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Feelgood: Einfach den Tag pflücken

 

Es ist so einfach, gut drauf zu sein. Es bedarf nur wenig. Nur kleine Dinge. Nur den Augenblick. Man muss einfach nur erkennen, was gut tut. Hier lesen Sie, was Marion so durch den Kopf geht, wenn sie mal wieder die Muse hat, den Tag zu pflücken. 

 

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Aufeinander zu bewegen - Detail-Ansicht
 
 

Aufeinander zu bewegen

Sonnenblumen blicken sich an, wenn's kalt wird. Sollten wir auch öfters tun.

 

Wahrscheinlich habt ihr schon davon gehört, dass sich Sonnenblumen gerne der Sonne zuwenden, ihre Köpfe der Sonne entgegenstrecken, sich mit ihr drehen und wenden, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Und was ist mit den trüben Tagen, wenn keine Sonne scheint? Wer meint, die Sonnenblume würde dann ihren Kopf Richtung Boden wenden, der irrt. Denn Sonnenblumen wenden sich bei fehlender Sonne einfach ihren Artgenossen zu. Bringen ihren Blütenkorb ganz nahe aneinander so als würden sie sich dabei anschauen. Warum sie das tun? Sie sparen dadurch Energie! Behalten die gespeicherte Wärme zwischen einander. Irgendwie schön, oder? Vielleicht sollten wir Menschen uns daran ab und an mal ein Beispiel nehmen …

 
 
Schlummer-Globulis - Detail-Ansicht
 
 

Schlummer-Globulis

Homeopathische Schlaftipps von Sven Sommer, aus meinem Buch "Das Betthupferl und die Wissenschaft".

Wegen eines homöopathischen Schlafmittels (ja, ich glaube an Homöopathie, ich kann ja messen ob es wirkt: mit meinem Gespür, mit meinem HRV-Messer) hab ich Sven Sommer angemailt. Der schreibt tolle Bücher zur Homöopathie. Und er schrieb wie immer gleich zurück: „Schön, dass du dich meldest. Bis auf ‘nen Keuchhusten, den mir so ein ungeimpfter Rotzlöffel angehängt hat, alles gut hier. Und bei dir?

Du willst also EIN homöopathisches Betthupferl. Da wird die Wissenschaft aber wieder mal plärren. Ich geb dir deshalb gleich drei...“

A Schlafstörungen durch Stress und Leidenschaft: Die Passionsblume, genauer Passiflora Urtinktur,

tagsüber 3 x 5 Tropfen und abends 15–20.

B Mit Nervosität, Zuckungen und unruhigen Haxen (auf Nerd-Deutsch „restless leg syndrome“):Eine Baldriancombo mit Zink, hier Zincum valerianicum D4, tagsüber 3 x 5 Tropfen oder Globuli und abends 15–20.

C Bei nervöser Erschöpfung und wenn einen zu sehr der Hafer sticht: das Zeug gleich homöopathisch, also Avena sativa Urtinktur, tagsüber 3 x 5 Tropfen und abends 15–20.

Die Homöopathen haben noch viel mehr auf Lager, z.B. bei Ängsten, Kummer, Sorgen, Überarbeitung… immer maßgeschneidert für den Schlaf, aber wir wollen da mal nicht übertreiben. Derweil im Bett beim Einatmen lächeln, beim Ausatmen relaxen… bis man weg issssssss…

Gute Nacht!

 
 

Gutes Brot

Auf der Suche nach gutem Brot? Dann finde einen Bäcker, der statt technischer und chemischer Hilfmittel Zeit rein steckt – und nicht den modernen Hochleistungszweizen verbäckt.

