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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Löwenzahn-Apotheke

Nach 2 Stunden, 14 Minuten, 7 Eimern und 4 Blasen an den Fingern überlege ich mir meine Einstellung zum Löwenzahn vielleicht doch noch einmal grundsätzlich zu überdenken. Bislang war das ja eigentlich Pusteblume für Kinderwünsche und später ein günstiger und guter Stoff für meinen Morgen-Smoothie, zarte nussige Blätter für den Frühlingssalat. Nun keimt ein wenig Wut auf. Die lodert nach einem weiteren Eimer, einer weiteren Blase ... Nach zwei weiteren Eimern wütend erstochen und erdrosseltem Grünzeug und zwei weiteren Blasen stehe ich mehr als grantig vor einem großen Fragezeichen? Wieso blieb mir dieses Schicksaal letztes Jahr eigentlich erspart. Ich hab damals doch auch nicht mehr Smoothies getrunken? Mehr Salat ... Nach einem weiteren Eimer fiel es mir dann ein: Wolf. Ich hab Wolf gefragt, ob wir nicht mal einen Löwenzahnsalat essen wollen. Und ihm ein Messer in die Hand gedrückt. Das war klug. Das war sehr, sehr klug. Geht nur mit Löwenzahn. Geht nicht mit Kräutern oder Haselnussbaumblättern ... Das fällt unter Sammeln. Männer sind Jäger. Und Löwenzahn muss man jagen. Mit dem Messer. Erdrosseln. Wütend auf ihn einstechen. Den Löwen besiegen ... und abends hat mann eine gejagte Schüssel Salat. Ist ob des vollbrachten Werkes ein glücklicher Mann. Und die Frau hat, ich erinnere mich, einen ganzen Nachmittag frei. Was sagt der Wetterbericht? Drück dem Mann ein Messer in die Hand und wisper leise: „Ich hätte gerne Löwenzahnsalat“.

Und mit den 7 Eimern Löwenzahn kann man dann noch viel mehr anfangen.

 

Löwenzahnwurzeln sammeln

Löwenzahn kann man fast das ganze Jahr über ernten. Samt Wurzel ausstechen, Wurzeln von der Erde säubern und in Scheibchen geschnitten wie Radieschen auf dem Butterbrot essen. Oder einen Tee zubereiten.

Für den Vorrat: Löwenzahnwurzeln der Länge nach durchschneiden, auffädeln an einem luftigen, aber schattigen Ort aufhängen und trocknen.

 

Tee aus Löwenzahnblättern oder Löwenzahnwurzeln

Der Tee aus Löwenzahnblättern oder -wurzeln liefert viele Bitterstoffe. Hilft der Leber, den Gelenken. Ein frisches Löwenzahnblatt pro Tasse heißes Wasser oder 1 Teelöffel getrocknete Pflanzenteile. Oder man brüht sich einen Tee aus frischen Wurzeln: Abends einen Auszug aus 2 bis 3 frische Wurzeln in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen. Am Morgen aufkochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann absieben.

Die Kräuterheilkundige Maria Treben (1907 – 1991) , empfiehlt als dreiwöchige Kur das tägliche Kauen von mindestens drei Löwenzahnstängeln insbesondere bei Beschwerden der Bauchspeicheldrüse, bei chronischen Leberentzündungen, Abgeschlagenheit, Diabetes und bei Störungen der Milz, denn Löwenzahn fördert die Blutbildung und steigert die Abwehrkräfte. Auch bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.

 

Wenn du 4 bis 6 Wochen lang täglich einen Liter Löwenzahn-Tee trinkst, dazu Löwenzahnblütenstängel kaust und die Blüten zur Massage und als Gesichtswasser verwendest – dann nutzt du die geballte Vitalität des Löwenzahns für eine komplette Frühjahrs-Kur!

 

Löwenzahnsaft

Saft aus Wurzeln, Blüten, Blätter im Entsafter pressen, als Kur täglich 1 Esslöffel voll mit 2 Esslöffel Wasser vermischt trinken.

