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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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SINN-VOLLES FÜR UNS ALLTAGSPHILOSOPHEN

 

Michael Bauer war Mönch im Benediktinerkloster St. Paul, Kärnten. Seit vielen Jahren praktiziert er traditionelle christliche und asiatische Meditationsformen. Als begeisterter Läufer entwickelte er zudem eine einzigartige Verbindung zwischen Ausdauertraining und spiritueller Praxis, die er in seinem Buch "Die Seele läuft mit" (Integralverlag) und "Power für die Seele" (Südwest) veröffentlichte.
Er schreibt exklusiv für den Glyx-Letter.

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Sturmflut im Wasserglas

 

Für ein Glas Wasser im Lokal extra was hinblättern! Um Himmels Willen! Shit-Sturm in Wasserglas! Möchte er bitteschön an mir abperlen – dieser Protest dagegen. Wasser ist von Haus und Hof aus ein kostbares Ding. In vielen Regionen unseres blauen Wasserheimatplaneten wertvoller als Öl und Gold, weil so gut wie nicht vorhanden. Wir hingegen haben (noch) genug davon. Deshalb wird es auch täglich achtlos und wie selbsverständlich "verpritschelt" alias gedankenlos vergeudet. Wie viele Trilliarden Schluck Aqua laufen täglich Keramiktröhne des Landes!? Incredibile! Da wird mit flau im Magen. Bitte schnell ein Wasser!

So, wenn du nun für einen köstlichen Nipp Wasser extra zahlen musst, so schärft das deinen Blick dafür, dass Wasser ein besonderes Wesen ist. Wunderschön. Aqua-Bella! Transparentes Nassgold. Zeit für achtsames Trinken. Passt picobello in den Frühling. Entgiften und Power-Watering. Wissen, wir Menschen eh: Was(ser) nix kostet, auch nix wert. Wasser ist aber sehr viel wert. 50 Cent für ein Glas Wasser zu teuer?! Ein Liter stinkender Diesel kostet mehr als das Doppelte und keine Sau grunzt deswegen!

Und was schaufeln wir tagtäglich ohne Murren so in uns hinein, was bedeutend mehr kostet und wesentlich ungesünder ist als Wasser?! Versteh einer diese Welt! Es rinnt vermutlich noch viel Wasser die Donau hinunter, bis wir klüger und sorgsamer und dings....

 

Ei love you!

 

Wenn Weihnachten das Fest der Liebe, dann Ostern Fest des Lebens. Fest lieben und leben kannst du aber zu jeder Zeit. Keine Frage. Ostern habe ich mehr lieb. Ist gehaltvoller. Würziger. Duftet nach Das-Leben-ist-troz-allem-ein-geiles-Luder. Und nicht nach Rendezvous mit Joe Black. 

Auch wenn du mit Religion und Bibel und Jesus und dings nichts am Bischofshut hast, so gefällt mir die Idee eines Lebensfestes. Neustart im Frühling. Quasi Neugeburt. Die Gänseblümchen strecken und recken sich gen das ansteckende Grinsen der Sonne. Strecke mich auch nach dem Leben. Kopfübersprung in das Mehr des Lebens. Neues Leben. Anderes Leben. Besseres Leben als besserer Mensch für ein besseres Mitmenscheltum.

Früjahrsputz der Seele. Unnötigen Ballast wegschmeißen. Basenkur für Körper. Kopf und Herz. Laufschuhe an und Löwenbräu-Muskel ade! Fernseher aus und Buch auf! Deine alte Egokiste auf den Sperrmüll. Weil kleines Ego sperrt immer. Dich ein. Das innere Kind aus der finsteren Kellerecke hervor kramen und abstauben. Neu anstreichen. Mit lebendigen Farben. Damit im Garten spielen und nach Ostereiern suchen. Mit deinen Liebsten. Ei love you liegt in der Luft ... Schönes herumostern und herumeiern!

