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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Was sind Sirtfoods?

Die Kakaobohne, die ich Euch morgens empfehle. Den Buchweizen, der Weizen in meinem Müsli, meinem Brot ersetzt. Der Kurkuma, der in meiner Gewürzmischung steckt, die Walnuss, die ich Euch in den Salat mische. Der Grünkohl im Smoothie, der Liebstöckel im Salat. Der Grund, warum in meinem Eiweißpulver Erbsen stecken. Sirtfoods sind Lebensmittel die über epigenetische Mechanismen eine Gruppe von Enzymen (Sirtuine) aktivieren, die in der Zelle selbst arbeiten, die die Fetteinlagerung drosseln, die Fettverbrennung stimulieren, Muskeln aufbauen, die Zellen reparieren und verjüngen, den Zellmüll abbauen. Sprich die Autophagie anregen. Schlank, fit und gesund halten. Sie helfen aktiv dabei Fett ab und Muskeln aufzubauen. Das tut auch Fasten.

 

Kurzzeitfasten. Und Bewegung. Und das tun diese Lebensmittel, die gerade Schlagzeilen und Bücher schreiben – und seit 20 Jahren in der Glyx-Diät eine Hauptrolle spielen, Superlieferanten: Olivenöl, Kakao, Buchweizen, Walnüsse, Wildkräuter, Rucola, Kapern, Grünkohl, Chiccoree, Brokkoli, Beeren, Zwiebeln, Petersilie, Liebstöckel, Chili, Kurkuma, grüner Tee, Kaffee, Datteln. Sie aktivieren mit das weiße Fettgewebe dazu, wie das braune Fettgewebe Energie zu verbrauchen (Browning-Effekt), sie bauen Insulinresistenz ab, sie regeln über den Hypothalamus unsere Energie und den Appetit, über die Satellitenzellen fördern sie den Muskelaufbau, sie aktivieren die knochenaufbauenden Osteoblasten, sie wirken antiinflammatorisch. Sie senken das Risiko für Diabetes und Alzheimer. Wer meine Bücher liest, weiß das. Mit jedem Smoothie mixt Ihr Euch schon morgens einen schlank machenden Jungbrunnen. Mit jedem Rezept aus Pure oder Smart-Aging werdet Ihr schlanker, jünger und gesünder. Ich würde das nicht länger glauben, sondern einfach mal ins Leben einbauen.

 

06. November 2018

  Blog - Was sind Sirtfoods?

Wer fastet pflückt das kleine Glück

Die Tage war Manfred da und ich hab mit ihm gefastet. Einfach, um das mal unter professioneller Anleitung zu tun. 16:8-Fasten und Suppenfasten ist ja ein Leichtes. Aber so gar nix essen... Am ersten Morgen hat Manfred dann gleich mal das MoMo kennen gelernt. Kannte er noch nicht. Gibt's nur vor dem Kaffee. Mit dem hat er dann lange seine Freude gehabt. Kaffee gab's nämlich irgendwann am Nachmittag, einen schwarzen, nackigen, bitteren Espresso. Nach dem MoMo (=Morgenmonster) erwachte dann das HuMo. Das Hungermonster. Wir haben uns nämlich den Einlauf gespart.

 

