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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Danke lieber Schutzengel

"Danke, lieber Schutzengel!" Summt's heute während meiner Laufrunde durch den Kopf. Jede Faser tut mir weh. Gott-und-Schutzengel-sei-Dank nur das. Denn das hätte anders ausgehen können. Ich erzähle mal schnell: In meinem Auto fahre ich gestern morgen ganz gemütlich, da seilt sich links vor mir eine Spinne ab. Ich sag: "Weißt Du was, ich nehme dich mit in den Stall, da gefällt es dir bestimmt." Vor lauter Freude schießt die Spinne auf mein Gesicht zu. Und das wollte ich nun nicht so unbedingt und komm vor Schreck von der Straße ab, schieße auf einen schwarzweißen Pfeiler zu, reiße das Auto gerade noch rum auf die Straße zurück, auf die Gegenfahrbahn, ein LKW ... und mein Schutzenge lenkt mich auf meine Seite zurück. Da saß mir das Herz in den Kniekehlen. Und der Eimer mit frisch angerührtem Mast (= gesunder Getreidebrei) für Kurti gleitet in braunen Wogen über meine weißen Stoffsitze.
Da fällt mir natürlich Michael ein. Mein Alltags-Philosoph, der so tolle Sinnvoll-Texte schreibt, der sagt: "Ich mag meinen Schutzengel. Da gibt’s nix! Hand aufs Herz, er ist einer der ganz wenigen, der dir nicht auf den Wecker geht, wenn er ständig an deinen Fersen klebt." Und er sagt auch: "Vergiss das »Danke« nicht! Du wirst sagen, das ist sowieso sein Job, mir Gutes zu tun und so. Schon richtig, aber »Danke« verleiht Schutzengeln noch größere Flügel." Und darum gibt's heute wieder 'ne kleine Mini-Meditation für meinen Schutzengel. Wie man auf seinem Mini-Jakobsweg meditativ laufend die Seele entschlackt, beschreibt Michael Bauer einfach wundervoll in meinem Buch "smart aging".

 

04. April 2017

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  Blog - Danke lieber Schutzengel

Länger leben mit Ballaststoffen

Grad konnte man im Spiegel lesen: Gleichviel essen und trotzdem Abnehmen! Geht! Ich liebe solche Aussagen. Heißt übersetzt nämlich: Kalorie ist nicht gleich Kalorie. Mit einem einfachen Trick kann man also gleich viel essen – und trotzdem abnehmen. Ich liebe viel essen. Und ich liebe es gar nicht, wenn mich das dick macht. Wie lautet der Trick? Ganz einfach: man erhöht den Ballaststoffgehalt. Meine Leser kennen das unter: senkt den GLYX. Niedriger Glyx bedeutet natürlich viele Ballaststoffe. Gemüse, Vollkorn. Die Liste kann man hier runterladen!

Mal wieder krieg ich Recht. Und das auf allen Ebenen, der Spiegel schreibt: „Die unterschätzen Fasern. Sie fördern die Verdauung, schützen vor Darmkrebs und senken das Herzinfarktrisiko: Forscher entdecken immer mehr positive Wirkungen der Ballaststoffe.“  

Im Spiegel steht, dass inzwischen feststehe, „dass Ballaststoffe für unseren Stoffwechsel und unsere Gesundheit sehr wichtig sind.“ So Ernährungsmediziner Andreas Pfeiffer, vom Berliner Charité. Gut, dass ich davon schon seit 15 Jahren erzähle.

Nun ein Anfang ist gemacht mit meinen Protein-Kerne-Samenbrot – aus dem neuen Buch „Smart aging“.

 

Neue Studien zeigen, die helfen nicht nur beim Verdauen, sondern drosseln auch Entzündungsreaktionen – sogar in der Lunge! Wirken Asthma entgegen. Sie senken das LDL-Cholesterin im Blut. Wasserunlösliche Ballaststoffe dämpfen den Appetit. Bakterien zersetzen Ballaststoffe im Darm. Die entstehende Essigsäure (Acetat)  driftet übers Blut in den Hypothalamus und aktiviert Nervenzellen, die den Appetit unterdrücken. Ganz abgesehen davon, dass Ballaststoffe den Insulinspiegel senken, was auch satt hält. Ballaststoffe sind wunderbares Futter für die Darmbakterien. Regt die Darmperestaltik an, befördert Giftstoffe nach draußen. Schützt vor Darmkrebs.

 

Die EPIC-Studie zeigt: Vor allem die unlöslichen Ballaststoffe schützen vor Diabetes Typ 2. Wie machen die das? Ganz einfach. Darmbakterien zersetzen die Fasern, es entstehen kurzkettige Fettsäuren (z.B. Butyrat). Die wirken wie ein biochemisches Pflaster auf die Löcher in der Darmschleimhaut (Leaky Gut). Sie drosseln Entzündungen und wirken sich positiv auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel aus. Wer meine Bücher liest, der weiß das. Wer nach meinen Regeln isst, der spürt das. Allein zwei Scheiben Ballaststoffreiches Brot senkt das Diabetesrisiko um 20 Prozent.

Was tun? Ballaststoffe von den üblichen 15 Gramm auf am besten 40 Gramm erhöhen. Funktioniert wunderbar. Mit egal welchem meiner Bücher.

 

01. März 2017

  Blog - Länger leben mit Ballaststoffen

Frühstück, ja oder nein?

Da fetzt man sich gerade wieder im Zeitungsdschungel der ungenauen Wissenheiten. Frühstück, so fragt man: gesund oder gar das neue Rauchen? Lese ich – und löffle meinen Braunhirsebrei. Otto von Bismarck gönnte sich morgens Koteletts, 16 Eier und einen Cognac mit Zigarre – und wurde trotzdem 83, der Biochemiker Terence Kealey behauptet, Frühstücken mache dick und krank. Und schreibt da ein Buch drüber: „Das Frühstück ist eine gefährliche Mahlzeit.“ Berichtet simple, wie er es geschafft hat seine überhöhten Blutzuckerwerte durch Weglassen der Morgenmahlzeit in den Griff zu kriegen. Kealey: „Manche Leute halten mich für verrückt“, sagte er kürzlich der Londoner Times. „Aber dank meines Buches wird Frühstücken in zehn Jahren ebenso verrufen sein wie Rauchen.“

 

Das dürfte meinen Lesern Gott-sei-Dank nix Neues sein. Sie haben bloß das Glück, dass sie eben nicht weglassen müssen, um der Blutzuckerfalle Frühstück zu entkommen.

Seit 15 Jahren sag ich: Frühstücken wie ein Kaiser? JUPP! Dann, wenn man danach wie ein Bauer sieben Stunden auf dem Feld ackert. Wenn man das nicht tut, sollte man wie ein Dichter frühstücken. So viel, oder so wenig, dass auch die Gedanken leicht bleiben. Und man nicht ob des ausgelassenen Morgenmahls zwei Stunden später beim Bäcker steht und ...

Gedanken fliegen lassen ... Funktioniert nur, wenn man den Blutzucker nicht Achterbahn fahren lässt. Also glyxniedrig. Sonst rutscht man schon morgens in die Heißhunger-Fettspeicherfalle. Die schnappt zu. Da bleibt man den ganzen Tag drin. Hat ständig Heißhunger. Denkt ständig an Essen.

Gar nicht frühstücken? Darf man auch, wenn man erwachsen ist und morgens nichts runterbringt. Dann nimmt man seinen Smoothie, seinen Viele-Beeren-Braunhirsebrei, seine Räucherforelleaufgurke, seine 2 Eier eben mit ins Büro. Begibt sich direkt dorthin, macht keine Zwischenstation beim Bäcker. Wichtig ist nur, dass man nicht startet, morgens schon viel Insulin zu locken – mit Toast, mit Müsli, mit Fertigsmoothies. Nicht gewusst? Einfach mal einen Blick in simple glyx werfen. Und man muss keine Angst haben, dass sein Frühstück in 10 Jahren so gefährlich erachtet wird, wie das Rauchen. Glyxen macht glücklich. Den Körper, den Kopf. Ja, den Doc auch ☺.

 

30. Januar 2017

  Blog - Frühstück, ja oder nein?
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Nordic Diet

Gerade im Trend: Nordic Diet. Das freut mich. Denn dahinter steckt im Grunde nix anderes als „GLYX“ kombiniert mit der Offenheit der nordischen Länder A) gut aufzuklären und B) zu untersuchen, wie Essen wirken kann. C) das auch ehrlich zu publizieren. Während man bei uns liest „Vitamine sind gefährlich“, „Fisch schützt nicht vor Herzinfarkt“, „Obst und Gemüse können Krebs nicht verhindern“ ... liest man dort ganz andere Geschichten. Und zwar: Aufklärung zu einer gesunden Lebensweise bewirkt einen Rückgang der Herzkreislauferkrankungen und der damit verbundenen Sterberate in den letzen 40 Jahren um über 80 Prozent.

Und was macht die Nordi-Diet so gesund? Die Grundlagen der mediterranen Ernährung kombiniert mit heimischen Produkten (weil die Leute Gewohntes lieber essen). Die essen Roggen-, Gersten, Hafervollkornprodukte, Beeren und lokales Obst (Äpfel, Birnen, Beeren), lokales Gemüse (Hülsenfrüchte, Kohl, Wurzeln, Knollen), heimischen Fisch (Süßwasser und Meer) und Fleisch von wild lebenden Tieren und Weidetieren, Nüsse, Rapsöl (statt Olivenöl), Wein, Milchprodukte, Käse ...  (Guckt mal in die Glyx-Diät).

Die essen keinen Weizen. Die essen Roggen und Hafer (guckt mal in die Glyx-Diät), wirkt sich positiv auf den Zuckerstoffwechsel aus. Beeren (und auch Roggen) wirken den schwelenden Entzündungen entgegen und halten den Blutzucker nach dem Essen niedrig.

Natürlich haben die in verschiedenen Studien untersucht, wie sich die nordic-diet auf die Gesundheit des Menschen auswirkt. Und haben festgestellt: weniger Dickdarmkrebs. Niedrigerer Taillenumfang, weniger schwelende Entzündungen (niedriger Interleukin-1-Rezeptorantagonist , IL-1Ra), bessere Cholesterinwerte, niedrigere Blut-Lipid-Werte, niedrigerer Blutdruck. Roggen verbessert nachweislich die Insulinsensitivität, beugt Diabetes vor. (Erhöht antioxidative Plasmalogene, senkt insulinresistenzinduzierende Ceramide). Und im Blut der Kinder  fand man höhere EPA- und DHA-Werte (Omega-3s) und die gingen einher mit besseren schulischen Leistungen. Erklärbar durch nichts anders als „Fischessen“. Und bei uns liest man dann: Fisch hilft nix.

 

23. Januar 2017

7 Kommentare

  Blog - Nordic Diet

Was hilft bei Brechdurchfall?

Zur Zeit springen sie ja von Bauch zu Bauch, die Noro- oder Rotaviren. Und machen es uns so gar nicht lustig. Was tun, wenn einem das Frühstück noch mal durch den Kopf geht? Und ... Na ja. Viel Trinken und Elektrolyte auffüllen. Cola und Salzstangen? Nö. Das viele Zucker im Cola kann den Durchfall sogar verstärken. Und in den Salzstangen ist nur Na und Cl. Da fehlen Salze. Die Apotheke verkauft eine Elektrolytlösung. Die kann man sich aber auch selbst machen, zwei Rezepte:

1) In einen Liter abgekochtes Wasser 1/4 TL Ursalz oder Meersalz geben und 1/4 Tl Backpulver. 2 EL Honig unterrühren und 0,2 Liter naturtrüben Apfelsaft für das Kalium.
In kleinen Schlucken trinken. Gesundheit!
2) Hab ich von einer Krankenschwester, Dörte Katzenmeier:"Drittellösung"! Rehydriert fantastisch, verträglich und einfach wirksam: 1/3 Mineralwasser (sprudelnd), 1/3 Osaft, 1/3 Schwarztee, Prise Salz, etwas Zucker. Alles drin was benötigt wird. Wir nehmen es für die Patienten - schmeckt auch gut! Hilft rascher als Cola,Tee...

 

Bleibt xunt,
bis bald
Marion Grillparzer

 

18. Januar 2017

  Blog - Was hilft bei Brechdurchfall?
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Höchste Zeit für Weizen & Zucker-Fasten

Heute hab ich mich über zwei Dinge gefreut. Über einen Leserbrief, siehe unten - und über die Doku (2015): "Voll verzuckert"

Der australische Schauspieler und Filmemacher Damon Gameau machte ein Experiment mit Lebensmittel, die als „gesund“ verkauft werden: wie fettarmer Joghurt, Müsli, Fruchtriegel, Säfte oder Smoothies. (Nicht etwa Schokolade oder Kekse oder Eis!) Er nahm 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker täglich aus „Wellness-Food“ auf, unter Aufsicht von Wissenschaftlern und Ernährungsberatern. Er reiste zudem durch die süße, weite Welt des Zuckers und schaute der Lebensmittelindustrie auf die Finger, besuchte Fachleute, Ärzte, Wissenschaftler und nicht zuletzt Zucker-Geschädigte. Unbedingt gucken! Ist nach der süßen Zeit superaktuell. Und ein Grund mal selbst zucker-weizen zu fasten!
http://vollverzuckert-thatsugarfilm.de

 

Und zweitens über eine Leserin, die mit meinem Buch zum Rauchen aufgehört hat: O-Ton

"Seit 27.12. nicht mehr geraucht! Ich wollte schon am 23. die letzte dampfen, hab aber noch drei Tage 'bisschen' gepooft...

Aber: dank Ihren guten Unterstützungen, die genialen Rezepte und Mittelchen aus Ihrem Buch war/ ist es relativ leicht. Keine depressive Phase, ich bin nicht schlecht gelaunt, nicht müde, keine Fressattacken (hatte ich alles bei vorhergehenden Nichtraucherprojekten!)
Sen-sa-tio-nel :D
Und das Beste: mit Ihrem Buch 'simple detox', das ich schon länger habe, aber noch nie angewendet hatte, habe ich gleich im Anschluss detoxen begonnen und mach es immer noch. Zwei meiner Freundinnen waren so erstaunt über meinen 'guten Zustand', dass sie sich Ihr Buch auch gleich gekauft haben :D

Danke ganz herzlich!!!

Viele Grüsse
Eva Maria"

 

09. Januar 2017

  Blog - Höchste Zeit für Weizen & Zucker-Fasten

Comeback des Skorbut

Was hat Vitamin-C-Mangel bei uns zu suchen?

Wumm! Heute stand in Spiegel-Online: Skorbut in Europa. Unglaublich. Die Vitamin-C-Mangelkrankheit der Seeleute, mit Zahnausfall, Muskelschwund, Gelenkenzündungen, Erschöpfung, Herzschwäche und starker Infektanfälligkeit taucht aus dem Mittelalter mitten in die Neuzeit. In Industriestaaten. In Europa und Australien. Finde ich Hammer. Muss man nur frisches Obst und Gemüse essen, dann kriegt man Skorbut nicht. Vitamin C bildet der Körper nämlich nicht selbst. Halt! Unsere 3500 Kilo Darmbakterien helfen da aus. Aber nur, wenn wir gescheit essen. Wenn wir die entsprechende Population dort unten haben. Tja, Leute mit Typ 2 Diabetes haben das zum Beispiel nicht. Die haben sich mit viel Zucker und viel Weizen und eventuell auch viel Bier die Population dort unten verdorben. 

Die Daten der Nationalen Verzehrstudie II belegen, dass in Deutschland nicht alle Erwachsenen die empfohlenen Vitamin-C-Werte erreichen. Empfohlen werden von der DGE 100 mg. Finde ich mager. Reicht mir nicht. Ich hätte da schon gerne 500 mg bis 1 Gramm täglich. Drum trinke ich morgens einen Smoothie. Tu mir Zitrone ins Wasser, in den Tee. Ess täglich viel Gemüse und auch ein bisschen Sauerkraut oder Kimchi für den Darm und seine Vitamin C-Produzenten. 

Nicht nur exotische Früchte liefern uns das wichtige Vitamin, im Winter beglücken uns Rosenkohl, Grünkohl, Sauerkraut & Co. mit einem sehr hohen Vitamin C Gehalt. Und hol mir auch immer mal wieder Vitamin C vom Apotheker.  Wer muss noch besonders drauf achten? Weil’s Leben dann an den Vorräten nagt? Raucher, Gestresste, älter werdende. Auch Alkoholismus, Nierenschwäche, Krankheiten der Seele und Krebs erhöhen den Bedarf. 

Eine mögliche Vitamin-C-Unterversorgung erkennt man an verzögerter Wundheilung, Zahnfleischbluten und Hautentzündungen. Ursache des Vitamin-C-Mangels ist fast immer eingefahrene Ernährungsgewohnheiten. Passiert Glyxlern nicht. 

Tipp:  Zu langes Wässern und Kochen kann Vitamin C zerstören. Gemüse daher nicht zu lange abwaschen. Ideal: Zwiebeln in Olivenöl anbraten, dann erst das Gemüse darauf legen und den Deckel auf die Pfanne geben. Schont das  Vitamin C. Salate ruhig auch mit Beeren anreichern, die die Wirkung von Vitamin C auch noch verstärken.

 

Vitamin-C-Hitliste (mit Vitamin-C-Angabe in mg):

 

Petersilie          166

Paprika, rot      140

Fenchel               93

Blumenkohl       73

Kohlrabi              64

Brokkoli              61,1

Rosenkohl          47,3

Schnittlauch      47

Sauerampfer     47

Weißkohl           45,8

 

 

30. November 2016

  Blog - Comeback des Skorbut
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Süßkartoffeln

All überall hüpfen Süßkartoffelscheiben aus den Toastern. Schmurgeln süße Bratkartoffeln in der Pfanne. Die große Frage: Ist die Batate gesünder als unsere Kartoffel? Von den Inhaltsstoffen und den Kalorien verhalten sie sich sehr ähnlich. Kartoffeln kann man nicht roh essen. Sie haben einen etwas höheren glykämischen Index und sind im Vergleich zur Süßkartoffel mit mehr Antinährstoffen bestückt. Lektine und Patatine, können  zu Unverträglichkeiten führen. Lektine schaden in größeren Mengen der Darmschleimhaut. Auch die Salicylate der Kartoffel können bei Intoleranz Probleme machen. Die Kartoffel als Nachtschattengewächs gilt als Promotor für schwelende Entzündungen im Körper, wenn man empfindlich ist. Nachtschattengewächse sind auch Auberginen, Paprika und Tomaten. Antinährstoffe plagen aber nur den, der unter Allergien, Intolleranzen oder Immunerkrankungen leidet. Als gesunder Mensch darf man ruhig seine zwei kleinen Kartöffelchen genießen.
Die ungeschälte Süßkartoffel wirkt sich positiv auf den Insulinspiegel aus. Die Schale liefet den Insulinsenkenden Wirkstoff Caiapo. Ihre rosarote bis violette Färbung verdankt sie Pflanzenstoffen Carotinoiden und Anthocyanen. Hochwirksame Antioxidantien. Die helfen Krebs vorzubeugen, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer, Parkinson, Grauer Star, vorzeitiges Altern ... In der Küche ist die Süßkartoffel, wie die Kartoffel, supervielseitig. Passt in die Suppe, verwandelt sich in Pommes, schmeckt lecker als Bratkartoffel. Und sie hat einen niedrigeren glykämischen Index (GLYX) als die Kartoffel.

Lust auf xunte Bratkartoffeln? 2 Süßkartoffeln schälen, in feine Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und würfeln, in einer Pfanne mit Butter oder Ghee glasig dünsten. Süßkartoffeln dazu geben. Unter ständigem Wenden rösch braten. Mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Wer Lust hat, gibt zum Schluss noch zwei verquirlte Eier drüber – und lässt das in stocken. Mit frischer Petersilie servieren.

 

09. November 2016

  Blog - Süßkartoffeln
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Kurkuma-Pasten-Großproduktion

Ich bin in die Kurkuma-Paste-Großproduktion eingestiegen. Meine Nachbarin Inge gab mir ein Säckchen voll Kurkumawurzeln. Und die habe ich dann in zehn Gläschen Kurkuma-Paste verarbeitet, die ich gerade an lauter liebe Menschen verschenke. Denn Kurkuma stärkt das Immunsystem, hilft der Leber entgiften, ist entzündungshemmend und fördert abends genossen auch noch den Schlaf. Man tut einfach einen Löffel Paste in die warme Nuss- oder Kuhmilch. Nun zur Paste. Die Wurzeln müssen in einer alten Kaffeemühle gemahlen oder im Mörser zerkleinert werden. Und dann geht man ein bisschen im Dorf spazieren. Und freut sich über die vielen lachenden Gesichter. Abends wenn dann der Wolf nach Hause kommt, weiß man warum: „Wie siehst Du denn aus?“ „Wieso?“ „Total gelb überall.“ „Mein neues Make-up von Mac.“ „Nicht Dein Ernst.“ Leider doch. So was wie ein karottengelbes Permanent-Make-up.
Also die Paste geht ganz einfach: Handschuhe anziehen. Dann erst den Kurkuma mahlen. Finger vom Gesicht fernhalten. Für ein Gläschen Paste braucht man:
1/2 Tasse Wasser zusammen mit 1/4 Tasse Kurkuma-Pulver, 1-2 TL Kokosöl, 1 Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung: Wasser in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen, das Pulver dazugeben und durch ständiges Rühren eine sämige Paste herstellen. 1-2 TL Kokosöl dazugeben, 1 Prise schwarzer Pfeffer dazu. Die Paste sollte sämig und leicht dicklich sein. Je nach Konsistenz mehr Wasser bzw. Kurkuma untermischen. Dauert nur ein paar Minuten. Nicht aufkochen lassen. 

Unbedingt nur in Glas abfüllen. Bei Plastik wird Kurkuma nämlich tatsächlich zum Permanent-Make-up.

 

26. Oktober 2016

  Blog - Kurkuma-Pasten-Großproduktion
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Brotzeit

Gestern war ich auf einem wunderschönen Event in der Residenz-Kirche in München. Dort hat der Maximilian Mutzge gesungen, der Florian Riedl Saxophon gespielt. Es war ganz still in der Kirche. Doch noch viel stiller war es, als Uschi Glas von den hungernden Deutschen Kindern erzählt hat. „Lehrer haben erzählt: Die stinken nach Aceton und werden ohnmächtig vor Hunger“. Aceton. Danach riecht man, wenn man ganz, ganz lange nichts gegessen hat. Das ist unglaublich. In unserem reichen Land hungern Kinder. Wie Schauspielerin Uschi Glas das 2005 erfahren hat, gründete sie „brotZeit e.V.“ Mittlerweile bekommen deutschlandweit 8500 Kinder jeden Morgen ein Frühstück vor der Schule, das „senkt nachweislich die Aggressivität und verbessert die Leistung“  – und organisiert wird das von 1111 Senioren, die auch noch nachmittags für die Kinder da sind und sie bei den Hausaufgaben unterstützen und stets ein offenes Herz, ein offenes Ohr haben. Dafür bekam Uschi Glas den Prix Courtage verliehen. Diesen Preis verleiht das Gesellschaftsmagazin Mona Lisa (ZDF) und Clarins (französische Kosmetikfirma) seit 2004 jedes Jahr einer tollen, tollen Frau für ein außergewöhliches Engagement. Mehr Lesen – und unterstützen: brotzeitfuerkinder.com

 

12. Oktober 2016

  Blog - Brotzeit
 

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12. Oktober 2016

 

 

 

 

 

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Hier findet ihr leckere Rezepte, dort kostenlose Downloads – und es gibt viel zu lesen, z.B. Sinnvolles, Heilpflanzen, Glyx-Mama, oder Xunt-Blog

12. Oktober 2016

 

 

 

 

 
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Aktuell

Im Xunt-Blog steht was zum Kokosöl. Am 3. November starten die beiden Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen".

12. Oktober 2016

 

 

 

 

 

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