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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Raus aus der 'Weniger-Falle'

Wenn man weniger isst, braucht man irgendwann auch weniger? Man erzieht sich den Magen klein? Irrtum!

Im Gegenteil: Das Gehirn lässt sich nicht auf weniger Kalorien, nicht auf weniger Eiweiß, nicht auf weniger Fett ein. Fehlt dem Gehirn etwas auf seiner Versorgungsliste, dann macht es Hunger auf mehr. Und dagegen können wir schlichtweg nicht anwollen. Braucht sich nur ein Kühlschrank in den Weg stellen, ein Bäcker, ein Keks … und schon hat die „Weniger-Diät“ verloren. Hinzu kommt: Die Magendehnung ist eine der größten physiologischen Voraussetzungen, die das Gehirn anregt, uns zu signalisieren: satt. Nur: Gemüsestreifen reichen da nicht aus. Auch Berge Kohlenhydrate reichen da nicht aus. Denn zur Dehnung kommt ein zweiter Faktor: Jeder Vitalstoff muss auf dem Teller liegen. Und das Ganze muss uns auch noch schmecken. Das heißt: Wir brauchen ganz einfach einen Sack voller all-you-can-eat-Rezepte, die nicht auf die Hüfte schlagen. Und in jedes Leben passen. In das Glyx-Leben, in das No-Time-Leben, in das Genießer-Leben ...

Wer mehr  statt weniger will: Mit Genuss abnehmen, langfristig, gesund … mit kleinen Yogix-Übungen aus der Energie-Medizin entgiften und aufwachen, endlich wieder gut schlafen, auch noch Schönheit tanken, das Körpergefühl wieder entdecken … ja der kann gleich in der nächsten Runde Fasten & Glyxen starten. Das 3-Wochen-Begleitprogramm für zu Hause beginnt nächsten Samstag. Noch gibt es freie Plätze. Und: es kostet nur 49 Euro!

 

12. Januar 2020

 
Blog - Raus aus der 'Weniger-Falle'
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Was ist dran am Highcarb-Trend?

Kann man denn mit vielen Kohlenhydraten abnehmen? Und ist das gesund?

Meine Zahnärztin hat mich vorgestern gequält. Zweifach. Ich bin viereinhalb Stunden mit dem Kopf nach unten gelegen und hab zwei neue Backenzähne gekriegt. Und wie ich so liege, mit dem Mund sehr weit offen, mit äußerst unangenehmen Fremdkörpern, wie einem grünen Gummituch okkupiert, konnte ich ihr nicht mal antworten auf ihren Kommentar, dass ja jetzt highcarb der Trend wäre und ihre Freundin da ja schon gut mit abgenommen hätte. Ich, schwer damit beschäftigt, nicht zu ersticken, röchle mit schwingendem Gaumenzäpfchen und zuckenden Beinen so etwas wie „cho neu ich dach nich. chinge ich nich cho chug“…  

Ja. Highcarb war natürlich in den letzten Jahren auch ein Trend, weil dauernd ne neue Sau durchs Dorf laufen muss. Ja, abnehmen kann man damit, weil, wenn man das anguckt, was da im Trend ist, dann ist das: highcarb „vegan, kein Fett“. Basierend auf der Diät von Dr. John A. McDougall.

Nein. Für gesund erachte ich highcarb, kein Fett nicht. Aus dem einfachen Grund: Carbs (Kohlenhydrate) braucht der Körper nämlich nicht, nur die Seele – aber der reicht es, wenn man normalcarb isst, ohne Industriekohlenhydrate. Zucker kann der Körper nämlich selbst herstellen und zu viel Kohlenhydrate werden als Fett gespeichert. Sie erhöhen den Triglyceridspiegel. Machen eine Fettleber.

Anders Fett: Fett braucht der Körper schon. Das ist Bausubstanz. Deswegen heißt das ja „essentielle Fettsäuren“, lebenswichtige Fettsäuren. Und an denen sollte man sicherlich nicht sparen. Fischfett. Nussfett. Samenfett. Nein, da sollte man nicht sparen. Die machen auch nicht dick. Die machen nur gesund und jung.

