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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

Seite

 

Energy-Shots, Pastajoker und Yoga auf dem Trampolin

Morgen kommt der neue GLYX-Letter. Diesmal mit Tomatenrezept, vielen News aus Fitness und Ernährung, einer Yoga-Übung fürs Trampolin und Frater Michaels Gedanken über das Staunen. Marions Abnehm-Tipp ist natürlich auch mit dabei. Diesmal: der Pastajoker. Schnell noch anmelden.

 

Hier schonmal eine News vorab

 

Gefährliche Energy-Shots: Foodwatch fordert ein Verkaufsverbot für Energy-Shots. In einer kleinen Shotdose steckt dieselbe Menge an Koffein wie in einer normalen Dose Energy-Drink. Weil ein Shot aber nur 60 Milliliter zuckersüße Flüssigkeit fasst, unterschätzen Verbraucher leicht die Koffeinmenge und trinken zuviel davon. Koffein steht im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen oder sogar Todesfälle zu verursachen. Besonders Vorsicht ist geboten bei Menschen mit Herz- oder Lebererkrankungen, Schwangeren, älteren Menschen, Epileptikern, Kindern und der Hauptzielgruppe Teenager.

 

Bis bald, bleibt xunt,
herzlichst Marion Grillparzer

 

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Der Heißhunger die Sucht und der GLYX

Warum stopfen wir uns die ganze Packung Kekse rein, warum landet der Löffel denn im Nußnougat-Glas – und gräbt und gräbt und gräbt. Warum essen wir uns immer weiter vom Marmeladenbrot zur Pizza-Orgie? Obwohl wir keine Energie mehr haben, einen dicken Bauch, miserable Blutwerte – und auch noch depressiv sind?

Wer meine Bücher “Die GLYX-Diät,”, “Heißhunger”, “So macht Stress nicht länger dick” kennt, weiß: Ein hoher glykämischer Index macht süchtig. Da sind die Kohlenhydrate, von uns so gerne auch kombiniert mit Fett, einfach wesentlich stärker als unser Wille. Und dazu gibt’s nun ‘ne neue Studie. Noch eine!

Dr. Belinda Lennerz Universitätsklinikum Ulm hat im bekannten Harvard Children’s Hospital Boston (USA) folgende Studie durchgeführt: „Wir haben 12 gesunden, übergewichtigen Männern Milchshakes mit hohem glykämischem Index oder niedrigem glykämischem Index gegeben.”

Und vier Stunden danach guckte sich die Wissenschaflerin Gehirnaktivität und Blutzuckerspiegel an:  „Wie erwartet zeigte sich, dass Männer, die den Milchshake mit hohem glykämischem Index zu sich genommen hatten, einen raschen Blutzuckeranstieg und -abfall bis in die Unterzuckerung aufwiesen.” Natürlich nicht so mit niedrigem GLYX. Die Shakes hatten natürlich identische Eiweiß und Fett-Gehalte.

“Außerdem stellten wir fest, dass im Vergleich zu den Shakes mit einem niedrigen glykämischen Index eine starke Aktivierung im Nucleus Accumbens stattfand“, so Dr. Lennerz. Die Hirnregion des so genannten mesolimbischen Systems – dem „Belohnungssystem“ – das auch eine zentrale Rolle bei Suchtverhalten spielt.

Also wieder jemand der zeigt: Raffinierte Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl, Stärke)  –  also alles mit hohem GLYX –  aktivieren  Suchtzentren im Gehirn. Vermeidet man diese Kohlenhydrate, hat man weniger Heißhunger … Nimmt ab. Fühlt sich wohl. Kriegt Energie. Ist viel gesünder. Mag sich mehr bewegen. Tja, GLYX tut einfach gut.

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Wissen macht schlank

Heute habe ich 17 Emails beantwortet, hier eine davon. Und meine Antwort dazu. Um zu zeigen, was liebe Menschen so von mir wissen wollen …

 

Guten Tag Frau Grillparzer,
ich habe vor einigen Jahren mit der Glyx-Diät abgenommen. Leider aber nicht sehr viel. Bei meinem Mann jedoch purzelten die Kilos in Windeseile. Kann es sein, dass manche Menschen in dieser eiweiß-lastigen Diät nicht so schnell abnehmen? Ich bin am überlegen ob ich es nochmals probieren soll, weil es die einzige Diät ist, bei der ich richtig gute Laune hatte. Warum eigentlich? Leider kann ich nicht Trampolin springen, weil ich leicht inkontient bin und eine leichte Gebärmuttersenkung habe.  Gibt es zum Galileo eine günstigere Alternative? Über 3000 Euro für ein Sportgerät finde ich echt krass. Und noch eine Frage zum Eiweiß – bei meinen 80 Kilo bei 165 cm Körpergröße (bin 44 Jahre alt) müsste ich so viel Eiweiß zu mir nehmen, dass ein Pulver sinnvoll ist. Ich nehme täglich etwa 60 g Eiweiß zu mir. Die restlichen 60 g müsste ich also aus dem Pulver bekommen. Eine Dose von dem Eiweiß, das Sie empfehlen, reicht dann gerade mal eine Woche – ist das richtig? Ich weiß, es ist ziemlich viel auf einmal. Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar.
Herzliche Grüße,
Michaela

 

Liebe Michaela,
das sind ja schon sehr viele Fragen. 1. Der Stoffwechsel der Frauen ist anders, als der der Männer. Wir brauchen etwas mehr Geduld. Ich nehme an, dass Ihr Mann nicht so eine “Diät-Kariere” hinter sich hat. Und deswegen sein Stoffwechsel noch normal reagiert. Das sollten Sie als erstes tun: Ihren Stoffwechsel normalisieren. 2. Glyxen heißt: Der Weg ist das Ziel. Wenn Sie etwas abgenommen haben, ist das gerade richtig. Langsam und beständig. Dann bleibt der Erfolg langfristig. 1 Kilo in der Woche macht 4 Kilo im Monat, das macht 24 Kilo in einem halben Jahr. Und das ist sehr, sehr viel.

 

Sie vermuten: Manche Menschen nehmen mit einer eiweißhaltigen Diät weniger ab? 1. Nein. Da reagiert praktisch jeder Stoffwechsel gleich. 2. Ist die Glyx-Diät nicht eiweiß-lastig, sondern sie versorgt mit dem Eiweiß, das wir dringend brauchen. Minimum, ist 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht. Das wären bei Ihnen ja schon 80 Gramm. Wenn man abnehmen will, Stress hat, oder krank ist, dann braucht man mehr. Dann braucht man bis zu 2 Gramm. Und es gibt Menschen, die nehmen auch vier Gramm pro Kilo Körpergewicht auf – ohne, dass es ihnen schadet. Also bei der GLYX-Diät von “lastig” zu sprechen ist nicht richtig. Außerdem weiß heute die Wissenschaft, ohne Eiweiß funktioniert keine Diät. Es macht satt, es erhöht die Fettverbrennung. Und es baut auf. Denn jeder Mensch besteht aus Eiweiß, Blut, Muskeln, Schlankhormonen, Haut, Organen … auch Sie. Darum sollten Sie tunlichst auf ausreichend Eiweiß achten. Und 60 Gramm ist eindeutig zu wenig. Und mit der Grund, warum Sie Gewichtsprobleme haben. (Eine Eiweißtabelle zum kostenlosen downloaden gibt es übrigens hier)

 

Trampolin. Es handelt sich nicht um ein Gartentrampolin. Und Sie sollen da keine Riesensprünge machen. Sondern, walken, joggen, twisten, tanzen.  Eine leichte Inkontinenz bekommen Sie mit dem Trampolin auch wieder in den Griff. Damit baut man nämlich die Tiefenmuskulatur auf. Aber wenn Sie das ausprobiert haben und ihr Körper sagt, dass das nicht gut tut, dann gibt es ja genügend andere Alternativen: Walken, Yoga … 20 Minuten Sonnengruß morgens – ideal.

 

Galileo. Nein, ich kenne keine Alternative. Die günstige Version ist das Trampolin. Die teure Version der Galileo. Es gibt meiner Meinung nix besseres um in kürzester Trainingszeit die Muskulatur aufzubauen, vor allem die Tiefenmuskulatur. Die seitenalternierende Vibration wird in Kliniken eingesetzt, zur Reha, schneller Muskel und Knochenaufbau, gegen Osteoporose, Inkontinenz, Rückenleiden. Damit trainieren sogar glasknochenkranke Kinder. Und ich finde es “echt krass” für ein Sofa über 3000 Euro auszugeben. Nicht aber für ein Gerät, dass ich ein Leben lang habe, das mir Gesundheit schenkt. Und dazu noch viel Zeit.