Hätte er mal nicht vorschlagen sollen. Denn ohne Einlauf hat man mehr Hunger. Und meine Kolleginen haben ihn ja früher eigenlich schon mal gewarnt: "Wir müssen gucken, dass Marion bald was zum Essen bekommt." Also nach MoMo das HuMo. Armer Manfred. Nun, dafür gab es kein ELauMo. Hat er sich erspart. Wir haben Morgens statt Kaffee das Aktive Erwachen gemacht. Also das Durchmobilisieren des Körpers, von den Gelenken bis zur Lymphe... kennt ihr ja, ihr Fasten & Glyxen-Erprobten. Manfred hat motiviert und motiviert und motiviert ... "Machst Du toll Marion". Und ich hab in seinem Gesicht gesehen: Lieber eine Woche Fasten mit 18 Leuten in Pernegg als 1 Tag in München mit Marion. Und auf meiner Schulter saß erst das Kaffeemännchen. Und dann das Keksmännchen: "Komm Marion, nur ein Keks, komm, das sieht der Manfred nicht, ich putz Dir dann auch die Krümel von der Backe..." Na ja. Und dann wickelt mich Manfred in einen Leberwickel und ich schlafe bis zum kleinen Espresso. Der ja sonst immer verboten ist. Aber neue Studien zeigen: Der Espresso fördert die Autophagie. Das Selbstverdauen des Zellmülls im Körper. Also darf der neuerdings beim Fasten – wird aber noch 15 Jahre dauern, bis sich das die Fastenleiter in der Praxis auch trauen. Genauso wie es noch Jahrzehnte dauern wird, bis die Onkologen zur Chemo drei Tage Fasten empfehlen. Und damit die Nebenwirkungen in Richtung Null tendieren. Nach 36 h legen sich die normalen Zellen nämlich in den Winterschlaf. Und nur die Krebszellen haben diesen Modus verlernt und futtern weiter– das Chemogift, während die anderen Zellen poofen. Nur so nebenbei, sollte jeder wissen.


Mit mir und meiner Leber wacht der Hunger wieder auf. Und mit ihm so ein kleiner Zorn. Wir gehen 10 000 Schritte stramm walken. Was auch nicht dazu führt, dass Manfred sich traut, mir zu empfehlen "Schreibe heute abend eine Dankbarkeitsliste, die hilft einem zum lernen, mit dem zufrieden zu sein, was man hat." Irgendwie geht dieser Tag vorbei. Mit Basensuppe mit kleinem Löffel löffeln. Mit Tatort und so. Und einem weiteren Leberwickel zum Einschlafen. Und am nächsten Tag wache ich auf ... und ... könnte Bäume ausreißen. Bin gut drauf... Rufe: Her mit der Dankbarkeitsliste – und fülle sie die folgenden Tag mit den kleinen Wundern dieser Welt. Dem größten Zauber, der in einem Apfel steckt, einer Umarmung, einer Minute Magnoliensamen angucken, einer kleinen Tasse nackigem Espresso...

 

05. November 2018

  Blog - Wer fastet pflückt das kleine Glück
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Weltbrottag

Nein das Brot, das ess ich nicht. Ich bin ein Brotkasper. Ich ess kein Einheitsmehlindustriebrot. Brotkorb im Restaurant: Nein Danke! Brot vom Diskounter? Niemals. Weiß ich nicht was drin ist. Oder doch: Industriemüll. Enzyme. Chemische Backhilfsmittel. Hochgezüchtetes Getreide. Ich esse nur Brot von meinem kleinen Bäcker, der seinen Teig selbst macht, dem Brot viele Stunden Zeit gibt zu Gehen. Oder ich backe es selbst. Denn heute macht uns Brot krank. Das wird harmlos „Unverträglichkeit“ genannt, was zu chronischen Entzündungen führt. Uns mit der Zeit richtig weh tut: Reizdarm, Allergien, Gelenkschmerzen, Entzündungen in den Gefäßwänden, uns langsam aber sicher sterben lässt. Zum Beispiel an Herzinfarkt.  

Der Bäcker hat damals Zeit ins tägliche Brot gesteckt, es durfte gehen, fermentieren – bis zu 48 Stunden. In dieser Zeit knacken Milchsäurebakterien das im Getreide enthaltene Klebereiweiß Gluten und senken die FODMAPs auf zehn Prozent. Das Brot war verträglich! Studien der Uni Hohenheim zeigen: schon das Ruhen von vier Stunden reicht, damit viel weniger FODMAPs im Brot sind.