Abgesehen davon ist „vegan“ ja nicht jedermanns Sache für immer. Heißt so eine Diät zieht halt nicht ins Leben ein. Und Diät heißt Lebensweise. Und dass von den Medien übersetzt wird, man dürfe so viele Kohlenhydrate essen, wie man wolle, ist eigentlich eine ziemliche Augenwischerei. A) weil man Zucker nicht darf. B) Weil man Fett nicht darf. Und weil all das, was uns Lust aufs Essen macht, eine Kombination aus Fett und Zucker ist. Und damit ist auch der Grund beschrieben, warum diese Diät hilft. Das was schmeckt ist verboten. Chips, Kekse, Kuchen, Fertigprodukte, Süßes, Nudeln mit Sauce… dazu Wurst, Fleisch, Käse, Butterbrot … Darum wirkt die Diät, weil nichts übrig bleibt, was dick machen könnte.

Also wer vegan leben will, muss das nicht highcarb-mäßig machen. Der nimmt, wenn er das gut, also glyxlich macht, so dass der Körper kriegt, was er braucht auch gut ab.

Und wer nicht vegan leben will, der glyxt halt normal weiter.

Ich schäle mich aus dem Zahnarztstuhl. Und bin froh, dass Frau Dr. entschwindet und ich mit meinem viereinhalbstunden offenem Kiefer keinen Vortrag mehr halten muss… Ich glaub in mir wächst das dringende Bedürfnis ein Seminar für Zahnärzte zu veranstalten. Sie alle liegen auf einem Stuhl, mit dem Kopf nach unten, ein Gummituch und einen Bohrer im Mund… und ich erzähle so was wie: Zucker schadet den Zähnen nicht.

 

Wer vegan abnehmen möchte, liest: Vegan doch mal oder als e-book

oder nimmt an einem Fasten & Glyxen-Programm teil.

 

 

 

11. Januar 2020

 
Blog - Was ist dran am Highcarb-Trend?

Spüren statt optimieren

Verändern ja. Verändern ist Leben. Aber mit Genuss und Spaß – und angezogener Handbremse. Das Wichtigste auf dem Weg zur Zufriedenheit und Gesundheit ist, den Körper spüren.

Neujahr. Man wacht auf und hat das Bedürfnis sofort mit der großartigen Veränderung zu starten. Dem Himmel sei Dank, wacht man dafür auf nach einem kreativen Gala-Dinner mit gutem Wein, ehrlichen Produkten aus der Region, neben seinem Liebsten nach einer herrlichen Nacht, in einem Körper in dem man sich wohl fühlt, ohne Kater in einem wundervollen Landgasthof. Gut Edermann, in Teisendorf, liegt auf einem Hügel im Berchtesgadener Land. Umgeben von im Morgenrot leuchtenden, schneebedeckten Gipfeln. Großen Wiesen, antike Brücken, Jahrhunderte alte Höfe. Und: Hühnern, die tatsächlich im Misthaufen picken. So beginnt man idealerweise 2020 das neue Leben. Raus aus dem Bett, in die Laufschuhe... Hmmmmmm. „Wohooolf, kannst Du uns vielleicht doch erst einen Kaffee holen?“ Raus aus den Laufschuhen. Rein ins Bett. Fitness kann warten. Lieber noch ein bisschen faul sein. Faul sein ist wundervoll. Gut fürs Herz. Kann man ja noch ein bisschen mit einer Atemübung verstärken. Oder einfach nur so faul sein. Spüren.

