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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Zu viel gesund = ungesund

Genießt die Festessen! Schlagt über die Strenge. Nascht Plätzchen. Denn: Viel Gesund ist ungesund. Ja, da ist was Wahres dran. Es macht immer die Dosis. Und zu viel Gedanken um gesundes Essen sind ungesund. Und zu viel gesundes Essen ist auch ungesund. Der Körper muss trainiert werden. Wer ständig Kalorien spart, der reduziert seinen Stoffwechsel so runter, dass er immer weniger Kalorien verbrennt. Natürlich und gesund ist: Kalorien-Training. So wie es die Evolution vorsieht. Man findet jagt mal den riesigen Braten und dann hat man mal wieder einen kargeren Tag. Also ruhig Schlampertage einlegen. Ein Siebengänge-Menü essen. Eine Torte genießen. Eine Pizzaorgie feiern. Mal mehr, mal weniger Kalorien, das sorgt für ein gesundes Stoffwechseltraining. Wer Kohlenhydrate meidet, dem tun sie dann gar nicht gut, sobald man sie wieder aufnimmt. Das endet im Yo-yo – und im Diabetes.
Genauso ist es mit roh oder gekocht. Gesund ist: Mal so, mal so. Mit glyxhoch oder glyxniedrig. Wer ständig Lebensmittel mit niedrigem GLYX isst, und die glyxhohen ganz weg lässt trainiert seinen Insulin-Stoffwechsel ebenfalls in die negative Richtung. Die Natur hat es eingerichtet, dass wir dann und wann eine süße Frucht finden. Halt nicht jeden Tag fünf Mal und nicht das ganze Jahr über. Auch hier gilt: Insulin-Training ist besser. Ruhig auch mal ein Keks essen, ein Eis, ein Dessert, ne große Pizza. Ruhig auch mal nen ganzen Tag schlampern. Genauso trainieren wir unsere Entgiftungssysteme im Körper. Wenn alles immer lupenrein daher kommt, kommen unsere Entgiftungssysteme aus der Übung. Für alles in unserem im Grunde wunderbar funktionierenden Körper gilt: Use it or loose it. Gebrauch es oder verliere es. Darum ist ständig gesundes Essen ungesund. Auch das gehört zur GLYX-Philosophie.

 

Bis bald, bleibt xunt,

eure Marion

 

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Türchen 9: Das Pareto-Prinzip

Von mir gibt’s heut ein Pfund Entschleunigung. Nennt sich Pareto-Prinzip. Mit 20 Prozent des Aufwands 80 Prozent erreichen. Ist meistens machbar im Leben. Wenn man schafft, auf die restlichen 20 Prozent zu verzichten, sich mit 80 Prozent zufrieden gibt, dann muss man sich nur ein fünftel so viel anstrengen, wie wenn man ein 100-Prozentler sein will. Was heißt das genau? Man nimmt Abschied davon, perfekt sein zu wollen. Mensch, das spart Zeit, das spart Aufregung, das spart Ärger, das spart Stresshormone, das hält xunt, das macht zufrieden … Das Prinzip hab ich am Wochenende mal wieder ausprobiert. Funktioniert. Ich war dermaßen unperfekt, dass ich einfach zwei Türchen hier nicht bedient habe. Und siehe da: Es hat sich nur ein einziger abgemeldet. Ich wünsche einen wunderschönen entschleunigten unperfekten 9. Adventstag.

Bis morgen, bleibt xunt,

eure Marion Grillparzer

 

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Tür Nr. 8: Eine gute Nachricht.

Sollte man täglich verschenken. Meine heute lautet: die Adventsorange, die Adventsclementine, die Adventszitrone ist zehn mal so gesund, wie vermutet. Weil Forscher gerade entdeckt haben, dass die Kraft der Antioxidantien zehn mal so aktiv ist, wie man bislang vermutete. Vor allem, wenn man sie ganz isst. mit Fasern. Daraus, fand man nämlich heraus, holen die Darmbakterien eine Extraportion der Radikalfänger. Die in angemesser Dosis das Immunsystem stärken, vor Krebs schützen – und jung halten.
Was ist besser als eine gute Nachricht? Zwei gute Nachrichten. Das ist nicht nur im Advent der Fall, sondern das ganze Jahr über.

 

Bis morgen, bleibt xunt,

eure Marion Grillparzer

 

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Türchen 4: Barbara Tag

Heute gedenkt man der Schutzheiligen Barbara, die der Legende nach im dritten Jahrhundert von ihrem eigenen Vater getötet wurde. Viel schöner als die Legende finde ich da den Brauch: Heute einen Kirschzweig in eine Vase mit warmem Wasser stellen. An einen warmen Ort, in Ofen-Nähe. Mit ein bisschen Glück blüht er dann nämlich an Weihnachten. Funktioniert auch mit Apfel-, Holunder-, Flieder-, Forsythienzweigen … Abwarten und beobachten, wie sich zarte Knospen langsam entfalten. Ein Achtsamkeits-Training, das uns den Weg zu unserer Mitte zeigt, uns Ruhe finden lässt in der turbulenten Adventszeit. Ein ganz besonderes kleines Wunder der Natur mitten im grauen Winter.

Und für die, die es noch nicht kennen, ein Barbara-Video der besonderen Art:

https://www.youtube.com/watch?v=gG62zay3kck

 

Bleibt xunt,

herzlichst Marion

 

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Türchen Nr. 3: Glyx-Lebkuchen

4 Eier
150 g Rohrohrzucker
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zimtpulver
abgeriebene Schale von 2 Bio-Orangen abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette
300 g gemahlene Mandeln
300 g gemahlene Haselnüsse
100 g geriebene Bitterschokolade (85 % Kakaoanteil) 20 runde Vollkornoblaten (5 cm Ø)
300 g Bitterkuvertüre (mind. 55 % Kakaoanteil)

 

1 Die Eier mit dem Zucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Lebkuchengewürz, Zimt, Orangen- und Limettenschale, Mandeln, Nüsse sowie die Schokolade dazugeben und unterrühren.

