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Lauter Xunts & Feelgoods

 

Es sind die kleinen Dinge, die Großes für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun. Salzwasser gegen Schnupfen, die Bitterstoffe der Kakaobohne gegen Heißhunger, das Konzentrations-Elixier gegen die Trägheit. Auch hier findet sich immer mal wieder ein neuer Tipp, für den man ein Vermögen bezahlen würde, wenn ...

Sole gegen Sommerhalsweh

 

Anne Gonschor ist Glyx-Trainerin. Hier eine kleine Ode an die Sole, nach einer bewegten Fahrt im Wind.

 

Ich bin Mountainbike gefahren und habe den kühlenden Fahrtwind genossen. Der Himmel verdunkelte sich plötzlich und es kam Wind auf, erst warm, dann sehr kühl. Schnell wollte ich nach Hause und trat darum kräftig in die Pedalen... . Der Fahrtwind fühlte sich plötzlich eisig an. Auch eine warme Dusche hat mich nicht aufgetaut. Über Nacht entwickelte sich ein fieses Halskratzen. Mist, mich hat es nach endlos langer Zeit erwischt. Bloß gut, dass ich immer Sole Zuhause habe. Die hat mein Halskratzen gleich entschärft. Ich habe 1 TL Solelösung in ein großes Glas Wasser (ca. 0,3 l) gerührt und damit stündlich gegurgelt. Eine Sole-Lösung lässt sich unkompliziert selbst herstellen: Dazu legt man ein paar Salzklumpen aus naturbelassenem Kristall- oder Steinsalz in ein leeres Einweckglas und füllt dieses mit Quellwasser oder (möglichst gefiltertem) Leitungswasser auf und verschließt es gut. Das Salz löst sich nur so weit auf, bis eine gesättigte Lösung (26 %) entstanden ist. Ungelöste Salzklumpen bleiben im Glas, das man immer wieder mit Quellwasser auffüllen kann, bis der letzte Rest der Salzklumpen fast aufgelöst ist. Es entsteht so immer wieder eine Sole-Lösung. Gut zu wissen: Eine Sole-Lösung wirkt antibakteriell und verdirbt darum nicht. Wie schön: Sie eignet sie sich auch zum Würzen: z.B. von Marions Glyxtopf oder Salatsaucen... .

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Sonnenbrand löschen

Vorsicht. Sie brennt jetzt stärker als man denkt. So viele rote Wadeln hab ich schon lang nicht mehr gesehen, wie dieses Wochenende. Und natürlich hab ich wieder meinen Senf dazu geben müssen. Meinen Quark halt. Quarkauflage löscht Sonnenbrand: Zu viel Sonne getankt? Streichen Sie eine etwa 1 Millimeter dicke Quarkschicht auf ein Leintuch und legen Sie das Tuch mit der bestrichenen Seite nach unten auf den Sonnenbrand. Über 2 bis 3 Stunden wirken lassen. Übrigens auch gut: Ein Blatt Aloe Vera teilen und den Saft auf die Haut streichen. Aloe-Vera-Pflanzen wachsen überall, wo es warm ist. Man bekommt sie im gut sortierten Pflanzenfachhandel.
Sie können den Saft auch als Aloe-Vera-Gel im Reformhaus kaufen.

 
 

Zitruszucker

Immer die ganzen Früchte verwenden, nichts verkommen lassen, die Schale der Bio-Zitrone ist Medizin pur.
 
In der Zitronenschale steckt Medizin pure, ätherische Öle, Citronella, Phellandren, Vitamin C, Zitronensäure, Apfelsäure, Ameisensäure, Hesperidin (Flavonoid) und Pektin. Die Zitronenschale unterstützt die frühjahrsmüde Leber, hilft Entgiften und Schadstoffe aus dem Körper ausleiten. Sie entsäuert den Körper und lindert Blähungen. Ihre Flavonoide vervielfachen die Wirkung des Vitamin Cs aus dem Saft. Darum auch immer etwas Schale verwenden. Im Smoothie, in der Salatsauce – oder konserviert im Salz oder Zucker. Biozitronenschale abreiben, mit Salz oder Rohrorzucker mischen. Über Nacht auf Pergamentpapier trocknen lassen. Im Mörser zerkleinern. Mehr Tolle Tipps in "Prinzip Pure".

 
 

Lektine und das böse Gemüse

"Gemüse ist böse!" ist eine Meldung, die Journalisten genauso lieben wie "Postbote beißt Hund". Und ein US-Arzt hat ein ganzes Buch darüber geschrieben: „Böses Gemüse“.

 

Der Arzt Steven R. Gundry schimpft 374 Seiten lang: Vollkorn macht müde, Tomaten und Kartoffeln reizen den Darm, Nüsse fördern Allergien. Und des Menschen Hauptfeind, der da im Gemüse sitzt, heißt: Lektine.

