cms
Menü

Suchbegriff  

  • Start

  • Neues

  • Experten

  • Sinn-Volles

  •  
 
 

 

 

 

 

 

SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

Seite

 

... Face-To-Face statt Facebook

Neulich war ich mit dem Zug unterwegs. Eine Gruppe Schüler stieg zu, Teenager, vierzehn oder fünfzehn Jahre jung. Dabei konnte ich ein interessantes Schauspiel beobachten. Gleich nach dem Hinsetzen – Hokuspokus – zauberten sie ihre Smartphones aus den Taschen hervor und los ging das Synchron-Touchscreening. Aus einigen Wortfetzen, die zufällig meine Ohren streiften, vernahm ich, dass sie sich auch untereinander simsten und mailten. Irgendwie befremdlich. Da sitzt man sich real und körperlich gegenüber und redet doch virtuell miteinander. Statt in lebendige Augen schaut man auf ein lebloses Display. Warum nur? Ist es eine sichere Distanz aus Angst vor wirklichen zwischenmenschlichen Begegnungen? Oder doch nur eine vorübergehende Lifestyle-Erscheinung? Muss man sich um die Kids der Gegenwart Sorgen machen? Wie oft am Tag tauchen Sie ein in die Welt von Bits und Bytes, um sich dort mit Ihren Freunden zu treffen? Durch Facebook&Co. verlernen die Menschen zunehmend die personalen Begegnungen, das Zuhören und das Hören des Nicht-Gesagten seines Gegenübers. Sie verlernen Mitgefühl. So wachsen heute künftige Entscheidungsträger, Ärzte etc. heran. Das stimmt zumindest nachdenklich. Wäre höchste Zeit für eine Mitgefühl-App, oder eine App für Herzensbildung. Oder für ein gelegentliches Smartphone-Fasten. Das Smartphone ist ständiger Begleiter. Selbst das "Stille Örtchen" ist deshalb längst kein stilles mehr. Da man jede noch so kleine Zeitnische nutzen will, werden auch dort World-Wide-Web-Kontakte gepflegt. So gesehen erscheinen "In einer Sitzung sein" und "Wichtige Geschäfte erledigen" in einem neuen Licht. Vergessen Sie trotz Facebook & Co. nicht Ihre Face-To-Face-Kontakte. Es ist irgendwie paradox. Viele führt die Einsamkeit in den virtuellen Freundeskreis, dann verliert man sich darin und ist einsamer als zuvor. Kappen Sie öfters das Netz, schalten Sie ab und pflegen Sie persönliche Kontakte. Das tut Ihnen gut, den anderen sowieso und dem sozialen Klima unserer Gesellschaft auf jeden Fall.

 
 

über Tomaten und Humor

Sind Sie auch ein Fan von Tomaten und essen diese so gerne wie ich? Ich mag ihre schöne rote Farbe, ihr Geruch ist der des Sommers und ihr Geschmack eine Liebkosung des Gaumens. Bald haben sie wieder Hochsaison. Tomaten sind gesund und sie machen glücklich. Und sie schenken uns Humor! Wie? Humor? Wie soll denn das gehen? Besitzen die Tomaten etwa ein bisher unbekanntes Vitamin H (umor)? Ja, so ähnlich. Nur wird dieses "Vitamin" nicht beim Verzehr der Tomaten von uns aufgenommen, sondern viel früher: beim eigenhändigen Pflanzen der Tomaten und bei der liebevollen Pflege dieser. In Humor steckt etwas Lateinisches drinnen, nämlich Humus. Den haben schon viele von Ihnen vom Baumarkt nachhause geliefert. Humus bedeutet Erde. Und mit dieser kommt man unweigerlich in Berührung, wenn man seine Tomatenpflanzen einsetzt.
Gartenarbeit finde ich eine der besten Methoden, um runterzukommen. Man muss dabei auch runter, sich runterbeugen zum Humus und mit bloßen Händen darin herum wühlen. Man greift ins volle Leben, in die fruchtbare Erde, die uns alle nährt und (er)trägt. Das erdet uns. Es beruhigt das Gemüt und der kühle Humus verschafft uns einen kühlen Kopf. Die Gartenarbeit ist Meditation in Bewegung – Garten-Yoga.
Und während man seine Tomaten in den Humus pflanzt, pflanzt man in sein Herz den Humor. Humor ist kein Witzereißen auf Kosten anderer, sondern eine Lebenshaltung. Der Humor relativiert und schärft unser Auge für das Wesentliche im Leben. Ein Mensch mit Humor sieht sich als Teil der Erde und als Partner der Schöpfung, nicht als deren Beherrscher. Er zeigt Mitgefühl. Er nimmt sich nicht sooo wahnsinnig wichtig und kann über sich lachen. Das macht entspannt und gelassen. Der Humor ist gesund und macht glücklich. Wie die Tomaten. Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, dann lassen Sie Ihre Tomaten in einem Kistchen oder einem Topf sprießen. Der Humor wächst auch dort. Wenn Sie das nächste Mal einen Tomatensalat, eine Tomatensuppe oder einen Tomaten-Mozzarella-Caprese genießen, dann denken Sie an das Vitamin H (umor), das in Ihren Tomaten steckt.