 

Eiweißpulver. Erhöhen Sie Ihr tägliches Eiweiß aus dem Essen. Auf 100 Gramm kann man schon kommen. Dann können Sie die Nahrung mit einem Pulver gut ergänzen. Ergänzen! Nicht ersetzen. Und brauchen sich nicht alle neun Tage ein neues kaufen.

 

Das Interessanteste habe ich mir zum Schluss aufgehoben. Sie überlegen sich, ob Sie noch mal glyxen sollen, weil es die erste Diät war, mit der Sie gute Laune hatten. Da gibt es Menschen  die kaufen sich für viel Geld Pillen um gute Laune zu kriegen. Oder nehmen Drogen. Oder müssen in den Urlaub fahren, damit sie mal gute Laune haben. Und Sie kriegen von gesundem Essen gute Laune und überlegen noch, ob Sie das “noch mal” machen sollen.  Klar machen Sie das noch mal. Idealerweise: ein Leben lang. Da tun Sie was für sich – und Ihre Mitmenschen.

….

Bleibt xunt, bis bald,
herzlichst Marion Grillparzer

 

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Neues GLYX-Mix-Magazin

Morgen erscheint der neue GLYX-Letter und das neue Magazin. In der Juli-Ausgabe des “GLYX-Mix“ geht’s ans Eingemachte. Der Saisonkalender verrät, was uns jetzt gerade in den Mund wächst. Mit den Rezepten des Monats lässt sich der Sommer konservieren. Mit Frater Michael wandern wir zum Gipfel der Zufriedenheit. Dazu gibt’s ein Super-Fatburner-Gute-Laune-Programm auf dem Trampolin – aus dem neu aufgelegten Buch: Fit & schlank mit dem Mini-Trampolin. Und natürlich steht noch vieles mehr im Magazin: Xuntes, Leckeres,  Bewegtes, News, Tricks, Tipps auf 50 Seiten. Nicht zu vergessen: Marions Abnehmtipp! Diesmal: „Die 1-Tages-Diät”

 

Viel Spaß beim Lesen und Gucken.

 

bleibt xunt, bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Vorsicht vor wildem Agavendicksaft

Mit ihm süßen GLYXler gerne: Agavendicksaft. Hat nämlich einen niedrigen GLYX. Dachte sich auch ein Leser von mir und tat im guten Glauben den Agavendicksaft ins Dessert, dass er für einen diabeteskranken Freund zubereitete. Der  musste sich ‚ne ziemliche Dosis Insulin spritzen. Wie das? Agavendicksaft hatte bislang einen niedrigen GLYX, da er viel Fruchtzucker und wenig Traubenzucker enthält. Weil der Dicksaft aus der Blauen Agave gewonnen wurde.

 

Ausgerechnet an der Sorte sind mexikanische Tequila-Produzenten interessiert. Bleibt nix mehr für die Naturkosthersteller. Allos, Pionier in Sachen Agavendicksaft, stieg auf die Sorte Wilde Agave aus kontrolliert biologischem Anbau um. Dieser Dicksaft schmeckt zwar genauso wie sein Vorgänger und lässt sich auch ebenso vielseitig verwenden, er ist allerdings nicht freundlich zum Blutzucker. Der Grund: Die Wilde Agave hat einen höheren Traubenzuckeranteil als die Blaue Agave. Hat einen höheren GLYX. Also: Beim Hersteller „seines“ Agavensaftes über Herkunftspflanze informieren. Allos, tut das nämlich schon. Er hat auch nie behauptet sein Agavensaft wäre für Diabetiker.

 

Und wie immer gilt, auch für die Blaue Agave: in kleinen Dosen genießen. Auch Fruchtzucker ist nicht das wahre für die Leber und die Hüfte.

 

bleibt xunt, bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Würmer für einen xunten Darm

Ich hab grad was gelesen über die Ausrottung der Würmer, die 200 000 Jahre symbiontisch in unserem Darm gehaust haben – und die Zunahme der Autoimmunerkrankungen. Wie Morbus Crohn, Collitis Ulcerosa. Da gibt’s nen bekannten Wurmforscher, Joel v. Weinstock, der das alles untersucht.

 

Ich hab noch das Bild im Kopf wie kürzlich, wie es so warm war, mein Hundefutter fast davon gelaufen wäre, das ich zwei Tage hinten im Reagal vergessen haben … Uhhhhhh. Drum war mir erst gar nicht so wohl, wie ich gelesen habe, dass gegen Morbus Chron  alle 14 Tage ein Fitness-Trink mit 2500 Eiern des Trichuris suis, dem Schweine-Peitschenwurm hilft. Im Ernst. Lindert in 80 Prozent der Fälle die Beschwerden. Und dann wird gerade Weltweit untersucht, ob man nicht auch was tun kann mit Wurmeiern gegen:  Erdnussallergie, Autismus und das Nervenleiden Multiple Sklerose.

 

Ich sag’s ja schon lang: Dreck ist xunt. Und überlege mir gerade mehr als ernsthaft, ob es Sinn macht meine Hunde und meine Pferde zu entwurmen … Laut sagen, darf ich das wahrscheinlich nicht.

 

Bleibt xunt, bis bald
Eure Marion Grillparzer

 

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Granatapfel gegen Krebs

Heut stand ein Artikel in der Zeit. Einer der Artikel, über die ich mich immer freue, weil ich hoffe, dass sie was bewegen. Zeit ist ja eine Zeitung, die intelligente Menschen lesen. Und da stand drin der Satz: “Komplementärmedizin. Für viele Universitätsärzte ist das gleichbedeutend mit Voodoo.”

 

Man hat in den Kliniken das Problem, dass Krebspatienten lesen können. Die Lesen: Acai-Beeren helfen gegen Krebs, oder: Weihrauchextrakt, grüner Tee, kohlenhydratarme Diät. Hilft alles zusätzlich zur Schulmedizin. Das lesen die Krebskranken. Und möchten gerne noch was tun. Nur: Dann kommen sie zum Professor und der sagt: Skalpell, Chemo, Bestrahlung, sonst helfe nix. Gäbe keine aussagekräftige Studien.

 

Der Professor sagt auch nicht, wie wichtig es ist, seine Brustkrebs-OP-Narben zu pflegen, damit sie nicht hart werden, z.B. mit Hildegard von Bingens Veilchensalbe, er sagt nicht, dass man Selen nehmen sollte, um einem Wiederauftreten vorzubeugen, dass Globulis die Chemo- und die Strahlentherapie erleichtern, weil sie Entzündungen der Haut und Mundschleimhäute lindern, oder dass Akupunktur gegen Übelkeit hilft. Dass eine gesunde Ernährung die Lebensqualität verbessert, dass es zwei Studien gibt, dass Bachblüten der Seele ein wenig helfen können, dass zwei Studien dem Granatapfel positive Effekte bei Prostatakrebs bescheinigen.

 

Und – das ist im Grunde das Schlimmste daran – der Professor denkt nicht an das Prinzip Hoffnung. Es gibt wissenschaftliche Typologien, dass Menschen mit dem Muster lebenslanger Hoffnungslosigkeit 35 Jahre jünger sterben als Optimisten. Woran sterben? 75 Prozent an Krebs und 15 Prozent an Herzerkrankungen.

 

Das Schlimmste, was ein Arzt tun kann, ist dem Menschen die Hoffnung zu nehmen. Darum nun die gute Nachricht: Mehrere Universitätskliniken bieten neuerdings eine komplementärmedizinische Beratung für Krebspatienten an. Kokon (Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie) heißt das Pilotprojekt, das die Deutsche Krebshilfe unterstützt. Finde ich gut. Schau mer mal was dabei herauskommt.

 

Bleibt xunt, bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Von leeren Holundersirupschüsseln und ebensolchen Batterien

Freitag war für mich sowas wie der 13. Es fing damit an, dass ich beim Verlassen des Hauses auf meinem selbst gemachten Holundersirup kleben blieb. Das habe ich auf der Terrasse vor der Haustüre seine zwei nötigen Tage ziehen lassen. Nur war da ein Sprung in der Schüssel und pro Quadratmeter Terrasse der weltweit höchste Niederschlag an Holundersirup … . Ich beschloß das Ganze zu missachten – auch wenn da jetzt noch der Postbote kleben bleibt und Andrea und der Maxxl und der Fido. Ich hatte nämlich einen Zahnarzttermin.

 

Dann ist mein neuer Kia nicht angesprungen. Schnell noch in der Werkstatt Bescheid sagen: „Um welches Fahrzeug  handelt es sich denn, Frau Grillparzer.“ „Um meinen Kia.“ „Ja, welches Modell?“ „Schwarz“. Daraufhin wurde ich über fünf  Anschlüsse an die Stelle für Blondinen weiter geleitet und dort mit der Telefonnummer vom ADAC versorgt.

