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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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Silvester – Bleigießen mit dem „Inneren Schweinehund“

Ein Jahr ist schon wieder übers Land gezogen und ein neues steht bereits am Start. Neues Jahr, neue Wünsche und neue Sehnsüchte. Die Magie dieses Neuen erfasst uns alljährlich mit ihrer ganzen Fülle besonders zu Silvester. Die letzten Überbleibsel des alten Jahres werden mit Silvesterknallern davon gejagt. Auch schießt man gerne mit Sektkorken auf das ablaufende Jahr. „Alkoholleichen“ sind dabei nicht  ausgeschlossen. Pros(i)t Neujahr! Vielerorts weihräuchert man auch Haus und Hof, um die „bösen Geister“ des alten Jahres zu verbannen, um Platz für Glück und Segen zu schaffen. „Böse Geister“ sind auch belastende Angewohnheiten und Lebenshaltungen, die einem den Weg zum Glück und zur Zufriedenheit versperren. „Innere Schweinehunde“ werden sie gerne genannt. Kennt wohl jeder von uns nur zu gut. Sie auch? Der Silvestertag ist seit jeher ein Tag, an dem wir deshalb einen Vorsatz-Marathon bestreiten. Die Euphorie kribbelt uns unter der Haut wie Sektperlen auf der Zunge. Nächstes Jahr wird alles viel besser! Da werde ich mehr auf meine Gesundheit achten, mehr Zeit mit meinen Liebsten verbringen, netter zu meinen Mitmenschen werden, nicht mehr achtlos am Obdachlosen im Stadtpark vorbeigehen, die Dankbarkeit an die Stelle des Stolzes stellen, umweltbewusster leben, ein menschlicherer Mensch sein oder zu einem werden… Es liegt allein an uns, ob die guten Vorsätze, die wir fassen, wahr werden oder ob sie schneller verglühen als die Feuerwerksfunken am Silversternachthimmel. Zu Silvester schaut man fragend ins neue Jahr hinüber. Was hält es für mich bereit? Hoffnungen und Ängste regen sich dabei zeitgleich. Das Bleigieß-Orakel könnte Antworten liefern. Fantasievolle Gebilde für einen fantasievollen Blick auf das eigene Leben. Und aus so mancher Fantasie wurde schon greifbare Realität. Positives Denken in Blei gegossen. Hauchen wir unseren guten Vorsätzen Leben ein, sodass auch wir mehr vom Leben haben. Ein Leben in Fülle. Das wünsche ich Ihnen für 2014!

 
 

Verrückte braucht die Welt!

Heute habe ich jemandem geholfen, einen schweren Schrank von einem Zimmer in das andere zu verrücken. Beim Verrücken kamen mir verrückte Gedanken: so viele Dinge verrückt man in seinem Leben von da nach dort und von dort nach da. Da wir schon so emsig beim Verrücken sind, da könnte man doch öfter mal sich selbst verrücken, um ein Ver-rückter zu sein. Ein guter Verrückter. Böse Verrückte gibt’s eh schon mehr als genug auf unserem schönen Planeten. Wir alle könnten mehr Mut zur guten Verrückt-heit haben, vielleicht ab heute – gleich mal eine Verrückt-Heut machen. Wenn man im Leben wieder mal festgefahren ist, dann ist das Verrücken eine hilfreiche Sache. Verrücken, um gute Veränderungen in sein Leben zu lassen. Um die Möglichkeit dazu überhaupt erst zu sehen. Denn dazu muss man bisherige Standpunkte verlassen, also sich verrücken. Andere zu verrücken ist oft keine Hexerei, sich selbst zu verrücken ist sehr anstrengend. Deshalb bleibt man vielfach beim Alten [damit ist nicht Ihr Ehemann gemeint :-) ], auch wenn man damit unglücklich ist. Oder andere damit verletzt. Es ist nicht leicht zu verrücken von seinen Vorurteilen gegenüber anderen und dem Fremden. Von seiner festgefahrenen Trägheit, die das Leben unnötig schwer macht. Verrücken wir uns weg von Eifersüchteleien, von Neid, von der Rachsucht, von Gehässigkeiten, von Ruhmsucht  und maßloser Gier, von unnötigem Gerede und nervenzerreißendem Streit. Verrücken wir hin zu aufrichtigem Mitgefühl und ehrlich gemeinter Hilfsbereitschaft, zu mehr Mut und Courage im Alltag, zu ungeheuchelter Liebe und Mitfreude für das Glück anderer. Verrücken wir hin zu einer Gesellschaft mit weniger Ellbogen und mehr offenen und helfenden Händen. Dort, wo die Zuversicht und der Glaube an das Gute vorherrschend sind. Die Welt braucht solche Verrückte. In einer solchen verrückten Welt würde ich gerne leben! Sie auch? Dann werden Sie einfach ein Verrückter!