2 Den Backofen auf 190° vorheizen. Die Oblaten mit einem scharfen Messer wie Brötchen halbieren, damit sie nicht so dick sind und auf zwei mit Backpapier belegten Backblechen verteilen. Mit zwei Teelöffeln Teighäufchen auf die Oblaten setzen.

3 Die Lebkuchen nacheinander im heißen Ofen (Mitte, Umluft 175°) ca. 25 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen, etwas
abkühlen lassen und die erkalteten Lebkuchen damit bestreichen. Die Kuvertüre trocknen lassen und die Lebkuchen am besten in einer Blechdose aufbewahren.

Mehr Last-Minute-Weihnachtsbäckerei gibt’s im e-book “GLYX-Plätzchen”. http://www.fidolino.com/index.php/buecher/e-books/glyx-platzchen.html

 

Bis bald, bleibt xunt,

eure Marion Grillparzer

 

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Adventskalender-Türchen 1: Balance für Körper und Seele

Wenn Ihr Körper ausbalanciert ist, dann ist es auch Ihre Seele – und der Stoffwechsel jeder einzelnen Zelle. Sie werden nicht glauben, wie ein Balance-Training mehr Standfestigkeit, mehr Selbstsicherheit, mehr Glück ins Leben bringen kann. Drum: Probieren Sie es aus!
Einbeinstand: Stellen Sie sich barfuß auf einen ebenen Boden. Dann einen Fuß ca. 15 Zentimeter hochheben. Den Fuß an die Wände des Standbeins setzen. Und so weit hoch rutschen, wie möglich. Hände über dem Kopf aneinander legen. Balance halten – und das Grübeln einstellen.
Bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Embodiment: Guck mir in die Augen

Man kennt das Phänomen: Der Mitmensch guckt lieber seinem Smartphone in die Augen als mir. Das ist nicht nur unhöflich, sondern auch gesundheitsschädigend. Der New Yorker Arzt Kenneth K. Hansraj hat die Kräfte erforscht, die auf die Wirbelsäule dieser „Head down Generation“ wirken. Das Ergebnis: Schon wenn wir den Nacken um 15 Grad neigen, drücken 12 Kilogramm Gewicht auf Skelett und Muskeln. Wenn man aufs Handy schaut, liegt die Nacken-Neigung sogar bei bis zu 60 Grad und der Druck bei fast 30 Kilos. Die Folgen: eine ziemlich üble Körperhaltung. Und ich weiß: Die Kopfrunter-Haltung macht schlechte Laune. Träge. Dick. Nennt man Embodiment. Dazu kommen, so die New Yorker Forscher: “Frühe Abnutzung, Risse, Degeneration und Bandscheibenvorfälle“.

 

Was tun? Kopf hoch! Häufiger mal wieder seinen Mitmenschen In die Auge gucken. Das ist xunt.

 

Bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Was darf’s denn sein: Depression oder Burn-out?

Also manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wie heute über die Meldung, die ich in der Ärztezeitung gelesen habe. Titel: Trendwende beim Burn-out. Die DAK hat eine neue Statistik über Fehltage ihrer Versicherten veröffentlicht. Und da zeigt sich doch tatsächlich, ich zitiere: “Depressionen auf dem Vormarsch, Burn-out auf dem Rückzug.”

Krankschreibungen wegen Burn-out sind um 30 Prozent gesunken. Dafür seien die Depressionen in den letzen 13 Jahren um 178 Prozent gestiegen.

Fest steht: Viel zu viele Menschen sind überfordert. Was kann man tun? Den Arbeitsplatz freundlicher gestalten. Mobbende Kollegen in die Schranken weisen. Bewegung und Entspannung anbieten – und die Kantine mit Anti-Depressiva bestücken. Gesundem Essen. Glyx-niedrig, mit viel Eiweiß – und ganz vielen Biostoffe der Pflanze. Zig Studien zeigen: Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen begünstigt Depressionen (z.B. Omega-3s, Magnesium). Ein Zuviel an anderen auch (z.B. Zucker, Weizenmehl, Braten- und Wurstfette). Und es gibt Studien, die zeigen, bestimmte Nährstoffe können Depressionen spürbar lindern. Zu den Linder-Stoffen gehören gehirnaktive Aminosäuren – der Quark mit seiner für uns unverzichtbaren Aminosäure Tryptophan, Mineralstoffe und Vitamine.

Bitte bleibt xunt,
herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Ein Wort zum Wort “Diät”

Rund 72 Prozent aller Frauen und 59 Prozent aller Männer haben schon die ein oder andere Diät hinter sich. Und auf fast jedem Diät-Plan steht Verzicht an erster Stelle. Auf Kalorien, auf Fett, auf Kohlenhydrate. Manchmal sogar auf alles. Außer Ananas. Und jeder, der so eine Diät mal mitgemacht hat weiß: Selbst wenn man kurzfristig sein Fett wegkriegt, hat man sich die Pfunde über kurz oder lang wieder angefuttert. Inklusive einer großen Portion Frust.  Das Team um Dr. Renée Atallah von der Universität in Montreal hat verschiedene Studien der in Amerika beliebtesten Diäten (Atkins, Weight Watchers, Ornish, South-Beach) untersucht und so die Abnehmerfolge von insgesamt 2500 Probanden studiert.  Selbst im allerbesten Fall hatten die Abnehmer nach 2 Jahren wieder ihr Anfangsgewicht – oder mehr. Der Grund: Niemand hält eine Verzicht-Diät lange aus. Alle untersuchten Diäten bewirken nur kurzfristig einen Gewichtsverlust. Logisch: Wir sind keine Asketen, sondern Genießer. Deshalb funktioniert die GLYX-Diät so gut. Weil sie Genuss mit ins Leben einbaut. Genau so wie Bewegung, Entspannung, Körperwahrnehmung und Entgiftung. Denn nur dann kann eine Diät funktionieren, wenn sie das ist, was „Diät“ eigentlich bedeutet: Eine Lebensweise. Ganzheitlich.