 

Als ich dann vom Zahnarzt kam, kam auch das gelbe ADAC-Auto, ein netter älterer Herr stieg aus, der fragte, was denn genau los wäre. Ich habe ihm dann gesagt, dass er nicht anspringt und ich nicht wisse warum, weil ich, natürlich nur was Autos betrifft, blond sei.

 

Wie ich das (selbst verwundert darüber, dass ich so ‘nen blöden Witz gleich zwei Mal an einem Tag mache) erkläre, stehe ich vor dem Auto und drücke auf dem Schlüssel rum. Ich: „Sehen Sie, der kann von selber einparken, und jetzt macht er nicht mal mehr die Tür auf. So kaputt ist der.“

 

ADAC-Mann: „In meinen Papieren steht, es handle sich um einen Kia, nicht um einen VW.“

 

Nun bemerke auch ich, dass es sich nicht um mein Auto handelt, was ich da gerade öffnen möchte, sondern um das von Andrea. Meiner Mitarbeiterin.

 

„Okay“, sag ich, „dann gehen wir doch einfach ein Auto weiter …“  – mit der pro Quadratzentimeter weltweit größten Ansammlung von Rot im Gesicht.

 

Ja, sagt der nette Herr, da wäre die Batterie leer. Und das käme mitunter schon mal vor, wenn man das Auto ein paar Tage nicht benutzt, und man ein Lämplein angelassen hat.

 

Heute hab ich dann noch mal Holundersirup gemacht.  Geht nämlich so einfach: 1 Kilo Rohrohrzucker in Wasser kurz aufkochen. Etwas abkühlen lassen, dann über 30 Holunderblütendolden und 1 Bio-Zitrone in Scheiben geben. Tuch drüber. Checken, ob die Schüssel nen Sprung hat – und dann zwei Tage ziehen lassen. Abseien und in Flaschen abfüllen. Lecker!

 

Bleibt xunt, bis bald Eure
Marion Grillparzer

 

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Neu: GLYX-Mix

… das bunte e-Magazin aus der Grillparzerschen Textstube. Mit Rezepten, Tipps, Tricks, Aktuellem rund um die Xuntheit, die gute Laune und die Figur. Einfach kostenlos runterladen und reinschnuppern. 50 Seiten von vorne bis hinten bebildert.

 

Übrigens ganz lecker und superschnell selbergemacht: der Holunder-Sirup. Und noch ein Tipp für Faule vorne weg: 12 Minuten sind genug! Mit dem sogenannte High-Intensity-Intervall-Training kann man in sechs 30-Sekunden-Einheiten ähnliche gesundheitliche Verbesserungen erreichen, wie durch 30 bis 40 Minuten klassisches Ausdauertraining. Auf 30 Sekunden intensive Belastungen folgen eineinhalb Minuten Erholung. Nach sechs Wiederholungen ist das Training vorbei. Bitte einfach mal ausprobieren. Funktioniert mit Sprinten, Seilspringen, wild Tanzen auf dem Trampolin …
Bitte dann auch die gewonnene Minute Zeit nehmen für die kleine 2-Fragen-Umfrage.

 

Vielen, vielen Dank. bleibt xunt, eure
Marion Grillparzer

 

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Meister Chili

Simon Thalhammer, 13,  hat bei uns in der Textstube Grillparzer einen sozialen Tag verbracht, Geld verdient für das Projekt: „Schüler helfen Leben“.

Und was macht man hier? Man steht als Experte Rede und Antwort. Simon ist Experte für Scharfes. Er hat alle Fragen schriftlich beantwortet. Und freilich hat er das auch fotografisch dokumentiert. 

 

Seit wann züchtest du Chilis?
Ich habe im Januar 2013 damit angefangen. Mein Vater hat Chilisamen im Internet entdeckt und verschiedene Sorten bestellt.

 

Welche Sorten züchtest du?
Ich züchte „Indika red Drop“, „Jalapendrus“ und „Sibirischer Hauspfeffer“. Die haben einen Schärfegrad von 5 bis 7. Die Sorte „Bhut Jolokia“, die ich in rot und gelb züchte, ist die schärfste Chilischote der Welt.

 

Hast du eine Lieblingssorte?
Ja, den „Sibirischen Hauspfeffer“, weil von 20 Samen 19 aufgegangen sind und weil er es nicht so warm braucht. Er braucht weniger Licht und ist schön scharf.

 

Warum ausgerechnet Chilies?
Weil mein Vater, unsere Freunde und ich gerne scharf essen.

 

Welche Sorte, welcher Schärfegrad eignet sich für wen?
Für drinnen eignet sich der „Sibirsche Hauspfeffer“. Der wird nicht so groß und bleibt buschig. Außerdem hält er es bis zu 5 Grad aus und braucht wenig Licht. Schärfegrad 5 kann auch ich gerade so nur in sehr kleinen Stücken pur essen. Schärfegrad 10 ist pur tödlich. Für alle, die es nicht so extrem scharf mögen, empfehle ich Schärfegrad 2-3.

 

Wann haben Chilis Saison?
Im Februar kann man sie schon pflanzen und im August dann ernten.

 

Was braucht ein Chilizüchter?
Man braucht für jede Samensorte ein Schraubglas oder eine kleine Plastikdose. Die füllt man mit Wasser und hält die Samen darin 24 Stunden auf ca. 30 Grad. Ich habe die Behälter mit einem Fernthermometer in einen Topf mit Wasser in den Backofen gestellt. Circa jede Stunde habe ich den Backofen für 1 Minute auf 50 Grad gestellt. Danach steckt man die Samen in einem Anpflanztöpfchen circa einen halben Zentimeter tief in die Erde.

 

Welche Temperatur brauchen Chilies?
Normalerweise 15 bis 50 Grad, der „Sibirische Hauspfeffer“ kommt auch mit 5 bis 50 Grad problemlos aus.

 

Wie viel Licht brauchen Chilis um gut zu wachsen?
Je mehr desto besser. Drinnen brauchen fast alle Sorten eine Pflanzen-Beleuchtung. Der „Sibirische Hauspfeffer“ wächst auch ohne, aber nicht so schnell.

 

Kann man auch drinnen Chilies anbauen und ernten?
Ja. Da man keine Bienen im Haus hat, muss man die Chiliblüten mit Ohrenstäbchen bestäuben. Man reibt das Ohrenstäbchen ein bisschen in allen Blüten.

 

Was sollte man beim Umtopfen beachten?
Der Mond steht mal näher und mal weiter von der Erde weg. Man sollte umtopfen, wenn der Mond weit weg steht. Weil dann mehr Gravitation auf der Erde herrscht und die Pflanzen sich besser verwurzeln. Das erste Mal Umtopfen muss man ca. 2 Wochen nachdem sie aus der Erde schauen. Das zweite mal nach ungefähr achteinhalb Wochen und das dritte mal nach weiteren sieben Wochen. Spartipp: Man kann am Anfang Eierschachteln, Klopapierrollen und dann Tetrapacks als Töpfe hernehmen. Bei letzteren den Kopf und unten zwei Ecken abschneiden.

Tipp: Den Mondverlauf sehen Sie indem Sie den Link öffnen und auf „Entfernung Info Animation“ klicken.  http://cybervisuals.ch/moon/moon.html

 

Wie viele Pflanzen hast Du – und was stellst Du damit an?
Ich habe ca. 30 Pflanzen. Zwei habe ich schon verschenkt. Chillis kann man trocknen und in einer Kaffeemühle mahlen. Oder in Öl einlegen oder damit kochen. Aus Chili und Ketchup kann man auch ganz einfach scharfe Saucen machen.

 

 Na dann bring bitte von der Ernte was vorbei! Vielen Dank für die schöne Geschichte. 

 

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Keine Zeit?

Gibt ne neue Studie vom Robert-Koch-Institut zur “Gesundheit Erwachsener in Deutschland”. Dort kam z.B. heraus, jeder Zehnte ist dauergestresst. Wohl gemerkt: Dauergestresst. Wer gestresst ist sagt:  ”24 Stunden sind einfach zu wenig, der Tag braucht mindestens 30 Stunden.” Nun ja, auch mir ist dieser Gedanke nicht fremd, besonders abends am Schreibtisch, wenn die unerledigten Stapel gefühlt kein bisschen kleiner geworden sind … Eine Freundin sagte kürzlich etwas sehr Kluges: “Fertig wird man sowieso nie, dann muss man sich auch nicht stressen.”

 

Und man muss sich auch nicht wünschen, dass der Tag 30 Stunden hat. Denn nach dem Aufwachen schenkt uns der liebe Gott einen neuen wundervollen langen Tag. Mit  86400 Sekunden. Lauter wunderbare Augenblicke. Dann wenn man sich Zeit nimmt für die Dinge, die einem wichtig sind.  Darum sollte man nicht sagen: Ich hab keine Zeit. Zeit ist immer da. Wir müssen Sie uns nur nehmen. Wir dürfen nämlich Zeit haben für Dinge, die wir mögen, die uns wichtig sind. Das ist xunt.

