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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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Henris Welt

 

Vor ein paar Wochen kam Henri. In diese Welt. Viel früher als allgemein erwartet. Henri war ungeduldig und wollte nicht länger warten. Auf das Leben da draußen. Draußen, außerhalb von Mamas Bauch. Mal nachschauen, wie es da so ausschaut. Wer aller auf ihn wartet. Wie die Typen dort so drauf sind und wie sich Auf-der-Welt-Sein anfühlt. Das Gestreichelt-Werden. Das Lieb-Haben. Und die übrigen Schnullereien. Natürlich Mama und Papa auch kurz mal abchecken. Alles paletti! Papa ist übrigens mein Bruder Markus. Martina seine Mami. Henri ist gespannt, wie der Hase so läuft. Deshalb wagt er den für alle überraschenden Kopfüber-Sprung ins nackte Leben. Henri ist ein mutiger Bursche. Der hat wahrlich Mumm in seinen XS-Pampers. Frage nicht. Seit seinem ersten Atemzug. Da kannst du dir ein Stückchen abschneiden. Henri hat keine Angst vor dem Leben. Er ist neugierig darauf und hungrig danach. Wie viele können das von sich behaupten? Tatendrang statt DATENdrang und sinnloses AppHängen. Henri ist kein Abwarter, daher sein Frühstart. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wird er sich gedacht haben, das kleine „Würmchen“. Zeit ist kostbar. Wer weiß, was Henri noch so vor hat? Was er tun möchte? Was er erleben möchte?  Was er jetzt wohl so ausbrütet in seinem Brutkasten!? Auf Henri warten all die Wunder des Ersten- Mals: Seine erste Geburtstagstorte. Seine ersten Schritte ganz alleine. Seine ersten Jeans. Sein erstes Wort: „Auto“ -  vielleicht. Sein erster Haarschnitt. Sein erstes Fahrrad mit Stützrädern. Sein erster Lieblingssong. Sein erstes Wiener Schnitzel mit Pommes und Ketchup. Sein erster bester Freund. Seine erstes Verliebt-Sein…Kinder sind Bücher, in die man schreiben und aus denen man lesen soll, hat ein gescheiter Mensch einmal gesagt. Obwohl ich Henri noch nie persönlich begegnet bin, durfte ich schon einige Zeilen aus ihm lesen. Quasi telepathisch. Über das Neu-Gierig-Sein auf das Leben. Das habe ich schon längst vergessen. An das denken wir  „Erwachsenen“ allesamt nicht mehr, weil wir alles als normale Selbstverständlichkeiten hinnehmen. Oder als fucking Routine. Die Wunder der Ersten-Male. Wo sind sie hin? Jetzt tu ich öfters mal so, als würde ich etwas das erste Mal machen. Oder erleben oder sehen. „Stinknormales“ und „Totlangweiliges“ mit dem Zauberstab des Ersten-Mals berühren. Hokuspokus Simsalabim! Und Staunen. In der Früh aufwachen, als ob du das erste Mal aufwachen würdest. Atmen, als ob es dein erster Atemzug wäre. Gehen, als ob das dein erster Schritt wäre. Küssen, als ob es dein erster Kuss wäre…Reden, Essen, Lesen, Schreiben, Weinen, Pinkeln, Lachen, Furzen ….alles kannst du wieder zu deinem  Ersten-Mal machen. Da sag noch einmal, dass dir fad ist! Dann tu halt so, als ob dir das erste Mal fad ist.         

 

Ich, Bücherwurm

 

