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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Winnies Kekse

Warum man Schokokeksen die nötige Achtsamkeit zollen sollte

Ich hab‘ mal wieder so richtig Lust auf Schokokekse. Zuckerfrei, getreidefrei, versteht sich. Schnell, einfach und unglaublich lecker ist eine kluge Abwandlung des guten alten Mürbteigs aus 1 Teil Zucker, 2 Teilen Fett, 3 Teilen Mehl. Zucker nehme ich 150 g Birkenzucker, dazu 300 g gute alte Butter und statt Mehl kommen 350 g gemahlene Mandel, 100 g gehackte Casehewkerne, ein paar Esslöffel (30 g) Braunhirsemehl und 2 bis 3 Esslöffel Flohsamen (ca. 20 g), 1 TL Backpulver. Und in den Teig kommen 2 Tafeln fein geriebene Bitterschokolade (85 Prozent) und so 100 ml Hafermilch. Daraus mach ich dann einen schönen abgewandelten Mürbteig, nun im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen. Dann aufs Blech auf Backpapier kleine Häufchen setzen. Plattdrücken. In den Ofen geben, bei 180 Grad backen....

Das Telefon klingelt. Winnie ist dran. Und während wir so erzählen, erzählen, erzählen schicken meine Schokokekse eine Aromaalarmwolke ins Wohnzimmer in meinen Ohrensessel. Ich nehme Winnie mit zum Ofen. Finde kaum den Weg. Rauch. Schokomadelbutterrauch. Ich öffne den Herd. „Alles verbrannt,“ wimmere ich in den Hörer. Der Rauchmelder schrillt ohrenbetäubend los. Wo ist der noch mal? Immer der Sirene nach. Wie geht der nur aus? Ach ja: neu. Hat mir Wolf nicht gezeigt, wie das abzuschalten geht. Panik kriecht, nö sprintet hoch. Ah, da sind Drähte. Ich suche in der Rauchwolke eine Zange. Knipse schier blind die Drähte durch. Es klingelt. Vor der Tür stehen 12 Feuerwehrmänner. 1  Stunde später: „Winnie, bist Du noch dran?“

Heute sagt Inge, meine mich mich mit herrlich gelben Vanillekipferln besuchende Nachbarin zu meinem Blech Keksen in der Küche: „Ah, Brownies? Oh, die sind ja schwarz! Die kannst du fei nicht essen.“ Ich überleg‘ die ganze Zeit, wie ich sie entsorgen könnte. Kompost? Nö. Das ist krebserregender Sondermüll. Die heterocyclischen Amine bringen ja die armen Mäuse um. Da klingelt es. Vor der Türe stehen schwarz gekleidete Kinder mit Totenkopfgesichtern. „Süßes oder Saures“ fordern sie ...

 

03. November 2019

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Blog - Winnies Kekse
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Entspann Dich!

Enspannen kann man lernen, indem man den Stress nicht mit ins Bett nimmt, sich Wünsche erfüllt und die HRV ein bisschen kontrolliert.

Ich befinde mich ja gerade im Modus der Selbstoptimierung. Mit allem, was Entspannung betrifft. Ich kann zwar gut über Faulheit und Muse schreiben. Nur meine Fähigkeit das zu leben, ist, wenn überhaupt, nur rudimentär ausgebildet. Ich habe, ja irgendwie eigentlich hatte, eine Herzratenvariabilität, die für eine Gesundheitsexpertin unter aller Sau ist – vor allem, wenn diese schläft. Ich hatte mein Leben lang Stress, und den Nachts mit ins Bett genommen. Und noch schlimmer: Das Ganze einfach negiert. Ich, Stress, wo denn? Ich liebe meine Arbeit. Und so schlief ich mich jeden Tag weiter in den Burnout. Mit dem Tagesstress im Kissen. Klar. Ich mach Yoga. Sobald es am Schluss per Shavasana ans Entspannen geht, denk ich an den Systembetreuer, den ich noch anrufen muss, repariere den kaputten Klodeckel, sorge mich um den Termin mit dem Kaminkehrer, berechne schon mal die Carbs vom Crumble-Datschie… . So richtig dick hatte ich jeden Mittwoch die Achtsamkeitsübung meiner Therapeutin. „Wir kommen jetzt erst einmal hier an“…  Und während sie liebenswürdig mit mir den Body scannt, (…) "die Waden werden ganz weich“ … Überlege ich mir vom Zeh bis zum Kopf Themen für den Newsletter, den ich dringend diese Woche noch machen muss. So war das vor nicht all zu langer Zeit.
 