 
 

... über kätzisches Yin und Yang

Vergangenes Wochenende hatte ich einen Kater. Nein, Sie denken jetzt in die verkehrte Richtung. Nicht so einen Kater, den man bekommt, nachdem man am Vortag zu wenig Blut im Alkohol hatte, sondern einen echten Kater aus Fleisch und Blut und einem Kuschelfell. Ich hatte das schöne Vergnügen, Kater Maxi zu umsorgen. Doch jedes Mal, wenn ich mit ihm Zeit verbringe, habe ich das Gefühl, dass er sich um mich kümmert. Er erzählt mir viel über die Ars Vivendi – die Kunst des Lebens. Schnurrende Unterweisungen in Sachen Daseinsfreude. Köpfchen reibend dargebracht. Unsere Schmusetiger sind nicht nur herzerweichende Charmeure, sondern auch weise. In vielen Kulturen gelten sie als mystische, ja heilige Wesen. Was können wir uns von unseren Kuschel-Mystikern abschauen? Von ihrem Verhalten uns gegenüber sehr viel. Katzen achten im Umgang mit uns nicht auf Besitz und gesellschaftliche Stellung. Sie mögen uns aufgrund unseres Wesens. Sein steht vor dem Haben. Und in Sachen "Sein" sind Katzen wahre Meister – im DA-Sein. Sie leben vollkommen im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Augenblick. Ganz da und ganz bei Ihnen. In hingebungsvoller Achtsamkeit genießen sie Daseinsglück und Lebensfreude. Sie haben ein heilsames Gespür für Ausgeglichenheit. Bewegung und Muße gehen bei ihnen in samtpfotendem Gleichschritt. Kätzisches Yin und Yang. Katzen sind authentisch, lieben bedingungslos und haben ein gutes Näschen für die Ursprünglichkeit des Lebens. Sie sind selbstbewusst und setzen klare Grenzen. Ihr Nein ist ein Nein und ihr Ja ist ein Ja. Das erleichtert das Miteinander. Sie haben eine natürliche Intuition für das, was gut tut. Ihnen selbst und ihren Menschenfreunden. Sie spenden Trost, heilen Einsamkeit und beruhigen nervöse Gemüter. Ihr Schnurren erzeugt Geborgenheit, Angekommen-Sein und Alpha-Wellen in unseren Köpfen. Das sollten auch wir Menschen uns gegenseitig antun. Seien Sie so oft als möglich des anderen Menschen Katze/Kater. Mit Ihrem Sein und mit Ihren "Schnurren" –  sprich Worten. Und leben Sie:  M(ehr) I(m) AU(genblick)!

