Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) ist eine der häufigsten weiblichen Hormonstörung. Betroffene leiden nicht nur an der Unfruchtbarkeit, sondern auch an Insulinresistenz, Übergewicht, Akne, Schlafstörungen, Depressionen und vielen anderen Beschwerden ausgelöst von chronischen Entzündungen. Was kann man tun? Insulinstoffwechsel ins Lot bringen, dann ändern sich oft auch das Ungleichgewicht anderer Hormone. Sprich glyxen.
1. Bewegung, täglich, mindestens 30 Minuten.
2. Stressmanagement. Lernen Stress aus dem Leben auszuladen.
3. Gemäßigte LowCarb-Ernährung (> 40 Prozent). Glyxen!
4. Mit vielen Ballaststoffen – morgens 2 EL geschroteten Leinsamen.
5. Mit vielen Vitalstoffen – selbst gepresster Gemüsesaft, Smoothie, Rohkost.
6. Basenüberschüssig – Zitronensaft morgens, viel Gemüse, wenig: rotes Fleisch, Zucker, tierische Fette, Alkohol…. Glyxen!
7. Darmflora sanieren (Flohsamenschalen, Bentonit, Bakterienkulturen)
8. Omega-3-Fettsäuren (Lachs, Leinsamen, NEMs)
9. Inositol. Insulinresistenz bei PCO beruht, so wird vermutet, auf einem Mangel an D-Chiro-Inositol.
10. Chrom! Wg. Insulin, ganz wichtig wenn Übergewicht. Chrom wird durch Stress und viel KH verbraucht. Chrompicolat 300 bis 400 Microgramm pro Tag.
11. Vitamin D messen und auffüllen. Mangel häufig bei PCO, mit verantwortlich für Depressionen.
12. Indol-3-Carbinol (steckt in Brokkoli, Kohlgemüsen, NEM)
Sonstiges: Magnesium, Zink, Mönchspfeffer oder Progesteron-Creme (gegen Östrogendominanz). Bei hohem Stresslevel: Naturheilmittel, das adaptogene Wirkung hat, also die Stressresistenz erhöhen kann. Zu den adaptogen wirkenden Heilpflanzen gehören z.B. Maca, Ginseng oder Rhodiola rosea.