Okay. Neun Uhr möchte der Bauch nicht mehr faul sein, sondern knurrt nach keinem Veränderungs-Gemüse-Smoothie... Am Wahnsinns-Frühstücksbuffet in Gut Edermann wandert das Esse(eee)ner Brot auf den Teller, Frischkäse, Lachs, Spiegelei, handgeschöpfter Honig, hausgemachte Zwetschgenmarmelade, und Budwig-Leinölquark mit Früchten, Leinsamen und Walnüssen. Xunt Frühstücken bis Bauch und Seele genug haben. Ohne E-Nummern. Ohne Carb-Verbote. Mit Genuss. Maxxl niest, wie er es immer tut, wenn er uns zur sofortigen Aktivität auffordert, und wir schlüpfen sofort in die Wanderschuhe. Vor uns 12 km Höglrunde über die Strobl-Alm. Jeder Schritt glückliches Glucksen im Bauch. Gesundheit erwalden. Sonnen-Vitamin D tanken. Wandernd den Stoffwechsel anregen. Spüren. Fühlen. Schnuppern. Höhren. Gucken. Nichts tut dem Körper, der Seele so gut. Der Höhepunkt auf dem Weg: ein Misthaufen. Mit einem Haufen pickender Hühner drauf. In der Traumdeutung ein Glücksbringer. Wie gemalt für den Anfang eines neuen Jahrzehnts. Also nach vier Stunden Wandern geht es weiter mit der Veränderung. Körper spüren. Dafür stehen 2500 Quadratmeter Spa zur Verfügung. Mit Pool, Saunalandschaft, Heukuschelplätzen. Welch herrliches Veränderungspotential für das Ich-tu-meinem-Körper-und-meiner-Seele-was-gutes-Projekt. Und dann, ein weiterer Höhepunkt (außer dem Misthaufen beim Wandern): 75 Minuten bei der Kosmetikerin. Seidengesichtsbehandlung. Das letzte Mal war ich vor meiner Hochzeit bei der Kosmetikerin. So etwa vor 20 Jahren. Seitdem hat sich so scheint es viel getan in meinem Gesicht. Zeit, da mal ein bisschen hinzuspüren. Während Wachs auf meine Oberlippe tropft, sinniere ich über den Mailwechsel mit unserem Alltagsphilosophen Frater Michael Bauer – ich hab‘ ihm zum Geburtstag gratuliert...

Er: Liebe Marion! Danke vielmals! Älter werden tut weh! :-) Wobei das Alter so was ist wie die zweite Pubertät, plötzlich sprießen dort Haare, wo vorher noch keine waren...:-) LG Michael.

Ich: Die Natur ist gnädig. Sie segnet uns im Alter mit Weitsichtigkeit.

Er: ...leider nicht jeden, vor allem die sogenannten "Mächtigen" unsrer Tage könnten ein wenig mehr davon vertragen. Mir beschert das Älterwerden eine leichte Kurzsichtigkeit, augenmäßig...

Ich: Lieber Michael, schön mit Ihnen zu Philosophieren, wenn uns auch unsere Muttersprache diesmal im Verständnisweg stand. Weitsichtig, so sagen wir dazu, wenn man irgendwann die Arme ausstrecken muss, um das Buch zu lesen. Man sieht in der Nähe nix mehr so richtig. Im Spiegel. Und dafür bin ich gerade sehr, sehr froh.

Er: ...ja, die Ösis und Deutsch... harte Aging Realität ist, wenn einen die Natur sagt – keine Rede von fragen – ich fange an, deine Haupthaare zu zupfen... autsch! Gibt es denn keinen Jungbrunnen, in den man steigen kann? Körper verjüngern und seelische Reife beibehalten...

Während die Seidenmaske auf meinem Gesicht wirkt, denke ich über diesen Tag nach. Ein Tag wie jeder andere? Nein. Gott-sei-Dank. Man braucht auch schlechte Tage, um die guten zu genießen. Doch eine kleine Veränderung sollte an jedem Tag stattfinden. Denn Verändern, das bedeutet bewegen. Das bedeutet Leben. Starr ist der Tod. Dafür haben wir irgendwann genug Zeit.

Bewegt, und mit seidigem Gesicht suche ich um ein Jahrzehnt verjüngt meinen Wolf. Freue mich über seine freundlichen Falten um die Augen. Und ich bin froh: Er erkennt mich wieder.

 

05. Januar 2020

 
Blog - Spüren statt optimieren
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Giftige Orangen

Was Zitrusfrüchte betrifft: bitte Bio.