Hiermit oute ich mich! Ich heiße Michael Bauer und ich bin bibliophil! Und ich stehe dazu und lebe es voll aus! Ich stehe auf Bücher. Meistens sitze ich vor ihnen. Vor den echten. Die den Namen Buch noch verdienen. Die aus Papier und nicht diese  E-Books. Ieeeh -  wie das schon klingt! So künstlich. Ohne Seele und dings. Eben nicht meines. Ich mag diese vollblättrigen Schönheiten voller schöner Worte. Ich will sie berühren können, sie öffnen dürfen, über ihre Rücken streicheln und sie riechen und zwischen meinen Fingern spüren. Sie entBlättern. Je mehr, desto besser. Deshalb treibe ich mich so oft als möglich in ihren Freudenhäusern herum. Weil gottlob. Käuflich sind sie alle. Die Bücher. Buchhandlungen sind wirklich Häuser der Freude. Ich freue mich jedes Mal, wenn es wieder so weit ist und ich zum Schmökern und Kaufen wieder eines betrete. Bücher sind Freunde, Zuhörer, Lehrer, Wurmlöcher in die Vergangenheit und in die Zukunft. Bücher sind die Katzen unter den Info-Medien. Frage nicht. Allein ihre leibhaftige Anwesenheit im Raum sorgt für Behaglichkeit. Super (Lese)Stoff zum Runterkommen. Deshalb Bibliotheken auch Orte der Ruhe und Besinnung. Jedes Kloster legt größten Wert auf eine schöne und gut bestückte Bibliothek. Bibliotheken sind neben den Kirchen die  kunstvollsten Räume in allen Stiften. Mal nachschauen! Ich lese auch gerne zwischen den Zeilen. Und abseits der Zeilen. Also abseits des eigentlichen Inhalts: Erscheinungsjahr, Verlag, Erscheinungsort….Und welche Auflage es ist. Welche Auflage von mir bin ich jetzt gerade? Weil in den Büchern liest du oft: 4. überarbeite Auflage und so. Die wievielte Auflage von mir bin ich? Bücher überarbeitet man, wenn es zum jeweiligen Thema neue Erkenntnisse gibt, die rein gehören. Oder sie werden sprachlich ein wenig entstaubt, optisch modernisiert, stilistisch renoviert und so weiter. Der ursprüngliche Inhalt bleibt ja. Der ist ja nicht schlechter geworden. So stelle ich mir das auch bei uns vor. Nicht alles bei dir, bei mir, braucht man überarbeiten. Aber gewisse Dinge vielleicht schon. Vieles überarbeitet sich von selbst, ohne dass du was dafür tun musst. Nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild überarbeitet sich selbsttätig. Wie ein Buch, bekommst auch du im Laufe der Zeit eine edle Patina. Hier und da auch ein paar Eselsohren und Fältchen. Das Haupt wird weiß und  man selbst hoffentlich einig wenig weiser. Auch willentlich kannst du deine Originalausgabe leicht überarbeiten. Logisch. Aber überarbeite dich nicht beim Überarbeiten! Schritt für Schritt. Im Grunde gibt’s eh nix zum Meckern bei dir! Da und dort ein wenig halt. So im Charakterkapitel vielleicht. Ein paar Sachen streichen. Wie Hass, Rachsucht, Neid, Ungeduld, Jähzorn, Eifersucht…Sicher fällt dir noch was ein. So kommen bis zum letzten Kapitel deines Lebens einige überarbeite Ausgaben von dir zusammen. Mein lieber Freund. Hoffentlich darf ich mich noch oft überarbeiten. In diesem Sinne: Michael Bauer, 12. oder 13. überarbeitete Ausgabe. Käuflich bin ich aber… ein wenig halt!

 

Weniger ist mehr

 

Mein Leben passt in drei Koffer und vier Bananenkartons. Und ich in eine kleine Urne. Irgendwann mal. So viel bleibt von einem ganzen Leben!? Na servus! Reduktion auf das Wesentliche halt. Beim älter und – hoffentlich -  reifer werden reduziert sich ja so allerhand. Von Haus aus. Das Viel wird zum Weniger. Dein Jung wird zum Faltig. DryFaltigKeit und so. Das Weniger: Horror pur. Wo doch das Mehr allen so sehr ans Herz gewachsen. In dem Meer von Mehr strampelst du deine Lebtage lang herum. Wie der größte Vollkoffer. Letztendlich säufst du ab als wie nur was. In diesem Mehr. Oder du fängst zum Saufen an. Mehr Kohle. Mehr Status. Mehr Jung. Und dings. Um nicht zu ersaufen, empfiehlt es sich, Gewicht loszulassen. GeWichtiges, Überflüssiges und Hemmendes wegzuschmeißen. Nicht easy. Vor allem, wenn du einen Haufen hast. Absichtliche Reduktion  rein seelisch auch eine feine Sache. Da auch ein bisschen weniger. Weniger Egoschweinchen. Das mit dem Ego ist so ein Ding. Das ständige IchIchIch und Ich-habe-ja-nix-zu-verschenken und: bin ich deppert!? Mir gibt auch keiner was! Herschenken und teilen tun nur irgendwelche linkslinke Fuzzis oder religiöse Spinner oder diese Gutmenschen! Komisch. Das mit dem Teilen. Das Sich-Schwertun damit. Weil das Teilen ja von Anfang mit dir und in dir. Ab dem Startschuss deines Lebens bist du mit dem Teilen vertraut. Das Teilen ein Teil von dir. Ohne Teilen du und ich gar nicht da. Auf der Welt. Nicht das Teilen im Internet im fratzenbook & Co. Im Bauch deiner Mutti hat es begonnen. Das Teilen. Nachdem Mutti mit Vati das Kopfkissen geteilt hat. Und diverse Körperflüssigkeiten getauscht und dings. Auch mit dem Vati. Als schlichter Einzeller hast du mit dem Teilen angefangen. Erst einmal teilen, dann noch einmal und so fort und so fort… Bis du schließlich du warst. Ein Mensch. Mit Nase, Augen, Geist, Seele, Weibchen, Männchen…Eine Sonderanfertigung. Ein Unikat und Unikum. Um ein lebendiger Mensch zu werden, musstest du teilen. Hast gegeben. Hast geschenkt. Dich geteilt. Dich verschenkt. An das Leben. Dem Leben mitgeTeilt: Hey, ich bin da! Stell dir vor, du wärst als Einzeller so ein trotziges Ego gewesen. Ein Egozeller. Voll auf Egotrip: „Was interessiert mich das Teilen. Dieser Scheiß! Ich will meine Ruhe! Ich gebe nix her von mir! Ich teile nicht, und mich schon gar nicht! Fick dich!“ Wäre wohl nix geworden mit dir. Würdest heute noch als Urzeller irgendwo herumeiern. Obwohl:  vielleicht hätten wir es damit besser erwischt und wären glücklicher und zufriedener und humaner drauf? Verflixt! Das Teilen macht augenscheinlich lebendig(er). Das Teilen ist ein bewusstes Weniger. Somit spendet  das Weniger neues Leben: Weniger oberflächlich und nur das Außen zählt und dings. Weniger nachtragend sein. Weniger Masken. Weniger verletzend sein. Weniger Neid. Weniger Zwietracht. Weniger Hackfresse. Weniger Schnickschnack. Weniger Geiz. Aber dafür umso mehr Geil! Geil drauf sein: Großzügig. Mitfühlend. Freundlich. Geile Augenblicke mit deinen Leuten verleben. Achtsamer Umgang mit deiner Zeit. Ein frühzeitiges Reduktions-Training nimmt dir viele Ängste vor den Reduktionen beim Älter werden. Beim Ältern. Du wirst ein wenig entspannter. So werden Ältern und Reifen möglicherweise doch geile Dinger. Und so nebenbei in meiner Funktion als Männchen: viele reifere Frauen so was von geil ausschauen! Alter Schwede! Älter werden aber nicht nur weniger, sondern schon auch mehr. Vor allem, wenn du ein wenig Weisheit und so, dann nicht selten: mehr Mut, mehr Gelassenheit, mehr über deinen Tellerrand, mehr nachhaltig und an künftige Leben denkend,  mehr echtes Selbst…Was willst du da noch Mehr?