 

Bis bald, bleibt xunt,

eure Marion Grillparzer

 

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Milch bringt uns um!

Stand gestern in der Bildzeitung. Stimmt! Gibt es eine neue schwedische Studie, die zeigt: Wer Milch trinkt, erhöht nicht nur sein Osteoporoserisiko, sondern auch sein Sterberisiko. Das verdoppelt sich. Muss man schon auch sagen hier!
Freilich macht es wie immer die Dosis. Ein Glas Milch ist gesund, wer weniger als ein Glas trinkt hat schlechtere Knochen. Aber: Drei Gläser Milch sind eine Katastrophe für unsere Gesundheit. Da die in der Studie keine Rohmilch getrunken haben, möchte ich jetzt einfach mal behaupten: die Industriemilch bringt uns um. Das was da im Glas ist, ist nämlich das genetische Mixmax von Tausend Kühen. Nicht die xunte Monomuhmilch, die wir beim Bauern selbst trinken. Die von einer Kuh.


Dieses industriegepanschte Milchmixmax führt nämlich zu postbrandialen Entzündungsreaktionen im Körper. Zu chronischen Entzündungen, die Arthrose auslösen, frühzeitiges Altern, Demenz, Herzinfarkt und und und. Möchte ich alles nicht kriegen. Darum trinke ich keine drei Gläser Milch am Tag. Und lieber die Vorzugsmilch. Auch wenn ich alle veganen Ansichten mehr als achte, möchte ich nicht dogmatisch sein – und auch meinen Cappuccino trinken. Mal mit Mandelmilch, mal mit Kuhmilch. Und Glück darüber sein, solange das noch geht.

 

Bleibt xunt, bis bald, eure

Marion Grillparzer

 

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Rohmilch schützt Säuglinge vor Infekten

Wieder mal eine Studie die zeigt, die Natur kann alles besser: Säuglinge, die rohe Kuhmilch trinken, erkranken seltener an Atemwegsinfekten, Fieber und Mittelohrentzündung als H-Milch-Trinker. Das zeigt eine europaweite Studie unter der Leitung der LMU München. Säuglinge, die Rohmilch tranken, hatten niedrigere Normalwerte des Entzündungsparameters CRP und ein geringeres Risiko später Übergewicht und Asthma zu entwickeln. Weil Rohmilch aber auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann, empfehlen die Forscher neue schonende Verfahren, die Keime abtöten und gleichzeitig wertvolle Inhaltsstoffe schützen.

 

Bis bald, bleibt xunt,
eure Marion Grillparzer

 

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Fisch mit Grünkohl-Reis

Heut Mittag gibt’s Fisch. Seelachsfilet. Mit Grünkohl-Reis. Der Kohl war in der Ökokiste. Naturreis gar kochen. 1 Zwiebel in einer beschichteten Pfanne in Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Wer mag mit einer Chilischote . In Streifen geschnittenen Kohl darin garen. Salzen, Pfeffern. Mit dem Saft einer halben Limone beträufeln. Dann auf die Seite schieben. Seelachsfilet salzen und von jeder Seite 2–3 Min. braten.
Keine Angst vor Fisch! In der beschichteten Pfanne total easy. Dort klebt er nicht an. Damit er nicht austrocknet, erst kurz vor dem Anbraten salzen. Sobald Eiweiß austritt, ist der Fisch fast gar – dann noch ein paar Sekunden länger …

Bis bald, bleibt xunt,
eure Marion Grillparzer

 

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Weihnachten im Schuhkarton

40 Prozent unseres Glücks sind davon abhängig, wie wir uns verhalten. Tun wir Dinge, die uns selbst Freude bereiten, verschaffen wir uns ein Eintags-Glück. Menschen, die jeden Morgen laufen gehen, haben das ganze Jahr über etwas davon. Länger als einen Tag hält unser Glück an, wenn wir andere Menschen glücklich machen. Und das hängt an den Spiegelneuronen, an unserer Fähigkeit zur Empathie, zum Mitgefühl. Also macht uns jedes Glück, das wir einem anderen schenken, viel länger glücklich, als wenn wir uns selbst was Gutes täten.

 

Eine wunderschöne Idee anderen Glück zu schenken passt in einen Schuhkarton. Noch bis Mitte November kann man sie abgeben, die mit Weihnachtspapier beklebten und liebevoll gefüllten Schuhkartons für Kinder in Not. Verschiedene Organisationen wie Humedica oder Geschenke der Hoffnung e.V. machen mit dieser Aktion jedes Jahr viele Kinder in Not zu Weihnachten glücklich. Wer mitmachen will, besorgt sich einen Schuhkarton der Größe 30 x 20 x 10 cm (damit es bei der Verteilung fair zu geht), beklebt ihn mit Weihnachtspapier und füllt ihn mit neuen Zahnbürsten, Mützen, Klamotten, Handschuhen, Schulheften, Süßigkeiten (Vorgaben beachten), Puppen, Spielzeugautos, Jojos, Teddybären, Puppen,… . Eben alles, womit man Kindern eine Freude bereiten kann und was sie gut brauchen können. Man sucht sich aus, ob ein Junge oder ein Mädchen den Schuhkarton bekommen soll und aus welcher Altersklasse (2–4, 5–9 und 10–14 Jahre).

