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Feelgood: Einfach den Tag pflücken

 

Es ist so einfach, gut drauf zu sein. Es bedarf nur wenig. Nur kleine Dinge. Nur den Augenblick. Man muss einfach nur erkennen, was gut tut. Hier lesen Sie, was Marion so durch den Kopf geht, wenn sie mal wieder die Muse hat, den Tag zu pflücken. 

 

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Warmes Frühstück

Manche Menschen brauchen Morgens etwas Warmes im Bauch, damit sie mit viel Energie durch den windigen eiskalten grauen Januar-Tag kommen. Und wissen das gar nicht. Das kann man ja einfach mal ganz neugierig ausprobieren. Mit einem Porridge. Einem Buchweizenporridge. Mit ein bisschen Superfood drin: Leinöl, Braunhirse, rohen Kakaobohnen (oder Nibbs). Also für 2 Portionen 5 EL Buchweizen über Nacht in 120 ml Mandelmilch einweichen. Dann am nächsten Morgen 10 Minuten sehr, sehr leise kochen lassen – wenn nötig noch Flüssigkeit dazu geben. Da gibt man dann 2 EL Braunhirse drunter, mixt 1 Löffel Leinöl dazu, würzt das Ganze mit 1 TL Kakao-Nibs und etwas Zimt und Kurkuma. Man reibt einen ganzen Apfel darunter mit Kernen, mit der Schale, dem Gehäuse. Und gibt ein paar Beeren dazu. Und genießt das warm. Guten Morgen!

 
 

Gesund essen? Die 10 Gebote

Es sind die kleine Schritte, die das Leben verändern. Mach keine Diät, sondern …
 
1 Minimiere einfach Zucker, Weißmehl und Süßstoffe – auch in Getränken.
2 Mach einen Bogen um Fertigprodukte – das heißt alles, auf dessen Zutatenliste mehr als vier Dinge stehen. Es sei denn, es handelt sich um eine bunte Gemüsemischung aus der Tiefkühltruhe.
3 Steck halt zehn Minuten Zeit in das, was du isst. Oder beauftrag den Thermi.
4 Iss Leben. Zu jeder Mahlzeit ein bisschen. Gekeimtes, Fermentiertes, (so gut wie) frisch Gepflücktes.
5 Eine Zutat sollte Obst oder Gemüse sein.
6 Hör auf deinen Körper – mag er es lieber warm oder kalt, roh oder gekocht, jetzt gleich oder später ...?
7 Genieß die Vielfalt, die die Natur dir bietet. So frisch, so unverarbeitet wie möglich.
8 Schenk deinem Körper nach dem Essen vier bis fünf Stunden Zeit zum Verdauen – ohne Nachschub, es sei denn du hast Hunger. Dann genieße einen Snack, der den Fettabbau nicht bremst. Einen Joghurt, Beeren, Gemüse, ein paar Nüsse ...
9 Gibt dem Körper, was er braucht (Eiweiß, Ballaststoffe, essentielle Fettsäuren, Biostoffe der Pflanzen), dann lässt er das los, was er nicht braucht: Fett.
10 Halte dich niemals zu 100 Prozent an Regeln – 80 Prozent tun’s auch.

 
 

Unter der Dusche: Bürstenmassage

Ein wichtiger Weg Gifte loszuwerden ist auch über die Haut. Ein Bürstendurchgang morgens öffnet die Poren, fördert die Durchblutung und damit die Ausscheidung. Man bürstet immer den kürzesten Weg in Richtung Abfluss, dorthin wo viele Schweißdrüsen oder eine Körperöffnung sind. Heißt: vom Ellenbogen zur Fingerspitze und zur Achsel. Vom Knie zum Becken nach oben und vom Knie über die Wade zur Zehenspitze. Vom Hals Richtung Achsel. Vom Bauch zum Beckenboden. Kann man auch wunderbar in der Basenbad-Wanne machen!

 
 

Schlaf gut

Der DAK-Gesundheitsreport von 2017 zeigt: 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlafen schlecht. Da hilft die Aminosäure Tryptophan. Einfach mal unser Dattel-Betthupferl ausprobieren. Oder: mal mit Obertonsingen probieren. Ideal ist Deltawellen-Musik. Die befindet sich natürlich auf unserer CD „Einfach gut schlafen“. Und natürlich hilft, wenn man sich einen Traumfänger ans Fenster hängt. Siehe Foto. Hat mir Jutta gerade geschenkt. Danke!