So war das, deutlich sichtbar in meiner HRV. Kurz: Wer‘s noch nicht weiß: Die HRV ist die lebendige Veränderung des Zeitabstands zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Ein normales, lebendiges, junges, gesundes Herz, schlägt nicht gleichmäßig wie ein Metronom. Die Zeitabstände variieren. Eine hohe HRV zeigt: Lebendig, jung, gesund. Und da kommt man Kraft der Entspannung hin.

Ich übe nun sein einigen Monaten meine HRV zu verändern. Nicht kurzfristig mit einer Atemübung, mit dem LoveTuner, das funktioniert bei mir Gott-sei-Dank noch prima. Sondern: Langfristig für den ganzen Tag. Und die Nacht. Ich versuche dem Stress seine zerstörende Kraft zu nehmen. Und da übe ich und übe ich und übe ich. Rumsitzen. Nur gucken. Nicht denken. Sich viel Zeit für Kleinigkeiten nehmen. Nur wenig Termine am Tag haben. Jetzt war ich zwei Wochen im Urlaub. Da habe ich Tage und Nächte so richtig im Buddha-Modus verbracht. Voll entspannt. Gut gelaunt. Fit. Fröhlich. Mein HRV-Messer zeigt: blaue Welle. Es regiert der Parasympathikus. Man spürt, wie gut es ist, im Hier und Jetzt zu sein – dem Stress den nagenden Zahn zu ziehen. Ja und gestern, grad wieder daheim, habe ich kurz vor dem Schlafengehen ein kleines Interview geschrieben. Nur ein ganz kleines. Das wollte eine Journalistin ganz schnell haben… Nachts um eins bin ich dann aufgewacht. Mit einem Puls von 120. Meine HRV-Uhr zeigt: Rote Welle. Vier Stunden Schlaf unter Hochstress. Muss das sein? Nein. In meinem Leben nicht mehr. In Deinem auch nicht!

 

27. September 2019

 
Blog - Entspann Dich!

Die Welt bewegen

Im Burggarten in Wien stehen 87 Menschen unterschiedlicher Nationalität und Schuhen (von Schüsselschlappen, über Riemchensandalen zu Wanderschuhen) mit weit aufgerissenen Mündern und klatschen sich mit den Händen ins Gesicht. Ich mittendrin. Was würden sich Außerirdische nur denken? funkt’s durch meinen geohrfeigten Kopf. „Nun Kopf klopfen. 100 Mal!“ ruft Willi. Und alle machen mit.

Ich liebe es, mich zu bewegen. Das tue ich überall auf der Welt. Auch in Wien. Schon morgens in die Laufschuhe schlüpfen und die Stadt ganz allein mit den Tauben beim Aufwachen erleben. Es gibt nur einen, den ich da vielleicht mitnehme. Er steht an der Tür meines Lieblingshotels Beethofen und sagt: „Ich hab‘ eine Überraschung.“ Ihr kennt Manfred. Er ist der Autor von „Switch durch Fasten“ (ein wunderbares Intervallfastenbuch). Und wer ihn kennt, weiß: Manfred Spahn liebt Überraschungen.