 

Letztes Jahr gingen die Kartons der Organisation Geschenke der Hoffnung aus dem deutschsprachigen Raum vorwiegend in osteuropäische Länder wie Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, Slowakei und Weißrussland. Die Kinder bekommen ihre Geschenke bei einer kleinen Weihnachtsfeier im Kindergarten, der Schule, in Einrichtungen für behinderte Kinder, in Ganztagesstätten, Kinderheimen oder Krankenhäusern überreicht. Und beim Auspacken leuchten die Augen. Wer Fotos davon sehen möchte oder mehr Infos braucht was man in die Kartons packt und wo man sie abgeben kann schaut auf die Homepages der Organisationen. Z.B. www.weihnachten-im-schuhkarton.de oder www.geschenk-mit-herz.de

 

Bis bald, bleibt xunt,
eure Marion Grillparzer

 

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Bratäpfel

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann duften sich sofort die Zimt-Bratäfpfel von Frau Kobatschek in meine Erinnerungen. Sie hat auf uns Kinder aufgepasst. Uns verwöhnt. Im Herbst mit den leckersten Bratäpfeln der Welt. Gefüllt mit Marzipan, Trockenpflaumen, Rosinen, Nüssen und Mandelblättchen … Kann man sich jetzt schon rüsten. Und glyxlich bleibt man schlank, während man ihn genießt:

 

100 g Backpflaumen (ohne Stein)/ 2 EL Crawnberries, 1/8 l Apfelsaft/8 kleine säuerliche Äpfel/ 2 EL Zitronensaft/ 60 g Walnüsse/ 2 EL flüssiger Akazienhonig/ 50 g Marzipanrohmasse/1/2 TL Zimtpulver etwas abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)

 

ZUBEREITUNG
1. Backpflaumen klein würfeln und mit den Crawnberries im Saft 15 Min. einweichen. Äpfel waschen, am Stielende einen flachen Deckel abschneiden. Die Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Öffnungen mit einem Teelöffel etwas vergrößern und mit Zitronensaft beträufeln.
2. Den Backofen auf 180° vorheizen. Pflaumen-Crawnberries abgießen, Saft auffangen und in eine kleine Gratinform gießen.
3. Nüsse fein hacken, mit Pflaumen und Honig verrühren, mit Marzipanrohmasse verkneten und mit Zimtpulver und Zitronenschale würzen. In die Äpfel füllen, im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 30 Min. braten.

 

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Kohl gegen Alzheimer

Mein Lieblingsgemüse ist und bleibt der Kohl. In allen Formen. Als Chips, als Salat, in der Suppe (Rezept steht unten), im Eintopf. Das ist wirklich ein Medizinball der Natur. Und nun hat man auch noch festgestellt: Er hilft gegen Autismus. Unglaublich. Und zwar sein sekundärer Pflanzenstoff Sulforaphan.
Forscher um Andrew Zimmerman von der University of Massachusetts haben das in einer Studie mit 44 männlichen, autistischen Probanden jetzt herausgefunden. Nach 18 Wochen haben die Forscher eine deutliche Verbesserung von Symptomen in den Kategorien Reizbarkeit, Lethargie, stereotype Bewegungen, Hyperaktivität, Kommunikation, Motivation und Manierismus festgestellt. Und weil Kohl eines der gesündesten Superfoods überhaupt ist, bekommt ihr heute eins von meinen Lieblingsrezepten, für Mallorquinische Kohlsuppe.

 

Sopes Mallorquines
Zutaten für 4 Personen: 1 mittlerer Kopf Weißkohl, ersatzweise Wirsing | 1/2 Blumenkohl | 2 junge Artischocken | 250 g Spargel | 250 g grüne Bohnen | 2 Tomaten | 1 Gemüsezwiebel | 2 Knoblauchzehen | 125 ml Olivenöl | Meersalz | schwarzer Pfeffer aus der Mühle | ½ TL rosenscharfes Paprikapulver | ½ TL edelsüßes Paprikapulver | 2 EL gehackte Petersilie | 250 g trockenes Holzofenbrot vom Vortag, in dünnen Scheiben
1. Das Gemüse waschen und putzen. Den Weißkohl oder Wirsing in breite Streifen schneiden, den Blumenkohl in Röschen teilen und die Artischocken längs vierteln. Den Spargel und die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten überbrühen, abschrecken, enthäuten und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.
2. In einer Kasserolle das Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Das Gemüse zufügen, kurz andünsten, 1 Liter Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Petersilie würzen. Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 20 Minuten garen.
3. Eine Tonkasserolle mit den Brotscheiben auslegen. Das Gemüse mit dem Schaumlöffel darauf verteilen, die Brühe darüber gießen. 5 Minuten im vorgeheizten Backofen durchziehen lassen, damit das Brot die Flüssigkeit aufsaugen kann. In der Form servieren.

 

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Diabetes Typ II durch Süßstoff

Schon lange ist bekannt: Zuckerersatzstoffe steigern den Appetit und begünstigen so Übergewicht. Israelische Forscher des Weizman Institute of Science in Rehovot deckten nun auf, dass Aspartam, Saccharin oder Sucralose auch Glukose-Intoleranz auslösen. Also eine Vorstufe des Diabetes. Die Süßstoffe verändern nämlich die Darmflora. Bakterienarten, die Glukose-Intoleranz fördern, fangen an zu wuchern. “Möglicherweise haben die Süßstoffe direkt zu der Epidemie beigetragen, die sie eigentlich bekämpfen sollten”, meinen Prof. Jotham Suez und seine Kollegen.

