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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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Der Taugenichts in der Chiquita-Bananenschachtel

„Ich mag Bananen“, denke ich mir, als ich auf dem Dachboden meines Elternhauses  sitze. Stöbere in einer angestaubten Chiquita-Schachtel. Gefüllt mit einigen Kilos Bücherwurmbuchstabenfutter. Abgelegte Kopfabenteuerwelten. Ein Reclam-Heftchen strahlt mit seinem fröhlichen Gelb aus der Menge hervor: „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Vor etlichen Jahren gelesen. Als knapp Zwanzigjähriger. Und ich noch romantisch war. Und ein Stürmer und Dränger. Wo ich mich selbst fragte, was ich aus meinem Leben machen möchte. Wofür ich tauge. „Taugenichts“, lese ich. Dieses Wort weckt Unbehagen. „Du Taugenichts!“. Stelle mir vor, wie das wäre, wenn mir das ein nahestehender Mensch um die Ohren hauen würde. Besser noch: wenn ich das über mich selbst sagen müsste. Fühlt sich an wie ein nasser Lappen, mitten ins Gesicht geschleudert. Wie ein kräftiger Fußtritt in die „Kronjuwelen“ meines Selbstwertgefühls. Schmeckt auch nach Existenzangst. Gewürzt mit einer feinen Note Zukunftsangst. Ein Taugenichts kriegt nichts auf die Reihe. Früh genug ein Taugeviel sein. Viel Erfolg haben, viel verdienen, viel besitzen, sich um jeden Preis viele Vorteile erschleichen. Viel Prestige und noch viel mehr. Taugenichtse sind untauglich für das Leben. Bleiben auf der Strecke. Diese Verlierer. Die taugen nichts in dieser Erfolgswelt. Erfolg, gemessen am Außen. Am Kontostand. An Louis Vuitton Taschen. An Premiumklassen auf vier Rädern. An der Mitgliedschaft in der Bussi-Bussi-Schickimicki-Elite. Für solche Erfolge muss man tauglich sein. Öfters mal bereit sein, seine Ellbogen einzusetzen. Ohne Rück- und Vorsicht. Von nix kommt nix. Es mit der Aufrichtigkeit nicht immer so ernst nehmen. Wen schert es!? Sein eigenes und das Menschsein anderer nach hinten stellen. Braucht eh kein Mensch. Für derartige Erfolge fühle ich mich irgendwie untauglich. Oder bin ich einfach nur ein ausgemachter Erfolgsschwächling? Ein Erfolgstaugenichts? Ich fürchte, so ist es. Oder suche ich nur nach Ausreden? Was meinen Sie? Ich werde wohl nie richtig Erfolg einfahren können. Einmal noch wandert mein Blick auf das „Taugenichts“ am Reclam-Gelb. Komisch: Mein anfängliches Unbehagen ist eine Spur kleiner geworden.

 
 

Wo ist mein Maxi-Mumm?

Ein Streben nach dem maximalen Leben treibt uns um. Maximal alt werden. Maximal gesund sein. Maximal erfolgreich sein. Maximal schön. Maximal fit. Maximaler Schein. Das Maximum herausholen. Aus uns. Aus der Natur und aus anderen Menschen. Ein Maximum an Nutzen, Gewinn und Vorteilen. Maximales Wachstum. Für heute, für jetzt, für uns. Für viele andere gibt’s nicht mal das Nötigste. Pech gehabt! Stolz gebläht ist des Bankers Brust und seine Finanzblase. Das Glas: nicht halbleer oder halbvoll, es soll überlaufen. Wir alle laufen. Hektisch, betriebsam und atemlos. Nicht wissend, wohin genau die Reise geht. Dem Maximum hinterher, mit Minimum an Zufriedenheit im Herzen und einem Null-Lächeln im Gesicht. Das killt Lebensqualität. Unsere Menschenqualität. Mensch sein! Was ist das? Wo darf man das? Im Radio läuft auf „Ö1“ gerade die Sendung „Menschenbilder“. Filmemacher Joseph Vilsmaier erzählt aus seinem Leben. “Die Flucht vor Gefühlen verbiegt die Menschen nur“, sagt er. Schaue in mir nach und finde viele Biegungen. Und viel Flucht. Unter anderem in die bequeme Gewöhnung. Wenn es um das Gefühl geht, gegen den Maximum-Strom unserer Zeit zu schwimmen. Das verlangt Mumm. Viel Mumm. Einen Maxi-Mumm. Gegen das kurzsichtige und kurzfristige Maximum. Einen Maxi-Mumm zum Nein. Ein Nein zu Herzlosigkeiten. Zur Ausbeutung von Mensch, Tier und Planet Erde. Ein Nein zum medial diktierten Jugendwahn, Angst vor Falten und der daraus resultierenden Botox-Einheitsmimik. Betäubt, ohne persönlichen Ausdruck. Dahinter betäubte Gefühle. Eine betäubte Seele. Die aufwachen möchte. Wieder ist Maxi-Mumm gefragt. Maxi-Mumm zur eigenen Lebendigkeit. Ich denke gerade an meinen großen Liebling, Kater Maxi. Der hat Mumm. Seinen Maxi-Mumm. Zum Leben, zum So-Sein, wie man halt ist. Zum Ja. Zum Nein. Zum Schmusen. Ich suche meinen Maxi-Mumm, täglich, jeden Augenblick. Manchmal zum Greifen nah, dann wieder Lichtjahre entfernt. Werde ich noch genug Augenblicke haben, um ihn zu finden? Haben Sie Ihren schon?