 

 

Wir vertragen besser: Roggensauerteigbrot

Die üblichen Verdächtigen, die solch Entzündungsreaktionen in Darm und Körper auslösen, sind neben Weizen: Ei, Soja, Kuhmilch, Hefe, aber auch Emulgatoren wie E466 und E433. Jetzt wird aufgewacht. Im renommierten Berliner Charite laufen Reizdarm-Weizen-Studien. Bauchweh machen auch die kurzen Gärungszeiten der Industrie. Forscher der Uni Hohenheim gucken nach der Auswirkung verschiedener „Gehzeiten“ von Brotteig auf die Unverträglichkeit des Brotes. Brotteig, der 4,5 h vor dem Backen ruhen darf enthält kaum mehr FODMAPs. Fermentierbare Di-, Oligo- und Poly-Saccharide, die im Getreide stecken und das Reizdarmsyndrom auslösen. Schon lange weiß man: Roggenbrot aus Sauerteig ist viel verträglicher. Weil es 36 h gärt, enthält es nur noch 10 Prozent Gluten und kaum mehr FODMAPs. Zu Roggenschrotbrot rate ich übrigens seit 15 Jahren. Wissen von Morgen J.

 

Ihr seht, es lohnt sich, sich auf das Wesentlich zu konzentrieren. Mal eine Zeit lang zu essen, wie vor 100 Jahren – und zu spüren: das tut mir gut.

 

Der Blockbuster Weizen macht viele krank

Nehmen wir ein Beispiel: Unverträglichkeiten. Fleischlos, das sieht man heutzutage merkwürdigerweise viel eher ein, als getreidefrei. Und wenn getreidefrei, dann müsse man ja schon mindestens unter der Autoimmunerkrankung Zöliakie leiden. Das tut aber nur jeder Tausendste in Deutschland. So 1 bis 3 Prozent. Denen macht Gluten den Darm kaputt. Was ist mit den anderen 20 Prozent, denen Getreide Bauchweh und Gelenkschmerzen macht? Die werden als Psychos bezeichnet. Weil man mittels Biopsie und IGE-Antikörper-Test sowohl Zöliakie als auch Weizenallergie ausschließen kann. Und dann heißt es: Du verträgst Getreide, stell dich nicht an. Nur: Merkwürdigerweise geht es ihnen schlagartig sehr, sehr viel besser, wenn sie glutenhaltiges Getreide weglassen. Wenn sie erst mal dem Übeltäter auf die Spur kommen. Die meisten wissen es nicht, leiden unter chronischen Krankheiten. Laufen von Arzt zu Arzt, kassieren immer wieder ein: „Sie haben nix!“ Fühlen sich als Psycho. Jeder Fünfte!!!!

 

So war das bis dato. Weizen steckt in allem drin. In nahezu jedem Fertigprodukt. Eine Geldmaschine. Eine heilige Kuh. Doch da tut sich endlich etwas. Endlich gibt es Neues aus der Wissenschaft. Eine Forschergruppe für Experimentielle Endomikroskopie an der Kieler Uni beweist, dass jeder Fünfte Weizen wirklich nicht verträgt. Nennt sich NCWS (Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität). Professor Anette Fritscher-Ravens schickt über einen Schlauch Allergieauslöser wie Weizen (aber auch Ei, Soja, Kuhmilch, Hefe) direkt an die Wand im 12-Fingerdarm. Und siehe da: Weizen schießt bei den Empfindlichen an den kleinen empfindlichen Darmzotten Löcher in die Wände. Reißt Proteinverbände einfach brutal auseinander. Macht Löcher in die Darmschleimhaut, die gröbere Moleküle vom Darm in den Körper lassen.

 

Nennt sich Leaky-Gut-Syndrom. Und das richtet viel an: totale Müdigkeit, Allergie, Gelenkschmerzen, chronische Entzündungen, Kopfschmerzen, Depressionen. Kann man heilen. Das, was den Darm so irritiert weglassen. Darm mit klugem Essen sanieren. Mit Pure.

 

EXTRA-WISSEN

Der Feind im Korn

Der Feind ist nicht nur das Gluten, sondern vor allem auch die ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren), das getreideeigene Insektizid. Das der Grashüpfer nicht verträgt. Wir aber auch nicht. Die verstärken Entzündungen im Körper. Rheuma. Darmentzündungen. Alte Sorten enthalten viel weniger Gluten und auch weniger der Fraßfeinde. Darum eher zu Dinkel, Kammut, Emmer, Einkorn greifen.