 

Kuschelweiches Frühlings-High-Five

 

Bald muss der Frühling wieder aus den Federn. Noch ziert sich der Bursche. Gerne würde er liegen bleiben. Quasi vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit hinüber gleiten. Ein zehnminütiges Nachschläferchen noch. Das muss bei allem Dings und Bums aber drinnen sein. Dann kann wieder alles sprießen und sprossen und summen. Das Gänseblümchen. Der Schnittlauch. Die Hummel. Die Elfen. Der Odem des Lebens. Die Engel der Liebe.
Mein Geist des Laufens ist auch wieder aus dem Süden zurückgekehrt. Treibt mich hinaus in das wundersame Reich des Faun – sprich Wald.
Das holzige Aroma des Frühlings liebkost meine Nase. Legt meiner Seele die Hände auf. Frischekickt meinen Geist in Richtung Happyness.
Endlich! Die ersten Palmkätzchen. Ich steh total auf Palmkätzchen. Seit Immerschon. Allein der Name. Palmkätzchen: Liebe, Zärtlichkeit, Zuhause, weich, streicheln, umarmen, trau dich, sei nur... Unser MenschenZusammenSein müsste palmkätzchenhafter werden. Wir müssten palmkätzchenhafter sein. Einfach und wunderschön. Einfach im Sinne von ehrlich und authentisch. Mit einer wunderschönen Seele mit liebevollem Machen, Sagen und Nachdenken.
Liebende sollten sich statt Rosen Palmkätzchen schenken.
Als Gott einst mit der Welt fertig war, die Mischmaschine abschaltete und seine Gummistiefel in den Schuppen stellte, da umschlich ihn das Gefühl, es fehle noch was. Was  ganz Schönes. Was zum Verzieren. Ein krönender Abschluß. Dies war die Geburtsstunde der Palmkätzchen. 

 

Purifizieren

 

In einer technisch hochgezüchteten Weltzeit sprießt die Sehnsucht nach Einfachheit und Echtheit. Nach EchtZeit. Nach purem Leben. PURifizienz statt bloßer Effizienz, wenn du so willst. Pur ist etwas, das einfach so ist und sein kann, wie es von Anfang an her gedacht war. Von der Natur. Natur pur halt. Pures LebensDasein ohne nach Leistung und Status abgestempelt zu werden. Purer Geschmack purer Lebensmittel ohne Hormon- und Chemie-Turbo-Tumor-Booster. Pure Gefühle und Worte und und pures Tun aus Mitgefühl und Liebe ohne Hinter(n)gedanken und doppelten Boden. Pure Menschen. Ehrlich und mit festem Händedruck und stabilem Rückgrat.

I have a pure dream! Ich träume von einer puren Welt. Ohne mistfucking Kriege und Blut und Ehre und Gewalt. Eine Welt voll pur(zel)baumschlagender und honigkuchenpferdiger Lebens-Juhu-Heiterkeiten und Lachen bis zum Zerkugeln. Warum darauf warten bis andere pur werden?! Pur statt stur! Mach eine vierzigtägige Pur-Kur! Ab heute bin ich pur. Ich rede pur. Sage, was ich mir wirklich denke. Die Wahrheit. Verstecke mich nicht hinter blöden Notlügen und unzähligen Mich-besser-ins-Licht-rücken-Floskeln. Kaufe pur ein. Nach(denk)haltig und fair. Bewege mich pur. Öfter mal per pedes statt Gaspedal... Laufe purfüßig oder mit meinen barfootpur-Lauftretern im puren Wald herum. Zeige meine puren Gefühle und mein pures Gesicht... Fange heute damit an. Propures ruhig!

 

Bilder malen

 

Letzten Donnerstag hatte ich einen Traum. In diesem hatte ich eine heftige Diskussion mit einem Unbekannten. Oder war es nur mein Spiegelbild? Ein Fremder war es halt. Scheinbar bin ich mir selber schon fremd geworden. Kein Wunder. Es ging um Bilder. "Mach dir kein Bild von nix!", hat mir dieser Fremdling ins Gesicht geschleudert. Als spirituell Marinierter fiel mir sogleich das mit dem keine Bilder machen von "Gott" in der Bibel ein. Götzenbilder, die ich anhimmle. Und davon habe ich mehr als genug. Du wahrscheinlich auch. Meistens himmelt man seine eigenen Bilder an. Kriegt nicht genug davon. Ego-Shooting. Selfie-Manie. Ich - meiner- mir- mich. Der gute alte Narziss – ein Altruist dagegen.

 

Bilder machen wir den ganzen Tag. Das Bild vom super Leben. Vom idealen Partner mit dem man dann ideal parnterschuftet. Viele halten sich für Vor-Bilder, sind in Wirklichkeit aber nur überhebliche Einbilder. Verliebte verlieben sich oft nur in das Bild, das man sich vom anderen selber ausmalt und nicht in den wirklichen Menschen dahinter. Tief enttäuscht verduftet man, wenn dieser unserer Phantasiekleckerei nicht entspricht. Wir haben verzerrte Bilder von uns selbst. Sehr oft kein gutes. Reden uns herunter. Machen uns schlecht. Spotten uns aus. Trauen uns nix zu. Deshalb ist es von Vorteil, sich keine Bilder zu machen. Die verstellen oft den Weg. Öfter mal die Vorurteile einfach pixeln. Oder gleich löschen.

