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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Lauter Xunts & Feelgoods

 

Es sind die kleinen Dinge, die Großes für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun. Salzwasser gegen Schnupfen, die Bitterstoffe der Kakaobohne gegen Heißhunger, das Konzentrations-Elixier gegen die Trägheit. Auch hier findet sich immer mal wieder ein neuer Tipp, für den man ein Vermögen bezahlen würde, wenn ...

 

Weck die Heilerin in Dir

 

Berührung schenkt Sicherheit, Wärme und Geborgenheit. Jede liebevolle Berührung regt den Kreislauf an, stimuliert die Funktion der Organe und wirkt sich positiv auf Immunsystem und Hormonhaushalt aus. Sowohl beim Geben als auch beim Nehmen. Auch mit unseren vierbeinigen Freunden. Darum gibt es Touch-Therapie und Tier-Therapeuten. Kann jeder tun. Einem anderen Menschen die Hand auflegen (aber nur, wenn dieser das mag!). Auf die Schulter. Auf eine wehe Stelle. Und ein bisschen heilen

 

Heilerde

 

Schon lange wird die heilende Kraft der Erde von der Menschheit bei Krankheiten eingesetzt. Bei uns wurde sie durch Hildegard von Bingen bekannt. Die verwendete Erde aus dem Wurzelbereich bestimmter Pflanzen zur Behandlung von Gicht. Oder auch Sebastian Kneipp setzte nutzte bei seinen Kuren die Heilkraft der Erde.

Heilerde ist getrockneter und gemahlener Lehm aus eiszeitlichen Ablagerungen in Deutschland. Sie enthält außer Jod alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente: Bor, Chrom, Eisen, Fluor, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Selen, Silicium (Kieselsäure) und Zink. Heilerde kann innerlich und äußerlich angewendet werden.  Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Organismus und bindet Gifte. Ist gut gegen Sodbrennen, weil sie die Magensäure neutralisiert. Außerdem reguliert sie die Darmflora und macht sogar Krankheitserreger unschädlich. Hilfreich bei Durchfall und Blähungen. Auch der Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut wird gefördert.

 

Heilerde ist aber auch ein natürlicher Appetit-Zügler.

Einfach einen Teelöffel Heilerde in Wasser, Tee oder Saft einrühren. Am besten als erstes morgens gleich nach dem Aufstehen oder eine halbe Stunde vor dem Essen trinken. Auch als Schlaftrunk ist sie bestens geeignet  – einfach einen halben Teelöffel in eine Tasse warmes Wasser einrühren.

Oder einfach mit in den Smoothie mixen. Der schmeckt dann eben mal ein bisschen erdiger.

Zu große Mengen Heilerde können aber zu Verstopfung führen, deshalb am besten 1x täglich 1 Teelöffel zum Verbeugen und zur Darmpflege. Bei akuten Beschwerden darf es dann ruhig auch mal 3x am Tag sein. Weil Heilerde auch die Wirkung anderer Medikamente verzögern kann, bitte eine Stunde vorher und nachher keine Medikamente einnehmen.

 

Marions Öl

 

Ich habe mir doch glatt eine Ölmühle gekauft. Einfach, weil ich das gerne ausprobiere, über was ich schreibe. Habe oben 300 g Sesamsamen reingefüllt und unten kamen – und das dauert seine Zeit – so etwa 100 ml Öl raus. In Frankreich habe ich eine Ölmühle besucht und dort erfahren, dass man aus sechs Kilo Oliven einen Liter Öl kriegt. Habt ihr schon mal gesehen, wie Oliven geerntet werden, zum Teil pflückend, zum Teil mit Netz ... Und der Baum ist erst im Alter von 25 Jahren ertragreich. Und die Ölpresse, das ist eine Wissenschaft für sich... Ehrlich gesagt ist mir jetzt schon noch klarer, warum ein gutes Öl einfach teuer ist. Teuer sein muss. Ich kann es nun viel mehr wertschätzen. Und mein erstes Sesamöl habe ich in Frankreich verbraucht. Hab’ mein Ölziehen damit gemacht. Jeden Morgen zehn Minuten lang durch den Mund gespült. Das ist einfach herrlich. So nussig wie das schmeckt, ist das Entgiften ein Vergnügen. Und die Zähne schön weiß. Die Ölpresse "Yden" gibt' jetzt auf Fidolino.