 

FODMAPs, das sind fermentierbare Di-, Oligo- und Polysaccharide (Zwei- oder Mehrfachzucker), die im Getreide stecken und das Reizdarmsyndrom auslösen. Sprich: Die reingesteckte Zeit macht Getreide verträglich. Heute geht der Teig dank der chemischen Backhilfsmittel gerade mal ein oder zwei Stunden. Das Brot schmeckt immer gleich. Nur: Vertragen tun wir es nicht. Der Feind heißt nicht nur Gluten. Schlimmer noch sind die ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren), getreideeigene Insektizide. Die der Käfer nicht verträgt. Wir aber auch nicht, weil sie Entzündungen im Körper verstärken, im Darm, in den Gefäßen und in den Gelenken. Alte Getreidesorten enthalten nicht nur weniger Gluten, sondern auch weniger Gifte gegen Fressfeinde. Darum lohnt es sich, zu Dinkel, Kamut, Emmer und Einkorn zu greifen.

 

Bauchweh machen offensichtlich auch die kurzen Gärungszeiten der Industrie: Forscher der Uni Hohenheim untersuchten, welche Auswirkung die unterschiedlichen „Gehzeiten“ von Teig auf die Unverträglichkeit des Brotes hat. Ihr Ergebnis: Brotteig, der vor dem Backen viereinhalb Stunden ruhen darf, enthält kaum mehr FODMAPs. Man weiß auch schon lange, dass Roggenbrot aus Sauerteig viel verträglicher ist, weil es 36 Stunden gärt und deshalb nur noch zehn Prozent Gluten und kaum mehr FODMAPs enthält. Zu Roggenschrotbrot rate ich übrigens seit 15 Jahren. Wer ein chronisches Leiden hat, egal ob Schlafstörungen, Müdigkeit, Asthma, Migräne, Reizdarm, Gelenk- oder Sehnenentzündungen, Unfruchtbarkeit, dichte Nase oder Nebenhöhlenprobleme, kann einfach mal drei Wochen lang Industriebrot und auch sonst glutenhaltiges Getreide weglassen – und spüren, was passiert. Gilt für Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste. Hafer vertragen manche.

 

Früher war auch Weizen kein Problem, weil man ihn noch nicht auf Ertrag gezüchtet hat. Er enthielt im Vergleich zu heute wenig Gluten und kaum Käferabwehrstoffe. Das Brot aus Getreide fermentierte über mehrere Stufen und Tage hinweg. War viel verträglicher. Das Brot bestand außerdem oft aus Hafer, Dinkel oder Roggen. Man hat Weizen also nicht jeden Tag gegessen. Und schon gar nicht mehrmals am Tag: vom Morgenmüsli bis zum Abendbrot. Genau diese Überladung des Organismus ist der Grund, warum viele Menschen Getreide heute schlechter vertragen. Nicht nur Weizen, sondern auch viele andere Sorten.

 

Mehr Infos über Brot und Co in meinem neuen Buch "Prinzip Pure".

 

 

16. Oktober 2018

2 Kommentare

  Blog - Weltbrottag

Kokosöl ist Gift?

Grad hab ich mir ein Video angesehen: „Kokosöl ist Gift!“ Eine Professorin Dr. Dr. Karin Michels, Direktorin des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie des Universitätsklinikums Freiburg hält einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Prävention – für ein gesundes Leben“. Kann man bei Youtube gucken. Sie berichtet über die Ernährungsirrtümer – folgende Irrtümer findet sie wichtig zu klären: Spinat liefert kein Eisen. Wasser ist besser ohne Kohlensäure. Brauner Zucker ist nicht besser als weißer Zucker. Und Fett ist nicht gleich Fett. Sie hält Kokosöl für „gefährlicher als Schweineschmalz“, weil es noch mehr gesättigte Fettsäuren enthält. Es gäbe keine Studie, die zeigt, dass Kokosöl gesund ist. Im Gegenteil „Kokosöl ist Gift“. Es verstopft die Adern und mache Herzinfarkt. Die Kommentarfunktion bei dem Video wurde leider abgestellt. Ich habe ihr folgendes e-mail geschrieben:

 

Liebe Frau Professor Dr. Dr. Michels, da muss ich jetzt einfach meinen Senf dazu geben.