 

Grübel-Orgien in meinem Schädel

 

Wer alleine ist, den besuchen die Grübeleien ohne eingeladen zu sein. Sie fragen nicht lange und pfeifen sich einen feuchten Kehricht um deine Meinung. Sie pfeifen dir höchstens was. Grübeleien sind Gedanken-Crasher. Sie schleichen sich still und unheimlich raffiniert in dein Oberstübchen und tanzen dort Tango. Mit dir. Grübeltime ist Sorgentime. Das Grübeln verspeist dein Hirn. Und deine Seele. Deinen gesunden Hausverstand sowieso gleich mit. Frage nicht. Als Verdauungsdings, also quasi hinten raus, dort wo die Sonne in der Regel nie hinkommt, flutscht schließlich wie von selbst: das Sich-Sorgenmachen. Das Grübeln ist sehr innovativ. Grübeleien sind Wissenschaftler und besitzen einen äußerst beherzten Forscherdrang. Grübeleien verfügen über einen enormen Weitblick. Sie sind visionär. Sie schauen stets nach vorne. In die Zukunft. In deine Zukunft. Und sie malen dir diese in ihren buntesten Farben aus. Grübeleien sind ausgesprochen schöpferische Köpfe. Und in deinem Kopf fühlen sie sich auf Anhieb freilandsaumäßig quietschfidel. Urlaub bei Freunden nix dagegen. Zwar ist deine gute Laune mit einem Mal im Arsch. Du aber bist von nun an nie mehr alleine. Wirklich nie mehr! Der Beginn einer endlosen Lovestory. Wer braucht da noch parship und Elite-Partner und dings. Zum Nachgrübeln gibt es ja immer was. Alle unsere Ängste wollen nonstop begrübelt werden. Quasi am Bauch gekrault und im Nacken massiert. Die reinste Angstreflexzonenmassage. Nächtens wird vielerbetts nicht mehr Liebe gemacht, sondern werden große Sorgen gewälzt. Man feiert (S)Orgien. Natürlich gibt es berechtigte Ängste. Ich wäre ein blauäugiger Realitäts-Beiseiteschieber-Depp, wenn ich meine Augen davor verschließen würde. Zukunftsängste. Lande ich direkt in der Altersarmut? Bekomme ich eine schwere Krankheit und muss den Rest meiner Tage dahin siechen? Existenzängste spielen Rambazamba in deinen Gedärmen und führen dir vor Augen, dass Scheißangst nicht bloß ein Gleichnis ist. Sondern eine dünnpfiffige Realpräsenz. Kann ich meine Miete zahlen? Mein Kind ernähren? Bekomme ich wieder einen Job? Verdammt, warum so viel Monat am Ende des Geldes!? Terrorangst. Kann ich auf die Straße gehen, oder werde ich heute Opfer eines Irren, der wild um sich schießt oder sticht oder fährt? Diese Ängste und noch viele andere  gibt es. Keine Frage. Viele schon selbst erlebt und durchgrübelt und in anderen gerade mitten drin. Das ständige Grübeln bringt dich keinen Millimeter weiter. Es mag vielleicht deinem Selbstmitleid oder deiner Opferrolle schmeicheln, aber das war es auch schon. Das Grübeln hält dich gefangen. In deinen Angst-Universen. Davon könnte ich Oden singen, mein lieber Schwan. Sofern ich Oden singen könnte. Wenn du zu viel grübelst, dann kannst du unter Menschen gehen, Freunde treffen, um zu reden. Manche haben die gleichen Sorgen wie du, dann ist es schon ein wenig leichter ums Herz. Ab und an lasse ich die Nachrichten sausen und versuche mir meine eigene Meinung zu bilden. Ich habe auch probiert, mir mein Grübeln mit positive thinking auszutreiben. Quasi Gedanken-Exorzismus. Aber die Grübel-Poltergeister in meinem Kopf wollten partout nicht das Weite suchen. Deshalb Strategiewechsel: Gastfreundschaft. Ich empfange meine Grübeleien. Sperre sie nicht aus, sondern bitte sie, bei mir einzutreten. Ich bewirte sie mit meiner Aufmerksamkeit. Ich werde ihnen zu einem guten Zuhörer. Weil: ob du es glaubst oder nicht, die Grübeleien sind im Grunde arme Teufel. Schau, keiner mag sie so recht. Einsam sind sie halt. Vielleicht genau so einsam wie du? Und wenn zwei Einsame sich finden… Na siehst du. Wenn du keine Angst mehr vor ihnen und sie ein wenig lieb hast, dann gehen sie früher oder später. Todlangweilig wird ihnen bei dir, wenn sie keine Panik verbreiten können. Gibt es nix zu tun, dann kündigen sie von selbst. Ich liebe meine Grübeleien zu Tode. Wenn man so will. Und wenn sie ganz hartnäckig sind, ist es auch nicht so fürchterlich. Weil: wenn ich von vornherein grübelnd immer das Schlechteste erwarte, dann kann es im Idealfall immer nur besser ausgehen. Auch nicht (gr)übel!