 

Löwenzahnblütenöl

Löwenzahn kann man auch äußerlich anwenden! Hilft gegen Verspannungen und Gelenkschmerzen. Gut zum Massieren. Löwenzahnblüten in ein Schraubdeckelglas füllen, zusammen drücken mit einem guten Olivenöl bedecken. An einen warmen, hellen Platz für 4 bis 6 Wochen stellen. Immer mal wieder. Dann durch einen Filter gießen. Das Öl in einer Flasche aus dunklem Glas lichtgeschützt aufbewahren.

 

Löwenzahnkaffee

Wurzeln in kleine Stückchen schneiden und trocknen.  Auf einem Backblech rösten, bis sie gut duften und gleichmäßig dunkel geworden sind. Mahlen. Und als Kaffee aufbrühen. Koche einen Teelöffel Pulver mit einer Tasse Wasser auf und siebe sofort ab. Ein wunderbarer Bitterstofflieferant.

 

16. April 2019

 
Blog - Löwenzahn-Apotheke

Mein Miracle Morning

"Projekt Ich". Eine Stunde früher aufstehen kann das Leben verändern. Und dann wird einem diese Stunde einfach geklaut.

Selbstoptimierung. Besser essen, besser sporteln, besser putzen, besser arbeiten, besser ... Ein ziemlich merkwürdiger Virus grassiert gerade: Ich bin nicht gut genug? Wie kann ich noch besser sein. Huuuuhhh. Grusel. Dieser Trend macht, finde ich, sehr, sehr unglücklich. Das ständige Herumgebastle an sich selbst. Diese dämlichen challenges. Mag ich im Grunde gar nicht. Nun bin ich durch Zufall auf etwas gestoßen, was ich selbst seit Monaten praktiziere. Auf den „Miracle Morning“ des Motivationstrainers Hal Elrod. Seine Morgenroutine soll helfen, persönliche Ziele zu erreichen und den eigenen Morgen besser zu strukturieren. Und so verschreibt er: Früher aufstehen, sich Zeit nehmen für Meditation oder eine Atemübung, gesund essen, Affirmationen, Lesen, Schreiben, Bewegen. Und Millionen Amerikaner machen begeistert mit. Kann nicht so schlecht sein, wenn er nicht sagen würde: Schlaf einfach weniger. Undenkbar.

Also, so etwas wie „Mirakel Morning“ – mit genug Schlaf – mache ich zufälligerweise gerade  auch – ohne Elrod gelesen zu haben, aus einem inneren Bedürfnis heraus. Ich stehe täglich eine Stunde früher auf. Und genau diese Stunde investiere ich in „Projekt Ich“. Meinen Morgen. Und das macht mich sehr, sehr glücklich. Erst mache ich meine Brummübung im Bett (5 Minuten tief in den Bauch atmen und langsam ausbrummen), trinke mein Glas Zitronenwasser vom Nachtisch, nehme gleich meinen Löffel Ölziehöl in den Mund. Am Spiegel hängt meine aktuelle Priming-Botschaft ans Unterbewusstsein: „Guck mit dem Herzen. Es sind die kleinen Dinge, die Dich glücklich machen.“ Wie beispielsweise die Tasse Kaffee, die ich liebe, bevor es weiter geht. Mit der schlüpf ich für zehn Minuten ins Bett. Und schreibe etwas auf. Einen Traum. Einen Wunsch. Eine Idee. Ein Dankeschön. Einen kleinen Text für den Newsletter. Und dann gehe ich 30 Minuten aufs Trampolin – oder raus – je nach Wetter. Mit meiner 5-3-2-1-Achtsamkeitsübung. Anschließend stelle ich für nur drei Minuten im Kopfstandstuhl die Welt auf den Kopf. Wolf schläft noch. Nicht mehr lange. Zu meinem „Projekt Ich“ gehört auch meine 70 Billionen Körperzellen. Und somit der Hochleistungsmixer für meinen Smoothie. Beeren, frisch geschroteter Leinsamen, Matcha, Kakaobohne, Brokkoli, Apfel, grüne Blätter ... 

Nur heute, heute ist alles anders. Ich stehe auf und jemand hat mir meine Stunde gestohlen. Mein Morgenwunder. Das macht mich sehr, sehr traurig.