Nun ist Hochzeit für Zitrusfrüchte. Gefährlich! Vor allem für Ungeborene. Schon letztes Jahr haben Kontrollen gezeigt, jede vierte importierte Mandarine, jede dritte importierte Grapefruit oder Orange enthält Rückstände des Insektenschutzmittel Chlorpyrifos, das in Deutschland nicht zugelassen ist. Aber auf der Importware auf unseren Advenstellern liegt. Bereits geringe Mengen Chlorpyrifos wirken neurotoxisch, also sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns von Babys im Mutterleib aus. Wichtige Bereiche der Großhirnrinde schrumpfen. Drosselt den IQ der Kinder, schwächt die Leistungskraft.

 

10. Dezember 2019

 
Blog - Giftige Orangen
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Weihnachtsgedanken

Nur kein Stress. Kochen und Schenken sollten Spass machen. Leicht gesagt...

 

Alle Jahre wieder trifft sich unsere Großfamilie zu Weihnachten. Dieses Jahr wieder bei mir. Vierzehn Menschenkinder. Mit hoch noch mal so vielen Wünschen. Alle Jahre wieder: Was kochen wir. „Gans!“ Sagt Bettina. „Wollwürschtl“ sagt Dad. „Vegan“ sagt Lina. „Vegetarisch“ sagt Xaver. „Regional“ sagt Marion. „Mediterran sagt Pierro. „Ohne Getreide“ sagt Olivia. „Leicht“ sagt Sasa. Und so weiter. 14 x 3 Wünsche … von Vorspeise bis Nachspeise. Allein schon das darüber Reden löst bei mir in der Folgenacht eine Stress-HRV von 55 aus. Ich träume von Gänsen mit gebratenen Keulen, die mir auf dem Bauch sitzen. Von verschmähten geräucherten Forellen, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum geruchslaut lange, lange überschreiten. Von verbrannten Wollwürschtelbergen, geblähten Reizdärmen. Davon, dass alle Weihnachten am Tisch sitzen, und es gibt nix …

Wie schenken wir? 14 x 14 = 196 Geschenke find ich schon der Verpackung wegen eine Klimakatastrophe. Abgesehen, von der Zeit, die da reingesteckt wird. Sagen wir Minimum (für tristes Internetbestellen und lustloses Verpacken) 196 Stunden. Darunter: Zweikommadrei Arbeitswochen verschwendete Zeit, denn es gefällt ja die Hälfte nicht. Minimum. Und das lässt man dann, wie schon passiert, einfach stillschweigend bei mir zu Hause stehen. Ich erinnere mich an eine Glasvase mit Gesicht, eine rosafarbene Yogamatte, ein Hunde-Ski-Pullover …  und 95 weitere Rumsteherleins. Mit denen ich seither das von einem Spiegelbestseller-Autor (mir fällt der Name gerade einfach nicht ein) empfohlene Spiel spiele: Rumsteherleins mit zu einer Einladung bringen. Und in einem unbeobachteten Moment irgendwo abstellen. Und beim nächsten Besuch als „wunderschön und geschmackvoll“ loben. Jedenfalls wird das noch ein paar Jahre dauern, bis ich die von der letzten Weihnachtsfeier bei mir „vergessenen“ Geschenke auf diese Weise losgeworden bin. Geschätzte vier Jahre. Darum muss ich diesmal vorbauen. Ich habe dazu aufgerufen: Jeder macht zum Betrag xx ein Geschenk, das er sich selbst schenken würde. Und das wird dann gewichtelt. Danach darf man auch tauschen. Also es gibt nur 14 Geschenke. Jeder fühlt sich beschenkt. Und es bleibt nur ein Bruchteil bei mir liegen. Über das Essen denke ich immer noch nach.