 
 
Erden und besser schlafen - Detail-Ansicht
 
 

Erden und besser schlafen

Der Tag ist, wie die Nacht war. Muss ich immer wieder feststellen. Und ich habe das Schlaftablettendasein tagsüber dermaßen satt. Ich will nachts gut schlafen! „Sie müssen sich mehr erden. All den Stress ableiten,“ rät mir meine Naturheilärztin Dr. Rosemarie Pust. Weil ich mal wieder Probleme mit meinem Parasympathikus hab, der sich versteckt. Vor allem nachts. Nun kommen wieder die österlichen Vollmondnächte. Und ich kann viel, aber den kann ich nicht abhängen. Drum schlaf ich da immer mehr schlecht als recht. Also: Erden. Da mache ich ein bisschen „Gärntern für Faule.“ Wohoooolf, da sind so Maden, Schnecken und Drahtwürmer in meinem Beet. Also wird mein Pure-Beet erst einmal von Wolf umgeschichtet und von fremden Insassen befreit (Entschuldigung liebe Nachbarn, wenn die nun ein anderes Beet suchen). Und das Fremdarbeiten und Faulsein meinerseits, muss ich sagen, erdet mich ungemein. Dann erde ich mich selbst ein bisschen aktiv, Erdbeeren pflanzen. Das ist eine beruhigende, mit sieben Pflänzchen, überschauliche Arbeit. Was erdet noch? Maulwurfshügelhüpfen. Hui, da hab ich viele. Und hüpfen erdet wunderbar (liebe Nachbarn, keine Sorge, ja, es geht mir gut!).

 

Gut, jetzt noch Blätter wegrechen. Mit dem Rechen kehrt man Unruhe einfach weg, macht schlechte Laune dem Erdboden gleich. Noch ein paar Kressesamen in die Erde drücken. Das Aussäen macht uns klar, wie schöpferisch wir sein können. Wie wundervoll es ist, etwas Neues in die Welt zu setzen. Wenn sich der Keimling zeigt, sich der Sonne entgegenstreckt, wächst und wächst und wächst, macht uns das bewusst: Nichts bleibt, wie es ist. Und das ist gut so. Auch wir können wachsen, an jeder Aufgabe. Auch an der, die man sich leistet nicht zu erledigen J. Und wenn wir dann noch ernten dürfen, dann ist das ein unbeschreibliches Glück. Eines, das lange, lange hält. Das wissen die Chinesen übrigens schon seit Unzeiten, ein altes Sprichwort lautet: „Willst du eine Stunde glücklich sein, betrinke dich. Willst du ein Jahr glücklich sein, heirate. Willst du ein Leben lang glücklich sein, schaff dir einen Garten an.“ Und kauf das Buch „Prinzip Pure!“ kann man da nur noch anhängen. Da steht nämlich drin, was Du mit der Ernte Gesundes, Leckeres tun kannst. 

 

Ach ja, dann solle ich noch meine Arme mit kaltem Wasser abstreifen, vor dem ins Bett gehen. Und dort wartet meine Triologie: Lavendel (in Kissen oder Kapsel), Lithium (in Heilwasser oder Kapsel), Tryptophan (in Golden Milk oder Kapsel). Und ein Vorleser (ipad oder: Wohooolf, kannst Du mir …). Gute Nacht! 

 
 

Nieren wärmen

Der Winter ist in der TCM dem Element Wasser zugeordent, das für Stillstand und Energie tanken steht. Die zugeordneten Meridiane sind die Nieren- und Blasenmeridiane. Eine tolle Übung für mehr Lebensenergie: Morgens die Nierengegend am Rücken abwechselnd mit beiden Fäusten abklopfen und dann mit den Händen so reiben, dass Wärme entsteht. Und immer schön für warme Nieren sorgen. Mit Kirschkernkissen, der guten alten Wärmflasche, einem Wollschal, einem vorgewärmtem Platz... Weil die Nieren die Speicher unserer Lebensenergie sind.

 
 
 

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Kunterbunte Sommerkuchen   smart aging   Die Suppe heilt

 

 
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