Er hat immer welche. Die bislang schlimmste: der Teller lätscherte Basensuppe am Abend meines ersten Fastentages. Ich hoffe, dass diese Überraschung vielleicht so was wie ein leckeres Powidldatschgerl auf dem Naschmarkt ist... ahne, dass ich da aber umsonst hoffe. Wir laufen los. Lassen meine Hoffnung und den Naschmarkt hinter uns, passieren Innerer Wiener-Ring, Heldenplatz ... Am Burggarten, vor sechs griechischen Säulen wackelt eine wilde Ansammlung bunter Menschen. Viele aus China. Vorne steh einer, auch von dort, und zählt laut 1,2,3,... Knie schlenkern, Arme kugeln, Köpfe rollen alle machen sehr, sehr ernsthaft mit. Fast. Ein paar kommen wohl zum Schwätzchen halten, stehen im Kreis und deuten die Bewegungen ein wenig an. Aber der Rest folgt dem Meister. Seit Jahren macht Willi hier QiGong. Bewegt die Welt. Jeden Morgen. Und jeder, der vorbeikommt kann mitmachen. Und tut das auch in Alltagsklamotten. Ein Geschenk. An die Gesundheit. An die ewige Jugend. In China völlig normal. Da betrachtet man Bewegung als Lebensphilosophie. In China hat man selten chronische Rückenschmerzen – dort geht man in den Park. Morgens ab fünf Uhr treffen sich dort die Menschen, bilden Gruppen. Und bewegen sich. Machen Taiji, QiGong, Kung-Fu – oder etwas anderes. Man kommt vorbei, guckt sich die Gruppen an und macht dort mit, wo man Lust hat. Jede Gruppe hat einen Organisator, der bei einem Meister gelernt hat – und seine eigene Bewegungsphilosophie entwickelt. Er berät jeden Neuankömmling. Wie Willi. In Wien. Eine Überraschung. Besser als Basensuppe. Ja, ja, auch als Powidldatschgerl. Ich liebe QiGong. In Wien. Überall auf der Welt in den Parks. Daheim, auch das wisst ihr, mit dem Wunderstab namens Idogo.

 

16. August 2019

 
Blog - Die Welt bewegen
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Drei Kastanien

Soll man nun seine Sorgen aufschreiben? Ein Jammer-Tagebuch führen?

Kürzlich habe ich meines aus meiner Pubertierzeit gelesen. Und mir gedacht: Oh ich möchte alles, nur nicht tauschen mit diesem armen ungeliebten, dicken Mädchen mit strengen Nonnen-Lehrerinnen und falschen Freundinnen... Ich hab‘ dann meiner Therapeutin erzählt, dass ich es unmöglich finde, dass manche Therapeuten dazu raten, man möge wieder zum Pupertier mutieren und abends seine Sorgen aufschreiben – und per mail verschicken. Dann wären sie weg. Ich finde, nö, dann sind sie geradezu da. Das ist kontraproduktiv. Abends sich hinsetzen und aufschreiben, was den Tag über schiefgelaufen ist. Da unterstützen wir doch nur unser Katastrophenhirn. Machen uns noch mal gescheit bewusst, wie schlecht es das Leben mit uns meint. Und das nehmen wir dann mit in den Schlaf, den wir dann erst recht nicht haben. Da ist es doch viel besser, sich hinzusetzen und aufzuschreiben, wie gut es das Leben heute mit uns gemeint hat. Was alles wunderschön war. Die Aprikose frisch von Nachbars Baum. Der Regen in dieser Wahnsinns-Hitze. Die netten Mädels im Cafe. Und dann noch Maxxl mit meiner Mütze. Es gibt doch soooooo viel Schönes zu erzählen. Und dann verrät mir meine Therapeutin eine weitere gute Möglichkeit, das Glück mit in den Schlaf zu nehmen. Steck drei Kastanien in die rechte Hosentasche. Und sobald Dir was Wundervolles passiert, hol die Kastanie raus, erzähle ihr kurz, was Dich so freut, schiebe sie in die linke Hosentasche. Und diese drei Kastanien, mit dem Glück im Kastanienbauch, nimmst Du dann abends mit ins Bett und lässt Dir diese drei Geschichten noch mal durch den Kopf gehen.

Ja, das fühlt sich richtig an. Ich rate Euch: Ausprobieren! Ich hab das übrigens mangels Kastanien gleich mal mit drei Steinen gemacht.