 

Noch mehr spannende News, leckere Rezepte und schöne Texte gibt’s im Newsletter. Der kommt morgen wieder per Post. Abonnieren kann man ihn unter www.die-glyx-diaet.de (auf der rechten Seite).

 

Bis bald, bleibt xunt,
eure Marion Grillparzer

 

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Kürbis-Spalten

Gestern gab’s Hokkaido Kürbis zum Mittagessen. Woah, lecker! Einfach den Kürbis in dünne Spalten schneiden, die Schale darf dran bleiben.Aauf einem Blech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und ab in den Ofen. Eine halbe Stunde bei 200 Grad dauert’s ca, je nach Dicke der Spalten. Danach streut man noch grobkörniges Meersalz drüber und ein bisschen schwarzen Pfeffer aus der Mühle. Fertig. Hat zwar nen höheren GLYX, macht aber nicht dick, weil man keine tierischen Fette dazu isst. Ein Kohlenhydrat-Joker!

 

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Zwiebel-Power

Gerade jetzt, wo man einfach immer entweder zu kalt angezogen ist und zittert oder viel zu dick eingepackt unter Schweißausbrüchen leidet, erkältet man sich schnell. Statt zu Ibuprofen und Co zu greifen, kann man sich dann ruhig mal an Omas alte Heilmittelchen erinnern. Wie Verena. Wenn sie oder ihr Sohn erkältet sind, wird mit Zwiebeln bekämpft. Und Recht hat sie.
Egal ob Standard-Zwiebel, rote Zwiebel, Schalotte oder Frühlingszwiebel, gesund und lecker sind sie alle. Stecken voller B-Vitamine und Vitamin C, Kalium, Chrom und ätherischen Ölen, die als natürliches Antibiotikum Bakterien den Kampf ansagen. Und das Powergemüse wirkt auch noch blutzuckerregulierend.

 

Als Zwiebelsaft zum Beispiel helfen sie gegen Husten. So geht’s: 1 große Zwiebel aufschneiden und mit 3 EL Zucker bestreuen. Abdecken und über Nacht ziehen lassen. Dann die Flüssigkeit abgießen. Im Kühlschrank aufbewahren und 3-4 mal pro Tag 3 TL einnehmen. Hilft auch gegen Reizhustenanfälle. Und wirkt super prophylaktisch bei Halskratzen.

 

Noch mehr Zwiebel-Medizin-Rezepte gegen Erkältung, leckere Herbstrezepte – freilich all-you-can-eat, freillich glyxlich – und warum wir alle ein bisschen so wie die “faule” Feldmaus Frederick sein sollten, stehen im Newsletter. Der kommt morgen per Email. Anmeldung unter www.die-glyx-diaet.de

 

Bis bald, bleibt xunt,
eure Marion Grillparzer

 

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Schlank durch Neugierde

Die wichtigste glyx-Regel heißt: das Leben und das Essen genießen. Nur wer spürt, wie gut etwas tut, ist auch bereit, etwas zu  verändern. Natürlich hilft einem dabei, was Neues auszuprobieren. Denn das macht uns neugierig. Und was uns neugierig macht – dem können wir Begeisterung entgegen bringen. Und nur Begeisterung hat die Kraft eine Gewohnheit zu brechen. Es sind nämlich nur Gewohnheiten, die uns dick machen und krank … Und so such ich mir immer mal wieder was Neues. Wenn ich im Chiemgau bin, dann geh ich ins kleine Wirtshaus. Ein Slowfood-Lokal. Dort hole ich mir dann Ideen für das, was ich meinen Gästen das nächste Mal auftische. Samt den Gänseblümchen und Kapuzinerblüten und den vielen, vielen frischen Landlust-Kräutern. Gestern war’s Feta, Frühlingszwiebeln, Spitzpaprika mit einer Honigsenf-Vinaigrette im Glas. Wau. Sooooo lecker. Machen Sie das auch. Täglich mit einer Gewohnheit brechen. Durch was Neues. Und Sie werden sehen, das macht schlank – ganz nebenbei. Noch mehr Ideen, lustige Texte, News und leckere Rezepte gibt’s alle 2 Wochen im Newsletter. Einfach auf www.die-glyx-diaet.de auf der rechten Seite anmelden.

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Die wahre Schönheit der Malve

Zur Zeit freue ich mich über die dunkellila Malvenblüten im meinem Bauerngarten. Eines meiner Lebensmottos: Schau was man damit alles machen kann. Bring der Natur, immer wenn’s geht Wertschätzung entgegen. So vieles, was uns die Natur schenkt, lohnt sich nämlich mehr als nur anzugucken. Wie die Malvenblüte. Sobald sie sich zusammenzieht, kann man sie abzupfen und zum Trocknen legen. Gibt einen wunderbaren Tee. Heilt die Schleimhäute. Die Malve galt den Ägyptern als Geheimwaffe gegen Hitze. 10 g getrocknete Malvenblüten in 1 l kaltes Wasser geben, nach 24 Stunden abseihen, fertig. Zeitlose können ihn auch mit heißem Wasser aufkochen. Sieht aus wie rote Limonade, schmeckt erfrischend, stillt den Durst. Zimmerwarm trinken oder gekühlt mit 1 Scheibe Limette servieren.

