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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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# me too (strange)!

Mee too –  ein neues Reizwort macht die Runde. Und alle sind aus dem Häuschen. Finde ich generell auch gut, dass man(n) das nicht so mir nix dir nix als Kavaliersdings unter den Teppich kehrt. Frau ebenso nicht. Logo. Das Ganze wird derzeit auf die Spitze getrieben. Kevin darf nicht mehr schauspielern, die Besetzungscouch wird auf den Sperrmüll geworfen und alle scheinen zufrieden zu sein. Man meidet vier Augen-Gespräche, Lift fahren zu zweit, flirten, Frauen ein nettes Kompliment machen ... Übertrieben. Finde ich. Dieses #me, he, she too... Weil wenn du etwas übertreibst, dann verkehrst du manches in sein Gegenteil. Vor lauter Viel kann man es nicht mehr hören. Überhört es. Echte Opfer von sexueller Gewalt werden möglicherweise übersehen. Weil viele echte Opfer leise leiden und schweigsam. Für Straftaten braucht es keinen Hashtag, dafür gibt es die Justiz. Hashtagmissbrauch. Kann zu einer Profilierungsplattform werden, zu einem Rachevehikel oder weiß der Kuckuck was noch.

Ich plädiere für # mehr Berührungen im Alltag! Nicht zwischen die Beine oder auf den Arsch oder den Busen deiner Nächstin. Grapscher katapultieren sich  selbst ins Abseits. Die werden niemals liebevolle Berührungen ernten, höchstens eine auf die Fresse! Kultivierung der Berührung. Wir leben in einer so fucking-kalten und egozentrischen Gesellschaft, dass es der Sau graut. Jeder sehnt sich nach Berühung, doch es gibt zuwenig davon. Weil alles sofort = Sexualität. 

Lobendes Schulterklopfen oder Streicheln über den Kopf. In den Arm nehmen und in den Arm genommen werden. Berührt werden und sich berühren lassen. Bevor man in einer Welt voll von Gefühlskrüppeln aufwacht. Die Adventzeit könntest du zu deiner Zeit der Berührungen machen. Lass dich berühren von der Not, den Ängsten, den Sorgen, den Zweifeln anderer. Lass dich berühren von der Freude und dem Glück und dem Lachen anderer! Werde ein wenig ein Anderer! Ein Besserer! Einer der auszog, um zu berühren.

 
 

Alltags-Shaolin

Endlich steht  der Winter wieder auf der Matte! Eiszapfige Wonne-Augenblicke! Und das von mir, einem Kältesensiblen. Mach dir deine Feinde zu Freunden! Lerne von ihnen! Kämpfe nicht gegen den Ochsen, sondern spring auf ihn auf! Somit nutze ich den Winter für mein sogenanntes seelisches Vorankommen. Ich meditiere in ihm und mit ihm, um durch ihn zu mir zu finden. Im Freien. Am Puls der Kälte. Durch Kälte zu mehr Herzenswärme.

 
Übungsanleitung: Suche dir einen ruhigen Platz im Freien. Wenn es schön kalt ist. Am Balkon, auf deiner Terrasse. Ich bevorzuge das "Walden", also in den Wald gehen. Setze dich auf den Boden. Bei Bedarf nimm eine Sitzunterlage. Decke, Sitzauflage, Thermoauflage... Im "Schneidersitz", so gut es geht. Wenn das nix für dich ist, dann setze dich auf einen Stuhl oder im Wald: Suche dir einen etwas höheren Baumstumpf. Wenn dir das Sitzen überhaupt nicht behagt, dann bleibe einfach stehen. Ob sitzend oder stehend: Oberkörper aufrecht. Scanne deinen Body: Entspanne deinen Blick, dein Kinn, deinen Hals, deine Brust, deinen Bauch, deine Knie... Atme ruhig und ohne bestimmten Rhythmus durch deine Nase tief in deinen Bauch hinab. Lass deinen Atem wieder durch deine Nase weiter ziehen. Nun: Zieh dich aus! Bis auf deine Unterwäsche. Beginne mit deinem Oberkörper. Lass die nackte Kälte an deine nackte Haut! Gib dich der Kälte hin! Der Kälteschock verflacht deine sowieso schon sehr flache gestresste Alltagsatmung noch mehr. Konzentriere dich auf diese flache Atmung und lass sie allmählich bewusst tiefer und langsamer werden. Die Kälte holt dich in die Gegenwart. Für Grübeleien oder Trägheiten bleibt kein Platz mehr übrig. Endlich einmal! Die klare Winterluft klärt deine Gedanken. Nun kannst du dich weiter ausziehen. Lass die Kälte auch deine unteren Regionen liebkosen. Hartgesottene können sich auch der Unterwäsche entledigen! 5 Minunten Kältemeditation reichen als Anfang! Hab keine Angst, dass du dich verkühlst. Angst schwächt. Wir halten mehr aus, als was wir in der Regel so glauben. Denk daran: Wir nutzen maximal 15 % unseres geistigen Potenzials. Was glaubst du, was du alles schaffst und ertragen kannst. Das bisschen Kälte - ein Klax! Bei der Kältemeditation erfährst du, was es heißt: Dein Geist lenkt deinen Körper! So wirst du zum Alltags-Shaolin.
 
Als Kälte-Meditations-Begleit-Trunk eignet sich hervorragend: Heißer Kakao mit Chilli-Pulver. Einfach ein nicht entöltes Bio-Edelkakaopulver mit heißem Wasser aufgießen und eine mutige Messerpitze Bio-Chillipulver dazu. Fertig ist das "Getränk der Götter" – laut Mayas! Reinigt, wärmt und schmiert deine Nerven!