 

05. Dezember 2019

 
Blog - Weihnachtsgedanken
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Winnies Kekse

Warum man Schokokeksen die nötige Achtsamkeit zollen sollte

Ich hab‘ mal wieder so richtig Lust auf Schokokekse. Zuckerfrei, getreidefrei, versteht sich. Schnell, einfach und unglaublich lecker ist eine kluge Abwandlung des guten alten Mürbteigs aus 1 Teil Zucker, 2 Teilen Fett, 3 Teilen Mehl. Zucker nehme ich 150 g Birkenzucker, dazu 300 g gute alte Butter und statt Mehl kommen 350 g gemahlene Mandel, 100 g gehackte Casehewkerne, ein paar Esslöffel (30 g) Braunhirsemehl und 2 bis 3 Esslöffel Flohsamen (ca. 20 g), 1 TL Backpulver. Und in den Teig kommen 2 Tafeln fein geriebene Bitterschokolade (85 Prozent) und so 100 ml Hafermilch. Daraus mach ich dann einen schönen abgewandelten Mürbteig, nun im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen. Dann aufs Blech auf Backpapier kleine Häufchen setzen. Plattdrücken. In den Ofen geben, bei 180 Grad backen....

Das Telefon klingelt. Winnie ist dran. Und während wir so erzählen, erzählen, erzählen schicken meine Schokokekse eine Aromaalarmwolke ins Wohnzimmer in meinen Ohrensessel. Ich nehme Winnie mit zum Ofen. Finde kaum den Weg. Rauch. Schokomadelbutterrauch. Ich öffne den Herd. „Alles verbrannt,“ wimmere ich in den Hörer. Der Rauchmelder schrillt ohrenbetäubend los. Wo ist der noch mal? Immer der Sirene nach. Wie geht der nur aus? Ach ja: neu. Hat mir Wolf nicht gezeigt, wie das abzuschalten geht. Panik kriecht, nö sprintet hoch. Ah, da sind Drähte. Ich suche in der Rauchwolke eine Zange. Knipse schier blind die Drähte durch. Es klingelt. Vor der Tür stehen 12 Feuerwehrmänner. 1  Stunde später: „Winnie, bist Du noch dran?“

Heute sagt Inge, meine mich mich mit herrlich gelben Vanillekipferln besuchende Nachbarin zu meinem Blech Keksen in der Küche: „Ah, Brownies? Oh, die sind ja schwarz! Die kannst du fei nicht essen.“ Ich überleg‘ die ganze Zeit, wie ich sie entsorgen könnte. Kompost? Nö. Das ist krebserregender Sondermüll. Die heterocyclischen Amine bringen ja die armen Mäuse um. Da klingelt es. Vor der Türe stehen schwarz gekleidete Kinder mit Totenkopfgesichtern. „Süßes oder Saures“ fordern sie ...

 

03. November 2019

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Blog - Winnies Kekse
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Entspann Dich!

Enspannen kann man lernen, indem man den Stress nicht mit ins Bett nimmt, sich Wünsche erfüllt und die HRV ein bisschen kontrolliert.

Ich befinde mich ja gerade im Modus der Selbstoptimierung. Mit allem, was Entspannung betrifft. Ich kann zwar gut über Faulheit und Muse schreiben. Nur meine Fähigkeit das zu leben, ist, wenn überhaupt, nur rudimentär ausgebildet. Ich habe, ja irgendwie eigentlich hatte, eine Herzratenvariabilität, die für eine Gesundheitsexpertin unter aller Sau ist – vor allem, wenn diese schläft. Ich hatte mein Leben lang Stress, und den Nachts mit ins Bett genommen. Und noch schlimmer: Das Ganze einfach negiert. Ich, Stress, wo denn? Ich liebe meine Arbeit. Und so schlief ich mich jeden Tag weiter in den Burnout. Mit dem Tagesstress im Kissen. Klar. Ich mach Yoga. Sobald es am Schluss per Shavasana ans Entspannen geht, denk ich an den Systembetreuer, den ich noch anrufen muss, repariere den kaputten Klodeckel, sorge mich um den Termin mit dem Kaminkehrer, berechne schon mal die Carbs vom Crumble-Datschie… . So richtig dick hatte ich jeden Mittwoch die Achtsamkeitsübung meiner Therapeutin. „Wir kommen jetzt erst einmal hier an“…  Und während sie liebenswürdig mit mir den Body scannt, (…) "die Waden werden ganz weich“ … Überlege ich mir vom Zeh bis zum Kopf Themen für den Newsletter, den ich dringend diese Woche noch machen muss. So war das vor nicht all zu langer Zeit.
 