 

Bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Xunt in den Tag: Mit Omega-3-Greeny, Yoga und Radl

Ich werde immer mal wieder gefragt, wie ich denn so in den Tag starte – wenn man mich nicht gerade mit meinem pink-to-go-Becher mit Kaffee auf dem Fahrrad in den Stall düsen sieht. Also richtig xunt starte ich so wie heute – und das kostet nicht mehr als eine halbe Stunde und schenkt Lebensjahre und Lebensqualität und Fröhlichkeit und Glück und Gesundheite und … : Ich steh an meinem Turbo-Mixer werfe drei entkernte Aprikosen rein, eine Scheibe Ananas, gieße ein Becherchen Wasser an und gebe zwei große Hände voll frischen Salat (von Christina selbst im Krautgarten gezogen) dazu. Dann drück ich den Schalter runter. 30 Sekunden – und fertig ist mein grüner Smoothy. Da gebe ich dann noch 1 EL von meiner Omega-3-Medizin dazu (Mischung aus Arganöl, Leinöl, Walnussöl, Hanföl), noch mal kurz aufmixen. Fertig. Kostet keine fünf Minuten. Und von dem leckeren Greeny, trinke ich ein Glas.

 

Und nun begrüße ich die Sonne. Mein Yoga bringt mich auch in nur 20 Minuten zum Schwitzen. Und die Muskeln zum Zittern. Und die Endorphine zum Tanzen, wenn man mit dem Ausatmen noch ein paar Millimeter mehr Dehnung schafft … Das sind schon Momente, wo man auch ein klein bisschen flucht über die verkürzte Sitzermuskulatur … Nach dem Yoga haben die Muskeln ein optimales Zeitfenster um Eiweiß zu schlucken … Heute gab’s dann Buttermilch mit nem Löffel Erbseneiweiß.

 

In der Welt stand: Wohl dem, der täglich zur Arbeit radelt. Das ist xunt, günstig und sehr, sehr effektiv. Leider nutzen nur 17 Prozent den Fitness-Esel auf dem Weg in den Job. Ich überleg gerade, wie ich die Statistik verbessern könnte. Unmöglich. Mit meinem fetten Retrorad komm ich niemals in den ersten Stock hoch …

 

bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Hypnose hilft wirklich

Heut’ hab ich Mal wieder einen spannenden Artikel über Hypnose im Spiegel online gelesen. Finde, da muss man ganz oft drüber schreiben, damit das endlich auch in die Köpfe der Menschen geht. Dass man da nicht ins willenlose Nichts weggleitet und manipuliert werden kann. Dass es eine Wahnsinnsmethode ist, die viel Leid spart in der Krebstherapie oder auf dem Zahnarztstuhl oder auch im ganz normalen Alltag.

 

Ich hab einen Freund, den Andreas Heilmeier (nomen est omen ) und der arbeitet mit Hypnose. Das macht der super. Der hilft Rauchern mit dem Rauchen aufzuhören. Abnehmern hilft er beim Abnehmen. Und wer Panik hat, der lässt hypnosetechnisch einen starken Tiger in sich wachsen … Also ich finde das einfach sehr, sehr gut.

 

Kürzlich bin ich in eine kleine private Hypnose-Show geraten.  Da hat die Hypnose-Therapeutin gesagt, ich können meinen Namen nicht mehr sagen. “Ja, hab ich gesagt, das könne sie gleich Mal vergessen, weil ich auf so was nicht reinfalle. So einen Schmarrn.” Ich stand blitzhypnotisiert da und … . Nun, das Ergebnis ist jetzt eher nicht wichtig … Wichtig ist, dass ihr Mann Zahnarzt ist – und Hypnose ziemlich sinnvoll einsetzt.

 

Mit Hypnose kann man zaubern. Auch in der Medizin. Seit 2006 ist die Hypnotherapie wissenschaftlich anerkannt. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen den beruhigenden und schmerzstillenden Effekt der Trance. Etwa achtzig Prozent der Menschen empfinden hypnotisiert kaum Schmerzen, zehn Prozent sind sogar schmerzfrei. Man kann sogar operieren, ohne den Nebenwirkungen der üblichen Narkosemittel.

 

Nein, man ist dem ganzen nicht willenlos ausgeliefert. Im Gegenteil: Es funktioniert nur, wenn man mitmacht, mitmachen will. Ich heiße …

 

Bleibt xunt,
bis bald Eure, na …
Marion Grillparzer

 

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Die super-xunt-Beere

Erdbeeren kommen mir grad täglich in den Greeny. Und zwar 100 g Erdbeeren mit einem Apfel, einer halben Banane und einer Hand voll Chlorophyll in Form von Löwenzahn oder grünem Salat. Erdbeeren haben 90 Prozent Wasser im Bauch – und liefern nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm und mehr Vitamin C als eine Orange. Wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure und Eisen setzt man sie seit Jahrhunderten gegen Blutarmut ein. Ihr hoher Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium stärken das Herz. Zudem enthalten Erdbeeren Salicylsäure, die Gicht und Rheuma lindert. Phenolsäuren schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor. Der Pflanzenfarbstoff Kämpferol z.B. hemmt bestimmte Enzyme, die an der Entstehung von Krebs beteiligt sind.
Ellagsäure bindet krebserregende Schadstoffe, die aus der Umwelt in den Körper gelangen, und macht sie so unschädlich. Erdbeeren entwässern und entgiften. Sie kurbeln den Stoffwechsel an – und damit die Fettverbrennung. Sie fördern die Blutbildung, machen Kopf und Körper fit. Sie festigen zusammen mit Vitamin C das Bindegewebe, halten die Blutgefäße elastisch und sind ein wichtiger Schutz für Herz und Kreislauf.
Ach ja: Und ihre winzigen Kerne enthalten viel Zink für die Libido. Nun wissen Sie, warum es die bei mir zum Frühstück gibt.

 

Endlich hat die Sonne die Wolken vertrieben. Zeit für eine Ode an die Erdbeere. Im neuen Glyx-Letter morgen lesen Sie, warum uns Erdbeeren so glücklich machen, schlank und xunt halten, bekommen drei leckere Rezepte geschenkt und dazu einen kleinen Erdbeer-Knigge.

 

Bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Fast Food macht Heuschnupfen

Wer drei Mal die Woche Fast-Food isst, wird nicht nur depressiv sondern hat auch ein höheres Risiko allergisches Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis zu entwickeln. Wer viel Obst isst hat dagegen ein geringeres Risiko an einer dieser Allergien zu erkranken, so Forscher der Neuseeland-Universtiät of Auckland. Sie werteten Daten von fast 2 Mio Kindern und Jugendlichen aus über 100 Ländern aus. Schuld sind neben Weißmehl und Zucker vor allem die gefährlichen Transfettsäuren in Burgern, Pommes und Co.

Übrigens: Eine britische Studie zeigt gerade dass Eis in den Fast-Food-Läden stärker mit Keimen belastete ist als Toilettenspülwasser.

Bleibt xunt, herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Wochenend und Sonnenschein … :)

Ich wollte noch mal anbringen, so jetzt, kurz vor dem Wochenende, an dem es ja auch vielleicht regnet, wie wichtig priming ist.

Macht euch mit priming jeden Morgen einen schönen Tag. Das tun Fußballprofis ganz selbstverständlich. Arien Robben schoss in der Champignons-League in der letzten Minute das entscheidende Tor. Warum tat er das? Das verriet er dann im Interview: Alle haben mir gesagt, dass ich das entscheidende Tor schießen werde. Das nennt man priming. Das positive Anbahnen eines zukünftigen Ereignisses. Die Bestellung beim Universum. Oder gleich beim Unterbewusstsein. Also mein Wochenende wird dank meines positiv eingestimmten Unterbewusstseins wunderbar. Leicht. Fröhlich. Und den Sonnenschein schickt mir dann das Universum dazu. Und euch allen auch.

Bleibt xunt, bis bald

Marion Grillparzer

 

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Können Übergewichtige abnehmen? Sollen Übergewichtige abnehmen?

Talkshow meines Lebens gestern morgen im SWR. Bettina Böttinger moderierte den West-Art-Talk „Vollweib und Pfundskerl. Schluss mit den Diäten“ wunderbar. Obgleich freilich so viel Meinungen wie Menschen in der Runde saßen … Dr. Gunter Frank zum Beispiel meint: Man solle Kinder mit Pommes füttern, das wäre besser als Pellkartoffeln. Es gibt keine Diät, die langfristig schlank macht. Diäten und gesundes Essen mache die Menschen krank. Nun. Der Meinung bin ich freilich nicht …

 

In so einer Diskussion wird ja längst nicht all das gesagt, was einem auf dem Herzen liegt. Deswegen hier noch mal ganz komprimiert meine Meinung (!). Ein Konklomerat aus 30 Jahren (Erfahrungs)Wissen, Beschäftigung mit der Wissenschaft und dem Mensch.

