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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Geniessen, was die Natur uns schenkt

 

Die erfolgreiche Kochbuchautorin Martina Kittler macht mit mir seit 20 Jahren die Glyx-Bücher. Sie sorgt für nachhaltiges Genießen. Große Worte, wie setzt man das im Alltag um? Mit dem Radl einkaufen gehen, Bio-Produkte der Saison wählen – und zum Flexitarier mutieren: weniger Fleisch, dafür gute Qualität. Und ihre wundervollen Genuss-Tipps verrät sie hier.

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Gefüllte Spitzpaprika mit Grünkern

 

Für 4 Personen

1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 EL Olivenöl | 200 g Grünkernschrot | 350 ml Gemüsebrühe | 20 g Pinienkerne | 4 große rote und gelbe Spitzpaprika (ca. 500 g) | 50 g schwarze Oliven (ohne Stein) | 100 g Feta | 1 TL getrocknetem Thymian | Steinsalz und Pfeffer aus der Mühle

 

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und in Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. Grünkernschrot dazugeben, mit Gemüsebrühe auffüllen, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Min. quellen lassen. Inzwischen die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann abkühlen lassen.  Spitzpaprika waschen, putzen, längs halbieren und entkernen. Die Oliven grob hacken. Feta klein würfeln. Pinienkerne, Oliven und Feta unter die Grünkernmasse mischen, mit getrocknetem Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Grünkern-Mix in die Paprika füllen. Diese nebeneinander in die geölte Fettpfanne des Backofens setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180° 15-20 Min. backen. Dazu schmeckt ein Joghurt-Dip  mit gehackter Minze, etwas Salz und Pulbiber.

 

Kokosjoghurt

 

Kochen ist eine Kunst zum Beispiel, wenn man einen gelungenen Kokosjoghurt hinbekommen möchte. Martina hat da einiges ausprobiert – und nun das ultimative Rezept entdeckt: „Hat so gut funktioniert und schmeckt sehr gut. Als Basis habe ich eine Kokosmilch aus der Dose von Delmonte genommen, die ist wunderbar cremig. Beim ersten Versuch mit einer Alnatura-Bio-Kokosmilch war ich enttäuscht, die Masse war bröckelig, inhomogen und ließ sich überhaupt nicht gut verrühren. Also, Bio passt nicht immer…“

Zutaten für 4 Portionen: 800 ml cremige Kokosmilch (Dose) | 2 TL Kokosblütenzucker | 2 TL Johannisbrotkernmehl (Reformhaus oder Bioladen) | 0,9 g Bio-Joghurt-Ferment (Bioladen oder Reformhaus)
Zubereitungszeit: 15 Min.
Fermentieren: 6–8 Std.

 

1. Die Kokosmilch mit Kokosblütenzucker und Johannisbrotkernmehl in einem Topf gut verrühren, einmal aufkochen, dann lauwarm abkühlen lassen. Joghurt-Ferment unterrühren. Die Mischung in die Gläser eines Joghurtbereiters füllen und nach Herstellerangabe bei 40–46° in 6–8 Std. fest werden lassen. Oder die Gläser in den auf 50° vorgeheizten Backofen stellen, dann den Ofen ausschalten und 6–8 Std. stehen lassen.
2. Den Joghurt 1–2 Std. abkühlen lassen, anschließend in den Kühlschrank stellen. Hält sich etwa 1 Woche.

 

Ofenfrischer Spargel: Aroma-Therapie im Frühling

 

Die bekannte Kochbuchautorin Martina Kittler entwickelt exklusiv die leckeren Glyx-Rezepte. Sie findet: Wer den ganzen Tag lang Stress und Hektik hat, braucht abends einen Ausgleich auf dem Teller. Das vegetarische Gericht aus dünnen Möhrenscheiben, frischem Spargel und einem Pesto mit dezentem Knoblaucharoma ist Wellness für den Alltag. Schon beim Zubereiten können Sie entspannen: während das Frühlingsgemüse im Ofen ohne Aufsicht vor sich hin brutzelt, sammeln Sie in aller Ruhe frischen Bärlauch und mixen ihn mit Kernen und Käse pestofein. Damit finden Sie garantiert Ihr inneres Gleichgewicht. Und auch der grüne Spargel ist mit Würze und ungewöhnlicher Aromenvielfalt im Einklang.

Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto
Für 4 Personen den Backofen auf 180° vorheizen. 600 g grünen Spargel waschen, im unteren Drittel schälen, holzige Enden entfernen, dickere Stangen längs halbieren. 1 zarten Kohlrabi putzen, schälen und in dünne Spalten schneiden. 300 g Bundmöhren putzen, Grün abschneiden und beiseite legen, Möhren der Länge nach in dünne Scheiben teilen. Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit 1 EL frischen Thymianblättchen bestreuen und mit 3 EL Olivenöl beträufeln. Im heißen Ofen 20-25 Minuten braten, zwischendurch einmal wenden. Inzwischen für das Pesto 40 g Bärlauchblätter, 10 g Möhrengrün, 30 g geröstete Pinienkerne und Salz im Blitzhacker fein pürieren, nach und nach 6 EL Olivenöl untermixen. 4 EL fein geriebenen Parmesan einrühren, mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Gemüse mit dem Pesto servieren.        

 

Sojaeier: Exotisch und überraschend anders

 

Keine Osterfeier ohne harte Eier! Aber natürlich nicht einfach pur, gekocht und gefärbt im großen Korb, sondern mit Würze und Pep. Dem frisch gekochten Ei habe ich hier ein neues Gewand verpasst, das sich auch auf den Geschmack auswirkt: In einen exotischen Sud aus viel Sojasauce, Hühnerbrühe und verschiedenen Gewürzen eingelegt. Ohne Schale, damit die Aromen gut eindringen können. Sojaeier im grünen Salatbett machen als Vorspeise oder kleines Abendessen ganz schön was her.

 

Sojaeier exotisch
Für 4 Personen 4 Eier in 10 Minuten hart kochen und kurz abschrecken. Inzwischen für den Sud je 100 ml Sojasauce und Hühnerbrühe sowie 2 EL trockenen Sherry zum Kochen bringen. 3 Schalotten, 2 Knoblauchzehen und 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm) schälen, fein würfeln und mit 1 getrockneten Chilischote in den Sud geben. Alles 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Eier pellen, in den heißen Sud legen und darin etwa einen Tag ziehen lassen. Zum Servieren die abgetropften Eier vierteln und auf einem Bett aus grünen Salatblättern anrichten. Mit je 2-3 EL Sud beträufeln und mit einigen Korianderblättern garniert servieren. Fröhliche Ostern!

 

Salat im Glas: Fasten-Food to go

 

Schluss jetzt mit schnödem Kantinenessen und langweiliger Bürostulle! Es gibt eine tolle Alternative: Lunch im Glas heißt das Zauberwort – ein Trend, der mich restlos begeistert. Das Prinzip ist ganz einfach: Salatzutaten werden zu Hause einfach in ein gut verschließbares Schraubglas geschichtet: grüne Blätter, Kräuter, frisches Gemüse, aber auch Nudelreste, Thunfisch, Roastbeef, Kerne und Dressing. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank! So bleibt alles bis zur nächsten Mittagspause topfrisch, knackig und appetitlich. Im Büro stürzt man den Schichtsalat kopfüber auf einen Teller, durchmischt alles ein bisschen und zückt dann die Gabel. Ihre Kollegen werden über Ihr Glück im Glas staunen - und schnell merken: Gläschen-Kost ist hipp! Lust drauf? Dann probieren Sie meinen Pausenfüller all´ italiana mal aus!