 
 

Mitfreude

"Geteiltes Leid ist halbes Leid" – so lautet ein altbekanntes Sprichwort. Der Beistand  einfühlsamer Menschen in schwierigen Augenblicken unseres Lebens schenkt Trost, Hilfe und gibt Hoffnung. Aber glücklicherweise besteht unser Leben nicht nur aus dunklen Stunden, sondern es werden uns auch viele schöne Tage geschenkt. Wenn geteiltes Leid sich halbiert, so müsste sich logischerweise geteilte Freude verdoppeln. Oder? Eigentlich schon. Aber wenn es um die Mitfreude mit dem Glück anderer geht, da werden wir plötzlich zurückhaltend. Nach außen hin mögen wir zwar lächeln, aber tief drinnen machen wir ein langes Gesicht auf dem geschrieben steht: warum nicht ich? Wenn man auf Menschen in seiner Umgebung  trifft, die gerade einen guten Lauf haben im Leben, die Karriere machen, die gerade ihr neues Traumhaus beziehen und ihr Traumauto davor parken, die frisch verliebt sind, eine tolle Reise machen, ihre eigene Firma gründen und sonst noch allerhand erreichen, wonach man selbst immer schon gestrebt, aber noch nicht umgesetzt hat – dann sticht einen der Neid mit spitzen Nadeln. Die "Goldene Regel" sagt sinngemäß, dass man den anderen das nicht antun soll, was man selbst auch nicht angetan bekommen will. Der Neid ist weder angenehm noch fruchtbar, weder für den Neider noch für den Beneideten. Tun wir dem anderen weniger Neid an, geht es uns um Welten besser. Und all dass, was Sie dem anderen nicht gönnen, werden Sie selbst auch nicht bekommen. Denn Sie verbeißen sich derart in Ihre Neidgefühle, dass Sie sich von Ihren eigenen guten und kreativen Kräften abschneiden und diese nicht für die Umsetzung Ihrer Ziele einsetzen können. Und möglicherweise werden Sie feststellen, dass Ihre Ziele oft ganz andere als jene Ihres Nachbarn sind. Schenken Sie von nun an wirkliche Mitfreude und das wahre Glück wird in Zukunft viel lieber bei Ihnen einkehren.

 
 
 

Seite

 

cleverer als no carb   Fatburner-Smoothies  

 

 
Bild
 
 

Marion coacht!

PERSONAL COACHING: Smart Aging, Detox, xunt und pure leben, glyxen, abnehmen mit Marion Grillparzer – persönlich oder per E-Mail, Telefon und Skype.

 

MEHR ERFAHREN >

 

 

 

 

 

Glyx-Letter

Alle 14 Tage gibt´s den

kostenlosen GLYX-LETTER

mit vielen Tipps, Tricks,

leckeren Rezepten und

tollen Abnehmtipps.

Einfach mal rein schnuppern!

 

HIER ANMELDEN >

 

 

 

 

 
Bild
 
 

Service

Hier findet ihr leckere Rezepte, dort kostenlose Downloads – und es gibt viel zu lesen, z.B. Sinnvolles, Heilpflanzen, Glyx-Mama, oder Xunt-Blog

 

 

 

 

 
Bild
 
 

Aktuell

Am 9. März 2019 starten die beiden Begleitprogramme "Pure" und "Fasten & Glyxen" und jeden Samstag "Salto Vitale".

 

 

 

 

 

Simple GLYX – die gesunde, nachhaltige, ganzheitliche Diät von Marion Grillparzer. Xunt leben & glyxen! Die GLYX-Diät - Xunt - Gesunde Ernährung - Abnehmen

 
 

 

Simple GLYX – die gesunde, nachhaltige, ganzheitliche Diät von Marion Grillparzer. Xunt leben & glyxen!

Die GLYX-Diät - Xunt - Gesunde Ernährung - Abnehmen

 

 

Die Seite für neutrale umfassende Gesundheitsinformationen, gibt Hilfe zur Selbsthilfe, ersetzt den Arzt-Besuch natürlich nicht.

 

 
 

Cookies erleichtern die Bedienung und sind für die volle Funktionalität dieser Website notwendig. Information ja  nein  OK   

 

 

Warenkorb:

0 Artikel

0,00 €

0 Artikel

 

Merkliste:

0 Artikel

0 Artikel
 

Benutzer:

Besucher

AbmeldenAbmelden

 
 
 
 
nach oben
leer-t1-10000

x

---

+++

x