 
 

Advent – auf der Suche nach dem Licht

Mmhh, der Duft von gerösteten Mandeln und Kastanien begleitet mich, als ich durch die Fußgängerzone in Richtung Hauptplatz schlendere. Genauso riecht der Advent. Lichterketten hoch über meinem Kopf erhellen die Nacht. Festlich geschmückte und ebenso beleuchtete Schaufenster weisen sicher den Weg zum fröhlichen Einkaufen. So manch einer, der mir entgegenkommt, erweckt den Eindruck, dass er keineswegs punschlos glücklich ist und heute mindestens schon drei Pünsche frei hatte. Dieser Tage ist so viel Licht überall. Um uns herum. Aber in uns? Augenscheinlich nicht. Denn die meisten Menschen, die meinen Weg kreuzen, schauen finster drein. Kein Wunder, denn sie sind eingeklemmt. Eingeklemmt zwischen riesigen Einkaufstaschen gefüllt mit Dingen, die Glück versprechen, wenn man sie hat oder verschenkt. Aber können hastig gekaufte Geschenke wirklich Freude vermitteln? Die Adventzeit bietet uns immer wieder eine neue Chance der Besinnung. Dass wir zur Besinnung kommen. Stattdessen rennen wir den aufreibenden Lauf des Konsums. Alle Jahre wieder nimmt man sich vor, dass es diesmal anders wird. Zeitgleich weiß man aber auch, dass es doch wieder so sein wird wie immer. „Adventus“ bedeutet „Ankunft“. Wir könnten in dieser Zeit die Ankunft einer neuen Haltung im zwischenmenschlichen Miteinander zulassen. Schenken wir bewusst im Advent und zu Weihnachten das Wertvollste, dass wir zu geben haben: Lebenszeit. Schenken Sie ungeteilte Augenblicke Ihren Liebsten zuhause. Schenken Sie einen Teil Ihrer Zeit den Bedürftigen und Außenseitern unserer Gesellschaft. Schenken Sie sich selbst Zeit, indem Sie einen Samstag im Advent nicht zum Einkaufen hasten, sondern sich eine wohltuende und ruhige Auszeit nehmen. Bringen Sie mit dem Geschenk Ihrer Zeit Licht in die Welt. So werden Sie zu dem Licht, dass die dunklen Seiten unserer Welt und des Lebens etwas heller macht. In diesem Sinne: einen hellen Advent!

 
 

Bruder Tod

Wenn man jetzt vor die Tür geht, dann steht man mitten im Herbst. Inmitten seiner bunten Facetten. Bunt sind auch seine Blätter, mit denen er uns eine  wohltuende Freiluft-Farbtherapie schenkt, bevor er sie zu Boden fallen lässt und er mit Novembernebel die Landschaft in seinen grauen Schleier hüllt. Eine Atmosphäre von Vergänglichkeit breitet sich aus. Kein Zufall, dass in diese Zeit auch  unser „Allerseelen“ fällt. Da denkt man in besonderer Weise an die Menschen, die bereits geworden und vergangen sind. Allerseelen ist ein Tag, an dem der Tod die Hauptrolle spielt. „Bruder Tod“, wie ihn Franz von Assisi  besingt. Von den allermeisten von uns nur stiefbrüderlich behandelt. Weggeschoben, ausgesperrt, verdrängt. Schade eigentlich. Außerdem bringt es nichts, er bleibt trotzdem bei uns. Wir sollten den Tod deshalb zu unserem Vertrauten und Berater machen. Könnte er uns doch so viel über das Leben erzählen. Wir dürften für unser Leben eine Menge von ihm lernen. Er würde uns sagen, dass unsere Lebensaugenblicke begrenzt und deshalb enorm kostbar sind. Die Tatsache, dass wir alle einmal sterben müssen, animiert dazu, unser Leben nicht auf später zu verschieben. „Wenn ich in Rente bin, dann mache ich…, dann werde ich…, dann fahre ich…, dann genieße ich…“  Aber woher nehmen wir diese selbstverständliche Gewissheit, dass es soweit kommt? Keiner von uns weiß, wie viel Lebenszeit ihm gutgeschrieben ist. Bruder Tod verleiht uns den Mut und den nötigen Kick, unsere Lebensentwürfe, Wünsche, Talente, Begabungen, Ziele sofort anzugehen. Jeder von uns kennt den Slogan, man solle so leben, als wäre heute unser letzter Tag. Aber wer von uns kann das schon hundertprozentig umsetzen? Sie? Ich auch nicht. Obwohl ich schon sehr lange daran übe. Ich habe mir seit einiger Zeit eine Übung aus dem ganz frühen Mönchtum zu Eigen gemacht. Ich denke einmal am Tag für einige Augenblicke an meine Sterblichkeit. Einmal täglich einen Gedanken an Bruder Tod. Das hat nichts mit unstillbarer Todessehnsucht zu tun. Ich lebe gerne. Gerade deshalb mache ich es. Damit ich mein Lebensguthaben nicht als selbstverständlich hinnehme. Diese Übung steigert die Lebensfreude und den Lebensmut. 

Und wer von uns hat schon immer reichlich davon?

 
 
 

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