 

31. März 2019

 
Blog - Mein Miracle Morning
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16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?

Die einfachste Form des Fastens, ist die 16 Stunden aufs Essen zu verzichten. Auch sie ist sehr, sehr wirkungsvoll. Wir praktizieren das im Begleitprogramm Fasten & Glyxen. Die Frage ist nur, wo legt man die Ess-Stunden sicherheitshalber hin. Wir fragen mal Manfred!

ÜBERLASS DAS ABENDESSEN DEINEM FEIND lautet eine uralte chinesische Weisheit. Ganz neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es für den Stoffwechsel und das Abnehmen am effektivsten ist, wenn man abends statt morgens fastet. Morgens, so heißt es, werden die Kalorien besser verbrannt. Richtig? Jein. Was stimmt: Wer abends nichts isst, nur eine Basensuppe trinkt, kommt nachts in ein Insulin-Tief. Das fördert die Ausschüttung des Wachstumshormons um ein Vielfaches. Der Körper setzt Fettsäuren frei, die dann morgens im Nüchternlauf wunderbar verbrannt werden können. Und dann darf man frühstücken – und acht Stunden lang das essen, was einem schmeckt und gut bekommt. Wichtig: Richtige Wahl! Welche der beiden Methoden man wählt, hängt nur, wirklich nur von unserem „Wollen, Können, Mögen“ ab. Denn nur, wenn die Diät (Lebensweise!) in den Alltag passt, dann behält man sie bei. Deswegen ist idealer, das Frühstück weg zu lassen, wenn man morgens eh keinen Hunger hat. Auch wenn die Wissenschaft feststellt, dass man vormittags die Kalorien besser verbrennt. Ihr verbrennt dann nicht die Kalorien vom Teller besser, sondern die von der Hüfte! Nur nicht zu oft wechseln zwischen morgens oder abends fasten, ein Gewöhnungseffekt macht es schlichtweg einfacher.

Mehr Interessantes zum Thema Fasten könnt ihr lesen, im neuen Buch aus dem fidolino-Verlag: Switch durch Fasten. Von Manfred Spahn.

 

06. März 2019

 
Blog - 16:8-FASTEN: FRÜHSTÜCK ODER ABENDESSEN STREICHEN?

Kleiner Ausstieg – große Freude für die Seele

Wer ein „Projekt Ich“ verfolgt, reist nach Wien. Quartiert sich im sechsten Bezirk im bezaubernden Hotel Beethoven ein. Im dritten Stock, im Biedermeierzimmer „Haydn“ 303 schläft man göttlich und sogar der Maxxl hat ein rotes royales Samtkissen. Dann steht man mit der Sonne auf und joggt durch den um die Ecke duftenden Naschmarkt, lässt sich vom Palatschinkenaroma, Gutenmorgen-Rufen der Buden-Besitzer und frechen Tauben wecken. Nirgends sind die Oliven größer. Der Palatschinken verlockender. Die aufgehende Sonne bringt die Ornamente der Jugendstil-Fassaden der Rechten Wiener Straße zum Glühen. Wien ist prächtig. An jeder Ecke öffnet eine andere Schönheit das Herz. Nirgends kann man so viele wundervolle Augenblicke sammeln.

Natürlich zündet man eine Kerze an im Stephansdom. Und kommt aus dem Staunen über das einzigartige 107 Meter lange, 34 Meter breite gotische Bauwerk nicht mehr nicht raus. Erst gibt's eine gigantische Kastanienblume im Café Landtmann. Wer dann noch Lust auf Abenteuer hat, macht eine Zeitreise in den Katakomben 12 Meter unter Wien. Lässt sich auf der 3-D-Fahrt auf den Gerüsten auf den 136,4 Meter hohen Südturm des Steffl bringen, während einem die Rattenschwänze die Füße peitschen. Wir schreiben das Jahr 1679. In der Droschke hoch über Wien zerzaust der Wind die Haare, während unten die Pest wütet. Dann lauscht man noch den Erzählungen von Kaiser Franz und Sissi – zugegeben sie sehen etwas wächsern aus – und ...