 

A) Es handelt sich bei Kokosöl um ein pflanzliches Öl, das exotischen Geschmack in die Küche bringt und das man erhitzen kann, ohne dass es Transfettsäuren bildet. Das für Veganer und Vegetarier einfach wunderbar ist, weil sie das auch statt Schweineschmalz in ihren Kaffee morgens tun können.

B) Gesättigte Fette haben längst an dem lange Zeit angedichteten „Gefahrenpotential“ verloren. (Hier zu einer Studie) Auch die Butter wurde rehabilitiert. Und das Butterschmalz (Bayerisch Ghee).

C) Leider vergleichen Sie zudem Äpfel mit Sumpfdotterblumen. Die gesättigten Fettsäuren des Kokosöls sind zum Großteil sehr kurz (heißt mittelkettig) und haben eine andere Wirkung als die langen gesättigten Fettsäuren im Schweinzschmalz.

D) Die Herzinfarktraten in Ländern die fast ausschließlich Kokosöl in der Küche verwenden, sind nicht signifikant höher.

E) Dass es keine Studien gäbe, die die Wirkung mittelkettiger Fettsäuren aus Kokosöl auf Gehirn/Alzheimer untersucht haben stimmt einfach nicht. Es gibt Studien. Leider keine großen, die viel aussagen. Wer soll die bezahlen.

F) Die DGE fand in einer Studie heraus, dass mittelkettige Fettsäuren (Kokosöl) nicht satt machen. Hmm. In einer aktuellen Studie, lese ich gerade das Gegenteil: Durch Kokosöl keine Erhöhung der Herzinfarktrisikomarker – und es dämpfe den Appetit. Täglich erscheinen 260 Studien zur Wirkung von Lebensmitteln. An was sollen wir glauben?

G) Das mir wichtigste: Es handelt sich bei Kokosöl um ein Naturprodukt, auch noch vegan. In Bio-Qualität, das viel kann – wenn man dran glaubt. Auf der Haut, auf den Pfoten, im Haar, im Kaffee, im Wok, im Hirn, im Darm ... Mein Hündchen hat es auf den Pfoten. Mein Pferd hilft es gegen Kribbelmücken. Und meinem Mann dämpft es den Appetit. Und ich koch auch damit. Blutwerte? Alle super. Auch die der Vierbeiner.

Als Ernährungswissenschaftlerin sage ich: Es gibt keine bösen naturbelassenen Lebensmittel. Nicht mal die Kartoffel. Man kann ruhig auch ein paar mittelkettige, gesättigte Fettsäuren aufnehmen (vor allem dann, wenn da kurze dabei sind). Wenn das Verhältnis sonst stimmt: Hauptsache Olivenöl. Dazu noch den Omega-Lieferanten Leinöl und Walnussöl. Dazu ein wenig Butter oder Kokosöl für den Genuss – oder die echte Wirkung oder nur den Glauben daran, dass es satt macht, heilt ... ohne viel Geld zu kosten.

 

Ihre Marion Grillparzer

 

 

20. August 2018

  Blog - Kokosöl ist Gift?

Wirkt Homöopathie oder nicht?

Evidenzbasierte Medizin? Heißt soviel: Nur das wirkt, was nachgewiesen werden kann. Und nur das wäre halt richtig. Grad wollen sie die Homöopathie aus der Apotheke vertreiben. Weil’s ja nicht wirken kann, wenn nix drin ist, was die Schulmedizin nachweisen kann. Aha. Wie sehe ich das? Ich bin für Experience Based Medizin. Erfahrungsmedizin. Mal gucken, was da beim Menschen so abläuft. Erfahrung mit einbeziehen. Wichtiges Beispiel: Die Darmflora hat die evidenzbasierte Medizin bis vor kurzem völlig ignoriert. Heute ist sie das Forschungs-Objekt schlechthin. Die Alternativ-Medizin warnt halt schon seit langem, langem, langem vor dem unkontrollierten Einsatz von Antibiotika. Wir haben die böse Erfahrung machen müssen: Antibiotika im Kindesalter verdoppeln, vervierfachen das Risiko für Allergien, für Asthma.

