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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Echinacea, hilft’s oder nicht?

Heute hab ich wieder mal in der Zeitung gelesen, dass der pflanzliche Immunstärker Echinacea, der rote Sonnenhut, nicht gegen Erkältung hilft. Hab ich vor vier Jahren schon mal gelesen. Damals hat das Bruce Barrett (USA) untersucht. Er hat noch gesagt, dass er nicht ausschließen möchte, dass andere Echinacea-Mittel wirken, nur seines, das er an Studenten verteilte, die gerade eine Erkältung bekamen, hätte halt nicht gewirkt. Schließlich, so sagte er, sei die Präparation für die Wirkung von Pflanzenheilmitteln sehr wichtig.
Nun haben zwei Amerikaner neun Studien unter die Lupe genommen und zogen ihr Fazit: Echinacea hilft nicht. Weil die Studien nicht so durchgeführt worden sind, wie man sie hätte durchführen müssen. Die Probanden konnten zwischen Placebo (Scheinmedikament) und Medikament unterscheiden. Das heißt die Psyche, der Glaube an das Mittel redet ein studienverfälschendes Wörtchen mit. Und man habe im Urin nicht nachgeguckt, ob sie Echinacea auch regelmäßig einnahmen. Aber auch hier sagen die Wissenschaftler, bevor man endgültig ausschließt, dass Echinacea hilft, solle man schon noch weitere Studien machen.
Nur in der Zeitung steht: Echinacea hilft nicht.
Hilft’s oder hilft’s nicht? Die Indianer verwendeten den roten Sonnenhut gegen Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Mandelentzündung. Denen hat’s wohl geholfen, sonst hätten sie das ja nicht über Generationen hinweg weiter gegeben.
Sicher hilft Echinacea nicht, wenn man ein schlechtes Präparat wählt. Halt: Doch, sogar dann kann es helfen, aus dem einfachen Grund, weil man daran glaubt.
Sicher hilft Echinacea auch nicht, wenn man es zu spät einnimmt. Es hilft vorbeugend das Immunsystem zu stärken. Ist die Erkältung schon da, kann es sie vielleicht ein bisschen lindern, aber im Endeffekt muss dann der Körper mit seinem Abwehrsystem durch.
Und ganz sicher helfen solche Echinacea-hilft-nicht-Meldungen der Taschentuchindustrie, der Hustenmittelindustrie, der Nastensprayindustrie, der….

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Ein xuntes 2006

… wünsche ich allen Bloggern und Besuchern. Und melde mich aus meiner Stille-Zeit-Pause-Zurück. Vielleicht trägt ja die neue Gesundheitskarte, die es dieses Jahr flächendeckend in Deutschland geben soll, ihr Schärflein zu einem gesunden neuen Jahr bei.
Zumindest der Name „Gesundheitskarte“ ist gut. Wär doch schön, wenn alle zum Arzt gingen, weil sie xunt bleiben wollen und nicht, weil sie krank sind. Auf der Gesundheitskarte werden alle möglichen Informationen der Patienten gespeichert, was für eine Behandlung interessant sein könnte (Notfallpässe, Impfausweise, Dokumente zu Vorsorgeuntersuchungen, Anmerkungen zu Allergien und Unverträglichkeiten). Einge Dinge sind pflicht, andere freiwillig. So soll die Kommunikation zwischen Ärzten, Apothekern und Krankenhäusern optimiert werden. Unxunt find ich allerdings, dass die Einführung der Karte ein Wahnsinnsgeld kostet (Jeder Arzt, jede Apotheke, jedes Krankenhaus braucht die passende Soft- und Hardware dafür. Die kostet zwischen 2500 und 3500 Euro). Das schmerzt den Geldbeutel. Hoffentlich hält die Karte, was sie verspricht: nämlich, dass wir xunt bleiben – und die Daten auch nur zur Erhaltung der Gesundheit dienen. Mehr unter www.die-gesundheitskarte.de

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Auch Weinen ist xunt

Heute Morgen (Freitag) haben wir uns riesig darauf gefreut, Willi & Wulli aus ihrem Vogelgrippe-Quarantäne-Dasein zu befreien. Gestern Abend haben wir den beiden schnatternden Damen noch erzählt: “Morgen dürft ihr wieder durch den ganzen Garten streunen.” Doch es kam anders. Heute Morgen lag Willi tot im Stroh. Und Wulli stand wimmernd daneben. Der Pathologe in der Vogelklinik fand nichts, bis auf einen leeren Magen. Wulli ist noch in der Klinik, wird genau untersucht. Und hier ist es leise heute. Alle sind so still. Sogar die Hunde und die Katzen.