Voller gesammelter Augenblicke setzt man sich in das Café Sperl und trinkt Kaffeeeeeee. Dort sieht man Künstler und ganz normale Menschen. Und mitunter auch Himmelsboten. Die das Gleiche tun. Die sitze da und gucken. Gewinnen Zeit, weil sie sich Zeit nehmen. Und vielleicht sitzt da Pater Sebastian Kreit O.Praem, vom Fastenkloster Pernegg. Man fragt ihn dann vielleicht: Was bringt Freude in Ihre Seele? Und er erwidert: „Das Aussteigen aus dem Üblichen. Oft reicht ein Tag. Man glaubt nicht, wie schnell die Kraft wiederkommt. In Wien im Kaffeehaus sitzen. Das ist für mich Entspannung. Einen Kaffeeeeeeee trinken tut der Österreicher. Der lässt sich Zeit dafür. Genauso wie der Italiener für seinen Espresso. Wo hole ich die Zeit her? Wir haben sie.“

Und was dieser wundervolle Pater den Fastenden in Pernegg erzählt, das lest Ihr in SWITCH, im neuen Buch von Manfred Spahn.  

 

27. Februar 2019

 
Blog - Kleiner Ausstieg – große Freude für die Seele
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Pure Medizin: Mein Ballaststoff-Smoothie

Ihr wisst ja, meine Gesundheits-Tipps müssen einfach sein. Man muss sie in den Alltag integrieren können. Zur Zeit kann man immer wieder lesen, wie wichtig Ballaststoffe sind. Und man kann wirklich ganz schlicht und einfach ganz viel für seine Gesundheit, sein Gewicht, seine Schönheit tun, indem man den Ballaststoffanteil anhebt. Weil: Die guten Darmbakterien zunehmen. Das hält schlank und gesund. Der Glyx der Mahlzeit sinkt, sprich die Bauchspeicheldrüse weniger vom Hunger- und Fettspeicherhormon Insulin ausschüttet. Gifte huckepack in der Kanalisation verschwinden. Wie macht man das, mehr Ballaststoffe? Ich erledige das gerne mit einem Ballaststoff-Smoothie. Pure Wissenschaft, die auch noch schmeckt. Da kann man einen für den ganzen Tag mixen und zum Essen genießen. Und schon hat man für eine große Portion Ballaststoffe gesorgt.

Die optimale Kombination für eien Drink, der die Darmbakterien in Richtung schlank trimt, das Insulin senkt, uns satt, schlank und auch noch schön macht: Ballaststoffe, Kieselerde, Biostoffe der Pflanzen, Eiwei0 und Laktobazillen.

Praktisch sieht das so aus: 2 Esslöffel Leinsamen, die ich gleich zu Anfang im Mixer frisch schrote, zwei große Blätter Grünkohl, zwei Scheiben frischen Ingwer, 50 g frischen Brokkoli, 1 kleiner saurer Apfel, ein guter Esslöffel „Mein Eiweiß Formel 7“ und ein Löffel „Kieselerde plus“. Das Ganze mit 0,25 Liter Sauerkrautsaft auffüllen und kräftig durchmixen. Wem das zu dickflüssig ist, der verdünnt mit etwas Wasser. Das ist Medizin pur. Und schmeckt richtig lecker!

 

PS: Es gibt noch Plätze im Fasten & Glyxen-Programm. Wir starten ab Aschermittwoch.

 

20. Februar 2019

 
Blog - Pure Medizin: Mein Ballaststoff-Smoothie

Schluss mit Muss – Projekt Ich

Heute morgen bin ich am Strand entlang gelaufen. Rechts die aufgehende Sonne, links überholen mich Astralkörper. Hui, sogar 80ig-Jährige. Ich tanke das Glück eines entgegenkommenden breiten Lächelns, das mitten ins Herz taucht. Zurück! Ich liebe das Leben mitten im "Projekt Ich".