 
 

Sinnloser Wolkenflug mit Frank S.

Ich schaue  zum Himmel empor. Weiße Wolken ziehen langsam vorüber. Auf meinem geistigen Ohrwurm-iPod wähle ich spontan Frank Sinatras „Come Fly With Me“. Wie gerne würde ich es tun. Mit den Wolken fliegen. Über alle Grenzen hinweg.  Über meine Grenzen. Wolkenschauen. Schön! Sinnlos? Sinnlos schön! Es tut gut, nur da zu sein und seine Sinne los zu schicken. Sinn-Los-Sein. Unsere Sinne haben Kurzurlaube dringend nötig. Seien wir lieb und  lassen sie ab und an ziehen. Welche Strapazen müssen die Fünf täglich ertragen!? Ganz nebenbei sind sie ein präziser Seismometer unserer Befindlichkeiten. Vieles schmeckt uns gar nicht oder bloß monoton. Das Essen. Unser Dasein. Wie viele Tage, Orte und Menschen  können wir nicht riechen? Ganz nebenbei vergeht einem  das Hören und Sehen. Bei dem, was man so zu hören und sehen bekommt. Unser sensibles Tasten aus Kindertagen mutierte längst zum hastigen und ängstlichen Greifen. Immer greifen wir nach etwas. Nach Besitz, nach Anerkennung, nach Bestätigung, nach dem Beliebt-Sein  und dem Geliebt-Werden. Nach den Sternen und zeitgleich nach Sicherheit. In dieser Greifhektik ergreift uns die Sehnsucht nach  zärtlichem Streicheln. Unsere Sinne wollen gestreichelt werden. Wolkenschauen wir öfters mal nach ihnen.  Beim sinnlosen Wolken-Schauen. In unberührter Natur. Eine sinnliche Auszeit. Das Blau des Himmels klärt unseren Blick, die sanfte Stille liebkost unsere Ohren, die saubere Luft erquickt unser Näschen. Das grüne Gras umschmeichelt unsere Hände und unserer Zunge schmeckt es, einmal nichts zu schmecken. Schon gar keine Kunstaromen. Gönnen wir uns sinnlich Gutes und Angenehmes. Sodass wir feinfühligere Sinne in unser Leben locken. Für eine vollsinnlich sinnvolles Leben. Sinnengeschärft lernen wir tastend unser Leben zu berühren. Wir lassen und wieder berühren und bleiben nicht  unberührt. Schicken wir unsere Sinne gelegentlich zu den Wolken empor. Damit wir geerdeter werden. Wir wieder die Schönheiten, die Kostbarkeiten und Einzigartigkeiten des Lebens riechender, hörender, sehender, tastender, schmeckender wahrnehmen.

 
 

Tagträumende Schäume

Tagträumer besitzen einen zweifelhaften Ruf.

Sie gelten als realitätsfremd und dem Müßiggang zugeneigt.
Wozu sollen Tagträume überhaupt gut sein? Träume sind
doch nur Schäume. Doch Schäume haben es in sich. So erzählen
die alten Griechen, dass die Liebe und das Schöne in der Gestalt der atemberaubenden Aphrodite aus Meeresschaum entstanden ist. Oder man denke nur an die österreichische Mehlspeisverführung namens Schaumrolle, begleitet von einem Cappuccino, natürlich auch mit Milchschaum. Ein Halleluja für den Gaumen!  Manche träumen sogar direkt im Schaum, in einem wohlriechenden Schaumbad mit einem Gläschen Schaumwein – schaumhaft schön! Tagträume verleihen uns Kraft. Ich tagträume gerne. Gemütlich auf einer Parkbank, auf einem alten Baumstumpf im Wald, beim Zugfahren, auf einer grünen Sommerwiese liegend oder daheim auf der Couch. Egal wo, man ist während seiner Tagträume sowieso ganz woanders, immer unterwegs. Tagträume führen uns in das Land unserer wahren Wünsche und Sehnsüchte. Tag-Träume lassen uns von Tagen träumen, die wir gerne erleben würden. Tage, die wir gerne hätten, Tage mit viel Freude, Zufriedenheit, Glück und Sinn. Tage mit guten Erfüllungen. Tage, an denen wir mit unserem Tun und unserem Sein eins sein dürfen. Tage, wo die Kluft zwischen Wunsch und Realität geschlossen ist. Wo wir unsere Mauern aus Angst und Selbstzweifel endlich übersprungen haben. Mit unseren Tagträumen locken wir unsere Wunschaugenblicke zur Schwelle des wirklich Möglichen. Tagträume geben Impulse und schenken uns fruchtbare Ideen, wie man seine ersehnten Traumtage erreichen könnte. Tagträume fördern und fordern uns. Sie fördern den Zugang zu verborgenen Talenten und Möglichkeiten und fordern gleichzeitig heraus, diese tätig umzusetzen. So wird aus Traum Realität. Ich tagträume gerne zu Musik. Musik ist der Wind für die Segel meines Tagtraum-Bootes mit denen ich zu meinen Tagtraum-Inseln inmitten des Ozeans meiner Sehnsüchte aufbreche. Mit viel Traum-Schaum im Gepäck. Los geht’s, schäumen Sie Ihre Tagträume kräftig auf!

 
 
 

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