Und weil der Xunt-Tipp schon längst wieder fällig ist, einer zum Thema. In einem meiner Bücher hab ich mal etwas über das Weinen geschrieben: “Forscher haben in der Tränenflüssigkeit das schmerzlindernde Leuzin-Enkophalin gefunden, Enzyme, die Bakterien killen, und das Hormon Prolaktin, das sich positiv auf unser Gemüt auswirkt. Der Grund, warum es uns nach dem Weinen besser geht. Zudem schwemmt man mit den Tränen krankmachende Proteine aus, die der Körper produziert, wenn uns negative Emotionen im Griff haben – wie Eifersucht, Traurigkeit und Wut. Wer seine Schleusen nicht öffnet, nicht mit den Tränen den Gefühlen freien Lauf lässt, erhöht sein Risiko für Migräne, Krankheiten des Verdauungsapparates und des Herz-Kreislaufsystems.”
Also: Nicht nur Lachen, auch Weinen ist xunt.

 

Ciao Willi. Bis irgendwann auf einer Wolke dort oben….

 

Marion Grillparzer

 

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Genfood – nein Danke

Ich hab bei meinen beiden Enten das Zuchtfutter abgesetzt, weil da genveränderter Mais drin war. Hab ich gut dran getan. Im neuen Spiegel steht ein interessanter Artikel von Philip Bethge über Gentechnik “Erbse mit Eigenleben”. 1998 hat ja schon der Genforscher Arpad Pusztai von seiner Studie berichtet, in der Ratten durch Gen-Kartoffeln Organveränderungen ernteten. Mäuse, die Gen-Soja bekamen, hatten Veränderungen an Leberzellen. Und nun haben australische Forscher Gen-Erbsen (resistent gegen Erbsenkäfer) Mäusen gefüttert. Das Immunsystem reagierte stark. Und als sie Erbsenmehl einatmen mussten, bekamen sie sogar eine Lungenentzündung. Das Fazit: Genetisch manipulierte Pflanzen produzieren Stoffe, mit denen niemand gerechnet hat. Es ist nämlich nicht so, wie die Genforscher lange behauptet haben: Ein Gen, ein Effekt. Wer per Gentransfer in den Stoffwechsel der Pflanzen eingreift erntet ein “vorhersehbar unvorhersehbares” Ergebnis. Und das ist selten xunt.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Milchmädchenrechnung

Heute bin ich bei acht Grad minus durch ein impressionistisches Gemälde gelaufen. Ein wunderbarer Start in den Tag. Gestern war ich bei Nachbars zum Essen eingeladen. Da hat die Nachbarin erzählt, dass sie ihr Kunststoffhörgerät nicht verträgt. Der HNO-Arzt hat reingeguckt ins Ohr. Rot gesehen. Und gesagt: Kein Problem, das kann man mit Glas beschichten. Das Kostet 49 Euro. Da rief dann die Krankenkasse an und hat gesagt, dass sie das nur bezahlt, wenn sich ein Allergologe das ansieht und bestätigt. Nun muss meine Nachbarin drei Mal zum Allergologen, um Kunststoff-vertrag-ich-nicht-Tests zu machen, von denen sie ja eigentlich schon weiß, dass sie die nicht verträgt. Mensch, was das kostet… drei Besuche, drei Tests, die Zeit…


Liebe Krankenkassen: Ich finde, man sollte einen Menschen an eine Kundenberatungsstelle setzen, der sich mit genau solchen Fällen beschäftigt. Der überlegt: Was kommt uns günstiger, was ist zum Wohl des Patienten, was ist xunt? Günstiger kommt die Glasbeschichtung. Und die trägt ja auch zum Wohl des Patienten bei. Drei Gänge zum Allergologen bei dem belastende Tests gemacht werden, tragen nicht unbedingt zum Wohl des Patienten bei. Ich finde da reicht doch ein Urteil des Fach-Arztes, der sich mit Sicherheit auch viel mit Allergien beschäftigt. Tja…
Ach ja, eine wunderbare Botschaft gibt es noch: Dalai Lama, 70, Oberhaupt der tibetischen Buddhisten hat seit gestern seine eigene Internetseite: www.dalailama.com. Dort wirbt er für den Weltfrieden. Für Liebe, Frieden, Mitgefühl und universelle Verantwortung. Das ist wichtig.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Beeren gegen Karies

