projekt Deines Lebens?

 

13. Februar 2019

 
Blog - Schluss mit Muss – Projekt Ich

Ballaststoffe wichtiger als Glyx?

Lieber auf den Ballaststoffgehalt als auf den Glyx gucken steht grad mal wieder in der Presse. Nun da sage ich: Zurücklehen. Tief durchatmen. Und abwarten. Was ist dran? „Deutlich seltener Herzkrankheiten, Tumoren und Diabetes: Je mehr Ballaststoffe, desto länger das Leben – und Vollkorn punktet gegen Darmkrebs. Das sagt die bislang wohl größte Studie zum Thema aus.“ Steht in der Ärztezeitung. 25 bis 30 Gramm täglich misst die vorbeugende Ballaststoff-Dosis. Nun behaupten die Neuseeländischen Forscher: Der glykämische Index habe keine solche gravierende Auswirkung. Freilich würde schon auch das Schlaganfall- und Diabetesrisiko sinken... Aber Ballaststoffe wären noch besser. Da muss ich echt lachen. Was heißt denn niedriger Glyx für die meisten Lebensmittel? Niedriger Glyx heißt in der Regel: wenig Zucker und viele Ballaststoffe – und natürlich auch all die anderen für ein langes Leben wichtigen Vitalstoffe.

Die Forscher sagen: Besonders ballaststoffreich neben Vollkornprodukten sind Hülsenfrüchte, mit der Schale verzehrtes oder getrocknetes Obst (Apfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen) sowie mit Schale gekochte Kartoffeln. Kann ich alles unterschreiben. Hat alles einen niedrigen Glyx.  Halt: Bis auf die Kartoffel. Die wird im Mund zu Zuckermolekülen. Hoher Glyx. Nicht gesund. Da esst besser nur die Schale :). Im übrigen fehlt in dieser Aufzählung einer der Hauptballaststofflieferanten: das Gemüse.
Weiterhin kann man lesen: "Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl, verbessern den Glukose- und Insulinstoffwechsel und halten eine günstige Darmflora am Leben. Sie produziert wichtige Vitamine, kurzkettige Fettsäuren und Immunmodulatoren, die nicht zuletzt auch an der komplexen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beteiligt sind." Jupp. Stimmt alles.

Auf meiner Seite findet ihr schon seit Jahren die Ballaststofftabelle zum Downloaden. Da steht drüber „Länger leben mit Ballaststoffen". Also: Für Glyxler mal wieder nix Neues. Bitte runterladen. Und weiterhin täglich darauf achten, dass Ihr genügend Ballaststoffe habt.

 

17. Januar 2019

 
Blog - Ballaststoffe wichtiger als Glyx?
 

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Hier findet ihr leckere Rezepte, dort kostenlose Downloads – und es gibt viel zu lesen, z.B. Sinnvolles, Heilpflanzen, Glyx-Mama, oder Xunt-Blog

 

 

 

 

 
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Aktuell

Am 9. März 2019 starten die beiden Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und jeden Samstag "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

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