 

03. Juli 2019

 
Blog - Drei Kastanien
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GutenTag, Herr Hellseher!

Manchmal tut man Dinge, ohne viel darüber nachzudenken. Rein intuitiv sozusagen. Und da kann man dann auch als Wissenschaftlerin tatsächlich bei einem Hellseher landen.

Ich war immer neugierig auf Neues. Hab viel ausprobiert in meinem Leben. Ich bin drachengeflogen, auf einem Elefanten durch den Dschungel geritten, war auf einer Teufelsaustreibung, am Kraterrand eines Vulkans, habe die letzten Drachen dieser Welt auf Komodo besucht und möchte weiterhin Dinge tun, die mir neu sind. Manchmal stellt sich dann auch eher eine außergewöhnliche Frage: Warum nicht einen Hellseher besuchen. Meine Freundin Schnupsi hat mir über Jahre hinweg immer wieder von ihrem erzählt. „Meinem bayerischen Indianer.“ Er sitzt in einer kleinen Kammer, gleich hinter dem Rathaus neben der Kirche in einem schmucken bayerischen Örtchen. Ist gläubig. Ein wenig schräg. So was wie allwissend – von Vergangenheit bis Zukunft. Hat Klientel von hier bis Dubai. Trägt sein Haar lang und heißt Günter. „Da könnte ich ja vielleicht auch mal hingehen, was meinst Du Schnupsi?“ "Freillich!"

Schwupps stehe ich vor der alten Holztür und die Neugierde, ein fester Händedruck und der Blick auf ein großes, goldenen Kreuz mit bunten Steinen an einer kräftigen braunen Brust ziehen mich in die Kammer. „Setz Dich! Weißt Du, was ich mache?“ „Ja, Du bist Lebensberater.“ Breites freundliches Grinsen. „Ich lese aus der Hand.“ „Ahhh.“ „Ich erzähle Dir was aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und nicht nur das, was Du gerne hören willst.“ Ich überlege kurz, ob ich vielleicht nicht doch besser wieder gehe..

Dann denk ich: Nun, ist ja ganz einfach, ich glaub einfach nur das, was ich gerne hören will. Das hat mir ja schon öfters geholfen im Leben. Und Günter sprudelt los... Seit meiner Geburt stünden erstaunlich viele Schutzengel an meiner Wiege. Diese behüten mich bis zum Schluss. Und bis zu selbigem dauere es noch 25 Jahre. Die verbringe ich mit dem aktuellen Mann an meiner Seite. Der absolut der Richtige ist. Wir beide hätten uns gesucht und gefunden. Ein Umzug, der bald anstehe, bringe mich ans Wasser. Das ich dringend brauche. Und in die Natur. Dort werde ich mich energiegeladen und so richtig frei fühlen. Bis hier hat er sein Geld schon richtig verdient. Gerade wäre ich seines Erachtens ein bisschen faul, das würde sich aber bald ändern. (Zugegeben ich sehe nach Urlaub aus). Beruflich nähme ich in zwei Jahren sogar noch mal einen neuen Anlauf. Wie alles im beruflichen Leben, würde mir auch das wieder gelingen. Und und und... Dann sagt er: „Kommen wir zur Gesundheit." Und ich spitze die Ohren. „Du siehst gesund aus. Du bist gesund. Da sind nur kleine Befindlichkeiten, an denen Du arbeiten könntest, damit Du die nächsten Jahre in der vertikalen verbringst. Morgens kommst Du nicht in die Gänge. Du hast Eisenmangel. Trink Kräuterblut. Dein Problem ist Stress. Du bist übersäuert. Gibt es ein alte Mittel, hol Dir beim DM Bullrichsalz. Wichtig: Du brauchst mehr Flüssigkeit. Trink morgens schon 2 Liter. Ess‘ abends nichts Kaltes mehr. Dein Darm möchte abends Warmes haben. Und dann brauchst Du noch Bitterstoffe für die mit Medikamenten verärgerte Leber. Brüh Dir einen Tee aus Tausendgüldenkraut.“