 

Quinoa-Spinat-Salat mit Ziegenkäse
Für 1 Person 40 g Quinoa heiß abspülen, abtropfen und in 100 ml Gemüsebrühe zugedeckt 18-20 Min. quellen, dann abtropfen und abkühlen lassen. Inzwischen 1 EL Sonnenblumenkerne in einer Pfanne anrösten. ½ reife Avocado ohne Stein schälen und würfeln, mit ½ EL Zitronensaft beträufeln. 5 Radieschen waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. 5 kleine Erdbeeren abbrausen, putzen und halbieren. 50 g Baby-Spinat waschen und verlesen. Für das Dressing 3 pürierte Soft-Aprikosen mit 1 ½ EL Zitronensaft, 2 EL Wasser, Salz, Pfeffer und 2 EL Olivenöl verrühren. In ein Schraubglas (ca. 600 ml) gießen. Nacheinander Quinoa, Avocado, Erdbeeren, Radieschen und Spinat hinein schichten. 1 Ziegenfrischkäsetaler (z.B. Picandou) grob zerbröckeln, mit den Sonnenblumenkernen obendrauf streuen. Glas verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag den Salat aus dem Glas auf einen Teller stürzen, vermischen und genießen.


Noch mehr Rezepte to go: „Lunch im Glas. Goodbye Kantine, hello Fitfood.“ Von Martina Kittler. 64 Seiten mit ca. 45 Farbfotos. GU, 8,99 Euro.

 

GLYX-Weihnachtsmenü 2015

 

Ziegenkäse mit Honig-Nuss-Kruste auf Wintersalat

Zutaten für 4 Personen: 4 Ziegenkäsetaler (à 50-60g) | 2 EL Walnusskerne | 1 EL Orangenblütenhonig | 2 Orangen | 1 TL Dijon-Senf | Meersalz | Pfeffer | 3 EL Olivenöl | 2 EL Walnussöl | 1 Schalotte | 150 g gemischte Blattsalat (z.B. Feldsalat, Endivie, Radicchio oder Chicorée)
Zubereitung: 30 Minuten


1  Die Ziegenkäsetaler in eine kleine Grafinform legen. Die Nüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Den Honig einrühren und die Nuss-Honigmischung auf dem Ziegenkäse verteilen.
2  Die Orangen schälen, so dass die weiße Haut mit entfernt wird. Die Filets zwischen den Trennhäuten auslösen, dabei den abtropfenden Saft auffangen und die Trennhäute ausdrücken. Den Orangensaft mit dem Senf, Salz, Pfeffer und beiden Ölsorten verquirlen. Die Schalotte abziehen, sehr fein würfeln und untermischen.
3  Die Salat waschen, trockenschleudern, putzen und in mundgerechte Stücke zupfen. Die Salat mit den Orangenfilets auf vier Tellern verteilen. Das Dressing über die Salatzutaten träufeln.
4  Den Ziegenkäse unter dem heißen Backofengrill oder im vorgeheizten Backofen (Mitte) bei 250 Grad 3-4 Min. gratinieren. Auf dem Salat anrichten und sofort servieren. Dazu schmeckt Vollkorn-Baguette.

 

Knuspriger Wolfsbarsch mit Artischockengemüse und weißem Bohnenpüree
Zutaten für 4 Personen
Für das Bohnenpüree:
200 g getrocknete weiße Bohnenkerne | 1 Knoblauchzehe | 4 EL Olivenöl
Meersalz | Pfeffer


Für Gemüse und Fischfilet:
200 g Staudensellerie | Je 1 rote und gelbe Paprikaschote | 1 Dose Artischockenherzen (250 g Abtropfgewicht) | 100 g Schalotten | 2 Knoblauchzehen | 100 g schwarze Oliven | 300 g kleine Strauchtomaten
5 EL Olivenöl | 200 ml Gemüsefond (aus dem Glas) | 100 ml trockener Weißwein |1 EL frisch gehackter Thymian |4 große oder 8 kleine Scheiben Wolfsbarschfilet mit Haut (ca. 600 g) | 2 Zweige Rosmarin | ½ Bund Petersilie
Zubereitung: 1 ½ Stunden
Einweichen (Bohnen): 12 Stunden (am besten über Nacht)