 

Lebensmitteluverträglichkeiten. Auch ein Thema: Die IgG4-Teste zur Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden von der Schulmedizin immer noch als Blödsinn abgetan – obwohl diese Diagnostik Patienten nachweislich hilft. Ja sogar die Unverträglichkeiten selbst werden von vielen Medizinern noch als Psycho abgetan. Obwohl FODMAPs, DDFB oder nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität mittlerweile in Universitätskliniken großes Thema sind.

 

Eine Frau Prof. von Professorin Asya Rolls am Technion – Israel Institute of Technology – in Haifa berichtet auf einem Neurologenkongress in Berlin, wie die Stimulation des Belohnungssystems im Gehirn das Immunsystem im Körper stärken kann. Und ihre neuen Forschungsergebnisse zeigen (Quelle Gesundheitsportal): Der Placebo-Effekt hat ein enormes Potenzial zur Steigerung unserer körperlichen und geistigen Gesundheit. „Wir haben das Potenzial des Placebos in der Behandlung und Genesung unterschätzt“, sagt Professor Rolls. „Die Mechanismen des Placebo-Effekts sind weitgehend unbekannt. Placebos spielen bei vielen medizinischen Vorgängen eine Rolle, bei denen es manchen Leuten besser geht, obwohl sie unwissentlich nur eine Zuckerpille eingenommen haben. Aber wir verstehen nicht, wie ein Placebo funktioniert, und deshalb können wir Ärzte sein therapeutisches Potenzial nicht nutzen.“

 
Nun: Eine Zuckerpille heilt. Und Ärzte schwören ihren Eid darauf, zu heilen. Und Homöopathie ... ? Na ja. Das lohnt sich doch, da mal drüber nachzudenken!

 

15. August 2018

  Blog - Wirkt Homöopathie oder nicht?

Bitte mehr Erfahrungsmedizin

Evidenzbasierte Medizin? Heißt soviel: Nur das wirkt, was nachgewiesen werden kann. Und nur das wäre halt richtig. Grad wollen sie die Homöopathie aus der Apotheke vertreiben. Weil’s ja nicht wirken kann, wenn nix drin ist, was die Schulmedizin nachweisen kann. Aha. Wie sehe ich das? Ich bin für Experience Based Medizin. Erfahrungsmedizin. Mal gucken, was da beim Menschen so abläuft. Erfahrung mit einbeziehen. Wichtiges Beispiel: Die Darmflora hat die evidenzbasierte Medizin bis vor kurzem völlig ignoriert. Heute ist sie das Forschungs-Objekt schlechthin. Die Alternativ-Medizin warnt halt schon seit langem, langem, langem vor dem unkontrollierten Einsatz von Antibiotika. Wir haben die böse Erfahrung machen müssen: Antibiotika im Kindesalter verdoppeln, vervierfachen das Risiko für Allergien, für Asthma.

Lebensmitteluverträglichkeiten.  Auch ein Thema: Die IgG4-Teste zur Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden von der Schulmedizin immer noch als Blödsinn abgetan – obwohl diese Diagnostik Patienten nachweislich hilft. Ja sogar die Unverträglichkeiten selbst werden von vielen Medizinern noch als Psycho abgetan. Obwohl FODMAPs, DDFB oder nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität mittlerweile in Universitätskliniken großes Thema sind.

Eine Frau Prof. von Professorin Asya Rolls am Technion – Israel Institute of Technology – in Haifa berichtet auf einem Neurologenkongress in Berlin, wie die Stimulation des Belohnungssystems im Gehirn das Immunsystem im Körper stärken kann. Und ihre neuen Forschungsergebnisse zeigen: Der Placebo-Effekt hat ein enormes Potenzial zur Steigerung unserer körperlichen und geistigen Gesundheit. „Wir haben das Potenzial des Placebos in der Behandlung und Genesung unterschätzt“, sagt Professor Rolls. „Die Mechanismen des Placebo-Effekts sind weitgehend unbekannt. Placebos spielen bei vielen medizinischen Vorgängen eine Rolle, bei denen es manchen Leuten besser geht, obwohl sie unwissentlich nur eine Zuckerpille eingenommen haben. Aber wir verstehen nicht, wie ein Placebo funktioniert, und deshalb können wir Ärzte sein therapeutisches Potenzial nicht nutzen.“ Nun: Eine Zuckerpille heilt. Und Ärzte schwören ihren Eid darauf, zu heilen. Und Homöopathie ... ? Na ja. Das lohnt sich doch, da mal drüber nachzudenken!  