Dann krieg ich noch eine Haltungsschule: „Nimm den Kopf zurück, streck die Brust raus. Und geh zum Chiropraktiker, zwischen Deinem vierten und fünften Halswirbel steckt eine Blockade.“

Glücklich, beschwingt, fröhlich ob meiner 25 schutzengelbewachten Jahre vor mir, verlasse ich Günter, mit seinem goldenen Kreuz, die weise Kammer... Und überlege mir, ob ich nicht auch Hellseherin werden will. Glücklich machende Lebensberaterin. So in zwei Jahren...?

 

21. Juni 2019

3 Kommentare

 
Blog - GutenTag, Herr Hellseher!

Hallo, perfekter Tag!

Glück kann man machen. Lustig, wie einfach die Schlüssel nicht nur zu mehr Zufriedenheit, sondern zu mehr Glück oft sind.

Meine Therapeutin hat mich aufgefordert: "Machen Sie die Augen zu und erzählen Sie mir mal, wie Ihr perfekter Tag aussieht. Wo wachen Sie auf, was sehen, fühlen, riechen Sie... "

Ich wache in meinem Bachzimmer auf. Die Sonne spielt sich auf dem Vorhang, draußen quakt der Frosch. Unten höre ich Wolf poltern und Kaffeeduft kringelt sich hoch. Hallo Morgen! Wie schön, dass Du wieder da bist. Ich stapfe barfuß durch den Rasen, trinke meinen Kaffee, guck, ob der Salat schon wieder gewachsen ist, pflücke meine Blätter für den Smoothie: Wasserlinse, Sauerampfer, Brennnessel, Rucola, ein paar Gänseblümchen... Schlüpf in die Laufschuhe und Maxxl quietscht und springt wie ein Gummiball. Wir laufen unsere Runde hinter zum Moorsee, dort malen Schwäne einen Tupfen Stolz ins Morgenbild. Im Bauch gluckst das Glück. Nach 8467 Schritten stehe ich wieder vor meinem Pure-Beet. Und pflück schnell noch ein paar Blättchen. Smoothie mixen. Auf der Terrasse sitzen. Das Grüne Glück für den Körper trinken. Nun grüße ich 20 Minuten lang die Sonne. Dehn den Körper durch. Tanke Kriegerkraft.  Nun Süddeutsche oder Spiegel lesen. Mit Wolf plaudern. Dann ab zum Pferd. Kurtis Nüstern an meinem Hals fühlen. An seinem Hals seinen wundervollen Duft schnuppern. Reiten oder Spazieren gehen. Mittags einen frischen Salat machen. Mit Ziegenkäse. Und Pure-Brot. Faul im Liegestuhl liegen, einen Krimi oder Roman lesen – oder Energie für einen Radlausflug haben... Beides wundervoll. Mit Glück gibt’s ein Stück von Karins Erdbeertiramisu. Und abends kommen Freunde. Wolf und ich schnippeln zusammen in der Küche. Er schnippelt ein bisschen mehr :), singt ein bisschen lauter. Wir sitzen alle draußen. Trinken ein gutes Glas Wein. Auf dem Grill brutzel meine geliebten Überraschungs-Päckchen. Die Sterne tupfen irgendwann den Zauber der Unendlichkeit in das Nachtbild. Und wir genießen das wertvollste Glück, dass es gibt: Freundschaft. Ja, ein perfekter Tag.

Und den kann ich mir machen. Wie einfach ist Glück.

Wie sieht Dein perfekter Tag aus. Mach die Augen zu, wo wachst Du auf?

 

06. Juni 2019

 
Blog - Hallo, perfekter Tag!
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Wer unverarbeitet isst, bleibt schlank

Der Deutsche isst zu 50 Prozent stark verarbeitete Lebensmittel. Das macht ihn dick und krank. Nicht essen per se macht dick, sondern Fertigprodukte machen dick. Eigentlich ne gute Nachricht. Denn den Industriemüll kann man einfach weglassen.