 

Bleibt xunt, bis bald eure
Marion Grillparzer

 

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Die Smiley-Offensive

Kürzlich bin ich durch eine kleine Nebenstraße in München gelaufen und hab beobachtet, wie ein Mann in schmuddeliger Schürze Suppe aus einem Plastikeimer in einen Kochtopf leerte. Dreckiges Geschirr türmte sich neben nicht mehr ganz so frischem Gemüse. Die Fliesen überzog ein Fettfilm. Und so roch es auch. Nach altem, ranzigem Pommes-Fett. Einmal um den Block gelaufen stellte ich fest, dass die Küche des Grauens zu einem ganz adretten kleinen Restaurant gehört. Vorne hui, hinten pfui, das ist leider öfter der Fall. Das will die Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch ändern. Mit der Smiley-Offensive. Gibt es in Dänemark schon seit 2001. Lachende, neutrale oder traurige Smileys werden überall dort an die Türe geklebt, wo Lebensmittel produziert, verarbeitet oder verkauft werden und informieren die Verbraucher über die Hygiene-Standards in der Küche. Und belohnt den Restaurantbesitzer. Fleißbienchen für Gastronomen quasi. Kann man unterstützen. http://www.smiley-offensive.de/

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Juhu, der neue GLYX-Mix ist da.

Und wenn sich das Wetter in München nicht bald wieder so benimmt, wie es sich für Juli gehört (morgen soll es 13 Grad haben!), dann probier ich die Grillrezepte von Sabine eben indoor aus! Will nämlich mein neu erworbenes Wissen direkt mal an’s Grillgut bringen. Wissen Sie, warum Fleisch 3-4 Minuten ruhen soll, wenn es vom Grill auf den Teller kommt? (Antwort auf Seite 33). Wenn Sie den neuen GLYX-Mix gelesen haben, wissen Sie außerdem, wie Sie garantiert Stress-frei in, durch und aus dem Urlaub kommen. Und falls es die nächsten Tage durchregnet, hab ich eine Do-it-yourself Anleitung für Küchenkunst mit Haken gegen die Langeweile. Oder Sie backen glyxliche Kirsch-Kokos-Schnitten für Sommerfeeling aus dem Backofen. Hier geht’s zum GLYX Mix: http://www.die-glyx-diaet.de/images/stories/newsletter/glyxmix11.pdf

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Streicheln macht Muskeln

Das Kuschelhormon Oxitocin festigt nicht nur die Bindung zwischen Mutter und Kind, Mann und Frau – es hilft auch den Muskel aufbauen. Und, so die große Hoffnung, es verhindert den Muskelschwund im Alter. Das wäre was. Ein bisschen streicheln lassen, statt an den Kraftmaschinen schwitzen – und die Muskeln wachsen.  Meistens verliert man mit dem Alter Stärke und Agilität. Da sich die älteren Muskeln nach einer Verletzung nicht mehr so gut regenerieren, Stammzellen, die neues Muskelgewebe bilden sollen, büßen an Aktivität ein,  wie Christian Elabd von der University of California in Berkeley und seine Kollegen erklären. Die Forscher gaben alten Mäusen Oxitocin – und die Muskeln verjüngten sich. Die faulen alten Stammzellen produzierten wieder Muskelmasse.

 

Das Hormon gibt’s ja bereits als Nasenspray für die Menschen. Es macht auch vertrauensselig. Muskeln und vertrauensselig und bindungswillig. Welch Kombination.

Streicheln. Einfach viel, viel streicheln – lassen.

 

bleibt xunt und muskulös
bis bald,
Marion Grillparzer

 

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Omega-3s doch xunt

Ich liebe es nach “wirkt nicht” wieder ein “wirkt” zu lesen. Der food-monitor berichtet über eine Meta-Analyse aus Italien (während gerade ein dunkelbraunes kleines Eichhörnchen auf meinem Balkon den Meisenknödl klaut): “Nahrungsergänzungen mit Omega-3-Fettsäuren können die Symptome von Patienten mit ausgeprägter Depression signifikant verringern. Die Meta-Analyse umfasste 19 randomisierte kontrollierte Studien, in denen die potenziellen Auswirkungen einer Omega-3-Fettsäuren-Supplementierung auf die depressiven Symptome von Patienten untersucht wurden, die über einen durchschnittlichen Zeitraum von 4 Monaten täglichEicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) eingenommen hatten.”

 

Finde ich wunderbar. Sogar schwere Depressionen bessern sich, wenn man Omega-3 aufnimmt. Gilt selbstverständlich auch für die kleinen Traurigkeiten. Wer keinen fetten Seefisch mag, kein Leinöl in den Quark tut und nicht die Produkte vom Bio-Rind wählt, der sollte eine Kapsel nehmen.

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Schädliche Statine

Statine sind ein Bestseller der Pharmaindustrie. Sie sollen Menschen helfen, die einen zu hohen Cholesterinspiegel haben. Den haben aber tatsächlich ganz wenige. Auch nur weil mal jemand behauptet hat, dass der Cholesterinspiegel ab 250mg/dl zu hoch ist. Mittlerweile weiß man, dass ein hoher Cholestrinspiegel allein kein Risikofaktor ist. Wichtig aber: auf die Ernährung achten. Cholesterin darf nicht oxidieren, sonst wird’s gefährlich. Deswegen: viele Antioxidantien essen. Beeren in den Greenie, öfter mal ein Tässchen grünen Tee …

 

Statine senken den Cholesterinspiegel um gerade einmal 5 Prozent. Helfen also eher der Pharmaindustrie als dem Patienten. Viel wichtiger: die richtige Ernährung. Eigentlich. Die Realität schaut aber anders aus. Wie die NHANES Studie jetzt zeigt: Zwar erhalten immer mehr Patienten Statine, immer weniger aber befolgen die Ernährungsempfehlungen. In den USA haben Forscher das anhand einer Langzeitstudie mit 27.886 Erwachsenen bewiesen. Nach 11 Jahren nahmen mehr als doppelt so viele Teilnehmer Statine wie zu Beginn der Studie. Das Schlimme: Der Konsum von Fett und Kalorien ist von 9,6 auf 14,4 Prozent gestiegen. Das noch Schlimmere: Nur bei den Statinpatienten.