 

Sonnenlichtspeisen

 

Heut schon was Rohes gegessen? Ich lese gerade in einem kleinen Büchlein von 1935. Recherche für mein neues Buch sozusagen. Einem der Wendepunktbücher. Dem Nr. 1. Früchtespeisen und Rohgemüse. Von Dr. med. M. Bircher-Brenner. Spannend. Eigentlich schreibt er in etwa das, was ich heute, fast 100 Jahre später, auch schreibe. Und er schreibt es sehr nett. "Sonnenlichtspeisen möchte ich diese reinen, weder durch Hitze noch durch Auslauggung denaturierten Speisen, diese echte Kraftquelle der Geschwächten, diese unscheinbaren und doch so mächtigen Heilmittel für Kranke, diese zuverlässigen Schutzengel der Gesunden, diese Bewahrer gesunder Zähne, leistungsfähiger Verdauungsorgane, einer sauberen, farbenfeinen haut und ursprünglicher Widerstandskraft gegen jegliche Infektionen nennen." Finde ich charmant. Sonnenlichtspeisen. Sagt er. Er mag nicht ungekochte Speisen sagen. Oder denaturiert. Ist ihm zu nüchtern. Er mag damit sagen, dass sie "voller Leben" sind. "Sie nähren besser, sie kräftigen mehr, sie steigern die Gesundheit, beleben die Orange, reinigen das Blut, werfen Gifte und Bakterien aus dem Organismus heraus. Sie sind echte zuverlässige Heilkräfte.
Er empfahl damals frische Obstsäfte und Müsli. Sein lebendiges, heilendes Müsli sah aber damals schon anders aus, als unseres heute. War nämlich nur 1 EL Haferflocken drin, 12 h vorgeweicht, neben Äpfeln und Nüssen. So richtig xunt halt. Ich wette Dr. Bircher-Brenner wäre ein absoluter Smoothie-Fan gewesen. Also: Esst täglich etwas Rohes. Mir wurscht ob im Smoothie, als Rohkost aus dem Mixer oder einfach aus der Hand. Hauptsache Sonnenlichtspeisen.

 

Meine kleine Ess-Welt

 

Ich bin jetzt Bienenpatin. Krieg 1,5 Kilo Honig von meinem eigenen Bienenstock vom Pfälzer Imker Hans. Und so werde ich jetzt nach und nach mir meine kleine xunt-Ess-Welt zusammenstellen. Foodfunding nennt man das. Finde ich super! Auf der Plattform Erzeugerwelt.de können Verbraucher gute Lebensmittel und deren Erzeuger ausfindig machen oder eben auch Pate werden. Ein paar Projekte und Landwirtschaftsbetriebe, die man fördern kann, gibt es schon. Eine Patenschaft für einen Orangen- oder Mandarinenbaum zum Beispiel. Viele regionale Projekte sollen in Kürze dazukommen. Außerdem findet man dort Gastronomiebetriebe, die Produkte von Direktvermarktern verwenden und ausgewählte Händler, die regionale Lebensmittel anbieten. Erzeugerwelt steht damit für gute Lebensmittel direkt vom Erzeuger.

 

Mehr Muskeln mit EMS?

 

Angefeuchtete Kleidung, Elektroden auf Armen, Brust, Rücken und Bauch – und gescheit bewegen! Strom jagt durch den Körper. Muskeln ziehen sich zusammen. Klar, Elektromyostimulationstraining (EMS) sorgt dafür, dass man stärker Muskeln aufbaut. Fit muss man aber sein. Unter genauer Anleitung trainieren. Sich nicht übereranstrengen. Weil sonst baut man keine Muskeln auf, sondern macht sie kaputt.  Und das macht einen richtig fertig. In der Physiotherapie setzt man die EMS auch auf der Couch ein. Baut einzelne Muskeln nach Verletzung wieder auf. Meine Meinung? Mei, wer’s mag … Wichtig ist aber wirklich, sich dabei auch zu bewegen, denn Muskelaufbau alleine ist noch keine Koordination, keine Balance, keine Beweglichkeit. Ich bleib' bei Yoga. Da habe ich meine Muskeln, meinen Körper, meine Gesundheit selbst in der Hand.

 

Blaubeeren für ein fittes Gehirn

 

Wir sollten regelmäßig Blaubeeren essen (im Winter die tiefgefrorenen), denn Blaubeeren verbessern die Gehirnaktivität, den Blutfluss im Gehirn und das Erinnerungsvermögen, berichten Wissenschaftler der britischen Universität Exeter. Der Grund: Blaubeeren sind besonders reich an Flavonoiden, die Entzündungen hemmen und eine antioxidative Wirkung haben – davon profitiert man schon in jungen Jahren.

 

Rentner-Zellen und andere Wahrheiten

 