Trotzdem genießen und abnehmen, so eine neue Studie. Erzähle ich ja schon lange. Fertiggerichte, Chips, Wurst, behandeltes Fleisch, aber auch Milch- und Fruchtgetränke verleiten Menschen dazu, mehr zu essen und somit zuzunehmen, so US-Forscher um Kevin Hall vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases. Die Forscher teilten eine Gruppe von 20 gesunden Freiwilligen in zwei Gruppen. Eine Gruppe bekam jeden Tag drei Mahlzeiten plus Snacks, die alle aus hochverarbeitete Lebensmitteln bestanden. Frühstücksbeispiel: Honig-Nuss-Getreideprodukt und Fertig-Blaubeermuffin. Die andere Gruppe erhielt genauso viele Mahlzeiten, allerdings mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Hier bestand das Frühstück aus Joghurt mit Obst und Nüssen. Beiden Gruppen wurden jeden Tag die gleichen Mengen an Kalorien sowie Kohlenhydraten, Fetten, Zucker und Salz angeboten, nach zwei Wochen wurde getauscht. Das Ergebnis: Nach den zwei Wochen mit stark verarbeiteten Lebensmitteln nahmen die Teilnehmer im Durchschnitt ein knappes Kilogramm zu, uns mir den nicht verarbeiteten Lebensmitteln nahmen sie im gleichen Maß ab. Ähnlich verhielt es sich mit dem Körperfett-Anteil. Und allen hat es gleich gut geschmeckt. (Quelle: Ärztezeitung)

 

23. Mai 2019

 
Blog - Wer unverarbeitet isst, bleibt schlank
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Löwenzahn-Apotheke

Nach 2 Stunden, 14 Minuten, 7 Eimern und 4 Blasen an den Fingern überlege ich mir meine Einstellung zum Löwenzahn vielleicht doch noch einmal grundsätzlich zu überdenken. Bislang war das ja eigentlich Pusteblume für Kinderwünsche und später ein günstiger und guter Stoff für meinen Morgen-Smoothie, zarte nussige Blätter für den Frühlingssalat. Nun keimt ein wenig Wut auf. Die lodert nach einem weiteren Eimer, einer weiteren Blase ... Nach zwei weiteren Eimern wütend erstochen und erdrosseltem Grünzeug und zwei weiteren Blasen stehe ich mehr als grantig vor einem großen Fragezeichen? Wieso blieb mir dieses Schicksaal letztes Jahr eigentlich erspart. Ich hab damals doch auch nicht mehr Smoothies getrunken? Mehr Salat ... Nach einem weiteren Eimer fiel es mir dann ein: Wolf. Ich hab Wolf gefragt, ob wir nicht mal einen Löwenzahnsalat essen wollen. Und ihm ein Messer in die Hand gedrückt. Das war klug. Das war sehr, sehr klug. Geht nur mit Löwenzahn. Geht nicht mit Kräutern oder Haselnussbaumblättern ... Das fällt unter Sammeln. Männer sind Jäger. Und Löwenzahn muss man jagen. Mit dem Messer. Erdrosseln. Wütend auf ihn einstechen. Den Löwen besiegen ... und abends hat mann eine gejagte Schüssel Salat. Ist ob des vollbrachten Werkes ein glücklicher Mann. Und die Frau hat, ich erinnere mich, einen ganzen Nachmittag frei. Was sagt der Wetterbericht? Drück dem Mann ein Messer in die Hand und wisper leise: „Ich hätte gerne Löwenzahnsalat“.

Und mit den 7 Eimern Löwenzahn kann man dann noch viel mehr anfangen.

 

Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahn kann man fast das ganze Jahr über ernten. Samt Wurzel ausstechen, Wurzeln von der Erde säubern und in Scheibchen geschnitten wie Radieschen auf dem Butterbrot essen. Oder einen Tee zubereiten.

Für den Vorrat: Löwenzahnwurzeln der Länge nach durchschneiden, auffädeln an einem luftigen, aber schattigen Ort aufhängen und trocknen.