Heute Nachmittag habe ich meine Agentin angerufen und ihr gesagt: Ich schreibe keine Bücher mehr. Ja, ihr lest richtig: keine Bücher mehr. Meine Smartwatch sagte mir, dass ich oft bis zu 66 Prozent des Tages unter Strom stehe. Stress habe. Und nur 9 Prozent der Zeit Ruhe finde. Dumm. Schlechter Schlaf. Grübeln. Jede Menge Mindesthaltbarkeitsdatum verschenkt. Kratzt an meiner Lebenszeit. Dafür, dass die Menschen heute eh kaum mehr Bücher kaufen, guten Rat lieber umsonst aus dem Internet holen. Nun ist Schluss mit Muss. Jetzt kommt "Projekt Ich“. Und das lebt seinen Traum. Das läuft an Stränden. Klettert auf Berge. Sitzt im Cafe Ignaz, isst veganen Beerenkuchen und freut sich des Lebens. Lächelt. Quatscht... Schreibt keine Bücher mehr. Ehrlich: Ich mag nicht mehr. Und ich ahne..., keiner mag mich deshalb weniger.

 

„In Ihnen steckt eine fleißigere, schönere, schlauere Version – für dieses Upgrade müssen Sie sich einfach nur ganz doll anstrengen!“ beschreibt Tanja Mairhofer in ihrem Anti-Ratgeber mein Leben. Ja, ich hab‘ mich Jahrzehnte lang angestrengt, Upgrade um Upgrade. Um den stetig wachsenden Anforderungen, gerecht zu werden. Ständig unter Anspannung. Keine Zeit für Freunde. Tag und Nacht am Computer, 80-h-Woche. Mein Glaubenssatz: Wenn ich nix leiste, liebt mich niemand. Jahrzehnte lang habe ich davon geträumt meinen Traum zu Leben. Mit Kurti um den Chiemsee zu reiten. Jede Woche auf einen anderen Berg zu steigen. Gesangsunterricht zu nehmen. Endlich den Segelkurs zu machen. „Schluss mit Muss“. Ab heute heißt es: Carpe diem.

Ich werde das tun, was mir Spaß macht. Was macht mir Spaß? Das checke ich gerade mit meiner Smart Watch ab. Was entspannt mich? Die Analyse zeigt mir genau, ich bin entspannt, im Hier und Jetzt: Wenn ich Yoga mache, wenn ich bei meinem Pferd bin, wenn ich mit einer Freundin spazieren gehe, oh... wenn ich schreibe! Dann immer habe ich Hochpulsler einen Puls von 65. Dann bin ich im Flow. Glücklich. Ach, schreiben macht glücklich? Ja, das schreiben, was mir Spaß macht. Ohne den fastbook-Zwang eines Großverlages dahinter. Mit Censhare statt, menschlichen Lektoren…

Die Begleitprogramme. Meine Mails an Euch. Die kleinen Notizen im Mitgliederforum. Es wird künftig Grillparzer-Papers geben. Kleine Weisheiten, die viel verändern, auf wenigen Seiten. Vielleicht helfe ich anderen Menschen, die etwas Wichtiges zu sagen haben, ihr Buch zu machen. Wenn eine Türe zu geht, dann geht woanders eine auf. Und darauf bin ich gespannt. Bis dahin lebe ich erst einmal meinen Traum. Und Du? Wann beginnst Du das wichtigste Projekt Deines Lebens?

 

13. Februar 2019

 
Blog - Schluss mit Muss – Projekt Ich

Ballaststoffe wichtiger als Glyx?

Lieber auf den Ballaststoffgehalt als auf den Glyx gucken steht grad mal wieder in der Presse. Nun da sage ich: Zurücklehen. Tief durchatmen. Und abwarten. Was ist dran? „Deutlich seltener Herzkrankheiten, Tumoren und Diabetes: Je mehr Ballaststoffe, desto länger das Leben – und Vollkorn punktet gegen Darmkrebs. Das sagt die bislang wohl größte Studie zum Thema aus.“ Steht in der Ärztezeitung. 25 bis 30 Gramm täglich misst die vorbeugende Ballaststoff-Dosis. Nun behaupten die Neuseeländischen Forscher: Der glykämische Index habe keine solche gravierende Auswirkung. Freilich würde schon auch das Schlaganfall- und Diabetesrisiko sinken... Aber Ballaststoffe wären noch besser. Da muss ich echt lachen. Was heißt denn niedriger Glyx für die meisten Lebensmittel? Niedriger Glyx heißt in der Regel: wenig Zucker und viele Ballaststoffe – und natürlich auch all die anderen für ein langes Leben wichtigen Vitalstoffe.