 

1. Muss jeder der Übergewicht hat abnehmen? Nein, natürlich nicht. Die Frage ist: Wie sehr leide ich drunter. Übergewicht ist kein BMI, keine Kilos, keine Zentimeter, keine Zahl, sondern der Leidensdruck auf der Waage. Weine ich morgens beim Aufstehen, weil mir die Füße so weh tun, habe ich Angst vor dem Dialyseapparat oder dem Herzinfarkt. Tun mir die Gelenke weh. Muss ich eine Apnoe-Maske tragen. Macht mir Sodbrennen das Leben schwer. Haben meine Stoffwechseltabletten Nebenwirkungen, die mir Lebensqualität rauben, mich impotent machen? Komm’ ich schwer schnaufend kaum drei Stufen hoch. Oder: Fühle ich mich in meinem Körper einfach nicht mehr wohl. Wer leidet muss nicht abnehmen, sondern will. Oder er beendet das Leiden mit einer Hand voll Pillen.

 

2. Übergewicht – nur Schicksal? Übergewicht hat man ja nicht einfach, das entsteht im Laufe des Lebens. Manchmal ist das Kind schon dick. Und oft legen wir so ab 25 Jahresring für Jahresring zu. Urlaub für Urlaub. Weil wir keine Hungersnöte mehr haben. Weil wir uns nicht bewegen. Weil wir zu viel vom falschen essen. Weil Junk-Food süchtig macht (mit der Dopamin-Sucht-Kombi: 40 Prozent Fett und 60 Prozent Kohlenhydraten). Weil wir zu viel Stress haben. Und das Stresshormon Cortisol den Süßhunger verdreifacht. Weil jeder was anderes erzählt, wir verunsichert sind. Weil das, was uns gesund hält, nämlich die Muskeln, verschwinden. Und wir lagern Fett ein. Und heute haben wir – das zeigen neueste Studien,  als 40-jährige die Fett- und Zuckerwerte, wie vor 20 Jahren als 55 Jährige.

Diese Jahresringe sollte man vielleicht nicht so anlegen, wenn man lange und gleichzeitig gesund leben will. Funktioniert mit genussvollem immer mal wieder auch gesunden Essen – und einer anständigen Dosis Bewegung, die Spaß macht.

Wir können auch unseren Kindern präventiv schon ein wenig Ess-&Genuss-Erziehung angedeihen lassen. Mit echten Erdbeeren im Naturjoghurt, statt Zedernholzaromastoff-Erdbeeren im Zwergenfutter. Und vielleicht auch ohne die 44 Würfelzucker in der Flasche Ketchup.

 

3. Für immer dick – ein Werk der Gene? Jein. Wir kennen bislang etwa 200 Gene, die den Energiestoffwechsel regeln, das Hungergefühl, den Appetit, die Lust auf Bewegung … Wie viel dieser Gene dirigieren uns in Richtung Zunehmen? Eines, zwei, 10 oder alle? Wenn viele oder gar alle, dann tun wir uns wahrlich sehr, sehr schwer. Darum sollte sich jeder selbst überlegen, was ihm gut tut: Ich finde es toll, wenn man zu sich steht und sagt: Ich bleib rund, fit und gesund. Und natürlich ist auch das zu verstehen, wenn jemand sagt: Der Weg ist das Ziel. Und ich will für mich einen Weg finden, der mir auch ein paar Größen kleiner möglich macht. Das Wollen ist wichtig. Das zu sich stehen ist wichtig. Wer gegen sich kämpft, seinen Körper kämpft, hat schon verloren.

 

4. Aber die Gene sind nicht alles. Freilich kann man gegen seine Grundform nicht an-leben. Vollweib sollte ganz einfach Vollweib bleiben. Aber es gibt den Pykniker mit 80 Kilo oder mit 120 Kilo. Und zweiteres birgt halt schon gesundheitliche Risiken. Die Epigenetik zeigt: Wir können mit unserem Lebensstil Gene an- und ausknipsen. Da sind so Methylgruppen an Gen-Rezeptoren, die können wegradiert werden. Wie das der Grüne Tee tut, an den Rezeptoren älterer Menschen und so ein Krebsschutzgen aktiviert (eines!!!!!!! auch hier haben wir viele!!!). Oder wie das 5 Fettsäuren im Gelee-Royal tun, an dem Gen, das eine Biene zur Königin macht. Das Fruchtbarkeitsgen.

Wir sind nicht Opfer unserer Gene, sondern können durch unsere Lebensweise, neudeutsch: unseren Lebensstil viel ändern – wenn wir das wollen. Nicht immer! Aber schon oft. Das zeigen auch Zwillingsstudien.

 

5. Der Weg ist das Ziel. Diät kommt von Lebensweise. Und die steht auf vier Beinen: gesundes Essen, wohl dosierte Bewegung, Entspannung – und Körperwahrnehmung. Wir dürfen also ein Leben lang unserem Körper was Gutes tun. Und wenn wir das tun, sagt auch der Kopf und die Seele: Danke! Wir sollten halt einfach mal damit anfangen, und kleine Veränderungen einbauen, gucken, ausprobieren, ob uns das gut tut. Und wenn es uns gut tut, dann zieht das wie von selbst in unser Leben ein. Kleine Dinge wären: Erst mal nur 10 Minuten morgens auf dem Mini-Trampolin. Ein Schrittzähler, der uns zu 2000 Schritten mehr am Tag motiviert. Einfach dadurch, dass wir ihn tragen. Die 123-Formel. Kombiniert man Beilage : Eiweißlieferant : Gemüse in einfacher, doppelter, dreifacher Menge, kann man gar nicht zunehmen. Und: Kein Nährstoff ist verboten. Man darf alles clever genießen. So lange die Natur 70 Prozent liefert und die Fließbänder der Industrie nicht mehr als 30 Prozent, kann man nix falsch machen. Der Körper ist gutmütig! Natürlich muss man auf ihn hören. Wann ist er satt? Was tut ihm nicht gut?

 

6. Rückfälle einfach aushalten. Immer wieder fällt man zurück in eine Gewohnheit, sei es das einzelne Croissant, sei es das Schlamperwochenende, sei es ein Superstress-Monat. Das ist angesichts der nächsten Mahlzeit, der nächsten Woche, des restlichen Lebens alles andere als eine Katastrophe. Der Weg ist das Ziel.

 

7. Es gibt nicht eine Diät für alle. Das, wie ich leben möchte, muss auf mich maßgeschneidert sein. Und das kann ich nur selbst. Nur ich. Ich brauche dafür Wissen. Und ich brauche dafür Werkzeuge. Und das ist das, was ich weiter gebe. Wissen über unseren Körper, wie er sich verhält, durch das, was auf dem Teller liegt. Über unsere Seele, unser Gehirn, die uns zum Essen zwingen.

 

8. Ungesund essen macht Entzündungen im Körper, macht Depressionen, macht träge. Und all das macht dick. So. Wenn man die Zusammenhänge erkennt, dann kann man ja mal probieren, ob einem nicht auch was schmeckt, was uns gesund macht, glücklich macht, fit macht. Genug Eiweiß, genug essentielle Fette, mehr natürliche Kohlenhydrate als Industriestoff, viel, viel Gemüse – in allen Formen. Ideal auch im Greeny morgens. Und dafür gibt es in meinen Büchern das Baukastensystem, Tabellen, Ampeln, Restauranttipps, Regeln, die man brechen darf … und daraus kann man sich was maßgeschneidertes basteln. Die „Diät“, die ins eigene Leben passt. Man kann einfach nur gesund essen – oder mit 500 kcal weniger Fastfood oder Softdrinks pro Tag und 500 kcal mehr Bewegung die Spaß macht in der Woche ein Kilo abnehmen. Und nun kann man alles was jemals über Kalorien gesagt worden ist vergessen – und so ein Leser „sich lustvoll und üppig, gesund dünn essen.“ Wenn man will. Wie man will. So lange man will …

Wissen. Spüren. Tun. Heißt die Grundlage für Verändern. Dazu braucht es vielleicht noch ein wenig Neugierde. Und schon kann man gaaanz laaaaaangsaaaaamm in eine neues Leben reinstiefeln.