So war das, deutlich sichtbar in meiner HRV. Kurz: Wer‘s noch nicht weiß: Die HRV ist die lebendige Veränderung des Zeitabstands zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Ein normales, lebendiges, junges, gesundes Herz, schlägt nicht gleichmäßig wie ein Metronom. Die Zeitabstände variieren. Eine hohe HRV zeigt: Lebendig, jung, gesund. Und da kommt man Kraft der Entspannung hin.

Ich übe nun sein einigen Monaten meine HRV zu verändern. Nicht kurzfristig mit einer Atemübung, mit dem LoveTuner, das funktioniert bei mir Gott-sei-Dank noch prima. Sondern: Langfristig für den ganzen Tag. Und die Nacht. Ich versuche dem Stress seine zerstörende Kraft zu nehmen. Und da übe ich und übe ich und übe ich. Rumsitzen. Nur gucken. Nicht denken. Sich viel Zeit für Kleinigkeiten nehmen. Nur wenig Termine am Tag haben. Jetzt war ich zwei Wochen im Urlaub. Da habe ich Tage und Nächte so richtig im Buddha-Modus verbracht. Voll entspannt. Gut gelaunt. Fit. Fröhlich. Mein HRV-Messer zeigt: blaue Welle. Es regiert der Parasympathikus. Man spürt, wie gut es ist, im Hier und Jetzt zu sein – dem Stress den nagenden Zahn zu ziehen. Ja und gestern, grad wieder daheim, habe ich kurz vor dem Schlafengehen ein kleines Interview geschrieben. Nur ein ganz kleines. Das wollte eine Journalistin ganz schnell haben… Nachts um eins bin ich dann aufgewacht. Mit einem Puls von 120. Meine HRV-Uhr zeigt: Rote Welle. Vier Stunden Schlaf unter Hochstress. Muss das sein? Nein. In meinem Leben nicht mehr. In Deinem auch nicht!

 

27. September 2019

 
Blog - Entspann Dich!

Die Welt bewegen

Im Burggarten in Wien stehen 87 Menschen unterschiedlicher Nationalität und Schuhen (von Schüsselschlappen, über Riemchensandalen zu Wanderschuhen) mit weit aufgerissenen Mündern und klatschen sich mit den Händen ins Gesicht. Ich mittendrin. Was würden sich Außerirdische nur denken? funkt’s durch meinen geohrfeigten Kopf. „Nun Kopf klopfen. 100 Mal!“ ruft Willi. Und alle machen mit.

Ich liebe es, mich zu bewegen. Das tue ich überall auf der Welt. Auch in Wien. Schon morgens in die Laufschuhe schlüpfen und die Stadt ganz allein mit den Tauben beim Aufwachen erleben. Es gibt nur einen, den ich da vielleicht mitnehme. Er steht an der Tür meines Lieblingshotels Beethofen und sagt: „Ich hab‘ eine Überraschung.“ Ihr kennt Manfred. Er ist der Autor von „Switch durch Fasten“ (ein wunderbares Intervallfastenbuch). Und wer ihn kennt, weiß: Manfred Spahn liebt Überraschungen.