 

 

Janusgesicht Leben

 

"Italia terra fecunda est.“ Italien ist ein fruchtbares Land. Und das nicht erst seit Berlusconis Bunga Bunga. Das war der erste lateinische Satz, der über meine Lippen kam. Damals. In grauer Vorzeit. Schulvorzeit. Dieser unscheinbare Satz fiel auch bei mir auf mehr oder weniger fruchtbaren Boden. Denn in der ersten Lateinstunde erzählte unsere Professorin Elisabeth Wörtl – die Götter mögen sie selig haben - etwas über römische Götter. Einen von diesen Typen fand ich total cool: Janus. Schon rein von seiner Erscheinung her. Ein Kopf. Zwei Gesichter. Eines schaut nach vorne, eines nach hinten. Face Two Face. Quasi. Warum zwei Gesichter? Eine Mutation? Eine Folge aus einer antiken Atomkatastrophe? Ein römischer Tschernobyl-Fukushima-Super-GAU zum Quadrat? Ist Janus gar ein außerirdischer Besucher, frei nach Erich von Däniken? „Janus“: eine Gedankenspielerei, ein Projektname eines römischen Tüftlers? Der von allen immer nur „Der Komische, der Sonderling, der Spinner in seiner Werkstatt“ genannt wurde?  „Janus“ quasi sein origineller Vorläuferentwurf zu künftigen Rückfahrkameras und Pre-Crash-Systemen moderner Autos? In diesen spähen optische Linsen mittlerweile in alle möglichen und unmöglichen Richtungen. Oder ist Janus eine gespaltene Persönlichkeit? Hannibal Lecter ein schweigendes Lämmchen dagegen? Ist Janus bloß ein Spiegel? In echt siehst du gar nicht ihn. Sondern dich selbst. Weil gespalten und doppelgesichtig und doppelzüngig wir ja allesamt. Frage nicht. Privat bist du anders als im Beruf. In deinen vier Wänden anders als unter Leuten. Menschen, die du magst, behandelst du anders als jene, die dir einfach am Arsch vorbeigehen. Und beim Sex bist du noch einmal  ein ganz anderer als wenn du beim Finanzamt sitzt. Wobei: Da und dort musst du deine Hose runter lassen. Wer kennt schon sein wahres Gesicht? Eigentlich müsste Janus mehr als zwei Gesichter haben! Neben Spiegelbild kann Janus auch Vorbild sein. Ein Meditationsbild. Eine Ikone des menschlichen Miteinanders. Ein interkulturelles Piktogramm. Für mehr VORsicht und RÜCKsicht. Bei deinen Artgenossen… Bei Bienen, Bächen, Almen, Wiesen, Gänseblümchen, Ziegen, Birken, Hasen… Fast täglich sage ich zu Leuten auf der Straße: „Rücksicht bitte! Vorsicht bitte!“ Nein, ich bin kein Besserwisser, Moralapostel oder Wanderprediger geworden.  Das ist meine normale Gesprächsbasis mit Smartphone-Exhibitionisten. Die in ihrer virtuellen Welt auf realen Gehwegen spazieren gehen. Da passieren Zusammenstöße. In der realen Welt mit realen Menschen. Mit realen blauen Flecken. Deshalb aktiviere ich mein Pre-Safe-System „Janus“ und rufe: Vorsicht! Rücksicht! Je nachdem. Ob Frontalcrash droht. Oder Aufprallunfall. Siehst du, das würde unserem Janus nie passieren. Künftig werde ich nur mehr „Janus!!“ schreien. Leben ist Janus. Immer zwei Seiten: Warum freuen sich die einen über den ersten Schnee, während sie beim Christbaumschmücken aus dem Fenster ihres wohlig warmen Heimes schauen? Während ein Obdachloser panische Angst bekommt, weil er nicht weiß, wohin heute Nacht. Warum klagen die einen über ein paar Fältchen um die Augen? Während ein anderer gerade die Diagnose Krebs erhält. Warum verzweifelt eine Mutter in ihrer Wohnung im zehnten Stock? Weil sie nicht weiß, woher das Geld für das Nötigste. Während andere sich nicht entscheiden können, ob sie heute mit dem Porsche oder doch mit dem Bentley ins Jagdhaus fahren... Warum baut man selbstfahrende Autos, solange es Menschen gibt, die an Hunger sterben? Normalerweise sollte man zuerst diesen helfen und Hunger, Kriege, Armut und dings beseitigen, bevor man sich an diverse Luxusideen heranmacht. Ach du lieber Janus! So viele Fragen. Mindestens zwei Gesichter. Aber nur ein Hirn.