 

10. August 2018

  Blog - Bitte mehr Erfahrungsmedizin
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Xuntes Eis

Himbeersorbet xunt selber machen

Unglaublich wie einfach das ist. Beeren mit etwas Süße der Wahl pürieren (Akazienhonig, Rohrohrzucker, Birkenzucker, Kokosblütensirup ...) in ein abschliebaren Becher oder Glas füllen. Ins TK-Fach geben. Und bei 30 Grad genießen. Vorsicht, wenn noch andere zweibeiner Zugriff haben. Da könnte man dann vorsichtshalber draufschreiben: Rote-Beete-Forellen-Mus.

 

 

06. August 2018

  Blog - Xuntes Eis

Weil es so einfach ist: Natron

Ihr wisst, mein Motto lautet: Gesundheitsrezepte müssen einfach sein. Und gerade kreuzt mal wieder was supereinfaches häufig meinen Weg. Natriumhydrogencarbonat. Speisenatron. Natron. Also die Urform von Backpulver. Bevor man da phospahthaltige Säuren und Trennmittel reingegeben hat. Natron nimmt der Yogi morgens in einem Glas Wasser, um sich zu entleeren. Führt nämlich ab. Basenfaster wissen: Natron macht saures Blut basischer. Naturheilärzte kennt es als nebenwirkungsarmes Hausmittel gegen Sodbrennen. Und auch gegen Schnupfen, Erkältung und chronische Erkrankungen. Auch Krebszellen soll es angreifen und den Candida sowieso. Und nun haben Forscher festgestellt, dass Natron gegen chronische Nierenerkrankungen und Multiple Sklerose wirkt. Denn Natron hilft dabei, Entzündungen zu hemmen und hat einen Einfluss auf regulatorische Immunzellen, die das Immunsystem im Zaum halten.

 

Forscher der Augusta-Universität von Georgia fanden heraus: Nach zwei Wochen Natron-Therapie veränderten sich Milz, Blut und Nieren. Weniger entzündungsfördernde, dafür mehr entzündungshemmende Immunzellen sind im Körper. Bei Ratten und auch bei Medizinstundenten, die Speisenatron tranken fand man diesen Effekt. Wie geht das? Der Magen schüttet durch das Natron mehr Magensäure aus und vereinfacht gesagt sagen deshalb sogenannte mesothelialen Zellen vom Magen sagen denen der Milz: Kommt nur essen, kannst ruhig die entzündungshemmenden Immunzellen schicken.

 

Ehrlich gesagt, werde ich mir heute mal wieder Natron holen. Ich tu mir morgens einen Löffel in mein Zitronenwasser. In der Naturheilkunde wird empfohlen: Wer übersäuert ist, kann ½ bis 1 TL in Wasser auflösen und alle vier Stunden ein Glas trinken. Genauso, wer unter einer Erkältung oder Entzündung leidet. Man sollte es 1 h vor dem Essen trinken, weil es sonst die Magensäure neutralisiert.

 

01. August 2018

  Blog - Weil es so einfach ist: Natron

Wo steckt das Glück?

Da muss man nicht weit weg. Das ist Vorort. Nicht mal einen Meter weit weg. Es ist in Dir drin. Du brauchst es nur wahrzunehmen. Sonst nichts. Auch mir muss man das immer mal wieder sagen. Weil auch ich ein Katastrophengehirn habe, das lieber in Katastrophen denkt als in Glück. Nun, da kann man was dagegen tun. Kleine Fluchten. Zu sich selbst. Raus aus der Komfortzone. Rein in ein: Neues erleben. Das hatte ich am Samstag. Ein Yoga-Workout in Prien mit Esther (aus Nußdorf am Inn). Sie macht Mantra Singen und Yoga Nidra. Sowas wie Wachschlaf. Absolute Tiefenentspannung. Dazu dann weiter unten. Und vorher haben wir den Körper vorbereitet, mit dem Mondgruß und den entsprechenden Mantras (gerade war stressiger Vollmond!).