Er hat immer welche. Die bislang schlimmste: der Teller lätscherte Basensuppe am Abend meines ersten Fastentages. Ich hoffe, dass diese Überraschung vielleicht so was wie ein leckeres Powidldatschgerl auf dem Naschmarkt ist... ahne, dass ich da aber umsonst hoffe. Wir laufen los. Lassen meine Hoffnung und den Naschmarkt hinter uns, passieren Innerer Wiener-Ring, Heldenplatz ... Am Burggarten, vor sechs griechischen Säulen wackelt eine wilde Ansammlung bunter Menschen. Viele aus China. Vorne steh einer, auch von dort, und zählt laut 1,2,3,... Knie schlenkern, Arme kugeln, Köpfe rollen alle machen sehr, sehr ernsthaft mit. Fast. Ein paar kommen wohl zum Schwätzchen halten, stehen im Kreis und deuten die Bewegungen ein wenig an. Aber der Rest folgt dem Meister. Seit Jahren macht Willi hier QiGong. Bewegt die Welt. Jeden Morgen. Und jeder, der vorbeikommt kann mitmachen. Und tut das auch in Alltagsklamotten. Ein Geschenk. An die Gesundheit. An die ewige Jugend. In China völlig normal. Da betrachtet man Bewegung als Lebensphilosophie. In China hat man selten chronische Rückenschmerzen – dort geht man in den Park. Morgens ab fünf Uhr treffen sich dort die Menschen, bilden Gruppen. Und bewegen sich. Machen Taiji, QiGong, Kung-Fu – oder etwas anderes. Man kommt vorbei, guckt sich die Gruppen an und macht dort mit, wo man Lust hat. Jede Gruppe hat einen Organisator, der bei einem Meister gelernt hat – und seine eigene Bewegungsphilosophie entwickelt. Er berät jeden Neuankömmling. Wie Willi. In Wien. Eine Überraschung. Besser als Basensuppe. Ja, ja, auch als Powidldatschgerl. Ich liebe QiGong. In Wien. Überall auf der Welt in den Parks. Daheim, auch das wisst ihr, mit dem Wunderstab namens Idogo.

 

16. August 2019

 
Blog - Die Welt bewegen
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Drei Kastanien

Soll man nun seine Sorgen aufschreiben? Ein Jammer-Tagebuch führen?

Kürzlich habe ich meines aus meiner Pubertierzeit gelesen. Und mir gedacht: Oh ich möchte alles, nur nicht tauschen mit diesem armen ungeliebten, dicken Mädchen mit strengen Nonnen-Lehrerinnen und falschen Freundinnen... Ich hab‘ dann meiner Therapeutin erzählt, dass ich es unmöglich finde, dass manche Therapeuten dazu raten, man möge wieder zum Pupertier mutieren und abends seine Sorgen aufschreiben – und per mail verschicken. Dann wären sie weg. Ich finde, nö, dann sind sie geradezu da. Das ist kontraproduktiv. Abends sich hinsetzen und aufschreiben, was den Tag über schiefgelaufen ist. Da unterstützen wir doch nur unser Katastrophenhirn. Machen uns noch mal gescheit bewusst, wie schlecht es das Leben mit uns meint. Und das nehmen wir dann mit in den Schlaf, den wir dann erst recht nicht haben. Da ist es doch viel besser, sich hinzusetzen und aufzuschreiben, wie gut es das Leben heute mit uns gemeint hat. Was alles wunderschön war. Die Aprikose frisch von Nachbars Baum. Der Regen in dieser Wahnsinns-Hitze. Die netten Mädels im Cafe. Und dann noch Maxxl mit meiner Mütze. Es gibt doch soooooo viel Schönes zu erzählen. Und dann verrät mir meine Therapeutin eine weitere gute Möglichkeit, das Glück mit in den Schlaf zu nehmen. Steck drei Kastanien in die rechte Hosentasche. Und sobald Dir was Wundervolles passiert, hol die Kastanie raus, erzähle ihr kurz, was Dich so freut, schiebe sie in die linke Hosentasche. Und diese drei Kastanien, mit dem Glück im Kastanienbauch, nimmst Du dann abends mit ins Bett und lässt Dir diese drei Geschichten noch mal durch den Kopf gehen.

Ja, das fühlt sich richtig an. Ich rate Euch: Ausprobieren! Ich hab das übrigens mangels Kastanien gleich mal mit drei Steinen gemacht.

 

03. Juli 2019

 
Blog - Drei Kastanien
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GutenTag, Herr Hellseher!

Manchmal tut man Dinge, ohne viel darüber nachzudenken. Rein intuitiv sozusagen. Und da kann man dann auch als Wissenschaftlerin tatsächlich bei einem Hellseher landen.