 

Unterm Bett

 

So richtig nett ist´s nur im Bett! Peter Alexanders weiser Sangesspruch. Wer kennt ihn nicht!? Gott hab ihn selig! Den Peter. Und er segne diesen Spruch. Das Bett ist eines der letzten Bollwerke der Geborgenheit. Frage nicht. In Betten spielen sich vorwiegend schöne Sachen ab. Liebe machen. Neues Leben machen. Mein Opa hat deshalb das Schlafzimmer „Werkstatt“ benannt. Frisch Verliebte kuscheln den ganzen Tag in ihren zerknüllten Liebesnestern. Schmieden dort allerlei Zukunftspläne und schwören ewige Liebesschwüre. In Betten erschläft man sich neue Kräfte. Und Karrieren – so böse Zungen. Betten sind Medizinmänner und Schwitzhütten. Kranke erfahren Heilung. Betten sind Klöster. Für viele der einzige Ort, wo sie Zeit für sich haben und in ihr Inneres schauen können. Ein wenig Ruhe haben halt. Betten sind Seelen-Bahnhöfe. Von dort aus treten viele von ihnen ihren allerletzten Trip an. Die Schienen verlaufen ins große Glückseligkeits-Steppdecken-Wolken-Nirwana. Halleluja, sag ich! Betten sind mystische Plätze. Daunenhafte Nazca-Linien. Landeplätze für deine Träume. Die Mittler zwischen unserem verwirrenden Hier und der jenseitigen Anderswelt. Betten sind Friedensstifter. Quasi die Gandhis unter den Möbeln. Sie sollten schleunigst den Nobelpreis kriegen! Wer schläft, der denkt und tut nix Böses. So, ihr Bösewichte und all ihr anderen A…lö…er dieser Welt: Bitte ab ins Bettchen! Meine allerschönste Bett-Ekstase ist die, wenn ich sommers nachts – eingehüllt in ökoweichspülfrischer Bettwäsche – in meinem Bett liege, das Fenster weit offen. Und das alles während es draußen so richtig schön regnet. Mein lieber Schwan. Das ist schöner als Sex. Echt jetzt. Betten können auch unheimlich sein. Gruselig. Unterm Bett hausen ja auch Geister, böse Hexen und diverse Vertreter aus der Zunft der Dämonen. Ganz wilde Hunde halt. Hintertrieben bis zum Gehtnichtmehr. Wie oft haben einst meine persönlichen Ghostbusters wie Mama oder Oma oder Opa unters Bett schauen müssen, um gespenstermäßig alles zu checken. Ob alles clean. Quasi. Eines schönen Tages aber wollte ich der Sache auf den Grund gehen, nahm all meinen Mut zusammen, ging meinem Bett auf den Grund und stieg unters Bett. Und ich blieb dort. Weil es war schön. Wunderschön. In meiner persönlichen Höhle. Und wenn dort irgendwelche Geister hausen, dann müssen es sehr liebe und gute sein. Die mich auf meinen Höhlenexpeditionen begleiteten und beschützten. „Unterm Bett“ war lange Zeit einer meiner Lieblingsorte. Geborgenheit zum Quadrat. Quasi die Geborgenheit in der Geborgenheit. Dort traf ich mich mit meinen Tagträumen, alberte mit der Fantasie herum und oft schlief ich auch nur ein. Manchmal, wenn es turbulent oder rau im Leben, da steige ich geistig unters Bett. Und ab und an wünsche ich meinen guten Dämonen unterm Bett eine gute Nacht. Ich wünsche allen Menschen und der Welt mehr „Unterm Bett“!

