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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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... über den alten Freund im Lavendel-Miniversum

Vielleicht erinnern Sie sich noch. Ab und zu habe ich die große Freude, mit Kater Maxi Zeit zu erleben. So auch gestern. Gemeinsam machten wir eine Inspektion seines Heimatreviers. Dabei durchquerten wir auch einen schönen Garten. Ich tat es meinem pelzigen Begleiter gleich und beschnupperte die mannigfaltige Blumen- und Kräuterpracht. Beim Lavendel traf ich einen alten Freund aus Kindertagen wieder. Hatte ihn fast schon vergessen. Lange nicht gesehen. Sein Name – das STAUNEN. Gemeinsam begaben wir uns ins Miniversum des Lavendels. Sein betörender Duft stieg mir tief in Nase und Seele. Reges Treiben auf und um ihn herum. Biene, Hummel und Schmetterling labten sich am süßen Nektar. Eine Spinne fertigte ihr raffiniertes Netz und wartete dann mit stoischer Ruhe auf unachtsamen Nahrungsvorrat. Ein Regenwurm flüchtete vor den heißen Sonnenstrahlen in die kühlen Tiefen von Mutter Gartenerde. Eine Stunde verging wie im Flug. Das Staunen hatte mich in seinen Bann gezogen. Das Staunen ist ein Beobachten ohne Vorurteile und ohne Erwartungen. Man staunt über das zu Bestaunende um seiner selbst Willen. Man unterbricht den ständigen Drang, alles zu benennen, zu analysieren, zu katalogisieren, zu bewerten. Staunen sagt: let it be! Und lass es zu! Der Lavendel war nicht der Lavendel, die Heilpflanze mit diesen und jenen Inhaltsstoffen. Er war einfach ein lebendiges Gegenüber, das wahrgenommen werden möchte. Ich griff nach ihm um ihn zu be-greifen. Das Staunen ist Freude über die Vielfalt dessen, was ist. Es sagt, dass es gut ist, wie es ist. Staunen Sie auch über sich selbst. Auch Sie sind toll, wie Sie sind. Und schön. Das Staunen macht dankbar und vertreibt den Stolz und die Selbstverständlichkeit. Und es schenkt Freude: „Staunen nur kann ich und staunend mich freuen“, so ein alter Liedtext. In diesem Sinne: Staunen Sie mal wieder! Über alles, was Ihnen heute so begegnen mag.

 
 

Zum Gipfel der Zufriedenheit

Wenn mir mein Kopf wieder einmal zu schwer wird, dann stecke ich meine Füße in Schusters Wander-Rappen und gehe auf einen Berg. So geschehen letzten Samstag. Ich wanderte zu einem meiner persönlichen Kraftorte. Vor Urzeiten zelebrierten dort Druiden ihre Rituale. Es ist ein alter Kultplatz. Kult ist mittlerweile auch das Wandern. Beim Wandern kommt etwas in Gang. Man selbst und eine innere Katharsis. Die feine Brise der klaren Bergluft durchlüftet Kopf und Gemüt. Schritt für Schritt entfernt man sich vom hektischen Getrieben-Sein seines Alltags. Man geht in und durch die Natur und spürt so seine eigene Natur. Die Natur seines Mensch-Seins. Lässt man unterwegs seinen Blick ins Tal hinunter gleiten, dann erscheint einem alles viel kleiner. Nicht nur die Menschen, Häuser, Straßen und Autos. Auch sorgenvolles Grübeln, ängstliche Erwartungen, Zweifel, Eitelkeiten und aufgeblähte Egos. Beim Wandern kommt man sich selbst ein Stückchen näher. Man geht vorwärts und man geht in sich. Man kommt zu sich. Man hat Zeit für eine Inventur. Man wird zwangsläufig zu einem Wanderphilosophen. Was schleppe ich alles in meinem Rucksack des Lebens mit mir herum? Was davon brauche ich tatsächlich? Welcher „Proviant“ nährt mich wirklich? Was kann ich loslassen? Was muss ich hinter mir lassen, damit mir bei meiner Wanderung durch das Leben nicht vorzeitig die Puste ausgeht? Wie viel unnötigen Ballast trage ich eigentlich so mit mir herum? Wohin geht meine Lebens-Berg-Wanderung? Welchen Gipfel trachte ich zu erreichen? Welche Gipfelpunkte wollen Sie noch erwandern? Ich möchte noch einige anpeilen. Ein ganz wichtiger davon ist der Gipfel der Zufriedenheit. In „Zufriedenheit“ steckt „Frieden“ drinnen. Frieden mit sich selbst, der Welt, den Menschen, seinem Schicksal. Ich habe das Gefühl, dass ich bei jeder Bergwanderung diesem Gipfel ein wenig näher komme. Nämlich dann, wenn ich auf einem Berggipfel stehe: über mir der weite Himmel, vor mir ausgebreitet die wunderschöne Schöpfung. Und ich darf inmitten dieser Pracht Lebenszeit verbringen. Muss man da nicht Zu-FRIEDEN sein?