 

Es zahlt sich aber auch aus, Bilder zu malen: Das Bild von einer besseren Welt, wo endlich die Guten das Ruder übernehmen. Das Bild von deinem liebevolleren Mensch-Sein. Das Bild von einem erfüllterem Auf-der-Welt-Sein.

 

Angesichts des Todes ist alles lächerlich – mein Lieblingsbild.

 

Änderungsschneiderei

 

"2018. Was sich alles ändert: ...." Die Schlagzeile des neuen Jahres. "Du änderst dich wohl nie!" Ein Schlag in deine Weichteile. Veränderung muss sein. Wer sich nicht verändert, der geht unter. Ist quasi schon erledigt. Finito. Wie kannst du ohne Veränderung happy sein? Loser! Leben muss ab in die Änderungsschneiderei. Schnippschnapp. Da was weg, dort mehr dazu. Weniger dings, mehr bums halt. Egal was und wie, Hauptsache es tut sich was. Immer. Und wenn man gerade an sich nichts ändert, dann versucht man es eben am anderen. Das geht sogar leichter von der Hand. Da wächst der Ehrgeiz in das Unermessliche. Nie ist man zufrieden mit dem Status so und so. Warum nicht mal eine kleine Veränderungskarenz? Stillstehen. Innehalten. Durchatmen und nachdenken. Veränderung passiert. Veränderung. Mein Krampf. Leben ändert sich von der Geburt hin zum Löffel-Abgeben. Bist kurz mal da und dann schon wieder weg. Da kannst du machen, was du willst. Das passiert einfach. Da fragt dich kein Schwanz ob es dir taugt oder nicht. Egal, wer du bist oder zu sein glaubst. Veränderung ist per se was Gutes! Oder doch lieber mit ??? Du kannst dich auch zum Nachteil für dich und andere verändern. Vom phantasievollen Kind hin zum Arschloch-Erwachsenen... Meistens verändert man sich nicht in sein Original. Man vergleicht sich mit anderen und will so sein wie die. Das nenne ich: Ver-Anderung. Eine beschissene Form der Veränderung. Weil du da nie du bist. Ich wünsche dir eine schönes 2018! Mit smarten Veränderungen!

 

Weihnachtskekse in Trance

 

Legalisierung!! Von Haschisch, bitte!! Heute noch! Damit preiswerter und dings. Für medizinische Zwecke unbedingt! Hanf einer der ältesten Heilpflanzen unter der Sonne. Heilt turbomäßig. Sonst bin ich gegen eine Legalisierung! Alter konservativer Volltrottel hör ich dich sagen. Alle schreien nach Haschisch, dem frischen Grün der goldenen Trance. Trance ist super. Heilsam. Denk an die Trance der Schamanen & Co. Aber um diese Trance geht es nicht beim Ruf nach Discounter-Haschisch. Sondern um eine andere.

Eine Trance mittels der du aus dieser fucking Realität verduften kannst. Sie betäuben und ihr in ihren breiten Arsch treten. Wow! Spricht nicht gerade für unser Konstrukt des menschlichen und gesellschaftlichen Miteinanders. Das Leben ist unerträglich. Etwas, das man irgendwie hinter sich bringen muss. Und das so oft als möglich im vernebelten Zustand. Damit es einem nicht so verdammt lange vorkommt. Kann ich durchaus gut verstehen. Aber wozu brauchst du Haschisch, um in eine Trance zu rutschen? Wir alle sind in einer Dauertrance: Trance des allmächtigen Egos mit permanenter Selfie-Nabelschau. Trance des unstillbaren Shoppings. Trance der Eitelkeiten. Trance der Gewalt. Trance des Arschlochismus. Trance der Arroganz. Trance der seelischen Taubheiten....Trance-Zombies. Innerlich tot aber körperlich halt noch irgendwie am Leben oder so.