Die Forscher sagen: Besonders ballaststoffreich neben Vollkornprodukten sind Hülsenfrüchte, mit der Schale verzehrtes oder getrocknetes Obst (Apfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen) sowie mit Schale gekochte Kartoffeln. Kann ich alles unterschreiben. Hat alles einen niedrigen Glyx.  Halt: Bis auf die Kartoffel. Die wird im Mund zu Zuckermolekülen. Hoher Glyx. Nicht gesund. Da esst besser nur die Schale :). Im übrigen fehlt in dieser Aufzählung einer der Hauptballaststofflieferanten: das Gemüse.
Weiterhin kann man lesen: "Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl, verbessern den Glukose- und Insulinstoffwechsel und halten eine günstige Darmflora am Leben. Sie produziert wichtige Vitamine, kurzkettige Fettsäuren und Immunmodulatoren, die nicht zuletzt auch an der komplexen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beteiligt sind." Jupp. Stimmt alles.

Auf meiner Seite findet ihr schon seit Jahren die Ballaststofftabelle zum Downloaden. Da steht drüber „Länger leben mit Ballaststoffen". Also: Für Glyxler mal wieder nix Neues. Bitte runterladen. Und weiterhin täglich darauf achten, dass Ihr genügend Ballaststoffe habt.

 

17. Januar 2019

 
Blog - Ballaststoffe wichtiger als Glyx?

Was sind Sirtfoods?

Die Kakaobohne, die ich Euch morgens empfehle. Den Buchweizen, der Weizen in meinem Müsli, meinem Brot ersetzt. Der Kurkuma, der in meiner Gewürzmischung steckt, die Walnuss, die ich Euch in den Salat mische. Der Grünkohl im Smoothie, der Liebstöckel im Salat. Der Grund, warum in meinem Eiweißpulver Erbsen stecken. Sirtfoods sind Lebensmittel die über epigenetische Mechanismen eine Gruppe von Enzymen (Sirtuine) aktivieren, die in der Zelle selbst arbeiten, die die Fetteinlagerung drosseln, die Fettverbrennung stimulieren, Muskeln aufbauen, die Zellen reparieren und verjüngen, den Zellmüll abbauen. Sprich die Autophagie anregen. Schlank, fit und gesund halten. Sie helfen aktiv dabei Fett ab und Muskeln aufzubauen. Das tut auch Fasten.

 

Kurzzeitfasten. Und Bewegung. Und das tun diese Lebensmittel, die gerade Schlagzeilen und Bücher schreiben – und seit 20 Jahren in der Glyx-Diät eine Hauptrolle spielen, Superlieferanten: Olivenöl, Kakao, Buchweizen, Walnüsse, Wildkräuter, Rucola, Kapern, Grünkohl, Chiccoree, Brokkoli, Beeren, Zwiebeln, Petersilie, Liebstöckel, Chili, Kurkuma, grüner Tee, Kaffee, Datteln. Sie aktivieren mit das weiße Fettgewebe dazu, wie das braune Fettgewebe Energie zu verbrauchen (Browning-Effekt), sie bauen Insulinresistenz ab, sie regeln über den Hypothalamus unsere Energie und den Appetit, über die Satellitenzellen fördern sie den Muskelaufbau, sie aktivieren die knochenaufbauenden Osteoblasten, sie wirken antiinflammatorisch. Sie senken das Risiko für Diabetes und Alzheimer. Wer meine Bücher liest, weiß das. Mit jedem Smoothie mixt Ihr Euch schon morgens einen schlank machenden Jungbrunnen. Mit jedem Rezept aus Pure oder Smart-Aging werdet Ihr schlanker, jünger und gesünder. Ich würde das nicht länger glauben, sondern einfach mal ins Leben einbauen.

 

06. November 2018

 
Blog - Was sind Sirtfoods?