 

I like Honigdachs

 

Wenn ich ein Tier sein könnte, dann… Aber warte mal. Wir Menschen sind doch in gewisser Weise eh Tiere. Wie die Tiere. Obwohl, ist das nicht eine Beleidung für die übrigen Tiere? Wie Katzen, Hunde, Kühe, Schweine… Denn welche Tiere zerstören systematisch die Umwelt, trampeln rücksichtlos auf  dem Planeten und anderen Menschen herum? Führen fucking Kriege? Was für eine Viecherei! Mein lieber Schwan. Aber wenn ich ein Tier sein könnte, dann wäre ich gerne ein Honigdachs. Eigentlich ist er kein richtiger Dachs, er gehört zur Sippe der Marder und lebt in afrikanischen und asiatischen Gefilden. Er ist schwarz, hat einen breiten weißen Streifen vom Kopf über den Rücken bis zum Schwanz. Eine echt coole Frisur. Der Honigdachs ist 24 bis 30 Zentimeter hoch, 60 bis 75 lang und bringt 9 bis 16 Kilo auf die Honigdachswaage. Äußerlich ist er relativ unscheinbar. Aber sein Charakter ist einfach geil! Er lebt vorwiegend als Einzelgänger. Quasi als Eremit. Er ist ein Steppenwolf. Ein Steppenwolf unter den Eremiten. Ein lonsome Rider. Unrasiert und fern der Heimat. Wer hält es schon lange mit sich alleine aus? So ganz ohne ständigem Quasseln und Touchscreen-Wisch-Zärtlichkeit und dings. Ohne virtuelle Dauerbetäubung seiner Sinne. So entsteht vermutlich Sinn-Losigkeit. Die kennt der Honigdachs nicht. Der geht mit geschärften Sinnen durch die Welt. Muss er auch. Weil Feinde lauern überall. Viele hat er zwar nicht. Fast keine. Uns Menschen. Weil Honigdachs ist ein extrem wehrhafter Typ. Bruce Lee nix dagegen. Selbst Löwen gehen ihm aus dem Weg. Nicht ohne Grund. Der Honigdachs scheißt sich absolut nix. Und er hat eine dicke Haut. Die zudem lose ist. Also beweglich. Selbst Zähne von Raubkatzen kommen nicht durch diese Haut. Zur Verteidigung hat er auch eine Stinkdrüse wie ein Stinktier. Und ziemliche Krallen. Er kennt kein Zurück und keine Angst. Größeren Tieren – wie erwähnten Löwen – beißt er in die Gonaden, sprich in die Eier. Er lässt sich von hohen Tieren nicht unnötig einschüchtern und den Mund verbieten. Und deshalb machen Löwen einen großen Bogen um ihn. Aber der Honigdachs kämpft nur, wenn er angegriffen wird. Ansonsten ist er ein Pazifist. Kein Raufbold, keine Brutalo und dings. Tritt auf niemanden ein, wenn er schon am Boden liegt. Provoziert niemanden, weil er voller Frust und Wut. Selbst Giftschlagen machen ihm nix. Die verspeist er, wenn nötig. Ihr Gift wirkt auf ihn wie Alkohol auf uns. Ein Schwips, eine kleiner Rausch. Solche Abwehrkräfte wären super. Gegen die Gifte um uns herum. Und in uns. Nicht nur Umweltgifte, sondern auch Seelengifte. So viele gehen herum und versprühen das Gift Hass, Neid, Gewalt, Zwietracht ... Oder sie arschlochisieren einfach nur herum. Eine honigdachsdicke Haut wäre da nicht übel, damit man nicht selbst so oft vergiftet wird. Von diesen bitteren Giften. Eine honigdachssüße Haut könnte der geeignete Schutzschild sein. Ein honigdachsiger Charakter in vielen Lebenslagen ein großer Gewinn.