 
 

Der Trick zum Glück

Ich bin ja schon immer wieder zu verwundern, was sich die Wissenschaft im Allgemeinen, die Psychologie im Speziellen so einfallen lässt, um Glück zu erzeugen. In Dir, in mir ... Also das Neueste ist die mentale Subtraktion. Sehr gescheit. Total nachvollziehbar. Und echt wirkungsvoll. Ohne davon gehört zu haben, hab’ ich mir am letzten Wochenende ein Kunstwerk in der Biennale in Venedig angeguckt. Eine einfache Holzhütte in die es geregnet, nein, gegossen hat. Außenherum war alles trocken. Nur in diese nette Holzhütte hat es gotterbärmlich geregnet. Und da wird einem schlicht und ergreifend sofort klar: Gut, dass man ein Dach über dem Kopf hat. Eines ohne Regenlöcher. So ähnlich funktioniert mentale Subtraktion. Eine Autobahn in die Dankbarkeit. Und wenn man erst dankbar ist, dann geht es einem viel besser. Man ist überhaupt erst mal bereit dafür, Glück zu spüren.

 

Hintergrund: Das Gute ist Gewohnheit, ist normal. Dann vergleicht man sich mit anderen, die es scheinbar besser haben. Deren Dachziegel sind halt aus Gold. Sieht man von innen eh nicht, regnet auch nicht mehr oder weniger rein, aber macht halt neidig, wenn man die nicht hat – und die Werkzeuge der mentalen Substraktion auch nicht.

 

Will man nicht. Neid ist ein negatives Gefühl. Negative Gefühle machen unglücklich. Krank. Jau auch dick. Also wir wollen lieber positive Gefühle. Glücklichsein spüren. Also wie geht das? Es hilft nicht, sich klar zu machen, für was man dankbar sein sollte. Hilft einfach nicht. Macht nicht dankbarer. Spielt unser Gehirn nicht mit. Das tickt anders. Man guckt sich sein Leben an. Und zieht einfach mal das ab, was man gut findet. Stellt sich vor, wie ein Leben ohne dieses Ding, Etwas ... wäre.  Ich finde Maxxl gut. Jetzt stell ich mir vor, der springt morgens nicht auf mein Bett und weckt mich, indem er auf meinem Bauch rumtrampelt und versucht mir übers Gesicht zu schlecken. Und schon geht es mir schlecht. Ein Leben ohne Maxxl wäre wie ein Leben ... ein trauriges Leben ... ein ... Und schon fühle ich mich so dankbar, dass es Maxxl gibt. Und könnte ihn knuddeln und knuddeln und knuddeln. Das ist ihm jetzt freilich zu viel ...

 

Jetzt stelle ich mir vor: Ein Leben ohne Wolf. Mein Navi wäre heute nicht auf Fußgänger umgestellt gewesen, ich wäre nicht durch Pfützen über unbefestigte Straßen gefahren, hätte nicht den Kotflügel an einem Baum geschrammt und hätte nicht statt  1 Stunde  2h 47 Minuten nach Hause gebraucht.  Halt ... für heute das falsche Programm.

 

Jetzt stelle ich mir vor: In diesem Augenblick kein Mozzarella, kein Glas Rosé. Dann säße ich hier jetzt vor einem Glas Wasser und einem leeren Holzteller, in einer Holzhütte, in die es gotterbärmlich regnet ... Das wirkt. Das wirkt sofort. Da sehe ich das Glas mit rosaglitzerndem Rosé vor mir und bin echt dankbar, dass das jetzt da steht. Halbvoll. Und dass der Büffelmozzaralla mit der grünen Tomate und dem groben Salz mehr als meinen Hunger stillt.  Eigentlich ist es ja schön, dass es so Menschen gibt, die sich solche Techniken ausdenken, dass wir nicht vergessen, wie traurig das Leben ohne meine Freundin Gabi wäre, wie viel ärmer ohne die vielen Gescheitheiten von meinem Dad, wie schrecklich ohne das gute Essen, das wir uns leisten können, wie kalt ohne die Umarmung von …

 
 
 

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