Allerorts auf der Welt ist man dran, Therapien gegen das Altern zu entwickeln. Nun, da kann man Bücher drüber lesen. Oder hier einen Schnupperkurs besuchen in der kleinen Bleib-Jung-Studierstube. Mit Antworten auf die Fragen: Was macht uns alt? Was können wir dagegen tun? Zum Beispiel oxidativer und nitrosativer Stress, Glykosilierung, Hormonmangel, zu viele Kalorien, zu wenig Fastenzeit, Verkürzung der Telomere, kaputter Darm – und RENTNERZELLEN. Ab 40 schwächelt die Immunmüllabfuhr. Alte ausgediente, sogenannte seneszente Zellen liegen plötzlich rum. Sterben nicht ab, sondern machen Probleme. Die »Rentnerzellen« senden Signale an die umliegenden Zellen: »Komm, stell auch deine Arbeit ein!« Das Immunsystem wird schwächer, Bindegewebe erschlafft, Muskeln schwinden, Knochen werden brüchig, die Sehschärfe lässt nach. Und je mehr seneszente Zellen da sind, desto größer das Unheil: chronische Entzündungen, Arteriosklerose, Demenz, Arthritis, Infarkte, Krebs. Smart-Aging-Strategie gegen Rentnerzellen: Man muss die Autophagie, den körpereigenen Zell-Selbst-Kannibalismus anregen. Die Zelle baut schadhafte Bestandteile ab, regeneriert sich, kommt zu Kräften. Bleibt jung. Wie funktioniert das denn? Tja, nicht häufiger als zweimal pro Tag etwas essen. Besser einmal. Finde ich nicht so prickelnd. Dann schon eher: Sport treiben und Spermidin. Die Substanz, die auch in Fermentiertem steckt, in vergorenen Sojabohnen, Weizenkeimen und Zitrusfrüchten, regt die Autophagie an. Genauso wie Kurkuma (Golden Milk), Quercetin (in Zwiebeln, Grünkohl, Salat, Tee, Apfelschalen) und Resveratrol (in Traubenschale, Rotwein, Erdnusshaut, Kakaobohne). Über 100 Rezepte dazu gibt's in meinem neuen Buch Smart Aging!

 
 

 

Teilzeit-Fasten. Mit Brühe!

 

Man möchte fasten, aber nicht zu viel davon? Na dann trinkt man morgens einfach täglich einen großen Becher voll Brühe. Kann man auch schon in der Faschingszeit machen. Macht dem Körper das viele Feiern erträglicher.
 
Rezept Knochenbrühe:
1 artgerecht gehaltenes Suppenhuhn oder 1 große Beinscheibe von einem artgerecht gehaltenen Rind mit 2 Markknochen in einem großen Topf gut mit kaltem Wasser (ca. 3 Liter) bedecken. Ein paar schwarze Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter dazugeben. Und ohne Salz langsam aufkochen. Hitze reduzieren. 2 Stunden köcheln lassen. Wer will, darf den leicht grauen Schaum abschöpfen – ich lass ihn für meine Medizin-Knochenbrühe einfach drin. Nach zwei Stunden das Fleisch auslösen, sämtliche Knochen zurück in die Brühe legen. Etwas Wasser nachgießen, sodass die Knochen gut bedeckt sind. Einen Schuss Zitronensaft oder Apfelessig dazugeben. Denn so geht’s den Knochen ans Mark. Die Säure hilft ein wenig, noch mehr Mineralien rauszulösen. Weitere 5 Stunden bei kleinster Hitze simmern lassen. Funktioniert natürlich ganz einfach im Slowcooker bei 95 Grad. Etwas abkühlen lassen, sodass die Gelatine noch flüssig ist. Dann die Brühe in einen Topf abseihen, salzen, in Schraubgläser abfüllen oder portionsweise einfrieren.
 
Fasching plus 40 Fastentage lang morgens mit einem Becher in den Tag starten.
 
 

 

Gemmotherapie

 

Blütenknospen sind der neue Trend in der Naturheilkunde. Die Gemmotherapie basiert auf Erkenntnissen des belgischen Arztes Dr. Pol Henry, der als erstes die besonders vitalen Kräfte von frischen Knospen, jungen Sprossen und zarten Trieben entdeckte. Darin stecken Enzyme, Vitamine, pflanzliche Eiweiße sowie Wachstumshormone, mit denen die Pflanze in kürzester Zeit eine Vielzahl neuer Zellen bildet. Um sich diese Eigenschaften zunutze zu machen, werden die Knospen in Alkohol und Glyzerin eingelegt und daraus das Gemoo-Mazerat gewonnen. Das sind Pflanzenhormone in hoher Konzentration, die im menschlichen Körper stimulierende, regenerierende und heilende Wirkung haben. Eingenommen als Tropfen  oder mit einer Sprühflasche wirken sie gegen Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen, Halsschmerzen – ganz ohne Nebenwirkungen.

 

Vitamin D macht Stressdicke schlank

 

Über Stress und Übergewicht hab’ ich schon ein Buch geschrieben: „So macht Stress nicht länger dick!“ Wie geht das denn? Indem man den Körper gegen Stress feit und den Cortisolspiegel senkt. Das Stesshormon Cortisol wirkt wie ein Stück Torte. Erhöht den Blutzucker, lockt Insulin. Das verwandelt Zucker in Fett. Macht Heißhunger. Cortisol bremst die Serotoninproduktion. Macht hungrig und unglücklich. Schwächt die Selbstheilungsmechanismen, fördert die Bauchbildung, sorgt für Schlafprobleme. Kurz gesagt!

Wie man den Cortisolspiegel senkt? Mit 15 bis 20 Minuten Trampolin täglich. Mit glyx-Essen. Mit dem Lovetuner oder einer anderen Meditation. Und – so neue Studien – mit Vitamin D. Vitamin D hilft ein Enzym zu blockieren, das benötigt wird, um das Stress-Hormon Cortisol zu bilden. Wie hoch ist denn Ihr Vitamin-D-Spiegel? Bei jedem zweiten zu niedrig. Lohnt sich aus vielen Gründen zu ändern. Man tut auch was fürs Immunsystem, für die Knochen. Es senkt den Blutdruck – und steigert nachweislich die Leistungskraft. Auch die der Sportler. Sollte man übrigens immer gemeinsam mit Vitamin K einnehmen. Gibt’s auch als Kombi. 