Heißt: Singen und Bewegen zusammengebracht. Merkwürdig, dass das gut klingt bei neun Menschen, die sich noch nie gesehen haben – und wovon definitiv mindestens eine gar nicht singen kann.

 

Dann haben wir ein Heil-Mantra 108 mal gesungen. Eine gute halbe Stunde lang Perle für Perle der Mala weiter geschoben – ohne den Zeigefinger zu benutzen. Ich hatte irgendwann das Gefühl im Schneidersitz einen Meter über dem Boden zu schweben. So ein Gefühl habe ich sonst nur beim Joggen, irgendwann nach etwa 1,5 h. Der Workshop war echt ein Erlebnis. Gluckern von Glück. Bemerkenswert ist vielleicht noch, dass ich zwei Tage vorher ein Päckchen von Silke, einer Glyx-Leserin bekommen habe. Ein Dankeschön. Einen Gruß aus Goa. Mit einem Tagebuch, einem sonnengelben Sarong und einer Mala drin. Mala, ich wusste bis dato nicht mal, was das ist. So was wie ein indischer Rosenkranz. Zauberhaft, sie hilft einem auf dem Weg zur Achtsamkeit, zum Glück. Wahrscheinlich hat mich das Universum über diese Mala in diesen Workshop geschickt. Da brauchte es als kleinen Anstupser dann nur noch meiner Freundin Ninas Mail: „Geh da hin, das ist megaenstpannend, Esther ist toll!“ War es. Carpe diem pure. Namaste.

Carpe diem – das kannst Du jeden Tag. Das kannst Du jeden Augenblick. Das ist gar nicht weit weg. Mitten in Dir drin. Pflück Dir das Glück!

 

12. Juli 2018

  Blog - Wo steckt das Glück?

Low Carb, low Fat – oder doch glyx pure?

Christopher Gardner, Präventionsmediziner von der Universität Stanford hat untersucht, welche der populären Ernährunsdoktrinen sich besser zum Abnehmen eignen. 12 Monate diäteten zwei Gruppen von Menschen über 40. Die eine mit wenig Kohlenhydrate verloren 6 Kilo, die andere mit wenig Fett verlor 5,3 Kilo. Alles nicht atemberaubend. Die Wissenschaftler der Studie beschreiben, die, die wirklich gut abnahmen, haben ihr Verhältis zum Essen geändert, ein anderes Bewusstsein entwickelt, was und wie sie essen. Und wenig Regeln reichen, so die Wissenschaftler: Weniger Zucker, wenig verarbeitete Lebensmittel, lieber Bauernmarkt statt Discounter, Obst, viel Gemüse, Lebensmittel am Stück, natürlich gewachsen, das Steak vom Weiderind, der frische Salat ... Man darf sich nicht hungrig fühlen, soll nicht permanent auf etwas verzichten ... Na ja, das erinnert mich schwer an Glyxen. Und es erinnere ich mich dran, dass ich schon vor 20 Jahren geschrieben habe: "Was macht dick, Fett oder Kohlenhydrate?" Mögen sich die Experten doch streiten. Schlank hält nur eine ganzheitliche Philosophie – und die heißt GLYX." Und diese Philosophie wächst mit jedem Buch, das ich schreibe. Das neueste, das beste heißt: prinzip pure.

 

26. Mai 2018

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  Blog - Low Carb, low Fat – oder doch glyx pure?
 

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26. Mai 2018

 

 

 

 

 

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Aktuell

Im Xunt-Blog steht was zu Sirtfoods. Am 1. Dezember starten die beiden Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen".

26. Mai 2018

 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

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