Wer fastet pflückt das kleine Glück

Die Tage war Manfred da und ich hab mit ihm gefastet. Einfach, um das mal unter professioneller Anleitung zu tun. 16:8-Fasten und Suppenfasten ist ja ein Leichtes. Aber so gar nix essen... Am ersten Morgen hat Manfred dann gleich mal das MoMo kennen gelernt. Kannte er noch nicht. Gibt's nur vor dem Kaffee. Mit dem hat er dann lange seine Freude gehabt. Kaffee gab's nämlich irgendwann am Nachmittag, einen schwarzen, nackigen, bitteren Espresso. Nach dem MoMo (=Morgenmonster) erwachte dann das HuMo. Das Hungermonster. Wir haben uns nämlich den Einlauf gespart.

 

Hätte er mal nicht vorschlagen sollen. Denn ohne Einlauf hat man mehr Hunger. Und meine Kolleginen haben ihn ja früher eigenlich schon mal gewarnt: "Wir müssen gucken, dass Marion bald was zum Essen bekommt." Also nach MoMo das HuMo. Armer Manfred. Nun, dafür gab es kein ELauMo. Hat er sich erspart. Wir haben Morgens statt Kaffee das Aktive Erwachen gemacht. Also das Durchmobilisieren des Körpers, von den Gelenken bis zur Lymphe... kennt ihr ja, ihr Fasten & Glyxen-Erprobten. Manfred hat motiviert und motiviert und motiviert ... "Machst Du toll Marion". Und ich hab in seinem Gesicht gesehen: Lieber eine Woche Fasten mit 18 Leuten in Pernegg als 1 Tag in München mit Marion. Und auf meiner Schulter saß erst das Kaffeemännchen. Und dann das Keksmännchen: "Komm Marion, nur ein Keks, komm, das sieht der Manfred nicht, ich putz Dir dann auch die Krümel von der Backe..." Na ja. Und dann wickelt mich Manfred in einen Leberwickel und ich schlafe bis zum kleinen Espresso. Der ja sonst immer verboten ist. Aber neue Studien zeigen: Der Espresso fördert die Autophagie. Das Selbstverdauen des Zellmülls im Körper. Also darf der neuerdings beim Fasten – wird aber noch 15 Jahre dauern, bis sich das die Fastenleiter in der Praxis auch trauen. Genauso wie es noch Jahrzehnte dauern wird, bis die Onkologen zur Chemo drei Tage Fasten empfehlen. Und damit die Nebenwirkungen in Richtung Null tendieren. Nach 36 h legen sich die normalen Zellen nämlich in den Winterschlaf. Und nur die Krebszellen haben diesen Modus verlernt und futtern weiter– das Chemogift, während die anderen Zellen poofen. Nur so nebenbei, sollte jeder wissen.


Mit mir und meiner Leber wacht der Hunger wieder auf. Und mit ihm so ein kleiner Zorn. Wir gehen 10 000 Schritte stramm walken. Was auch nicht dazu führt, dass Manfred sich traut, mir zu empfehlen "Schreibe heute abend eine Dankbarkeitsliste, die hilft einem zum lernen, mit dem zufrieden zu sein, was man hat." Irgendwie geht dieser Tag vorbei. Mit Basensuppe mit kleinem Löffel löffeln. Mit Tatort und so. Und einem weiteren Leberwickel zum Einschlafen. Und am nächsten Tag wache ich auf ... und ... könnte Bäume ausreißen. Bin gut drauf... Rufe: Her mit der Dankbarkeitsliste – und fülle sie die folgenden Tag mit den kleinen Wundern dieser Welt. Dem größten Zauber, der in einem Apfel steckt, einer Umarmung, einer Minute Magnoliensamen angucken, einer kleinen Tasse nackigem Espresso...