 

Erzähle ich seit 15 Jahren. Esst Roggenbrot, ist verträglicher, weil fermentiert – und minimiert den Mistweizen. Heute weiß man: Bei Menschen, die unter typischen Symptomen einer Glutenunverträglichkeit, wie Blähbauch und schlechter Verdauung leiden, könnten in der Tat Lektine (statt Gluten) verantwortlich sein. Das Agglutinin ist ein Lektin aus dem Weizen. Und weil wir uns Jahrzehnte lang von morgens bis Abends mit Weizen gemästet haben, ist halt bei vielen Menschen der Darm kaputt. Und ist er erst mal kaputt, hat man halt auch Probleme mit der Tomate, mit dem Nachtschattengewächs, das auch Lektine enthält. Jeder Fünfte hat mittlerweile ein Problem. Aber das Buch "Dumm wie Brot" gibt es schon. Man braucht einen neuen Feind: böses Gemüse.

 

Nun schlupfen wir gemeinsam mal wieder in die Realität. Dort, wo man einen Menschen idealerweise einfach abholt, ohne die Angst vor dem Essen zu schüren (niedergeschrieben unter anderem auch in einem neuen Buch namens „Prinzip Pure“). Jedes Lebensmittel enthält ganz natürlich auch Anti-Nährstoffe, die es vor Fraßfeinden schützt. In geringen Mengen trainieren sie unser Immunsystem. In hohen Mengen sind sie Gift. Nun hat der gescheite Mensch früher diese Anti-Nährstoffe unschädlich gemacht. Weil sein Brot viel, viel Zeit hatte zu fermentieren. Und weil er sich nicht einseitig von einem Getreide ernährt hat von morgens bis abends von Weizen, hat er auch nicht so viel dieses Stoffes aufgenommen, dass er zum Gift werden konnte.

 

Lektine sind Proteine, die das Gift Phasin enthalten. Es schädigt die Darmzellen und macht die Darmwand langfristig durchlässig. Die Folge: Giftige Substanzen können vom Darm in den Körper wandern, rote Blutkörperchen miteinander verklumpen und so den Nährstoff- und Sauerstofftransport im Gewebe schädigen.

Lektine stecken in rohen Hülsenfrüchten. Lassen rote Blutkörperchen verklumpen, reizen den Darm. Isst nur kein Mensch. Hülsenfrüchte kochen wir. Gekocht sind chemischen Strukturen der Bohnen-Lektine unschädlich.

 

Lektine stecken auch in Mais, in Erdnüssen und Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten und Paprika. In geringer Konzentration. Wem das aber Bauchweh macht, der zerstört die Lektine einfach. Wie geht das? Durch Einweichen  (Hülsenfrüchte, Nüsse) in Wasser, Kochen oder Fermentieren.

 

Getreide ist böse. Macht Bauchweh. Jupp. Tut es. Das Billigbrot vom Industriebäcker. Alte Konservierungsmethoden, wie Fermentieren, haben das Lebensmittel verträglicher gemacht, den Darm gesund gehalten – und mit ihm den ganzen Menschen. Neue Konservierungsmethoden machen uns krank. Der Bäcker hat damals Zeit ins tägliche Brot gesteckt, es durfte gehen, fermentieren – bis zu 48 Stunden. In dieser Zeit knacken Milchsäurebakterien das im Getreide enthaltene Klebereiweiß Gluten und senken die FODMAPs auf zehn Prozent. FODMAPs, Di-, Oligo- und Polysacharide, die im Getreide stecken und das Reizdarmsyndrom auslösen.

 
 

Heilende Triologie

Lucyna kommt aus Polen. Meine nicht schwinden wollende Erkältung hat sie mit drei Dingen kuriert: Zitrone, Honig, Kurkuma.

Ich möge abends eine halbe Zitrone auspressen, mit einem Teelöffel guten dunklen Honig verrühren. Und so etwa 0,1 l Wasser drauf geben. Lauwarm! Und das über Nacht stehen lassen. Dann 1 TL Kurkumapulver unterrühren. Ich gebe da jetzt noch 1/4 TL Pfeffer dazu, weil das ein paar Inhaltsstoffe vom Kurkuma noch boostet. Und trinke das Ganze. Geht sogar. Schmeckt, finde ich. Nur, meine Erkältung findet das überhaupt nicht. Die ist ziemlich schnell abgehauen.

 
 
 

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Hier findet ihr leckere Rezepte, dort kostenlose Downloads – und es gibt viel zu lesen, z.B. Sinnvolles, Heilpflanzen, Glyx-Mama, oder Xunt-Blog

 

 

 

 

 
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Gesund leben? Im Januar 2020 starten die wieder die drei Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

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