Schön wäre eine Weihnachts-Trance. Weihnachts-Hasch-Kekse. Gebacken mit dem Haschisch deiner Menschlichkeit. Für eine Trance der Mit-Menschlichkeit und nicht Gegen-Menschlichkeit. Weihnachtstrance der Stille und des inneren Ruhigwerdens. Etwas schmalzig gesagt: Trance der Liebe. Obgleich ich bei solchen Worten in eine Frustrations-Trance gleite. Weil jede Weihnacht sagt frau/mann sich immer das Gleiche: Weniger Konsum, mehr Schmusen. Dieses Jahr mach es wahr! Ich wünsche dir die schönste verschmuste Weihnachtstrance seit du selber aufs Töpfchen gehen kannst! Vielleicht liest man sich nächstes Jahr irgendwie wieder! Alles Liebe! Michael

 

# me too (strange)!

 

Mee too –  ein neues Reizwort macht die Runde. Und alle sind aus dem Häuschen. Finde ich generell auch gut, dass man(n) das nicht so mir nix dir nix als Kavaliersdings unter den Teppich kehrt. Frau ebenso nicht. Logo. Das Ganze wird derzeit auf die Spitze getrieben. Kevin darf nicht mehr schauspielern, die Besetzungscouch wird auf den Sperrmüll geworfen und alle scheinen zufrieden zu sein. Man meidet vier Augen-Gespräche, Lift fahren zu zweit, flirten, Frauen ein nettes Kompliment machen ... Übertrieben. Finde ich. Dieses #me, he, she too... Weil wenn du etwas übertreibst, dann verkehrst du manches in sein Gegenteil. Vor lauter Viel kann man es nicht mehr hören. Überhört es. Echte Opfer von sexueller Gewalt werden möglicherweise übersehen. Weil viele echte Opfer leise leiden und schweigsam. Für Straftaten braucht es keinen Hashtag, dafür gibt es die Justiz. Hashtagmissbrauch. Kann zu einer Profilierungsplattform werden, zu einem Rachevehikel oder weiß der Kuckuck was noch.

Ich plädiere für # mehr Berührungen im Alltag! Nicht zwischen die Beine oder auf den Arsch oder den Busen deiner Nächstin. Grapscher katapultieren sich  selbst ins Abseits. Die werden niemals liebevolle Berührungen ernten, höchstens eine auf die Fresse! Kultivierung der Berührung. Wir leben in einer so fucking-kalten und egozentrischen Gesellschaft, dass es der Sau graut. Jeder sehnt sich nach Berühung, doch es gibt zuwenig davon. Weil alles sofort = Sexualität. 

Lobendes Schulterklopfen oder Streicheln über den Kopf. In den Arm nehmen und in den Arm genommen werden. Berührt werden und sich berühren lassen. Bevor man in einer Welt voll von Gefühlskrüppeln aufwacht. Die Adventzeit könntest du zu deiner Zeit der Berührungen machen. Lass dich berühren von der Not, den Ängsten, den Sorgen, den Zweifeln anderer. Lass dich berühren von der Freude und dem Glück und dem Lachen anderer! Werde ein wenig ein Anderer! Ein Besserer! Einer der auszog, um zu berühren.

 

Alltags-Shaolin

 

Endlich steht  der Winter wieder auf der Matte! Eiszapfige Wonne-Augenblicke! Und das von mir, einem Kältesensiblen. Mach dir deine Feinde zu Freunden! Lerne von ihnen! Kämpfe nicht gegen den Ochsen, sondern spring auf ihn auf! Somit nutze ich den Winter für mein sogenanntes seelisches Vorankommen. Ich meditiere in ihm und mit ihm, um durch ihn zu mir zu finden. Im Freien. Am Puls der Kälte. Durch Kälte zu mehr Herzenswärme.