1  Für das Bohnenpüree die Bohnenkerne über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag mit der angedrückten Knoblauchzehe in reichlich Wasser in ca. 45 Min. weich kochen.
2  Inzwischen für das Gemüse den Staudensellerie putzen, waschen und schräg in 2-3 cm große Stücke schneiden. Die Paprikaschoten vierteln, putzen, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Artischockenherzen abgießen, abtropfen lassen und vierteln. Die Schalotten abziehen und längs in feine Spalten schneiden. Die Knoblauchzehen pellen und in dünne Scheiben schneiden. Die Oliven in einem Sieb abtropfen lassen. Die Tomaten waschen und vierteln.
3  In einem breiten Topf 3 EL Öl erhitzen. Sellerie und Paprika darin bei starker Hitze 2-3 Min. anbraten. Schalotten, Knoblauch und Oliven dazugeben und kurz andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit dem Fond und Wein auffüllen und 2-3 Min. bei mittlerer Hitze offen einkochen lassen. Den gehackten Thymian hinzufügen und das Gemüse zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. garen.
4  In der Zwischenzeit die fertig gegarten Bohnen abgießen, ein Drittel der Bohnen beiseitelegen. Die übrigen Bohnen mit 4 EL Olivenöl mit dem Schneidstab fein pürieren. Das Püree mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und warmhalten.
5  Die Fischfilets waschen und trockentupfen. Das übrige Olivenöl (2 EL) in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, die Fischfilets darin mit der Hautseite nach unten ca. 4 Min. braten, dabei die Rosmarinzweige mit ins Öl geben. Den Fisch wenden und noch mal 1-2 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Fischfilets aus der Pfanne nehmen und warmhalten.
6  Die Artischocken, Tomaten und übrigen weißen Bohnenkerne unter das Artischockengemüse heben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie abbrausen, trockenschütteln, die Blätter abzupfen, hacken und auf das Gemüse streuen. Den Wolfsbarsch mit dem Bohnenpüree und Artischockengemüse anrichten.

 

Latte-Macchiato-Eis mit Schoko-Kirschsauce
Zutaten für 4 Personen: 1 Ei und 3 Eigelbe | 40 g Vollrohrzucker | 150 ml Milch | 150 ml heißer starker Espresso | 50 g Bitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil) | 100 ml Kirschsaft | 2 EL Amaretto (Mandellikör) | 1 EL Ahornsirup | Kakaopulver zum Bestäuben
Zubereitung: 40 Minuten
Gefrieren: 30 Minuten (Eismaschine) oder 4-5 Stunden (Gefrierfach)


1  Für das Eis Ei und Eigelbe mit dem Zucker in einer Schlagschüssel mit rundem Boden gut verrühren und in einem Topf über dem heißen Wasserbad so lange schlagen, bis die Masse weiß-cremig ist.
2   Die Milch in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Mit dem Schneebesen oder Schneidstab kräftig aufschäumen, dabei den heißen Espresso einlaufen lassen. Die Espresso-Milch unter ständigem Rühren in die Eigelb-Masse gießen. Die Mischung über dem warmen Wasserbad langsam, unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse anfängt dicklich zu werden. Sofort durch ein feines Sieb gießen und im kalten Wasser rasch abkühlen lassen.
3  Den Eisansatz in der Eismaschine in 30-40 Min. oder in einer Metallschüssel im Gefrierfach 4-5 Std. gefrieren lassen. Zwischendurch mehrmals mit dem Schneebesen durchrühren, damit sich keine Kristalle bilden.
4  Für die Sauce die Schokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben. In einem Topf den Kirschsaft, Amaretto und Ahornsirup kurz aufkochen lassen, dann über die Schokolade gießen, glatt rühren und abkühlen lassen.  Zum Servieren vom Eis Kugeln abstechen und mit der Schokosauce in Dessertschalen anrichten. Fein mit Kakaopulver bestäuben und servieren.

 

Raw-Konfekt: Im Advent naschen ohne Reue

 

Rohköstliches ist in aller Munde, sogar wenn es wie jetzt in der besinnlichen Jahreszeit festlich sein darf. Wie wäre es zum Beispiel mit liebevoll handgerollten Raw-Pralinen zum Verschenken und Vernaschen? Kleine Schätze aus der Küche, die auf der Zunge zergehen und unserem Körper etwas Gutes tun? Meine gluten- und lactosefreien Pflaumen-Kokos-Kugeln sind die perfekte Alternative zu allen süßen Verführungen. Sie liefern schnelle Energie ohne zu belasten, sind voller wertvoller Fettsäuren und Eiweiß und damit der perfekte Zwischendurch-Snack. Denn sie sättigen, ohne den Blutzucker rasant in die Höhe zu treiben und vermindern das Hungergefühl dank der im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen gesättigten Fettsäuren. Zart schmelzendes Konfekt für Momente der Glückseligkeit – diese Kreation müssen Sie probieren!  (F)rohe Adventszeit!

 

Pflaumen-Kokos-Kugeln

Für 15 Stück 100 g getrocknete Soft-Pflaumen grob würfeln und mit je 40 g Pekannusskernen und Haselnüssen sowie 20 g getrockneten Cranberrys im Blitzhacker fein hacken. 30 g Kokosöl erhitzen, bis es flüssig wird. Den Dattel-Nuss-Mix und 20 g Kokosrapsel sowie 1 EL Mandelmus (aus dem Glas) mit dem Kokosöl gut vermengen. Mit angefeuchteten Händen aus der Masse ca. 15 kleine Kugeln formen. 30 g Kokosraspel auf einen Teller geben, die Kugeln darin wälzen und die Kokosraspel leicht andrücken. Im Kühlschrank ca. 1 Std. fest werden lassen. Luftdicht verpackt und kühl gelagert, hält sich das Konfekt ca. 2 Wochen.    

 

Linsen-Luxus

 

In Frankreich hatte ich das Glück, auf eine Hülsenfrucht zu treffen, die es bei uns noch nicht überall gibt: Die Puy-Linsen. Sie sind etwas ganz Besonderes: Klein, aber fein, mit dunkelgrüner, fester Schale und einem intensiven Geschmack. Einweichen? Braucht man nicht. Sie garen in 15-20 Minuten bissfest und bleiben gut in Form. Die perfekte Zutat für einen wunderbaren Herbstsalat mit Apfel-Balsamico-Dressing! Voilà, das Rezept:
Champignon-Carpaccio mit Spinat und Linsen
Für 4 Personen 50 g grüne Le-Puy-Linsen nach Packungsangabe in Wasser in 20 Min. zugedeckt knapp gar kochen. Dann die Linsen salzen, ca. 10 Min. nachziehen lassen, abgießen und abtropfen lassen. Inzwischen 1 kleine rote Zwiebel abziehen und klein würfeln. 20 g getrocknete Apfel-Chips im Blitzhacker zerkleinern. In einer kleinen beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Apfel-Chips bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit 3 EL Apfel-Balsamico-Essig und 100 ml Gemüsebrühe ablöschen. Den Zwiebel-Mix vom Herd nehmen, mit den Linsen, 2 EL Walnussöl und 3 EL Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. 50 g jungen Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen, verlesen, dabei grobe Stiele entfernen. 400 g Champignons putzen, mit Küchenpapier abreiben und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Nebeneinander auf 4 Tellern auslegen und mit den Spinatblättern belegen. Kurz vor dem Servieren mit dem Dressing beträufeln. 80 g geräucherter Scarmoza (Affumicata) mit einem Sparschäler in dünne Späne hobeln und obendrauf streuen. Dazu passt Vollkornbaguette.

Von Martina Kittler ist jetzt ein neues Kochbuch erschienen:
“Vollwert vom Feinsten”. GU, 24,99 Euro

 

Chili in der Sommerküche: Kühlends empfohlen

 

Wie cool ist das denn? Chili macht an heißen Tagen die Hitze erträglicher. Der kleine Scharfmacher heizt nach dem Genuss zwar erst einmal ein, bringt Kreislauf und Verdauung ordentlich in Schwung. Aber dann senken die feurigen Schoten die Temperatur, weil sie die Hautgefäße erweitern und dem Körper Wärme entziehen. Chiligerichte sind also nicht zufällig in heißen Gegenden so begehrt. Capsaicin heißt der höllisch scharfe „Stoff“, der wunderbar runterkühlt. Aber bitte Chillies immer vorsichtig dosieren – eine Schote genügt für ein Vier-Personen-Gericht. Ohne die kleinen weißen Kernchen sind die Schoten milder. Beim Entfernen möglichst Küchenhandschuhe tragen oder öfters die Hände waschen, sonst kann es brennend scharf ins Auge gehen. Hier zwei Aroma-Tipps, wie Sie sich auch bei uns mit Chili akklimatiseren können:


Chili-Öl: 500 ml kaltgepresstes Olivenöl mit 6 gehackten, getrockneten Chillies zwei Wochen ziehen lassen, abseihen und tropfenweise über Pizza, Pasta, Suppen und Salate träufeln.


Chili-Orangen-Sirup: 1 frische rote Chilischote halbieren, putzen, entkernen, abbrausen und in feine Streifen teilen. Mit 300 ml Orangensaft, 60 g Vollrohrzucker und dem ausgekratzten Mark von 1 Vanilleschote sirupartig einkochen. In eine kleine Flasche abfüllen. Als Schärfe-Kick über Sommerfrüchte wie Nektarinen, Aprikosen, Erdbeeren träufeln und mit einer Kugel Vanille- oder Schokoeis servieren. Mmh!

 

Brennnessel: Ganz zart und zahm in der Tortilla

 

Blutreinigend, stoffwechselfördernd und verdauungsanregend – ihr guter Ruf eilt ihr voraus. Doch wer möchte schon gerne in die Brennnessel fassen? Kein Problem, wenn die Blätter noch jung und hellgrün sind. Dann lassen sie sich mit bloßen Händen ernten. Ältere Pflanzen sind auch noch genießbar, allerdings sollten Sie beim Pflücken Lederhandschuhe tragen und nur die jüngsten Triebe mit einem Taschenmesser abschneiden. Kostet nichts, ist bio und man genießt archaisches Sammlerglück. Also, Augen auf beim Spaziergang! Jetzt gibt´s am Wegesrand besonders zarte Brennnesseln zu entdecken! Vor dem Verarbeiten die Blätter von den Treiben zupfen, gründlich waschen, dann wie Spinat verwenden. Aber bitte niemals roh essen, da sie sonst auf der Zunge brennen. Sie schmecken kräftig-krautig bis zart-bitter und herb und sind ein Feinschmecker-Rezept wert.

 

Brennnessel-Tortilla
Für 2 Personen: 150 g frische Brennnesseln waschen, trockenschütteln und die Blätter von den Trieben zupfen. 1 EL Pinienkernen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Neben dem Herd abkühlen lassen. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 1 kleine Zwiebel abziehen, fein würfeln und darin glasig dünsten. 15 g getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden, mit 1/4 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale und den Brennnesseln dazugeben. Zugedeckt 2-3 Min. bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Blätter zusammengefallen sind, dann  in einem Sieb abtropfen lassen. 50 g Feta klein würfeln, untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Eier (Größe M) verquirlen, salzen und pfeffern. 1 EL Olivenöl in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne  erhitzen, Eiermasse hineingeben und bei milder Hitze leicht stocken lassen. Den Brennnessel-Mix gleichmäßig darauf verteilen und die Tortilla bei mittlerer Hitze in ca. 5 Min. fertig backen. Auf einen Teller gleiten lassen. Mit den Pinienkernen bestreuen und sofort servieren. Oder die Tortilla lauwarm abkühlen lassen, in ca. 4 x 4 cm große Quadrate schneiden und mit Holzstäbchen anrichten.

 
 

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