Ich war immer neugierig auf Neues. Hab viel ausprobiert in meinem Leben. Ich bin drachengeflogen, auf einem Elefanten durch den Dschungel geritten, war auf einer Teufelsaustreibung, am Kraterrand eines Vulkans, habe die letzten Drachen dieser Welt auf Komodo besucht und möchte weiterhin Dinge tun, die mir neu sind. Manchmal stellt sich dann auch eher eine außergewöhnliche Frage: Warum nicht einen Hellseher besuchen. Meine Freundin Schnupsi hat mir über Jahre hinweg immer wieder von ihrem erzählt. „Meinem bayerischen Indianer.“ Er sitzt in einer kleinen Kammer, gleich hinter dem Rathaus neben der Kirche in einem schmucken bayerischen Örtchen. Ist gläubig. Ein wenig schräg. So was wie allwissend – von Vergangenheit bis Zukunft. Hat Klientel von hier bis Dubai. Trägt sein Haar lang und heißt Günter. „Da könnte ich ja vielleicht auch mal hingehen, was meinst Du Schnupsi?“ "Freillich!"

Schwupps stehe ich vor der alten Holztür und die Neugierde, ein fester Händedruck und der Blick auf ein großes, goldenen Kreuz mit bunten Steinen an einer kräftigen braunen Brust ziehen mich in die Kammer. „Setz Dich! Weißt Du, was ich mache?“ „Ja, Du bist Lebensberater.“ Breites freundliches Grinsen. „Ich lese aus der Hand.“ „Ahhh.“ „Ich erzähle Dir was aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und nicht nur das, was Du gerne hören willst.“ Ich überlege kurz, ob ich vielleicht nicht doch besser wieder gehe..

Dann denk ich: Nun, ist ja ganz einfach, ich glaub einfach nur das, was ich gerne hören will. Das hat mir ja schon öfters geholfen im Leben. Und Günter sprudelt los... Seit meiner Geburt stünden erstaunlich viele Schutzengel an meiner Wiege. Diese behüten mich bis zum Schluss. Und bis zu selbigem dauere es noch 25 Jahre. Die verbringe ich mit dem aktuellen Mann an meiner Seite. Der absolut der Richtige ist. Wir beide hätten uns gesucht und gefunden. Ein Umzug, der bald anstehe, bringe mich ans Wasser. Das ich dringend brauche. Und in die Natur. Dort werde ich mich energiegeladen und so richtig frei fühlen. Bis hier hat er sein Geld schon richtig verdient. Gerade wäre ich seines Erachtens ein bisschen faul, das würde sich aber bald ändern. (Zugegeben ich sehe nach Urlaub aus). Beruflich nähme ich in zwei Jahren sogar noch mal einen neuen Anlauf. Wie alles im beruflichen Leben, würde mir auch das wieder gelingen. Und und und... Dann sagt er: „Kommen wir zur Gesundheit." Und ich spitze die Ohren. „Du siehst gesund aus. Du bist gesund. Da sind nur kleine Befindlichkeiten, an denen Du arbeiten könntest, damit Du die nächsten Jahre in der vertikalen verbringst. Morgens kommst Du nicht in die Gänge. Du hast Eisenmangel. Trink Kräuterblut. Dein Problem ist Stress. Du bist übersäuert. Gibt es ein alte Mittel, hol Dir beim DM Bullrichsalz. Wichtig: Du brauchst mehr Flüssigkeit. Trink morgens schon 2 Liter. Ess‘ abends nichts Kaltes mehr. Dein Darm möchte abends Warmes haben. Und dann brauchst Du noch Bitterstoffe für die mit Medikamenten verärgerte Leber. Brüh Dir einen Tee aus Tausendgüldenkraut.“

Dann krieg ich noch eine Haltungsschule: „Nimm den Kopf zurück, streck die Brust raus. Und geh zum Chiropraktiker, zwischen Deinem vierten und fünften Halswirbel steckt eine Blockade.“

Glücklich, beschwingt, fröhlich ob meiner 25 schutzengelbewachten Jahre vor mir, verlasse ich Günter, mit seinem goldenen Kreuz, die weise Kammer... Und überlege mir, ob ich nicht auch Hellseherin werden will. Glücklich machende Lebensberaterin. So in zwei Jahren...?

 

21. Juni 2019

3 Kommentare

 
Blog - GutenTag, Herr Hellseher!
 

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Gesund leben? Im Januar 2020 starten die wieder die drei Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

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