 

Jetzt ist Zeit für Kohlsaft-Kur

 

Kohlsaft räumt den Magen auf und lindert Blähungen, Schmerzen und Geschwüre. Er reinigt das Blut, lindert Gicht und Rheuma. Schon in den 50iger Jahren zeigten Studien der Stanford-Universität: Geschwüre im Magendarm-Trakt heilen besser ab, wenn man frischen Kohlsaft trinkt. Zwei Wochen lang täglich ein Glas frisch gepressten Weißkohlsaft trinken.

 

Weihrauch sorgt für Harmonie

 

In der Vergangenheit und heute: ein hochwirksames Naturheilmittel
Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten dem kleinen Jesuskind Gold und Myhrre und Weihrauch. In der Kirche sorgt er seit jeher für Ruhe und Harmonie. Weihrauch (Olibanum) galt damals wie heute als wertvolle Arznei: Das Harz des Olibaumes hilft gegen Depression, lindert Schmerzen und entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn.
Weihrauch wurde früher in Gold aufgewogen und Königen als Geschenk gebracht und eingesetzt gegen Arthritis, Bronchitis, Durchfallerkrankungen, zur Potenzstärkung, gegen Gedächtnisverlust. Weihrauch enthält rund 200 verschiedene Inhaltsstoffe. Darunter besonders interessant für die Forscher: die ätherischen Boswelliasäuren. Sie wirken beruhigend, antibakteriell und schmerzlindernd. Und helfen gegen chronische Entzündungen. Weihrauch wendet man heute auch an bei Demenzerkrankungen, Multipler Sklerose, Rheuma, Allergien, Schuppenflechte und sogar bei Tumorerkrankungen.
Speziell in der Homöopathie findet Olibanum aus dem südarabischen Weihrauchbaum (Boswellia sacra) Verwendung. Hier wird er vorwiegend wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften bei Gelenkerkrankungen verabreicht.
Tipp: Im Handel gibt es Räuchergefäße für Weihrauch. Über der Räucherkohle liegt ein feines Sieb, auf das man ein paar kleine Weihrauch-Harzstücke gibt (online und in der Apotheke erhältlich). Es entwickelt sich sehr feiner Duft, der beruhigt, harmonisiert und klärt.

 

Alle Jahre wieeedeeeer kooooomt derr: Ingwerpunsch

 

Stress schwächt das Immunsystem. Dieser Punsch stärkt es. Erkältungsviren können ihn nicht leiden. Und mit den richtigen Gewürzen entgiftet er auch noch. Eine kleine frische Ingwerknolle schälen und in grobe Stücke schneiden, in 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen und 20 bis 30 Minuten im offenen Topf köcheln lassen – je länger desto schärfer. 3 Orangen und 2 Zitronen auspressen, zum Ingwersud geben, je 1/4 TL Kardamom und Zimt zugeben und, wenn es auf Trinkstärke herabgekühlt ist, mit dunklem Honig süßen.

 

Stricken

 

All-über-all klappern die Nadeln. Süchtig machen die. Das Gehirn schickt superdankbar für jedes noch so kleine Ergebnis eine Flut von Endorphinen. 2004 schwappte der Trend aus den USA herüber. Dort empfehlen Ärzte Depressiven Stricknadeln statt Antidepressiva. Auch Menschen, die körperlich schwer erkrankt sind, erleichtert die Handarbeit nachweislich das Leben. Stricken wirkt wie Meditation oder Beten. Stricken senkt den Blutdruck, stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Kreativität. Und hält das Gehirn auf Trab.
Überall gibt’s Strickcafés, gemeisame Stricksessions, Wollläden. Internetshops, wo man Gestricktes von Oma bestellen kann, florieren. Gibt man „Strickanleitung“ bei Google ein, bekommt man 497 000 Ergebnisse. Stricken ist „in“. Mir gefallen die Seiten weareknitters.de und myoma.de, dort gibt’s Gestricktes von Oma.

 

Aquafaba – veganer Eischnee

 

Bohnenwasser heißt das neue vegane Superfood. Denn in der Abtropfflüssigkeit von Linsen, Kichererbsen und Co. stecken neben Stärke wertvolle Proteine, die die Hülsenfrüchte beim Einkochen an das Wasser abgeben. Und das Beste: Aquafaba kann man zu einem festen Schaum aufschlagen, daraus Mousse, Mayonnaise und Butter machen oder als Eischnee-Ersatz im Kuchenteig verwenden. Aber: Nicht selbst herstellen, weil im Einweichwasser giftige Saponine enthalten sind, sondern das Wasser von vorgekochten Hülsenfrüchten im Glas verwenden.  Linsen, Kichererbsen, Kidneybohnen aus dem Glas wurden in großen Mengen vorgekocht und dann abgefüllt. Das Wasser wurde also mehrfach gewechselt, die Gläser längere Zeit stehen gelassen.