 

Tee aus Löwenzahnblättern oder Löwenzahnwurzeln

Der Tee aus Löwenzahnblättern oder -wurzeln liefert viele Bitterstoffe. Hilft der Leber, den Gelenken. Ein frisches Löwenzahnblatt pro Tasse heißes Wasser oder 1 Teelöffel getrocknete Pflanzenteile. Oder man brüht sich einen Tee aus frischen Wurzeln: Abends einen Auszug aus 2 bis 3 frische Wurzeln in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen. Am Morgen aufkochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann absieben.

Die Kräuterheilkundige Maria Treben (1907 – 1991) , empfiehlt als dreiwöchige Kur das tägliche Kauen von mindestens drei Löwenzahnstängeln insbesondere bei Beschwerden der Bauchspeicheldrüse, bei chronischen Leberentzündungen, Abgeschlagenheit, Diabetes und bei Störungen der Milz, denn Löwenzahn fördert die Blutbildung und steigert die Abwehrkräfte. Auch bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.

 

Wenn du 4 bis 6 Wochen lang täglich einen Liter Löwenzahn-Tee trinkst, dazu Löwenzahnblütenstängel kaust und die Blüten zur Massage und als Gesichtswasser verwendest – dann nutzt du die geballte Vitalität des Löwenzahns für eine komplette Frühjahrs-Kur!

 

Löwenzahnsaft

Saft aus Wurzeln, Blüten, Blätter im Entsafter pressen, als Kur täglich 1 Esslöffel voll mit 2 Esslöffel Wasser vermischt trinken.

 

Löwenzahnblütenöl

Löwenzahn kann man auch äußerlich anwenden! Hilft gegen Verspannungen und Gelenkschmerzen. Gut zum Massieren. Löwenzahnblüten in ein Schraubdeckelglas füllen, zusammen drücken mit einem guten Olivenöl bedecken. An einen warmen, hellen Platz für 4 bis 6 Wochen stellen. Immer mal wieder. Dann durch einen Filter gießen. Das Öl in einer Flasche aus dunklem Glas lichtgeschützt aufbewahren.

 

Löwenzahnkaffee

Wurzeln in kleine Stückchen schneiden und trocknen.  Auf einem Backblech rösten, bis sie gut duften und gleichmäßig dunkel geworden sind. Mahlen. Und als Kaffee aufbrühen. Koche einen Teelöffel Pulver mit einer Tasse Wasser auf und siebe sofort ab. Ein wunderbarer Bitterstofflieferant.

 

16. April 2019

 
Blog - Löwenzahn-Apotheke

Mein Miracle Morning

"Projekt Ich". Eine Stunde früher aufstehen kann das Leben verändern. Und dann wird einem diese Stunde einfach geklaut.

Selbstoptimierung. Besser essen, besser sporteln, besser putzen, besser arbeiten, besser ... Ein ziemlich merkwürdiger Virus grassiert gerade: Ich bin nicht gut genug? Wie kann ich noch besser sein. Huuuuhhh. Grusel. Dieser Trend macht, finde ich, sehr, sehr unglücklich. Das ständige Herumgebastle an sich selbst. Diese dämlichen challenges. Mag ich im Grunde gar nicht. Nun bin ich durch Zufall auf etwas gestoßen, was ich selbst seit Monaten praktiziere. Auf den „Miracle Morning“ des Motivationstrainers Hal Elrod. Seine Morgenroutine soll helfen, persönliche Ziele zu erreichen und den eigenen Morgen besser zu strukturieren. Und so verschreibt er: Früher aufstehen, sich Zeit nehmen für Meditation oder eine Atemübung, gesund essen, Affirmationen, Lesen, Schreiben, Bewegen. Und Millionen Amerikaner machen begeistert mit. Kann nicht so schlecht sein, wenn er nicht sagen würde: Schlaf einfach weniger. Undenkbar.