 

Holzkopf

 

Es ist wunderschön, warm, fühlt sich toll an, wenn man es streichelt und es riecht obendrein  verflixt gut. Ich rede hier nicht von einer begehrenswerten Frau, sondern von einem anderen wundersamen Wesen: Holz. Das geht mir durch den Kopf, als ich eine kunstvoll gefertigte Holzstatue der Heiligen Anna anschaue. Exzellente Schnitzarbeit, von einem Künstler, schon lange nicht mehr unter uns weilend, der irgendwo in einem abgelegenen Alpental seiner Kreativität und seinen Messern freien Schnitt ließ. Solche Menschen faszinieren mich. Aus einem einfachen Stück Holz, womit man sonst seinen Kachelofen einheizt, schaffte dieser Schnitzer etwas, was auch wärmt. Etwas anders halt. Das Herz wärmt. Quasi Augenweiden. Kitschig gesagt. Was dachte sich unser Heilige-Anna-Schnitzer? Wie lange hat er nach einem geeigneten Stück Holz gesucht? Wie oft hat er es gemustert, bevor er den ersten Schnitt gesetzt hat? Hat er mit seinem Stück Holz gesprochen? Quasi eine enge persönliche Beziehung aufgebaut? Hin und her überlegt hat er. Die Anna vorher im Geist fertiggestellt, oder einfach drauflos geschnitzt, sich von seiner Intuition und der Maserung des Holzes leiten lassend?  Welcher Moment war jener, an dem er beschloss, die Anna ist fertig, finito, per…fect?! Kein weiterer Schnitt mehr! Wie oft war er im sogenannten „Flow“? Hat er während seines Schaffens vielleicht Gebete gesprochen, seine Anna mit diesen gesegnet, imprägniert, Leben eingehaucht? Welche heute noch in homöopathischen Dosen auf die Betrachter wirken? Weil irgendwie fühlt es sich angenehm an, diese schöne Anna mit meinen Blicken zu streicheln. Und auch sie streichelt  zurück. Mit ihrer bloßen Anwesenheit. Wir alle sind ein bisschen Holz. Welches Holz bist du?  Hartes? Weiches? Mondholz? Wer hat uns geschnitzt? Okay, Mama und Papa haben auf der Werkbank gehobelt, aber das ist eine andere Geschichte! Welche Messer haben dich herausgeschnitzt aus dem Stück Holz, das du bist? Waren es jene „Schnitzer“ alias Fehler, die dich zu dem machen, der du heute nun mal bist? An Fehlern reift man bekanntlich am meisten. Trotzdem haben wir alle große Angst davor, welche zu machen! Interessante Tatsache! Erni Mangold, österreichische Schauspielgröße und ein „gerader Michl“ vulgo direkter Mensch, der alles ohne Umschweife heraussagt und in diesen Tagen 90 wird, sagt rückblickend auf ihr bisheriges Leben: „Ich habe alle meine Fehler gerne gemacht!“ Schnitzt du noch an dir, oder hast du schon aufgehört und bohrst nunmehr vor Langeweile in deiner Nase? Schnitzereien werden mit dem Alter ja wertvoller und sie bekommen eine wunderschöne Patina. Die Fältchen verlangen Geduld und viel Feingefühl. Und ein sehr scharfes Schnitzzeug. Wäre es nicht schön, wenn wir an jedem Tag, an dem wir  wenig älter werden dürfen, auch schöner würden? Ein schönerer Mensch? Liebevoller, gelassener und einfach gehaltvoller! Auch wenn ab und an schon irgendwo der „Wurm“ drinnen ist! Bis zum letzten Atemzug möchte ich an mir schnitzen. Erst nach diesem bin ich  vermutlich irgendwie ein bisschen fertig, also perfekt und dings…

 

Never Ever ein No Go

 

„1984“, eh wissen, Orwell seins,

Super Thoughts, mindestens eine römische Eins,

Top aktuell, also kein alter Zopf,

Unterscheide die Geister, gebrauche deinen Kopf!

Wasserstoffblonder Donald im fernen Amerika,

Spricht mit großem Trara-Trara,

Never ever lass ich euch im Stich,

Schließlich bin ich ja ich!

 

Weil Amerika ab heute first,

Also immer und überall zuerst,

Auf Mexiko bin ich sowieso sauer,

Daher bau ich die lange Mauer!

 

Wie einstmals die schlauen Chinesen,

Die Gegenseite zahlt eh die Spesen,

So tönt es tagein und tagaus,

Ach, was für eine Ohrengraus!

 

Die ganze Welt ist aus dem Häuschen,

Ein Elefant wird aus dem Mäuschen,

Alle schreien: „Oh Gott, Oh Gott!“

Erhalt mir mein „heiles“ Weltbild, aber flott!

 

Da gibt es jene, die dir immer sagen,

Was du in all deinen Lebenstagen,

Zu denken und zu machen hast,

Dass du brav ins Ganze passt.

 

Ein „No Go!“ da, ein „No Go!“ dort,

Bloß nie ein falsches Wort,

Denn die Gedanken-Guckguck-Polizei,

Eilt erbarmungslos und rasch herbei.