 
 

Der Sommer ist laaaangsaaam

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber im Sommer führe ich am liebsten ein „Schatten-Dasein“. Die brütende Sommerhitze war bislang nicht so mein Ding. Aber ich mag etwas anderes am Sommer sehr gerne. Sein Wesen. Der Sommer ist ein sehr gemächlicher Typ. Ruhig, gelassen und er hat einen Mut, den die allermeisten von uns nicht haben – Mut zur Langsamkeit. Meister Sommer bringt ihn uns näher. Keiner kann das besser. Wenn die Quecksilbersäule wieder weit über 30 Grad klettert, werden unsere alltäglichen Hochgeschwindigkeiten deutlich herunter gebremst. Unsere Schritte werden zwangsläufig langsamer. Die meisten versuchen dagegen zu halten, aber ohne Erfolg. Kämpfen Sie nicht! Werden Sie selbst zum Sommer. Zelebrieren Sie sein innerstes Wesen – die Langsamkeit. Nun werden Sie sagen: „Langsamkeit? Da geht ja nichts weiter, Tagträumer Michael!“ Tagträumer – ja bin ich. Da geht nichts weiter – da muss ich widersprechen. Im Gegenteil! Langsamkeit meint nicht, dass man herumtrödelt und seine Zeit totschlägt. Vielmehr heißt es, dass man das, was man tut, mit Bedacht tut. Und was man mit Bedacht tut, das tut man liebevoller und konzentrierter. Arbeiten, Freundschaften pflegen, leben, lieben. Die Konzentration fördert ihrerseits die Genuss-Fähigkeit. Sommer ist Genusszeit. Urlaubs- und Ferientage beschenken uns vermehrt mit Freiraum dafür. Wirklich genießen kann man nur in der Langsamkeit. Zwar verlängert die Langsamkeit nicht die Zeit, aber sie wird gehaltvoller erlebt. In der sommerlichen Langsamkeit erfährt man Sinnsprüche wie „In der Ruhe liegt die Kraft“ sonnenbraun-haut-nah. Wird man
in der Langsamkeits-Kunst geübter, dann überlegt man gezielter, womit man seine Langsamkeit verbringen möchte. Somit verschleudert man keine wertvollen Augen- blicke. Die Langsamkeit ist nur scheinbar langsam. Schneller als jede Hektik der Welt lässt sie uns ersehnte Ziele erreichen. So wird sie zu einer Quelle von Zufriedenheit. Einen schönen und langsamen Sommer!

 
 

... Face-To-Face statt Facebook

Neulich war ich mit dem Zug unterwegs. Eine Gruppe Schüler stieg zu, Teenager, vierzehn oder fünfzehn Jahre jung. Dabei konnte ich ein interessantes Schauspiel beobachten. Gleich nach dem Hinsetzen – Hokuspokus – zauberten sie ihre Smartphones aus den Taschen hervor und los ging das Synchron-Touchscreening. Aus einigen Wortfetzen, die zufällig meine Ohren streiften, vernahm ich, dass sie sich auch untereinander simsten und mailten. Irgendwie befremdlich. Da sitzt man sich real und körperlich gegenüber und redet doch virtuell miteinander. Statt in lebendige Augen schaut man auf ein lebloses Display. Warum nur? Ist es eine sichere Distanz aus Angst vor wirklichen zwischenmenschlichen Begegnungen? Oder doch nur eine vorübergehende Lifestyle-Erscheinung? Muss man sich um die Kids der Gegenwart Sorgen machen? Wie oft am Tag tauchen Sie ein in die Welt von Bits und Bytes, um sich dort mit Ihren Freunden zu treffen? Durch Facebook&Co. verlernen die Menschen zunehmend die personalen Begegnungen, das Zuhören und das Hören des Nicht-Gesagten seines Gegenübers. Sie verlernen Mitgefühl. So wachsen heute künftige Entscheidungsträger, Ärzte etc. heran. Das stimmt zumindest nachdenklich. Wäre höchste Zeit für eine Mitgefühl-App, oder eine App für Herzensbildung. Oder für ein gelegentliches Smartphone-Fasten. Das Smartphone ist ständiger Begleiter. Selbst das "Stille Örtchen" ist deshalb längst kein stilles mehr. Da man jede noch so kleine Zeitnische nutzen will, werden auch dort World-Wide-Web-Kontakte gepflegt. So gesehen erscheinen "In einer Sitzung sein" und "Wichtige Geschäfte erledigen" in einem neuen Licht. Vergessen Sie trotz Facebook & Co. nicht Ihre Face-To-Face-Kontakte. Es ist irgendwie paradox. Viele führt die Einsamkeit in den virtuellen Freundeskreis, dann verliert man sich darin und ist einsamer als zuvor. Kappen Sie öfters das Netz, schalten Sie ab und pflegen Sie persönliche Kontakte. Das tut Ihnen gut, den anderen sowieso und dem sozialen Klima unserer Gesellschaft auf jeden Fall.

 
 
 

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