 

05. November 2018

 
Blog - Wer fastet pflückt das kleine Glück
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Weltbrottag

Nein das Brot, das ess ich nicht. Ich bin ein Brotkasper. Ich ess kein Einheitsmehlindustriebrot. Brotkorb im Restaurant: Nein Danke! Brot vom Diskounter? Niemals. Weiß ich nicht was drin ist. Oder doch: Industriemüll. Enzyme. Chemische Backhilfsmittel. Hochgezüchtetes Getreide. Ich esse nur Brot von meinem kleinen Bäcker, der seinen Teig selbst macht, dem Brot viele Stunden Zeit gibt zu Gehen. Oder ich backe es selbst. Denn heute macht uns Brot krank. Das wird harmlos „Unverträglichkeit“ genannt, was zu chronischen Entzündungen führt. Uns mit der Zeit richtig weh tut: Reizdarm, Allergien, Gelenkschmerzen, Entzündungen in den Gefäßwänden, uns langsam aber sicher sterben lässt. Zum Beispiel an Herzinfarkt.  

Der Bäcker hat damals Zeit ins tägliche Brot gesteckt, es durfte gehen, fermentieren – bis zu 48 Stunden. In dieser Zeit knacken Milchsäurebakterien das im Getreide enthaltene Klebereiweiß Gluten und senken die FODMAPs auf zehn Prozent. Das Brot war verträglich! Studien der Uni Hohenheim zeigen: schon das Ruhen von vier Stunden reicht, damit viel weniger FODMAPs im Brot sind.

 

FODMAPs, das sind fermentierbare Di-, Oligo- und Polysaccharide (Zwei- oder Mehrfachzucker), die im Getreide stecken und das Reizdarmsyndrom auslösen. Sprich: Die reingesteckte Zeit macht Getreide verträglich. Heute geht der Teig dank der chemischen Backhilfsmittel gerade mal ein oder zwei Stunden. Das Brot schmeckt immer gleich. Nur: Vertragen tun wir es nicht. Der Feind heißt nicht nur Gluten. Schlimmer noch sind die ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren), getreideeigene Insektizide. Die der Käfer nicht verträgt. Wir aber auch nicht, weil sie Entzündungen im Körper verstärken, im Darm, in den Gefäßen und in den Gelenken. Alte Getreidesorten enthalten nicht nur weniger Gluten, sondern auch weniger Gifte gegen Fressfeinde. Darum lohnt es sich, zu Dinkel, Kamut, Emmer und Einkorn zu greifen.

 

Bauchweh machen offensichtlich auch die kurzen Gärungszeiten der Industrie: Forscher der Uni Hohenheim untersuchten, welche Auswirkung die unterschiedlichen „Gehzeiten“ von Teig auf die Unverträglichkeit des Brotes hat. Ihr Ergebnis: Brotteig, der vor dem Backen viereinhalb Stunden ruhen darf, enthält kaum mehr FODMAPs. Man weiß auch schon lange, dass Roggenbrot aus Sauerteig viel verträglicher ist, weil es 36 Stunden gärt und deshalb nur noch zehn Prozent Gluten und kaum mehr FODMAPs enthält. Zu Roggenschrotbrot rate ich übrigens seit 15 Jahren. Wer ein chronisches Leiden hat, egal ob Schlafstörungen, Müdigkeit, Asthma, Migräne, Reizdarm, Gelenk- oder Sehnenentzündungen, Unfruchtbarkeit, dichte Nase oder Nebenhöhlenprobleme, kann einfach mal drei Wochen lang Industriebrot und auch sonst glutenhaltiges Getreide weglassen – und spüren, was passiert. Gilt für Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste. Hafer vertragen manche.

 

Früher war auch Weizen kein Problem, weil man ihn noch nicht auf Ertrag gezüchtet hat. Er enthielt im Vergleich zu heute wenig Gluten und kaum Käferabwehrstoffe. Das Brot aus Getreide fermentierte über mehrere Stufen und Tage hinweg. War viel verträglicher. Das Brot bestand außerdem oft aus Hafer, Dinkel oder Roggen. Man hat Weizen also nicht jeden Tag gegessen. Und schon gar nicht mehrmals am Tag: vom Morgenmüsli bis zum Abendbrot. Genau diese Überladung des Organismus ist der Grund, warum viele Menschen Getreide heute schlechter vertragen. Nicht nur Weizen, sondern auch viele andere Sorten.

 

Mehr Infos über Brot und Co in meinem neuen Buch "Prinzip Pure".

 

 

16. Oktober 2018

4 Kommentare

 
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Am 9. März 2019 starten die beiden Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und jeden Samstag "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

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