 

Das heißt ja, dass die Menschen denken, wenn Sie schon vermeintlich Blutfett-senkende Medikamente schlucken, können sie so viel Fastfood in sich reinschaufeln, wie sie wollen. Die Statine werden’s schon richten. Das ist freilich grundfalsch. Und schade. Symptom- statt Ursachen-Bekämpfung. Leider betonen viele Ärzte nicht wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist. Nicht nur für Patienten mit Fettstoffwechselstörungen.

 

Dabei ist der tägliche Biss in den Apfel fast genauso wirksam im Kampf gegen Schlaganfall und Herzinfarkt wie Statine (cholesterinsenkende Medikamente). Das bewiesen Forscher aus Oxford jetzt in einer Modellrechnung. Allein in Großbritannien könnten 8500 Todesfälle jedes Jahr verhindert werden, wenn Menschen über 50 täglich einen Apfel essen würden. Die typischen Nebenwirkungen der Statine wie Muskel-Ermüdung und Diabetes bleiben beim Apfelkonsum außerdem aus.

 

Bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Grüne Smoothies machen Leberschaden?

Eine wunderbare xunt-Posse geistert grad mal wieder durch die Medien. Thema: Gesund ist ungesund. Grüne Smoothies machen Leberschaden, ja vergiften uns.

 

Brennnesseln essen. Unglaublich! Wie gefährlich! Löwenzahn. Oh, das könnte tödlich sein. Rhabarberblätter … Der Bio-Bauer bekämpft schließlich mit einem Sud von Brennnesseln und Rhabarberblättern Blattläuse. Tödlich auch für unser Spezies? Nö. Wunderbar, finde ich, hilft im Smoothie gegen die Läuse, die uns über die Leber laufen, wenn wir solch beunruhigende Botschaften lesen.

 

Apfelkerne mit im Smoothie. Wie wahnsinning kann man nur sein? Die enthalten doch Blausäure. Die winzige Menge von 1 mg Blausäure pro Kilo Körpermasse ist tödlich. Nur: In Apfelkernen ist gar keine Blausäure drin, sondern die Vorstufe Amygdalin. Die wird im Körper zu Blausäure umgewandelt. 1 Kilo Apfelkerne enthält weniger als 1 mg Amygdalin. Wer isst 50 Kilo Apfelkerne?

 

Wildkräuter. Hilfe, wie dämlich ist das denn, wenn es doch moderne Geschmacksverstärker wie Glutamat gibt. Radieschenblätter im Drink? Sauerampfer. Rhabarber-Blätter. Unkraut. Wäre ja nix neues. Gartenabfälle in den Mixer geben – wie dumm ist der Mensch den plötzlich? Laub hätten wir vor 100 Jahren gegen die Hungersnot gegessen. Zerstampft. Im Brot. Weil sonst unverdaulich. Ehrlich gesagt haben wir auch Flusskrebse in der Hungersnot gegessen. Sind heute eine Delikatesse. Warum sollten dann ein paar junge Brombeerblätter plötzlich schädlich sein?

 

Wildkräuter total ungesund. Sagt das Infant Terrible der Gesundesser. Mit Bitterstoffen schützt sich die Pflanze vor Insekten – und wir würden es ausspucken – wenn wir die „abstoßende Gesundheitsplörre“ nicht mit Süßstoffen und Zitronensaft und Gewürzen abschmecken würden. Wahr ist: Dass wir keine Bitterstoffe mehr aufnehmen, ist Grundlage für viele Un-Gesundheiten wie Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Leberverfettung … Bitterstoffe fördern die Entgifung über die Leber. Sie vergiften nicht.  In der Regel. Freilich: Auch hier macht es die Dosis. Und natürlich schützt uns der Geschmack vor zu viel. Wer einmal ein paar Stängel zu viel Koriander in den Smoothie getan hat, trinkt den ganz einfach nicht. Und wirklich ungesunde Mengen schluckt nicht einmal der Mixer.

 

Oxalsäure sei ein Problem. Steckt im Rhabarber. Im Sauerampfer. In Sternfrüchten. Steckt aber auch in Spinat, in Mangold, Petersilie, Kakao, Schokolade, Roten Rüben. Also, künftig all das nicht mehr essen. Und schwarzen Tee bitte auch nicht mehr trinken. Weil Oxalsäure erschwert Eisenaufnahme im Darm und führt zu Calciummangel und davon kriegt man Nierensteine. Ja, ist letal: 600 mg pro Kilo Körpergewicht. Also 30 Gramm bringen einen um.  Umgerechnet 16 Kilo Petersilie. 3,5 Kilo Rhabarber. Aber nicht eine Hand voll Blätter.

 

Die Hauptkritik am Smoothie-Trend lautet – ich zitiere: „Rohe Blattgemüse sind die wichtigste Ursache von Lebensmittelvergiftungen.“ Weil Bio-Sprossen vor Jahren mit EHEC-Keimen mehr als 50 Todesopfer forderten. Wenn man Blattgemüse mit Keimen in den Mixer tut, gäbe das, fein zerteilt, eine ideale Brutstätte für Krankheitserreger.