 
 

Schwätzchen mit deiner Asche

In meiner Ausbildung zum Berufs-Benediktiner-Mönch – derzeit lebe ich quasi als selbständiger Mönch – habe ich gelernt: „Memento mori!“ „Gedenke zu sterben!“ Denk an deinen Tod. Sterbememo. Klingt ein wenig komisch. Spooky! Fast so, als ob man nicht vergessen soll, einmal zu sterben. Da gibt’s nix. Das MementoMori (MM) ist ein guter Tipp. Wir alle haben nun mal ein Ablaufdatum. Da hilft kein Anti-Aging und dings. In Klöstern und alten Bauernhäusern sieht man sie heute noch. Die MMs. Meist kleine Statuen, die den Knochenmann vulgo Tod darstellen. Aufgestellt an Plätzen im Haus, wo du täglich vorbeigehst. Dieser Brauch ist voll meines. Deshalb habe ich mir auch ein MM zugelegt. Ich habe mir selber eines gemacht. Ein modernes und zeitgemäßes: Eine kleine Flasche mit Korkstoppel. Quasi (FL)Aschenpost. In der Flasche Asche. Holzasche. Ich schau mir mein MM täglich an. Ich meditiere regelmäßig damit. Wenn ich wieder mal Bammel oder Lampenfieber habe. Wenn ich etwas oder mich zu ernst nehme oder wenn ich Kleinigkeiten zu Elefanten mache, dann schaue ich auf mein MM. Das wird also einmal von mir übrigbleiben. Ein Häufchen Asche. Aschenstaub. Aus (Sternen)Staub bist du, zu Staub kehrst du zurück. Aschengesang. David Bowie. Ashes To Ashes. Alles nur Sch(w)all und Rauch! Namen, Status und dings… Übungsimpuls: Mach dir auch ein MM. Schau dir dann dein MM an, atme tief durch, komm zur Ruhe und denke daran, dass nix ewig dauert. Auch die schlimmen und hektischen Zeiten werden einmal zu Asche. Sie vergehen. Wie alles halt. Das MM fördert nicht  die Todessehnsucht! Im Gegenteil. Das MM führt dir die Einzigartigkeit deines Lebens vor Augen. Du hast dieses Leben geschenkt bekommen. Was machst du daraus? Was möchtest du daraus noch machen? Was erleben? Was sagen? Wem was sagen? Dein MM erinnert dich daran, dass du keine Sekunde deines Lebens achtlos verschleudern solltest. Dass dein Dasein keine Selbstverständlichkeit ist. Bewusster Umgang mit deinem Leben und deiner bemessenen Zeit. Lass deine Talente nicht ungeöffnet in der Kiste liegen. Schiebe nicht alles auf die lange Irgendwann-Mal-Bank! Dein AschenMM wird zu deinem MM. MutMacher. Tu es! Tu es ganz! Tu es jetzt! Später ist es vielleicht zu spät.

 

 
 

Schweigen als Beilage

Die Stimmung am Mittagstisch ist Teil einer gesunden Ernährung. Um der Tischgemeinschafts-Atmosphäre genauer auf den Zahn zu fühlen, rate ich zu einem Essen mit Schweigen als Beilage. In Klöstern gerne und oft praktiziert. Sehr angenehm. Du bist nicht gezwungen, ständig deinen Schlapfen offen zu haben alias zu reden. Auch kein ununterbrochenes Loch-in-den-Bauch-Ausfragen oder höflich und gezwungen zu langweiligen Anekdoten und schlechten Witzen zu lachen und dings. Versuch das mal. Mit deiner Familie. Mit Freunden. Trefft euch zu einem schweigenden Essen. Wenn Menschen sich nahe stehen, dann haben sie sich auch ohne Worte viel zum Sagen. Wenn nicht, dann helfen auch alle Worte nix mehr. Wobei Schweigen nicht gleich Schweigen. Hier eine kleine Auswahl von Schweige-Arten. Vielleicht kennst du ein paar davon. Womöglich praktizierst du ja einige dann und wann: Arrogantes Schweigen. Das strafende Schweigen. Das nach Beachtung gierende Schweigen. Das unwissende Schweigen. Das weise Schweigen. Das nach Hilfe rufende Schweigen. Das nach Weisheit suchende Schweigen. Das laute Schweigen. Das leise Schweigen. Das erleuchtete Schweigen. Das zerstörerische Schweigen. Das achtsame Schweigen. Das heilende Schweigen. Das schweigende Schweigen. Das vorwurfsvolle Schweigen… Nicht zu vergessen: Das Schweigen im Walde. Die 8Samkeit und das Schweigen und bewusste Hinhören und Hinschauen eröffnen dir viele neue Einsichten. In dein Leben. Ohne viel zu fragen oder zu suchen, bekommst du ohne Umschweife interessante Infos. Wenn du eine wichtige Entscheidung treffen musst, dann versuche einmal zu schweigen. Lass es in dir reifen. Plaudere nicht gleich alles raus. Denn damit lässt du den kreativen Druck aus deiner Seele. Das ist wie mit den Neujahrsvorsätzen. Dies und das werde ich im neuen Jahr sicher machen und noch viel mehr. Allen erzählt. Deinen Freunden und twitter und facebook und whats app… Und am vierten Jänner interessieren dich deine Vorhaben einen feuchten Sonstwas. Alles verpufft. Weil du zu früh aufgestanden bist und deine Eier nicht ausgebrütet hast. Selbst über ungelegte hast du lautstark gegackert. Das Schweigen baut dir das warme Nest und verhilft dir zum nötigen Sitzfleisch. Zum Ausbrüten.

 
 
 

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