Also, so etwas wie „Mirakel Morning“ – mit genug Schlaf – mache ich zufälligerweise gerade  auch – ohne Elrod gelesen zu haben, aus einem inneren Bedürfnis heraus. Ich stehe täglich eine Stunde früher auf. Und genau diese Stunde investiere ich in „Projekt Ich“. Meinen Morgen. Und das macht mich sehr, sehr glücklich. Erst mache ich meine Brummübung im Bett (5 Minuten tief in den Bauch atmen und langsam ausbrummen), trinke mein Glas Zitronenwasser vom Nachtisch, nehme gleich meinen Löffel Ölziehöl in den Mund. Am Spiegel hängt meine aktuelle Priming-Botschaft ans Unterbewusstsein: „Guck mit dem Herzen. Es sind die kleinen Dinge, die Dich glücklich machen.“ Wie beispielsweise die Tasse Kaffee, die ich liebe, bevor es weiter geht. Mit der schlüpf ich für zehn Minuten ins Bett. Und schreibe etwas auf. Einen Traum. Einen Wunsch. Eine Idee. Ein Dankeschön. Einen kleinen Text für den Newsletter. Und dann gehe ich 30 Minuten aufs Trampolin – oder raus – je nach Wetter. Mit meiner 5-3-2-1-Achtsamkeitsübung. Anschließend stelle ich für nur drei Minuten im Kopfstandstuhl die Welt auf den Kopf. Wolf schläft noch. Nicht mehr lange. Zu meinem „Projekt Ich“ gehört auch meine 70 Billionen Körperzellen. Und somit der Hochleistungsmixer für meinen Smoothie. Beeren, frisch geschroteter Leinsamen, Matcha, Kakaobohne, Brokkoli, Apfel, grüne Blätter ... 

Nur heute, heute ist alles anders. Ich stehe auf und jemand hat mir meine Stunde gestohlen. Mein Morgenwunder. Das macht mich sehr, sehr traurig.

 

31. März 2019

 
Blog - Mein Miracle Morning
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16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?

Die einfachste Form des Fastens, ist die 16 Stunden aufs Essen zu verzichten. Auch sie ist sehr, sehr wirkungsvoll. Wir praktizieren das im Begleitprogramm Fasten & Glyxen. Die Frage ist nur, wo legt man die Ess-Stunden sicherheitshalber hin. Wir fragen mal Manfred!

ÜBERLASS DAS ABENDESSEN DEINEM FEIND lautet eine uralte chinesische Weisheit. Ganz neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es für den Stoffwechsel und das Abnehmen am effektivsten ist, wenn man abends statt morgens fastet. Morgens, so heißt es, werden die Kalorien besser verbrannt. Richtig? Jein. Was stimmt: Wer abends nichts isst, nur eine Basensuppe trinkt, kommt nachts in ein Insulin-Tief. Das fördert die Ausschüttung des Wachstumshormons um ein Vielfaches. Der Körper setzt Fettsäuren frei, die dann morgens im Nüchternlauf wunderbar verbrannt werden können. Und dann darf man frühstücken – und acht Stunden lang das essen, was einem schmeckt und gut bekommt. Wichtig: Richtige Wahl! Welche der beiden Methoden man wählt, hängt nur, wirklich nur von unserem „Wollen, Können, Mögen“ ab. Denn nur, wenn die Diät (Lebensweise!) in den Alltag passt, dann behält man sie bei. Deswegen ist idealer, das Frühstück weg zu lassen, wenn man morgens eh keinen Hunger hat. Auch wenn die Wissenschaft feststellt, dass man vormittags die Kalorien besser verbrennt. Ihr verbrennt dann nicht die Kalorien vom Teller besser, sondern die von der Hüfte! Nur nicht zu oft wechseln zwischen morgens oder abends fasten, ein Gewöhnungseffekt macht es schlichtweg einfacher.

Mehr Interessantes zum Thema Fasten könnt ihr lesen, im neuen Buch aus dem fidolino-Verlag: Switch durch Fasten. Von Manfred Spahn.

 

06. März 2019

 
Blog - 16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?
 

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Urlaubspfunde ade? Im November 2019 starten die wieder die drei Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

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