 
Übungsanleitung: Suche dir einen ruhigen Platz im Freien. Wenn es schön kalt ist. Am Balkon, auf deiner Terrasse. Ich bevorzuge das "Walden", also in den Wald gehen. Setze dich auf den Boden. Bei Bedarf nimm eine Sitzunterlage. Decke, Sitzauflage, Thermoauflage... Im "Schneidersitz", so gut es geht. Wenn das nix für dich ist, dann setze dich auf einen Stuhl oder im Wald: Suche dir einen etwas höheren Baumstumpf. Wenn dir das Sitzen überhaupt nicht behagt, dann bleibe einfach stehen. Ob sitzend oder stehend: Oberkörper aufrecht. Scanne deinen Body: Entspanne deinen Blick, dein Kinn, deinen Hals, deine Brust, deinen Bauch, deine Knie... Atme ruhig und ohne bestimmten Rhythmus durch deine Nase tief in deinen Bauch hinab. Lass deinen Atem wieder durch deine Nase weiter ziehen. Nun: Zieh dich aus! Bis auf deine Unterwäsche. Beginne mit deinem Oberkörper. Lass die nackte Kälte an deine nackte Haut! Gib dich der Kälte hin! Der Kälteschock verflacht deine sowieso schon sehr flache gestresste Alltagsatmung noch mehr. Konzentriere dich auf diese flache Atmung und lass sie allmählich bewusst tiefer und langsamer werden. Die Kälte holt dich in die Gegenwart. Für Grübeleien oder Trägheiten bleibt kein Platz mehr übrig. Endlich einmal! Die klare Winterluft klärt deine Gedanken. Nun kannst du dich weiter ausziehen. Lass die Kälte auch deine unteren Regionen liebkosen. Hartgesottene können sich auch der Unterwäsche entledigen! 5 Minunten Kältemeditation reichen als Anfang! Hab keine Angst, dass du dich verkühlst. Angst schwächt. Wir halten mehr aus, als was wir in der Regel so glauben. Denk daran: Wir nutzen maximal 15 % unseres geistigen Potenzials. Was glaubst du, was du alles schaffst und ertragen kannst. Das bisschen Kälte - ein Klax! Bei der Kältemeditation erfährst du, was es heißt: Dein Geist lenkt deinen Körper! So wirst du zum Alltags-Shaolin.
 
Als Kälte-Meditations-Begleit-Trunk eignet sich hervorragend: Heißer Kakao mit Chilli-Pulver. Einfach ein nicht entöltes Bio-Edelkakaopulver mit heißem Wasser aufgießen und eine mutige Messerpitze Bio-Chillipulver dazu. Fertig ist das "Getränk der Götter" – laut Mayas! Reinigt, wärmt und schmiert deine Nerven!

 

Schwätzchen mit deiner Asche

 

In meiner Ausbildung zum Berufs-Benediktiner-Mönch – derzeit lebe ich quasi als selbständiger Mönch – habe ich gelernt: „Memento mori!“ „Gedenke zu sterben!“ Denk an deinen Tod. Sterbememo. Klingt ein wenig komisch. Spooky! Fast so, als ob man nicht vergessen soll, einmal zu sterben. Da gibt’s nix. Das MementoMori (MM) ist ein guter Tipp. Wir alle haben nun mal ein Ablaufdatum. Da hilft kein Anti-Aging und dings. In Klöstern und alten Bauernhäusern sieht man sie heute noch. Die MMs. Meist kleine Statuen, die den Knochenmann vulgo Tod darstellen. Aufgestellt an Plätzen im Haus, wo du täglich vorbeigehst. Dieser Brauch ist voll meines. Deshalb habe ich mir auch ein MM zugelegt. Ich habe mir selber eines gemacht. Ein modernes und zeitgemäßes: Eine kleine Flasche mit Korkstoppel. Quasi (FL)Aschenpost. In der Flasche Asche. Holzasche. Ich schau mir mein MM täglich an. Ich meditiere regelmäßig damit. Wenn ich wieder mal Bammel oder Lampenfieber habe. Wenn ich etwas oder mich zu ernst nehme oder wenn ich Kleinigkeiten zu Elefanten mache, dann schaue ich auf mein MM. Das wird also einmal von mir übrigbleiben. Ein Häufchen Asche. Aschenstaub. Aus (Sternen)Staub bist du, zu Staub kehrst du zurück. Aschengesang. David Bowie. Ashes To Ashes. Alles nur Sch(w)all und Rauch! Namen, Status und dings… Übungsimpuls: Mach dir auch ein MM. Schau dir dann dein MM an, atme tief durch, komm zur Ruhe und denke daran, dass nix ewig dauert. Auch die schlimmen und hektischen Zeiten werden einmal zu Asche. Sie vergehen. Wie alles halt. Das MM fördert nicht  die Todessehnsucht! Im Gegenteil. Das MM führt dir die Einzigartigkeit deines Lebens vor Augen. Du hast dieses Leben geschenkt bekommen. Was machst du daraus? Was möchtest du daraus noch machen? Was erleben? Was sagen? Wem was sagen? Dein MM erinnert dich daran, dass du keine Sekunde deines Lebens achtlos verschleudern solltest. Dass dein Dasein keine Selbstverständlichkeit ist. Bewusster Umgang mit deinem Leben und deiner bemessenen Zeit. Lass deine Talente nicht ungeöffnet in der Kiste liegen. Schiebe nicht alles auf die lange Irgendwann-Mal-Bank! Dein AschenMM wird zu deinem MM. MutMacher. Tu es! Tu es ganz! Tu es jetzt! Später ist es vielleicht zu spät.

 

 
 

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