 

Vitamin D und K

 

Jetzt geht’s los. Die Speicher unseres wichtigsten Vitamins leeren sich Tag für Tag. Da wir weniger Licht tanken. Viele wissen: Im Winter müssen fast alle Vitamin D ergänzen. Kaum einer weiß: Bitte unbedingt zusammen mit Vitamin K nehmen. Warum? Vitamin D sorgt dafür, dass Kalzium aus der Nahrung gezogen und in den Knochen eingebaut werden kann. Vitamin K 2 passt auf, dass das Kalzium auch wirklich an der richtigen Stelle eingebaut wird: Nämlich im Knochen, und nicht innen in den Blutgefäßen. In den Blutgefäßen heißt das dann Verkalkung. Will keiner. Und den darauf folgenden Herzinfarkt auch nicht.
Vitamin D, eigentlich ein Hormon, ist außerdem eine Anti-Aging-Wunderwaffe: Es schützt die Telomere. Also die Schutzkappe der Chromosomen, die sich im Laufe Ihres Lebens stetig verkürzt. Ist sie aufgebraucht, stirbt die Zelle und damit der Mensch. Vitamin D stoppt die Verkürzung, stoppt also Alterungsprozesse.
Vitamin D und Vitamin K gibt’s in individuell dosierbarer Tropfenform bei Fidolino.com.

 

Rotalge toppt Kale

 

Der Durchstarter auf dem Food-Markt: Lappentang, wie die Rotalge Dulse auch genannt wird. In den USA gilt er bereits als "New Kale" und Superfood der Zukunft – mit seinen vielen Vitaminen,  verdauungsfördernden Ballaststoffen, dem hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Sein würzig-nussiger Geschmack passt in Salate, Suppen, Fischgerichte, im Bioladen findet man das Meeresgemüse als getrocknete Dulse-Flocken oder -Pulver, in Wasser eingeweicht nimmt es das bis zu Zehnfache an Volumen an. Scharf in der Pfanne angebraten, mutiert Dulse zum figurfreundlichen Bacon-Ersatz.

 

Wasser und Körperwissen

 

Seine sechseckigen strahlenden Wasserkristalle in Großaufnahme kennt jeder – damit bewies Masaru Emoto, dass sich Wasser verändert, wenn man mit ihm spricht, ihm Musik vorspielt oder in die Nähe schöner Bilder stellt. Der japanische Wissenschaftler und Alternativmediziner füllte für seine Experimente Wasser in Flaschen, stellte sie zwischen Lautsprecher, auf Bilder oder schrieb Wörter auf die Wasserflaschen. Anschließend ließ er das Wasser zu Eis gefrieren. So entdeckte er, dass Musik und freundliche Worte helfen besonders schöne Kristalle zu bilden, Lärm und Schimpfwörter dagegen die Kristalle kaputt machen.

 

Wer die Wirkung seiner eigenen Gedanken auf Wasser testen möchte, füllt in zwei kleine Marmeladengläser jeweils 1 TL abgekochten Reis und verschließt sie. Auf das eine Glas schreibt man „Liebe“, auf das andere „Hass“. Schenken Sie dem Glas Liebe jeden Tag Aufmerksamkeit und Liebe, das Glas Hass überhäufen Sie mit schlechten Gedanken und beschimpfen es vielleicht sogar. Nach fünf Tagen wird der geliebte Reis einwandfrei sein, während der Reis im Glas Hass zu schimmeln anfängt. Und nach 10 Tagen ... sehen Sie selbst. Verraten wird schon mal so viel: Wer sich selbst liebevoll behandelt, tut auch seinen Zellen etwas Gutes. Schließlich bestehen wir zu 50 bis 80 Prozent (je nach Alter) aus Wasser.

 

Das magische Y

 

Es gibt Medizin zum Aufmalen. Nennt sich auch „Strich-Akupunktur“. Diese Symbole hatte der Ötzi schon haufenweise auf seinem Körper. Heilen mit geometrischen Formen, die man sich auf den Arm malt, auf den Bauch. Hat eine jahrtausendealte Tradition. Fällt unter den Begriff „Informations-Medizin“ oder auch „Neue Homöopathie“. Lange bevor Ötzi aus dem Eis hochtauchte, erforschte der Elektrotechniker Erich Köbler die Wirkung von Strichcodes auf den Körper. Ein Y mit dem Finger auf eine Schmerzstelle gemalt, wandelt negative Information in positive um. Seit ich das weiß, mach’ ich mir ein Y auf die Verspannung im Kreuz, die wehtut. Und das hilft. Schon alleine, weil Berührung hilft. Und weil man sich positiv mit etwas Negativem beschäftigt. Also, ich finde das unglaublich spannend!