Gestern kam Wolf mit einer Flasche “Vollfrucht Cranberry ungesüßt” aus dem Reformhaus heim. Er hat gelesen, dass es da eine neue Studie gibt. Biostoffe der Cranberry schützen vor Karies. Legen sich als Schutz über den Zahn. Halten Bakterien davon ab, ihr vernichtendes Werk zu vollbringen. Jetzt nimmt Wolf jeden Tag einen Esslöffel. Zieht das zwischen den Zähnen durch. Während andere Menschen darauf warten, dass die Forscher ein kleines Anti-Karies-Mittelchen entwickeln, dass man dann teuer in der Apotheke kaufen kann. Ich habe einen klugen Mann. Ich tu mir das Vollfruchtmark in mein Wasser. Schmeckt gut. Und neben den Zähnen profitiert auch der Rest des Körper von den bioaktiven Pflanzenstoffen, die die Gefäße putzen, das Herz schützen, das Immunsystem stärken, jede Zelle vor frühzeitiger Alterung feien. Die Natur ist einfach wunderbar.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Ein bisschen Stolz muss sein…

Heute Morgen brachte der Postbote ein ganz besonderes Päckchen: “Das große GLYX-Kochbuch”. Druckfrisch. Gestern noch in der Druckerei, heute bei mir auf dem Schreibtisch. Und es ist wirklich ein schönes Kochbuch geworden. Ich weiß, Eigenlob… Aber wenn man monatelang an einem Buch arbeitet, sich Rezepte ausdenkt, probiert, an ihnen feilt (“vielleicht einen Hauch Thymian?”, “Fenchel würde gut passen”), Nährwerte berechnet, Texte dazu schreibt, den Inhalt immer und immer wieder überarbeitet und am Ende das Gefühl hat, da ist ein rundum stimmiges Buch entstanden – dann darf man auch ein wenig stolz sein, oder? Schon auf der Titelseite locken Martina Kittlers Hähnchenbrustfilets im Sesammantel. Hmm… ich weiß noch, wie wir die hier ausprobiert haben. Blitzschnell und ganz einfach, zusammen mit frischem Frühlingsgemüse schon ein kleiner Traum. So wie die anderen 250 neuen Rezepte von Martina, vom Limetten-Frischkäse mit Himbeeren bis zum Weihnachtsstollen – ja, auch der ist, wie alle Rezepte, GLYX-niedrig. Abnehmen und Freude am Essen haben, ich glaube, das können wir mit diesem Buch wirklich versprechen. Gibt’s im Buchhandel ab dem 15. Dezember. Für 19,90 Euro.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Wunderbare Kohlsuppe

Einmal von der Erde bis zum Mond und zurück – nein, keine Sorge, das ist nicht meine Empfehlung für Ihr wöchentliches Laufprogramm, sondern die Länge unserer Nervenbahnen im Körper. Natürlich nur wenn man sie entwirren, am Ende verknoten und der Länge nach hinlegen würde. Jede Sekunde schwirren da kleine Datenpakete durch den Körper. “Kleinhirn an große Zehe: Zucken!” – und schon macht sich ein winziger Impuls über eine Vielzahl von elektrischen und chemischen Verschaltungen auf seinen langen Weg vom Hirn zum Zeh. Einen Mini-Augenblick später zuckt’s. Und das Beste daran: Das funktioniert 80, 90, 100 und mehr Jahre ohne ein einziges Mal einen Neustart durchzuführen, oder gar einen Elektriker hinzu zu ziehen. Ein Wunderwerk der Natur. Etwas Pflege kann unser Nervensystem trotzdem gebrauchen. Alkohol und Nikotin sind Nervengifte, denen wir uns allzu sorglos hingeben. Ab und zu mal entgiften – das freut nicht nur unseren Körper, sondern streichelt auch die Seele. Zum Beispiel mit einem Kohlsuppentag. Kohl enthält Kalium. Das entschlackt, schwemmt die Gifte aus dem Körper. Einfach mal einen Tag Kohlsuppe löffeln, morgens, mittags, abends. