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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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Spiegelverkehrt

Spieglein, Spieglein an der Wand… in den Handtaschen, Frisiersalons, Umkleidekabinen automobilen Sonnenblenden dieser Welt…sitzt alles, flutscht alles? Passt mein Ausschauen um Himmels Willen und Wollen zum Zeitgeist dazu? Bin ich hoffentlich nicht so ein Zeitgeisterfahrer und düse gegen den Strom und gehör nicht mehr dazu? Furchtbarer Gedanke! Husch, weg, weg! Sitzt die Frisur? Bin ich picobello geleckt und perfekt? Bin ich schön? Meine Güte, was bin ich schön! Narziss und Narziss. Goldmund verpiss dich! Spiegelkabinett der Eitelkeiten. Jeder sieht sich so, wie es ihm am besten gefällt. Spiegelillusionen. Dabei ist Spiegel ehrlich. Und brutal. Brutal ehrlich. Wenn du den Mut hast, dir lange darin in deine Augen zu schauen. Von Spiegel zu Spiegel. Weil Augen ja auch Spiegel. Deiner Seele, oder wie man dazu sagt. Spiegelmeditation. Warum nicht!? Leute sagen, heute alles Meditation. Das Lesen, Kochen, Bügeln, Unkrautzupfen…Komisch. Trotzdem stehen wir alle neben uns. Sind außer uns. Da läuft was verkehrt. Deshalb schau die Welt im Spiegel an. Spiegelverkehrt. Schau dich an. Steh einmal 10, 15 Minuten mit dir vor einem Spiegel und schau dir in die Augen. Du wirst staunen, was da abgeht! Fast unheimlich! Beachte dich wenigstens selbst einmal, wenn schon andere achtlos und anonym an dir vorübergehen oder dich nur als funktionierendes Ding anschauen oder dich als Konsumtrottel ausnutzen und missbrauchen. Der da im Spiegel wird dir Fragen stellen. Mit dir reden. Zum Teil unangenehme Tatsachen ansprechen. Dir einen Spiegel vorhalten. Da brauchst du Mut! Quasi Spiegel-Eier. Spiegel haben mich schon immer in ihren Bann gezogen. Als Kind hatte ich einen alten viereckigen Spiegel, mit dem ich oft gespielt habe. Habe ihn auch mit nach draußen genommen und mir die Welt durch diesen Spiegel angeschaut. Die Welt im Spiegel. Die war so ganz anders. Viel schöner. Reizvoller. Geheimnisvoller. Oft wäre ich gerne in diese Spiegelwelt gestiegen. Alice-Im-Wunder-Land-Sehnsucht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Welt im Spiegel die weitaus bessere ist. Dass alles, was gut ist, gut bleibt, aber das Schlechte, die Bösartigkeiten, die Kriege, der Hunger, der Terror, die Ausbeutung der Natur, die Vergewaltigung unseres Klimas und Planeten sich spiegelverkehren. Somit geheilt und gesund werden. Dass die Spiegelmenschen wirklich menschlich sind. Voll von Liebe und Mitgefühl. Vielleicht schauen wir deshalb so gerne in den Spiegel. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil Seele ein unbewusstes Sehnen nach dieser Spiegelwelt verspürt? Mann, wie gerne würde ich heute noch hinter meinen Spiegel steigen! Und nichts und niemanden vermissen.  

 
 

Henris Welt

Vor ein paar Wochen kam Henri. In diese Welt. Viel früher als allgemein erwartet. Henri war ungeduldig und wollte nicht länger warten. Auf das Leben da draußen. Draußen, außerhalb von Mamas Bauch. Mal nachschauen, wie es da so ausschaut. Wer aller auf ihn wartet. Wie die Typen dort so drauf sind und wie sich Auf-der-Welt-Sein anfühlt. Das Gestreichelt-Werden. Das Lieb-Haben. Und die übrigen Schnullereien. Natürlich Mama und Papa auch kurz mal abchecken. Alles paletti! Papa ist übrigens mein Bruder Markus. Martina seine Mami. Henri ist gespannt, wie der Hase so läuft. Deshalb wagt er den für alle überraschenden Kopfüber-Sprung ins nackte Leben. Henri ist ein mutiger Bursche. Der hat wahrlich Mumm in seinen XS-Pampers. Frage nicht. Seit seinem ersten Atemzug. Da kannst du dir ein Stückchen abschneiden. Henri hat keine Angst vor dem Leben. Er ist neugierig darauf und hungrig danach. Wie viele können das von sich behaupten? Tatendrang statt DATENdrang und sinnloses AppHängen. Henri ist kein Abwarter, daher sein Frühstart. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wird er sich gedacht haben, das kleine „Würmchen“. Zeit ist kostbar. Wer weiß, was Henri noch so vor hat? Was er tun möchte? Was er erleben möchte?  Was er jetzt wohl so ausbrütet in seinem Brutkasten!? Auf Henri warten all die Wunder des Ersten- Mals: Seine erste Geburtstagstorte. Seine ersten Schritte ganz alleine. Seine ersten Jeans. Sein erstes Wort: „Auto“ -  vielleicht. Sein erster Haarschnitt. Sein erstes Fahrrad mit Stützrädern. Sein erster Lieblingssong. Sein erstes Wiener Schnitzel mit Pommes und Ketchup. Sein erster bester Freund. Seine erstes Verliebt-Sein…Kinder sind Bücher, in die man schreiben und aus denen man lesen soll, hat ein gescheiter Mensch einmal gesagt. Obwohl ich Henri noch nie persönlich begegnet bin, durfte ich schon einige Zeilen aus ihm lesen. Quasi telepathisch. Über das Neu-Gierig-Sein auf das Leben. Das habe ich schon längst vergessen. An das denken wir  „Erwachsenen“ allesamt nicht mehr, weil wir alles als normale Selbstverständlichkeiten hinnehmen. Oder als fucking Routine. Die Wunder der Ersten-Male. Wo sind sie hin? Jetzt tu ich öfters mal so, als würde ich etwas das erste Mal machen. Oder erleben oder sehen. „Stinknormales“ und „Totlangweiliges“ mit dem Zauberstab des Ersten-Mals berühren. Hokuspokus Simsalabim! Und Staunen. In der Früh aufwachen, als ob du das erste Mal aufwachen würdest. Atmen, als ob es dein erster Atemzug wäre. Gehen, als ob das dein erster Schritt wäre. Küssen, als ob es dein erster Kuss wäre…Reden, Essen, Lesen, Schreiben, Weinen, Pinkeln, Lachen, Furzen ….alles kannst du wieder zu deinem  Ersten-Mal machen. Da sag noch einmal, dass dir fad ist! Dann tu halt so, als ob dir das erste Mal fad ist.         

 
 

Ich, Bücherwurm

Hiermit oute ich mich! Ich heiße Michael Bauer und ich bin bibliophil! Und ich stehe dazu und lebe es voll aus! Ich stehe auf Bücher. Meistens sitze ich vor ihnen. Vor den echten. Die den Namen Buch noch verdienen. Die aus Papier und nicht diese  E-Books. Ieeeh -  wie das schon klingt! So künstlich. Ohne Seele und dings. Eben nicht meines. Ich mag diese vollblättrigen Schönheiten voller schöner Worte. Ich will sie berühren können, sie öffnen dürfen, über ihre Rücken streicheln und sie riechen und zwischen meinen Fingern spüren. Sie entBlättern. Je mehr, desto besser. Deshalb treibe ich mich so oft als möglich in ihren Freudenhäusern herum. Weil gottlob. Käuflich sind sie alle. Die Bücher. Buchhandlungen sind wirklich Häuser der Freude. Ich freue mich jedes Mal, wenn es wieder so weit ist und ich zum Schmökern und Kaufen wieder eines betrete. Bücher sind Freunde, Zuhörer, Lehrer, Wurmlöcher in die Vergangenheit und in die Zukunft. Bücher sind die Katzen unter den Info-Medien. Frage nicht. Allein ihre leibhaftige Anwesenheit im Raum sorgt für Behaglichkeit. Super (Lese)Stoff zum Runterkommen. Deshalb Bibliotheken auch Orte der Ruhe und Besinnung. Jedes Kloster legt größten Wert auf eine schöne und gut bestückte Bibliothek. Bibliotheken sind neben den Kirchen die  kunstvollsten Räume in allen Stiften. Mal nachschauen! Ich lese auch gerne zwischen den Zeilen. Und abseits der Zeilen. Also abseits des eigentlichen Inhalts: Erscheinungsjahr, Verlag, Erscheinungsort….Und welche Auflage es ist. Welche Auflage von mir bin ich jetzt gerade? Weil in den Büchern liest du oft: 4. überarbeite Auflage und so. Die wievielte Auflage von mir bin ich? Bücher überarbeitet man, wenn es zum jeweiligen Thema neue Erkenntnisse gibt, die rein gehören. Oder sie werden sprachlich ein wenig entstaubt, optisch modernisiert, stilistisch renoviert und so weiter. Der ursprüngliche Inhalt bleibt ja. Der ist ja nicht schlechter geworden. So stelle ich mir das auch bei uns vor. Nicht alles bei dir, bei mir, braucht man überarbeiten. Aber gewisse Dinge vielleicht schon. Vieles überarbeitet sich von selbst, ohne dass du was dafür tun musst. Nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild überarbeitet sich selbsttätig. Wie ein Buch, bekommst auch du im Laufe der Zeit eine edle Patina. Hier und da auch ein paar Eselsohren und Fältchen. Das Haupt wird weiß und  man selbst hoffentlich einig wenig weiser. Auch willentlich kannst du deine Originalausgabe leicht überarbeiten. Logisch. Aber überarbeite dich nicht beim Überarbeiten! Schritt für Schritt. Im Grunde gibt’s eh nix zum Meckern bei dir! Da und dort ein wenig halt. So im Charakterkapitel vielleicht. Ein paar Sachen streichen. Wie Hass, Rachsucht, Neid, Ungeduld, Jähzorn, Eifersucht…Sicher fällt dir noch was ein. So kommen bis zum letzten Kapitel deines Lebens einige überarbeite Ausgaben von dir zusammen. Mein lieber Freund. Hoffentlich darf ich mich noch oft überarbeiten. In diesem Sinne: Michael Bauer, 12. oder 13. überarbeitete Ausgabe. Käuflich bin ich aber… ein wenig halt!

 
 

Weniger ist mehr

Mein Leben passt in drei Koffer und vier Bananenkartons. Und ich in eine kleine Urne. Irgendwann mal. So viel bleibt von einem ganzen Leben!? Na servus! Reduktion auf das Wesentliche halt. Beim älter und – hoffentlich -  reifer werden reduziert sich ja so allerhand. Von Haus aus. Das Viel wird zum Weniger. Dein Jung wird zum Faltig. DryFaltigKeit und so. Das Weniger: Horror pur. Wo doch das Mehr allen so sehr ans Herz gewachsen. In dem Meer von Mehr strampelst du deine Lebtage lang herum. Wie der größte Vollkoffer. Letztendlich säufst du ab als wie nur was. In diesem Mehr. Oder du fängst zum Saufen an. Mehr Kohle. Mehr Status. Mehr Jung. Und dings. Um nicht zu ersaufen, empfiehlt es sich, Gewicht loszulassen. GeWichtiges, Überflüssiges und Hemmendes wegzuschmeißen. Nicht easy. Vor allem, wenn du einen Haufen hast. Absichtliche Reduktion  rein seelisch auch eine feine Sache. Da auch ein bisschen weniger. Weniger Egoschweinchen. Das mit dem Ego ist so ein Ding. Das ständige IchIchIch und Ich-habe-ja-nix-zu-verschenken und: bin ich deppert!? Mir gibt auch keiner was! Herschenken und teilen tun nur irgendwelche linkslinke Fuzzis oder religiöse Spinner oder diese Gutmenschen! Komisch. Das mit dem Teilen. Das Sich-Schwertun damit. Weil das Teilen ja von Anfang mit dir und in dir. Ab dem Startschuss deines Lebens bist du mit dem Teilen vertraut. Das Teilen ein Teil von dir. Ohne Teilen du und ich gar nicht da. Auf der Welt. Nicht das Teilen im Internet im fratzenbook & Co. Im Bauch deiner Mutti hat es begonnen. Das Teilen. Nachdem Mutti mit Vati das Kopfkissen geteilt hat. Und diverse Körperflüssigkeiten getauscht und dings. Auch mit dem Vati. Als schlichter Einzeller hast du mit dem Teilen angefangen. Erst einmal teilen, dann noch einmal und so fort und so fort… Bis du schließlich du warst. Ein Mensch. Mit Nase, Augen, Geist, Seele, Weibchen, Männchen…Eine Sonderanfertigung. Ein Unikat und Unikum. Um ein lebendiger Mensch zu werden, musstest du teilen. Hast gegeben. Hast geschenkt. Dich geteilt. Dich verschenkt. An das Leben. Dem Leben mitgeTeilt: Hey, ich bin da! Stell dir vor, du wärst als Einzeller so ein trotziges Ego gewesen. Ein Egozeller. Voll auf Egotrip: „Was interessiert mich das Teilen. Dieser Scheiß! Ich will meine Ruhe! Ich gebe nix her von mir! Ich teile nicht, und mich schon gar nicht! Fick dich!“ Wäre wohl nix geworden mit dir. Würdest heute noch als Urzeller irgendwo herumeiern. Obwohl:  vielleicht hätten wir es damit besser erwischt und wären glücklicher und zufriedener und humaner drauf? Verflixt! Das Teilen macht augenscheinlich lebendig(er). Das Teilen ist ein bewusstes Weniger. Somit spendet  das Weniger neues Leben: Weniger oberflächlich und nur das Außen zählt und dings. Weniger nachtragend sein. Weniger Masken. Weniger verletzend sein. Weniger Neid. Weniger Zwietracht. Weniger Hackfresse. Weniger Schnickschnack. Weniger Geiz. Aber dafür umso mehr Geil! Geil drauf sein: Großzügig. Mitfühlend. Freundlich. Geile Augenblicke mit deinen Leuten verleben. Achtsamer Umgang mit deiner Zeit. Ein frühzeitiges Reduktions-Training nimmt dir viele Ängste vor den Reduktionen beim Älter werden. Beim Ältern. Du wirst ein wenig entspannter. So werden Ältern und Reifen möglicherweise doch geile Dinger. Und so nebenbei in meiner Funktion als Männchen: viele reifere Frauen so was von geil ausschauen! Alter Schwede! Älter werden aber nicht nur weniger, sondern schon auch mehr. Vor allem, wenn du ein wenig Weisheit und so, dann nicht selten: mehr Mut, mehr Gelassenheit, mehr über deinen Tellerrand, mehr nachhaltig und an künftige Leben denkend,  mehr echtes Selbst…Was willst du da noch Mehr?

 
 
 

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