 

Pfefferminze macht klug

 

Sie kühlt, sie löst Krämpfe, sie desinfiziert, sie belebt – und sie bringt unser Gehirn auf Trab. Das belegt eine neue Studie mit 180 Teilnehmern aus Großbritannien. Der mentholhaltige Tee aus den Blättern der Pfefferminze wirkt sich positiv auf das Langzeitgedächtnis und das Arbeitsgedächtnis aus und macht aufmerksam. Und: Im Gegensatz zu Pfefferminze verlangsamte Tee aus Kamillenblüten die Aufmerksamkeit und die Schnelligkeit des Gedächtnisses. Also: Wer aufwachen will, Leistung bringen will, trinkt Pfefferminztee. Wer ausruhen will, brüht sich Kamille auf.

 

Rizinusöl – auch für die Schönheit!

 

Grad’ blättere ich mal wieder im Natur und Heilen – und freue mich. Denn da stehen immer schöne Geschichten über alte Hausmittel drin. Hört man wenig davon. Weil damit kein Geld verdient wird. Wie mit den typischen Abführmitteln zum Beispiel. Ein Blockbuster der Pharmaindustrie. Geht aber auch ganz einfach mit 1 bis 2 Löffel Rizinusöl. Günstig. Ohne Nebenwirkungen. Ja! „Es wirkt sicher und mild und reizt den Darm in keiner Weise.“ Lässt übrigens auch Altersflecken verschwinden, wenn man sie täglich mit dem Öl betupft, und regt das Wachstum von Wimpern und Haaren an. Pflegt Nägel kombiniert mit dem Nagellackentferner. Das ist doch super. Rhizinusöl. Sollte genauso wie Heilerde und Aktivkohle und Balistol in jedem Haushalt stehen.

 

 

Salz & Zitrone vertreiben Kopfschmerzen

 

Natürlicher geht’s nicht: Salz und Zitrone helfen gegen Kopfschmerzen. Wirkt genauso schnell wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol – ohne Nebenwirkungen.
Wer auf natürliche Alternativen setzen will, kann es mit folgenden Rezept der traditionellen Medizin probieren: ein halber Liter Wasser, Saft einer Zitrone und zwei Teelöffel Himalaya-Salz. Zusammen verrührt und ausgetrunken, hilft das Getränk gegen verschiedenen Ursachen des Kopfschmerzes. Es behebt die Dehydrierung und versorgt mit Elektrolyten. Das Salz und die Zitrone sorgen für eine bessere Durchblutung und mindern Verspannungen. Muskelkrämpfe werden verhindert, die überschüssige Säuren in den Zellen reguliert. Zudem fördert das Himalaya-Salz die Produktion von Serotonin, was die Schmerzempfindung lindert. Also künftig statt die übliche Tablette mal ausprobieren: Salz und Zitrone und Tequi ..., äh Wasser.

 

Die Lauscher und der Pilz

 

Wie Hippokrates bereits in der Antike empfahl: "Lass die Nahrung dein Heilmittel und die Heilmittel deine Nahrung sein." Das Essen ist für uns Quelle der Energie und Vitalität. Und wir haben in der grillparzer´schen Textstube festgestellt: Es ist kein Zufall, wie die Lebensmittel aussehen! Es ist faszinierend, wie viel uns ein Blick auf das Obst und Gemüse über die Wirkung verraten kann. Hier schon mal das erste Beispiel: Champignon und Ohr.
Aufgeschnittener Champignon sieht wie das menschliche Ohr aus. Und tatsächlich sind Champignons eine gute Quelle von Vitamin D, das vor Hörverlust schützt. Stärkt auch das Immunsystem, schützt uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und den Darm vor Entzündungen.

 

Konzentrations-Elixier

 

Die Timea hat gestern sehr, sehr gut gerochen. So frisch. Wach … Da hab ich dann fragen müssen … Sie sagt „mein Konzentrations-Elixier“. Und das wäre gegen Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Energiemangel. Eine tolle Alternative zu Kaffee. Aus zitrusfrischen ätherischen Ölen. Und das hat Timea dann heute auf meine Bitte mitgebracht. Und wie ein Wunder: Die Tropfen schenken sofort Energie, beleben und duften herrlich. Und das ist ab jetzt Pflicht hier in der grillparzerschen Textstube. Nix mehr müde! Man kann ihn ganz einfach zu Hause zusammen rühren.

So geht´s:
Einen kleinen Messbechern nehmen und folgende ätherische Öle mischen:
1 ml Rosmarin
2 ml Lemongras
3 ml Grapefruit
3 ml Bergamotte (optional Mandarine rot oder andere Zitrusfrüchte)
In eine dunkle Pipettenflasche einfüllen und kräftig schütteln.
Anwendung: Mit ein Paar Tropfen des Elixiers Schläfen oder Ohrläppchen massieren, wer eine empfindliche Haut hat, mischt das Elixier mit Mandelöl, Gesichtscreme oder gibt ein Paar Tropfen in eine Aromalampe.
Tipp: Wer will kann auch 1-2 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl dazugeben, es kühlt die Haut, hilft gegen Kopfweh.

 

Sauer macht lustig – und wach

 

Wer glyxt, weiß: täglich Zitrone. Warum? Weil die viel Vitamin C enthält, das die Fettverbrennung am Laufen hält, das Immunsystem stärkt. Zudem macht die Zitrone wach. Weil sie basenbildend wirkt. Ja, obwohl sie sauer ist. Sprich sie hilft beim Detoxen, beim Trägheit abstreifen. Winter-Survival-Rezept: Morgens den Saft von ½ Zitrone in eine Tasse heißes Wasser geben, wer will kann das Ganze mit einem Löffelchen Honig süßen. Und trinken.

 

Essen im Gehen schürt Heißhunger

 

Wer im Gehen einen Energieriegel verzehrt, hat anschließend schneller wieder Appetit als Menschen, die in Ruhe im Sitzen essen. So das Ergebnis einer US-Studie von Prof. Jane Ogden. Auch nebenbei Fernsehen oder Mails lesen vermindert das Sättigungsgefühlt. Fazit: Lieber Zeit zum Genießen nehmen.  

 

Was wirklich gegen Schnupfen, Halsweh, Husten hilft

 

Unsere High-Tech-Mediziner verpflanzen Herzen, setzen künstliche Gelenke ein und flicken Schwerstverunfallte wieder zusammen. Nur gegen eine ganz banale Erkältung haben sie bisher noch kein wirksames Heilmittel gefunden.
Meine Oma sagte deshalb immer: Eine Grippe dauert sieben Tage – und  wenn´st zum Doktor geh´st, dann dauert´s bloß eine Woche.“
Aber man kann das lästige Schniefen, Halskratzen und Hustenreiz zumindest erträglicher machen. Das „Time-Magazine“ schrieb letzte Woche:
- Viel Trinken verdünnt den Schleim und bewahrt bei Fieber vor Austrocknung. Ideal ist heißes Wasser mit Zitrone.
- Nasentropfen aus Salzwasser halten die Schleimhäute feucht und befreien verstopfte Atemwege.
- Zink kann einigen Studien zufolge die Dauer eines grippalen Infekts verkürzen.
- Vitamin C, wenn gleich bei Beginn eingenommen, soll den gleichen Effekt haben.
Mein Tipp: Hühnersuppe mit Gemüse, Ingwer und Chili. Wärmt herrlich, schmeckt köstlich – und enthält nachweislich antibakterielle und antivirale Substanzen.
Meine Freundin Jutta schwört übrigens auf Inhalieren mit Salzwasser: Heißes Wasser in eine Schüssel geben, 1 EL Meersalz einrühren, Kopf mit Tuch drüber halten, tief durch die Nase einatmen.

 

Fitspiration?

 

Überall sieht man hübsche Mädels, gestählte Bodies, modische Püppchen, werdende Superstars. Und nun ist auch noch total im Trend unter dem hashtag #fitspiration allerlei von jedermann in sportlicher Pose gepostetes zu gucken. Und wozu führt’s? Mehr Motivation selbst was zu tun? Nö. Im Gegenteil. Es frustet. Führt zur Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Schmälert das Selbstwertgefühl, so berichten die beiden Psychologinnen Marika Tiggemann und Mia Zaccardo von der Flinders University in Australien in Bild der Wissenschaft. Sie warnen, dass auf Dauer der Konsum solcher Bilder sich ernsthaft auf die Stimmung der Frauen auswirken kann. Fit for fun? Sorry. Gemein. Ansonsten ja ein ganz gutes Blatt.

 

Fixes, frisches Pflaumenmus

 

Raw ist gesund. Weil man in den Genuss der Enzyme und Vitalstoffe kommt, die ab 42 Grad flöten gehen. Raw ist im Trend. Weil’s xunt ist. Fix fertig, schlicht kein Aufwand und schon morgens ein super Beitrag für die tägliche Gesundheit: Unser Raw-Mus - aus dem, was jetzt Saison hat: die Pflaume. Dauert nur 10 Minuten: Für etwa zwei Gläser à 500 ml 1 kg gut reife Pflaumen waschen, halbieren, entkernen und mit 50 g Rohrohrzucker und 1⁄2 TL Zimt im Mixer fein pürieren. In Twistoffgläser mit bunt bemaltem Deckel füllen und im Kühlschrank aufbewahren - oder verschenken. Hält sich zwei bis drei Tage.

 

Kakaobohne

 

Heut stand mal wieder ein Schüsselchen am Tisch. Zugegeben, ich freu mich immer über die Gesichter, die da so entstehen, wenn man in mein Schüsselchen greift und's wie Nüsse in den Mund schiebt. Ein kleiner Schabernack sitzt mir da schon im Nacken. Freilich sind sie etwas gewöhnungsbedürftig. Aber sehr, sehr xunt.
Es gibt keine Schlank&gesund-Medizin, die die Natur nicht in optimaler Form herstellt. Da macht man sich täglich Gedanken um seine Bitterstoffe (Basis für optimale Darmfunktion, Verdauung, Fettverbrennung), dabei müsste man nur ein paar Böhnchen knabbern. Raw-Fans tun das täglich. Die Kakaobohne gibt’s fermentiert und schonend getrocknet. Schon mal probiert? Logisch gewöhnungsbedürftig. Bitter hat man uns ja abgewöhnt. Nun, sie halten jung, schützen das Herz – und stählen das Immunsystem. Kakaobohnen eignen sich übrigens wunderbar für schokoladige Desserts, zum Beispiel im Birne-Avocado-Schoko-Mousse
... so geht's: Kakao aus der rohen Bohne, unbehandelt, nicht über 42 Grad erhitzt gilt als Jungbrunnen. Warum? Sein Flavanol erhöht die Sauerstoffzufuhr der Haut, entstresst die Zelle, steigert das Sehvermögen, senkt den Blutdruck und macht das Blut weniger klebrig. Kakao enthält Magnesium, Eisen, Chrom und kein anderes Lebensmittel der Welt hat so viele Antioxidantien (30 x mehr als grüner Tee). Damit der Körper sie aufnehmen kann, sollte man Kakao nicht als Zucker-Milch-Gemisch essen. Sondern lieber so:
Pro Portion 2 reife Birnen (am besten aus dem Kühlschrank), eine kleine reife Avocado, 2 EL Kakaopulver (roh, ohne Zucker) und das Mark einer Vanilleschote in den Mixer geben und auf höchster Stufe 2 Minuten cremig pürieren. Eventuell ein wenig Wasser dazu geben. Die Mousse in kleine Schüsseln füllen, mit Minzblatt verzieren, bis zum Servieren kalt stellen oder sofort auslöffeln.

 

Kurz-Programm für schönes Haar

 

Haar-Experting Susanne Kehrbusch: „Binnen 14 Tagen ist man Schuppen und Juckreiz los. Feines kraftloses Haar bekommt binnen vier Wochen Glanz und Volumen. Und spätestens nach drei Monaten hat man für jedermann sichtbare optische Veränderung.
· Verwenden Sie ein ganz mildes Shampoo. Nach dem Waschen entwirren Sie die Haare ganz vorsichtig mit einem Holzkamm, beginnend an den Spitzen.
· Die beste Kopfreinigung ist die physikalische. Tägliches Bürsten – langsam und fünf Minuten! – entfernt die Ablagerungen, regt massierend die Durchblutung an – und damit die Nährstoffversorgung der Haare. Wer wirklich ein optimales Ergebnis will, mehr Volumen, mehr Standkraft, mehr Glanz sollt wirklich täglich fünf Minuten Zeitlupenbürsten.
 · Richtig bürsten: Am besten Morgens – weil die Müllabfuhr nachts so aktiv war. Erst ist die Kopfhaut dran: Kopf nach vorne beugen, mit leichtem Druck ganz langsam, in mehreren Bahnen vom Nacken nach vorne zum Haaransatz bürsten. Dann von einem Ohr zum anderen. Am Schluss von der Stirn nach hinten. Nun die Haare langsam (wirklich langsam!) und ruhig vom Ansatz bis zur Spitze bürsten. Mit der Hand nach streichen, dann lädt sich nichts elektrostatisch auf. Tipp für Lockenköpfe: Nach dem Bürsten sieht die Locke nicht schön aus. Mit einer Sprühflasche mit Wasser einnebeln. Kurz kneten und die Locke kommt zurück.
Was Sie ernten: Wenn Sie täglich bürsten, müssen Sie die Haare viel seltener waschen. Die Haare werden binnen kurzer Zeit geschmeidiger, bekommen mehr Volumen, die Kopfhaut produziert weniger Schuppen und weniger Fett (Achtung: Anfangs kann es kurzzeitig zu einer vermehrten Produktion kommen).

 

Heilkräuter-Tipps von Carolin Raml

 

Carolin Raml ist Diplom-Psychotherapeutin und hat sich zusätzlich auf die Heilkraft der Pflanzen spezialisiert. Sie macht Wildkräuter-Wanderungen – und gibt künftig im GLYX-Letter xunte Tipps. Wenn man übers Land fährt sieht man die großen Sonnwendfeuer in den Hügeln und auf den Bergen. Magisch. Medizinisch. Der Höhepunkt in der Heilkraft so mancher Heilpflanze, für die noch heute gilt: die längsten Tage, die längste Sonnenkraft, die stärkste Wirkung. Und darum auch eine wunderbare Zeit, um Vorrat für die Hausapotheke zu sammeln. Die klassische Sonnwendpflanze ist die Johanniskrautblüte. Mit ihr kann man die Sonne und die Kraft des Sommers einfangen für die kommende Zeit, in der die Tage kürzer werden. Sie macht die Haut lichtempfindlich - und lichtet die kleine Düsternis in der Seele, getrocknet und als Tee aufgebrüht. Jetzt lohnt es auch noch die letzten Holunderblüten-Dolden zu pflücken. Trocknen lassen. 2 TL Blüten mit ¼ l kochendem Wasser aufbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und lauwarm trinken. Und an kalten Tagen den Körper und die Seele wärmenden Holunderblüten-Tee trinken. Mobilisiert das Immunsystem und beugt Erkältung vor.
Wer mehr wissen will, kann Carolin Raml auch kontaktieren: carolin.raml(at)t-online.de

 
 
 

         

 

 

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