 

Ja. Genau. Ich würde keine Keime mit in den Mixer tun. Die möchte ich auch auf meinem Salat nicht haben. Deswegen kaufe ich den Bio. Und ich wasche ihn. Wer sich fürchtet, kriegt die Keimlein auch mit Essig im Waschwasser weg.

 

Ich glaube lieber an die Kräuter und Blätter und Gemüsemedizin verschreibende Hildegard von Bingen, als an den Lebensmittelchemiker Udo Polmer. Den ich im Übrigen sehr schätze, weil das was er schreibt gut geschrieben ist, zum Denken anregt. Und auch immer ein Fünkchen Wahrheit enthält. Alles ist giftig – wenn man zu viel davon aufnimmt. Auch Wasser.

Darum gilt eine ganz einfache Lösung: Abwechslung. Und die schenkt uns die Natur. Alles gibt es nur eine Zeit lang. Darum macht man den Smoothie täglich anders – à la saison.

 

Prost Gesundheit, Eure

Marion Grillparzer

 

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Bleibt xunt, herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Getreide bitte im Wechsel …

Heute stand in dem Wissenschafts-Newsletter von Spektrum.de ein Artikel über Lebensmittelunverträglichkeiten. “Frei-von”-Produkte erobern den Supermarkt. Ein Supergeschäft. Denn immer mehr Menschen leiden unter Unverträglichkeiten. Gleich nach Laktoseintoleranz kommt die “Glutenempfindlichkeit”. Menschen die Getreide weg lassen, verlieren plötzlich unangenehme Zipperleins wie Blähbauch. Migräne. Rheuma. Allergische Beschwerden. Schlafstörungen …

 

Dahinter “stecken womöglich mehrere Leiden, die nicht nur durch das Gluten, sondern auch von verschiedenen anderen Molekülen aus dem Getreide ausgelöst werden. Verdächtige Kandidaten sind etwa die “Amylase-Trypsin-Inhibitoren”, kurz ATIs. Gluten und ATIs sind im Getreideprotein eng miteinander verbunden. ATIs schützen die Pflanzen vor Schädlingen. Da in der Zucht besonders Wert auf eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen geachtet wird, enthalten die modernen Hochleistungsgetreide besonders viel davon, und das könnte ein Grund dafür sein, warum auch die Glutenempfindlichkeit in den letzten Jahren stark zugenommen hat.”

 

Nun: Was dem einen unglaublich hilft – getreidefrei essen, ist für den anderen eine unnütze Einschränkung. Da muss man halt ausprobieren, ob es einem gut tut. Oft hilft es schon – und das beugt Unverträglichkeiten vor, auf die alten Sorten umzusteigen – und in der Sorte zu rotieren. Weizen nicht häufiger als alle vier Tage.

 

Bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Entwässern kann so schön sein

Endlich. Ich liebe Spargel. Ehrlich gesagt am allermeisten als Salat. Von dem, was vom Tag zuvor übrig geblieben ist. Denn, wenn was übrig bleibt, dann gab’s echt Spargel satt. Und mit nichts entwässere ich lieber als mit Spargelsalat.  

 

Mein Lieblings-marinierter-Spargel für zwei Mann geht so:
500 g weißer Spargel
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
1 1/2 EL weißer Balsamoco
1 EL kaltgepresstes Olivenöl 1 EL Walnussöl
1 Ei (für nichteiallergiker und nichtveganer)
1 große reife Strauchtomate
1 Handvoll Kerbel


1. Den Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. In einem breiten Topf 1 l Wasser mit 1 TL Salz aufkochen. Spargel darin bei mittlerer Hitze in 12-15 Min. bissfest garen.
2. Den Spargel mit einer Schaumkelle aus dem Sud heben, gut abtropfen lassen und in eine flache Schale legen. Essig mit Salz und Pfeffer verquirlen, Oliven- und Walnussöl sowie 2 EL Spargelsud nach und nach unterschlagen. Die Marinade
über dem lauwarmen Spargel verteilen. Zugedeckt im Kühlschrank 1 Std. ziehen lassen.
3. Inzwischen das Ei in 10 Min. hart kochen, dann abschrecken, schälen und fein hacken. Die Tomate waschen, vierteln und entkernen. Das Tomatenfleisch in kleine Würfel schneiden. Kerbel abbrausen, trocken schütteln und verlesen. Einige Zweige zum Garnieren beiseite legen, die übrigen Blättchen abzupfen und hacken. Ei, Tomaten und Kerbel über den Spargel streuen. Mit dem übrigen Kerbel garnieren.

 

einfach xunt! guten Appetit, bis bald, eure
Marion Grillparzer

 

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Obst und Gemüse ist doch xunt

Ha, ich sag’s ja. Eat what you love! Denn zu jeder Studie eine Gegenstudie. Was war da kürzlich, hab ich hier doch zitiert: Obst ist gefährlich, macht Fettleber. Macht Diabetes. Neu: Obst und Gemüse verlängern das Leben. So eine Londoner Langzeit-Studie an 65 226 Briten. Und zwar: Je mehr Du isst, desto länger lebst Du. Sieben Portionen oder mehr Obst und Gemüse täglich reduzieren das Sterberisiko in jedem Alter um 42 Prozent. Freilich ist Gemüse noch lebensverlängerder als Obst – und dieses sollte nicht aus der Dose kommen und auch kein Saft sein. Frisch. Aus der Hand. Hat den besten Effekt. Ich liebe meinen Smoothie morgens. Und das nun mit dem guten Wissen: pi mal Daumen 42 Jahre länge als geplant. Bleibt xunt! bis bald, eure Marion Grillparzer

 

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