Bleibt xunt, bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Resilienz-Zauber gegen Pech-Gene

Irgendwas hat bei mir gerade das Pechgen angeknipst. Ich erzähle das jetzt nicht alles … Gott-sei-Dank habe auch ich ein Gehirn, das mich nicht ständig mit Sorgen vergiftet. Sondern mitunter meisterhaft verdrängt – dann wenn’s zu viel wird. Heute hab’ ich dann zu allem eh schon Üblen noch eine Maschine Wäsche Rosa gefärbt. Mit meiner lindgrünen Lieblingshose, meinem hellgrauen Lieblingsjäckchen … Den roten Socken hab ich nicht mal gefunden. Wolf hat gesagt: „Komm. Jetzt weine einfach mal alles so richtig raus!“

 

Ich bin dann lieber ins Reformhaus gegangen, fest entschlossen an meiner Resilenz zu arbeiten – und zwar mit Hilfe der Epigenetik.

 

Auf Deutsch? Resilenz ist unsere Fähigkeit uns nach einer stressigen Belastung schnell wieder zu regenerieren. Da gibt es Flummis – die sind nach Aufprall gleich wieder rund. Und das wäre so das Ziel. Nun: Die Epigenetik sagt, die Resilienz liegt zwar in der Liege. Aber das sagt gar nix aus. Denn man kann seine Gene auch ändern. Anknipsen und Ausknipsen. Mehr Resilienz bekommen. Auch in späten Jahren. Und zwar durch Zuwendung von Freunden, durch andere um Hilfe bitten, durch xunte Bewegung und freilich: gutes Essen.

 

Darum bin ich gestern ins Reformhaus und hab mal wieder Öl getankt für ein Resilienz-her-Zaubermittel, für mehr Energie, mehr Glück im Kopf. Je eine kleine Flasche Arganöl, Walnussöl, Olivenöl und Leinöl. Das mix ich mir in eine große Flasche. Davon kommen täglich 2 EL in meinen Quark. Das ist Medizin pur – bringt mit seinen Omga-3s und dem Tryptophan Glück in den Kopf und Gesundheit in jede Körperzelle.

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Mein Garten ist dein Garten

Letztens saß ich im Wartezimmer beim Zahnarzt, da pinnte ein Zettel an der Wand: Wer teilt mit mir seinen Garten? Ich, Ines (38) wohne in einer 3-Zimmerwohnung ohne Balkon und würde meinen Salat und mein Gemüse gerne selbst anbauen. Zuerst dache ich, na die kann lange suchen. Dann gefiel mir die Idee, dass Menschen Dinge miteinander teilen, die sie selbst nicht nutzen. Denn mal ehrlich: Platz wäre in unserem Garten schon für ein kleines Gemüsebeet ….
Heute las ich in der Zeitung, dass Ines voll im Trend liegt. Der heißt “Shareconomy” (share: teilen, economy: Wirtschaft). Gemeinschaftlicher Konsum statt Besitzdenken ist angesagt, so einfach funktioniert mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Im Internet ist die Idee längst angekommen. Statt uns Dinge wie Bücher, Kleidung und Werkzeug zu kaufen, können wir mit wildfremden Menschen online alles Mögliche teilen oder tauschen. Klamotten im virtuellen second hand anzubieten, ist da eher ein oller Hut. Couchsurfing statt Hotel, gefällt mir schon eher, und ganz neu ist komunu.de. Dort treffen sich Menschen, die miteinander verreisen, die Unterkunft teilen oder tauschen möchten. Was es noch gibt: Auf leihdirwas.de kann man von der Angel bis zum Zylinder etwas gegen eine kleine Gebühr zum Leihen anbieten oder ausleihen. Nicht nur sympathisch, sondern konsequent umweltschonend ist der Service von car2go.com. Der Autohersteller Daimler bietet in Berlin, Hamburg, Köln und Düsseldorf blau-weiße Smarts an, die man sich für 29 Cent pro Minute leihen kann. Und wem ein Smart zu klein ist, mietet bei cambio-carsharing.de einen Van oder Kombi.
Überflüssig finde ich allerdings die Plattform foodsharing.de. Dort stellt man Lebensmittel ein, die man sonst wegwerfen würde. Wer interessiert ist, nimmt Kontakt auf und holt sich die Nahrungsmittel ab. Wie umständlich! Ich rufe lieber meine Nachbarin an oder frage Freunde, ob sie zum Essen vorbei kommen, wenn die Nudelpfanne mal wieder zu groß geraten ist. Oder wenn dringend, so wie heue, vier Kilo Spargel weg müssen. Nur weil ich vor lauer Begeisterung über die schönen dicken Stangen mal wieder nicht genug kriegen konnte.

 

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Das Grün und das Glück

Carpe diem hat für mich vier Buchstaben. GRÜN. Grün steht für Garteln, Kräuter, Gemüse, für Natur, Harmonie, Gesundheit und Erholung. Man ordnet Grün dem Herz zu. Es wirkt harmonisierend, regenerierend, entzündungshemmend – und hilft bei Einschlafschwierigkeiten. Grün steht für Frühling. Frühling ist die bewegendste Jahreszeit. Wenn ich aufwache, laufe ich barfuß durch den Tau zum Teich. Guck ob die Fische schon wach sind und pflück mir Löwenzahn und Giersch für den Greenie. Der Kirschbaum schneit einen Blütenteppich über den Rasen. Die Amsel badet zwischen den Dotterblumen. Wenn ich jetzt hinhöre, das Guten-Morgen der Vögel, das Duftorchester des blühenden Ginsters, der Apfelblüten, wenn ich fühle, das nasse Gras, die zarten Sonnenstrahlen, dann steigen mitunter schon auch Tränen hoch vor Glück. Und unendliche Dankbarkeit. Es ist so schön, ein Teil von diesem allen zu sein. Danke!

 

Am Freitag kommt der neue Glyx-Letter. Diesmal lesen Sie, warum Grün uns schlank, entspannt und glücklich macht, uns tomaten-rot Humor schenkt. Und Sie lesen ein Interview mit dem Grüne-Smoothies-Enthusiasten der ersten Stunde, bekommen dazu auch ein leckeres Rezept für einen g’sunden Greenie.

 

Bleibt xunt,
herzlichst,
Marion Grillparzer

 

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Gegen Einheits-Saatgut, für alte Sorten

Die EU-Kommission will Einheits-Saatgut weiter den Weg ebnen. Alte und regionale Obst- und Gemüse-Sorten hätten kaum noch eine Chance auf Zulassung. Profitieren würden Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta und BASF.

Ich habe gerade einen Protest-Appell an die EU-Kommission unterschrieben. Es braucht noch Unterschriften für den Campact-Appell! 84.458 Menschen haben den Appell bereits unterzeichnet. Bis zur Entscheidung in der EU-Kommission am Montag wollen sie mindestens 200000 Unterschriften sammeln.
Mitmachen unter https://www.campact.de/saatgutvielfalt/appell/teilnehmen/

Bleibt xunt,
herzlichst,
Marion Grillparzer

 

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Ich hab Rücken

Heut hab ich mich mal ganz anders aufgerichtet. Auf den Händen. Die Haxn warn oben im Nirwana. Auch eine Möglichkeit. Sogar eine gute, weil sie Abwechslung in die Haltung bringt. Steht auch in: „Ich hab Rücken“. Einem Buch, das ich mit vier Top-Experten aus den Bereichen Orthopädie, Sporttherapie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin zusammen gemacht habe. Wir haben die wirksamsten Rückentherapien zusammengestellt, alternative Methoden ausführlich beschrieben. Außerdem gibt’s ein gezieltes Antischmerzprogramm für Körper und Seele – ganzheitlicher geht es nicht.

 

Wurde gerade neu aufgelegt vom Südwest Verlag. Empfehle ich allen.   Besonders denen, denen der Rücken oft weh tut. Da drin steht zum Beispiel, dass wir allein mit unserer Körperhaltung unsere Ausstrahlung zum Glühen bringen können – uns gute Laune zaubern, die uns Schmerzen vergessen lässt. Das Problem ist nur, dass wir selten daran denken, wenn wir im Stimmungstief stecken. Da fallen die Schultern runter, die Brust sinkt ein, der Nacken verspannt … Das hilft eh nix. Denn mit dem Verstand sagen: Sitz gerade, richte Dich auf. Das verursacht Stress, das spannt die Muskeln an – führt zu noch mehr Verspannungen. Wir müssen also den Kopf überlisten. Darum brauchen wir einen Reflex. Der hilft uns, den Körper aufzurichten, ohne dass wir lange darüber nachdenken. Das kann man trainieren, muss es üben.

 

Damit ein neues Verhaltensmuster vom bewussten Tun ins Unbewusste einzieht, hängt man es am besten an Routinetätigkeiten an. Zuerst sucht man zwei bis drei Dinge, die man ständig tut – in welchen Situationen kann man am besten die aufrechte Haltung üben? Auf dem Weg vom Parkplatz zum Büro oder Supermarkt, beim Gang in die Kantine oder auch jedes Mal, wenn man eine Türschwelle übertritt. In diesen Situationen nimmt man ab sofort ganz bewusst eine aufrechte Haltung ein: den Kopf in Richtung Himmel strecken, die Schultern zurückziehen, den Blick geradeaus richten. Und diese schlüpft mit der Zeit ins Unterbewusst sein. Wir nehmen Haltung an, ohne uns anzuspannen.


Damit man diese Übung in der Alltagshektik nicht vergisst, fertigt man sich Brain-Sticks an, Erinnerungskärtchen. Das könnte ein Adressaufkleber mit der Aufschrift »Haltung!« sein, den könnte man ans Telefon hängen, an den Kaffeeautomat, an die Tür vom Chef ….

 

Mehr über unseren zauberhaften, liebenswerten, stets schuftenden Rücken, über Diagnosen und die besten Therapien steht in meinem Buch „Ich hab Rücken“ (Südwest Verlag, 19,99 Euro).

Bleibt xunt, bis bald.
Herzlichst, Marion Grillparzer

 

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Das kürzeste, wirkungsvollste Gebet

Der folgende Text ist für Kinder und Jugendliche nicht geeignet. Auch Erwachsene könnten Gefahr laufen, einen Teil ihres guten Benehmens einzubüßen. Lassen Sie mich erzählen: Seit einer Woche läuft ein Menschenkind unter einer bunten true religion-Kappe durch die Gegend und immer wieder tropfen zwei unanständige Worte aus seinem Mund. Stau auf dem Weg zum Treff mit der Agentin: ” …… …..!” Die Herzratenvariabilitätsmessung hat nur Artefakte drin. Muss wiederholt werden …: “…… …..!” Der Koffer rollt nicht auf dem Fließband – mit der Kamera drin. “…… …..!” Lillerlein hat direkt neben das Bett gekackt “…… …..!” Man bräuchte dringend einfach mal drei Tage zum Durchschnaufen, Batterien auftanken – nur, nach der schlaflosen Nacht regnet es und irgend ein Idiot hat die Heizung ausgeschaltet, kein Warmwasser: “…… …..!”
Das Ganze begann mit einem Film: 360°. Anthoni Hopkins hielt eine Rede vor den anonymen Alkoholikern. Er erzählte die Geschichte,  wo es ihm so richtig dreckig ging und er einen Jesuiten-Pater traf, den er fragte: Wie lautet das kürzeste wirkungsvollste Gebet? Und der Pater antwortete: Das kürzeste, wirkungsvollste Gebet, das ich kenne, lautet: Scheiß drauf! Das wäre die einfachste Formel, mit der gebührenden Wertschätzung von Dingen, Gedanken loszulassen, die uns belasten. Nun ja, es gibt so Dinge, die muss man einfach mal ausprobieren. Und es ist unglaublich, was da passiert. Man sagt das. Aus tiefem Herzen. Und kann tieeeeef durchatmen. Ja, muss lächeln. Aus dem Innersten heraus. Die ideale Basis für carpe diem. Und sehr, sehr ansteckend. Vorsicht. Wenn Sie das ausprobieren …

Diese kleine Geschichte steht heute im neuen GLYX-Letter. Außerdem: Wie man beim Bügeln zur Erleuchtung findet, man kleberfreies Knäckebrot bäckt und warum Erdbeeren so glücklich machen und superxunt sind.

Bleibt xunt, bis bald.
Herzlichst,
Marion Grillparzer

 

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Schokoschlank

Morgen gibt’s wieder den neuen Newsletter. Lecker. Das Interview über Vegane Schokolade. Oder: der Quinoa-Spargel-Salat. Da steht auch drin, warum Olivenöl viel schlanker macht als Rapsöl. Lauter grüne Geschichten. Passend zum Frühling, der da ja jetzt kommen soll.

 

Hier ein kleiner Vorgeschmack aus dem Interview mit Reinhold Rath:
Der gebürtige Schwabe und Raw-food-Anhänger lebt auf einer Finca auf Mallorca und kreiert vegane Schokolade aus rohen Kakaobohnen – zartschmelzende Versuchungen mit Spirulina, Goji-Beeren, Drachenfrucht und Macadamia-Nüssen. Zu haben unter www.rath-chocolate.com

 

Gesunde Schokolade gibt’s doch gar nicht, oder?
Doch! Wenn es sich um Schokolade aus rohen Kakaobohnen handelt. Kakaobohnen entfalten ihre Wirkung nur in roher Form, wenn sie nicht über 42 Grad erhitzt werden, was aber bei den meisten Industrie-Schokoladen der Fall ist, die ca. auf 130 Grad erwärmt werden. Studien haben gezeigt, dass die Zugabe von Zucker und Milch ebenfalls die heilende Wirkung der rohen Kakaobohne zerstört, weil Milch die Aufnahme der Antioxidantien aus dem Kakao blockiert. Dabei enthält Kakao 30 Mal mehr Antioxidantien als zum Beispiel grüner Tee. Roh-Schokolade bremst außerdem den Appetit und die Phenole hemmen das Wachstum von Säure produzierender Bakterien und Karies.

 

Warum nutzen Sie rohe Kakaobohnen statt Kakaobutter?
Die rohe Kakaobohne enthält ca. 300 Inhaltsstoffe, die in ihrer Ganzheit göttlich zusammen spielen. Was ist ein Apfel ohne seinen Kern und ohne Schale?

 

Ihre Schokolade ist noch echte Handarbeit?
Ja, ich zermahle zuerst die Kakaobohnen und erwärme sie danach auf 37 Grad, um sie zum Schmelzen zu bringen, dann rühre ich die Zutaten unter und fülle sie in Formen.

Viel Spaß beim Lesen und sich “schlank erinnern”

 

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Neues von der Alm

Heute musste ich einen Vortrag halten. Das tue ich sehr, sehr ungern, weil ich da sehr, sehr nervös bin. Aber: Ich hab’s Vortragen überlebt. Dank der ätherischen Öle von Daniela Pfefferkorn – “gegen Stress, fürs Gehirn und für die Nerven”. Mensch, ich hab gerochen wie die Kreuzung einer österreichischen Alpenwiese mit einem orientalischen Teppichmarkt.

 

Dank Lavendel, Melisse-, Orange, Pfefferminze, Geranium, Neroli, Ingwer, Koriander, Sandelholz, Anis, Nelken … kamen mir Gott-sei-Dank die richtigen Worte, zur rechten Zeit aus dem Mund gesprudelt. Und ich konnte fröhlich über das GLYXen im Hotel Goldener Berg berichten.

 

Und habe echt geschafft 19 gestandene Journalisten dazu zu bewegen, die Ohren zu entfalten, die Thymusdrüse zu klopfen und vor dem Körper von unten nach oben, sich gute Laune zu zu wedeln. Das ist besser, als die Version mit dem Tisch. Die habe ich lieber bleiben gelassen. Weil damit habe ich schon mal schlechte Erfahrung gemacht. Und zwar habe ich in meinem Vortrag an der Stirnseite einer großen Tafel mit Buch-Vertretern gesagt, dass alle mit den Händen unter den Tisch langen sollen, und drücken sollen, um die Gute-Laune-Muskulatur anzuspannen. Und da war dann auf einmal der Tisch über den Köpfen … und die Gläser unten.

 

Bleibt xunt, bis bald
Marion Grillparzer

 

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Die blaue Bank

Heute morgen bumperts an der Türe, dass ich schier aus dem Bett falle vor Schreck. Mensch, denk ich, völlig vergessen: die blaue Gartenbank! Die hab ich so ganz, ganz zufällig gesehen, so beim Surven, also eigentlich Recherchieren, durch das worldwidewep. Frühling, hab ich gedacht, der kommt bestimmt, wenn ich ihm so ne blaue Bank hinstelle.

Brüll runter: Gleich!


Schlüpf in die Jeans. Hoff, dass man nicht erkennt, dass das karrierte Hemd ein Schlafhemd ist. Und laufe an die Türe. Da steht ein hübscher Equadorianer oder so. Und ich sag: Die Bank können Sie gleich hier vor die Türe stellen.

 

Er guckt so. Ich renn rein, finde auf die schnelle nur meine Filzpantoffeln. Lauf wieder raus. Und da steht eine Riesenkiste. Und aus den Augenwinkeln sehe ich einen weiteren jungen Mann eine weitere Riesenkiste anschleppen. Da bin ich dann etwas erschrocken, weil ich gedacht hab: Das mag ja viel Arbeit sein, die Bank zusammen zu bauen.

Und frag: Die Kisten sind ja riesig, ist das wirklich meine Bank.


Ja, sagt er: Bank. Und er sagt noch: Ist so groß, weil zusammengebaut.

 

Zusammengebaut? Ja aber, denk ich, aber warum kommt das dann in zwei Kisten? Und sehe aus dem Augenwinkel einen weiteren braungebrannten jungen Mann mit einer weiteren riesen Kiste in meinen Garten kommen.

 

Da blieb mir nix anderes übrig als zu sagen: Das kann doch nicht wahr sein.

Doch, doch: Sie Marion Grillparzer?
Ich: Ja,freilich.

Er: Das hier Gartenbank.

Ich reiße mit meiner Rosenschere die erste Kiste auf, dort ist eine blaue Bank. Eine ganze. Groß. Ganz.

Er zeigt mir auf den Lieferschein: Hier steht 3!

 

Sie, sag ich, wer ist denn so blöd und bestellt drei blaue Bänke? Und sage nichts mehr, lass ihn völlig verzweifelt (ich! natürlich!) mit seinen drei Riesenkisten draußen stehen.

 

Während ich an den Bestellvorgang denke und das Glas Wein neben dem Computer … suche ich drinnen den Lieferschein.
Werde fündig. Dort steht – ich glaube es nicht: 3 x Gartenbank.


Sehr, sehr klein, gehe ich nach draußen und frage leise, ob er zwei seiner Kisten denn wieder mitnehmen könnte.
Nein, er habe das Auto voll. Und weg war er.

 

Ich hab jetzt den Garten voll. So voll, dass der Frühling keinen Platz mehr hat. Aber wegen Geschmacksverirrung findet der eh nicht in meinen Garten.

Und Wolf hat die Nase voll, von meiner Online-Bestellerei.

 

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Stevia xunt?

Ich les’ gerade das neue Werk von Hans-Ulrich Grimm. “Garantiert gesundheitsgefährdend. Wie uns die Zuckermafia krank macht.” Es gibt kein Buch, das ich nicht von Meister Grimm gelesen hab. Auch dieses wieder eine Offenbarung. Ich liebe natürlich, wenn ich bestätigt werde, in dem was ich so denke und sage. Und natürlich freu ich mich, wenn ich was “Neues” les. Und das tue ich bei Grimm natürlich immer:

 

Neu war mir die Stevia-Geschichte. Ich hab ja lang gekämpft, dass man Stevia hier nicht dauernd schlecht macht. Bin sogar mal von einer Vertreterin einer Verbraucherzentrale beschimpft worden, weil ich gesagt hab: Den Badezusatz Stevia kann man ruhig auch mal ins Müsli tun. Wohl dosiert freilich, immer zusammen mit natürlicher, echter Süße.

 

Damals war Stevia ein grünes Blatt. Verboten als Nahrungsergänzung. Erlaubt als Badezusatz. Seit 30 Jahren erprobt in Japan  in der Zahnpasta und Bonbon und Co.

 

Stevia, das honigsüße Blatt der Indianer. Das ist natürlich was Feines, für ein Bioherz, das eine Alternative sucht, für die Menschen, die unbedingt süßen wollen, aber halt nicht mit dem in der Chemiefabrik hergestellten Stoffen, sondern eben mit einem Blatt. So wie gepflückt. Zahnfreundlich. Diabetikergeeinget. Kalorienfrei.

 

Stevia heute ist ein weißes Pulver. Ein in der chemischen Fabrik aus der Pflanze extrahierte süßender Teil. Ein chemischer Süßstoff. Den Coca-Cola im Programm hat, Südzucker, Danone … mit gigantischen Umsätzen.

 

In Grimms Zuckerkrimi kann man lesen: Stevia ist nicht mehr ein grünes alternatives Blatt. Stevia ist der Zucker des 21. Jahrhunderts. Das neue Gold der Industrie.

Xunt ist immer die Dosis. Das sollte man im Hinterkopf haben.

 

Bleibt xunt, bis bald
herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Joggen verlängerts!

Hilft’s oder hilft’s nicht. Ja hallo, klar hilft’s! Auch wenn’s immer mal wieder anders in der Zeitung steht. Wer joggt lebt länger. Ich lebe um sechs Jahre länger, denn ich jogge zwischen 1 und 2,4 h die Woche. Nicht mehr. Mehr senkt den Lebenszeitgewinn wieder.  Und langsam laufen muss man auch, versteht sich. Und weil ich unter 2,4 h lauf und das ganz, ganz langsam senke ich mein Sterberisiko um sage und schreibe 63 Prozent. Steht so in der Ärztezeitung.

 

Weil es immer hieß: Jogger laufen gerne mal in den Herzinfarkt hat man mal das Mortalitätsrisiko von 17.589 gesunde Männer und Frauen zwischen 20 und 98 Jahren im Rahmen der Copenhagen City Heart Study untersucht und zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt. 1878 Personen waren bekennende Jogger.

Während der maximal 35-jährigen Beobachtungszeit starben 122 Jogger und 10 158 Nichtjogger. Für männliche wie weibliche Läufer errechneten die Autoren ein um 44 Prozent reduziertes Sterberisiko.

Ist doch super.

 

Frühling wird’s, hoffentlich. Gute Zeit zum Loslaufen!

Bleibt xunt, viel Spaß,

herzlichst Marion Grillparzer

 

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I feel good?

Wenn ich mich ärgere, dann patsche ich völlig automatisch rechts und links auf meine Schultern. Quält mich der Novemberblues, mach’ ich mir einen Pott Serotonin – mit Milchschaum, Akazienhonig und Bitterschoko. Grantig? Ich drück’ die kleinen Halbmonde beider Mittelfinger. Unser Körper ist Magie. Wir brauchen nicht mehr als unseren Körper, um Zufriedenheit herzustellen – Wohlgefühl, Gesundheit, Selbstsicherheit, ja sogar Glück. Wir müssen nur wissen, wie. Der Körper ist es nämlich, der uns Freunde gewinnen lässt, der uns Charisma schenkt, uns mit Energie auflädt, der uns fröhlich macht, von morgens bis abends. Wir sollten ihn halt nicht nur besitzen, sondern auch benützen. Sprich: die Knöpflein drücken, die uns genau die Drogen mixen, die wir brauchen – um wach zu sein, um fit zu sein, um glücklich zu sein, um gut zu schlafen, um fröhlich Leistung zu bringen. Drogen? Genau. So nennt man biochemisch Substanzen, die wirken. Und die gibt’s nicht nur in der Apotheke. Die wachsen auch auf der Wiese, im Kräutertopf – und die mixt uns unser Körper. Dann, wenn wir ihn wahrnehmen, wertschätzen, verwöhnen. Eine Streicheleinheit, ein Feldsalat mit Honig-Senfsauce, ein grüner Drink, eine sinnvolle Bewegung, ein Lächeln, der richtige Akupressurpunkt zur richtigen Zeit, ersparen uns den Gang in die Apotheke.

 

In „I feel good“ lesen Sie, wie der Darm zur sprudelnden Quelle des Glücks wird. Wieso Grün der absolute ifeelgood-Faktor ist. Wie man Muskeln gegen schlechte Laune einsetzt, welche Gute-Laune-Drogen neben Lachs und Bitterschoko noch auf dem Teller liegen. Wie man sich mit Mini-Meditationen ein neues Hirn macht. Und was ein Y auf dem Rückenschmerz zu suchen hat … Klar, ein bisschen Magie gibt’s auch .

 

Das Ziel: einfach gut drauf! Machen Sie sich auf den Weg – es sind nur sieben Schritte. Im übrigen ein wunderbares Geschenk.

 

Meine Lebens-, ifeelgood- und Gesundheitsrezepte müssen wirkungsvoll sein, simpel und in den Alltag integrierbar. Ich bin halt auch eine vielbeschäftigte Frau. Und ich liebe das Leben, für das ich viel Zeit brauche.

 

Das neue (Lebe)Buch aus der myBook-Reihe von Südwest kostet 14,99. Heute druckfrisch gekommen. Gibt’s handsigniert bei fidolino.

 

Viel Spaß beim Erlesen und Erleben … und Reinschreiben!

Herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Zwei besondere Ostereier

Morgen kommt der neue GLYX-Letter. Schnell noch im Kasten rechts anmelden.

Diesmal unter anderem mit zwei besonderen Ostereiern.

 

Wer mich kennt weiß: Da gibt es gerade eine kleine neue Buchreihe, die ist mein ganzer Stolz. Tja, so was wie ein Lebenswerk (natürlich neben GLYX). Für das ich sicherlich keinen Bambi krieg. Aber vielleicht ‘nen Osterhasen? Der hat mir zwei neue kleine Eier gelegt. Grün und orange. “Das Mutbuch” und “I feel good”. Zwei wunderbare Werke. Eines toller als das andere. Auch diesmal: Beides Lebebücher. Mit Liebe zum Detail. Mehr als informativ. Zum unters Kopfkissen Legen. Zum Träumen. Zum Reinschreiben. Von Menschen für Menschen.

 

Viel Spaß beim reinschnuppern in den GLYX-Letter mit vielen Infos und News für ein xuntes Leben.

 

Bleibt xunt, bis bald

Marion Grillparzer

 

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