 

Schalte ab dein Phone und ein dein Hirn,

Hast nix zu verlieren, mal ausprobieren!

Denke selbst und Free Your Mind,

lass alte Muster und dings quasi behind!

 

Wirf auferlegte Denkverbote hinter dich,

Die sind zudem nur hinderlich,

Probleme zu benennen und zu lösen,

Steh endlich auf, hör auf zu dösen!

 

Leben wird so nicht unbedingt leichter,

Du aber wirst mitfühlender, somit never seichter,

Zudem aktiver und auch viel wacher,

Kein Abwarter, sondern eher ein Macher.

 

Ich bin kein Fan von diesem Herrn TrUmp,

Doch es kommt sowieso wie es kUmmt,

Mehr Gelassenheit täte uns allen gut,

Weniger Panikmache! Bitte mehr Mut!

 

Denn die Welt nimmt weiter ihren Lauf,

Auch wenn ich mir die Haare rauf,

Und mich suhle in meiner Bürgerwut,

Keep smiling! Am Ende wird  alles gut!

 

 

 

Freundschafts-Crashtest

 

Wirklich reich ist ja angeblich derjenige, der wahre und gute Freunde hat. Weil ein Feind tausendmal besser ist als ein falscher Freund. Frage nicht. Mit der Freundschaft ist es so eine Sache. Schönwetter-Bussi-Bussi-Freunde gibt es ja zu Hauf. Quasi zum Schweine füttern. Schlechtwetter-Gefährten hingegen sind so selten, dass man sie eigentlich unter Naturschutz stellen sollte. Was ist ein echter Freund? Das wollte ich ganz genau wissen und habe rund sechs Wochen lang ein Selbst-Experiment gemacht. Eine Freundschaftsinventur. Geht relativ einfach. Ich habe aufgehört, mich bei meinen Freundschaften zu melden. Ich bin sonst nämlich einer von der Sorte, der meistens und gerne den ersten Schritt auf andere zugeht. Fragt, sich erkundigt, zuhört und das ganze übrige Programm. Das macht unter anderem quasi das Seelsorge-Gen oder -Komplex und dings tief in mir drinnen. Weiß der Himmel. Diesen komischen Vogel habe ich mal auf Eis gelegt und abgewartet, was sich so tut. Nein, eigentlich nicht gewartet, sondern total losgelassen. Auf coole Wurstigkeit gedreht. Wie es kommt, so kommt es und aus Maus! Wer meldet sich? Fragt jemand nach, wie es geht oder steht und so weiter halt. Eine interessante Reise ins Innere von Freundschaft tat sich auf. Sechs außergewöhnliche Wochen. Denn plötzlich haben sich auch Menschen gemeldet, von denen du vorher schon lange keinen Pips mehr gehört hast. Wo du geglaubt hast, dieser Kontakt ist schon lange Geschichte. Andererseits haben Freundschaften, die man regelmäßig gepflegt hat, an Wirkung abgenommen. Andere haben sich gewandelt, haben an Qualität gewonnen. Einige haben auch Qualität und Quantität eingebüßt. Manchmal bewirkt eine Ruhezeit eine Freundschafts-Metamorphose. Einige fallen möglicherweise für immer weg, was kein Grund für einen Memmen-Anfall sein muss. Persönliche Entwicklungen verlangen oft Abschiede, auf beiden Seiten. So bekommen auch neue Freundschaften Platz. Ungesunde Beziehungen veröden und fallen ab. Wobei man durchaus dankbar auf vergangene Freundschaften zurückschauen darf. Und nicht nach der Art: dieser Arsch meldet sich auch nicht mehr, deshalb leck mich an meinem verlängerten Rücken! Ich  halte aber gar nix  von der Einstellung, dass man Freunde, die einem nicht nur gut tun, die quasi „ungute Energie“ in dein Leben bringen, von vornherein  in die Wüste schickt, ihnen Hilfe verwehrt, um sein eigenes „Chi“  oder weiß der Kuckuck sonst was nicht zu gefährden. Das ist einfach nur Ego-Humbug. Solche Zeitgenossen sind mir nur suspekt. Freundschaften müssen auch einiges aushalten, wollen sie ernst genommen werden. Aber ab und an: „Brüderlein fein, Brüderlein fein (und auch Schwesterlein fein), muss zart geschieden sein…“, ziemlich frei nach Ferdinand Raimund, einem meiner Lieblingstheaterschreibern. So ist das Leben wohl allgemein gestrickt. Was du heute noch fest im Griff glaubtest, kann morgen schon wie eine glitschige Seife aus deiner Hand flutschen. Auf der anderen Seite kann heute etwas Wundersames in dein Leben treten, wovon du gestern noch geträumt hast: Und wenn du nur einen einzigen wahren Freund in deinem Leben hast, dann bist du ein echtes Sonntagskind! Kümmere dich auch regelmäßig darum!

 
 

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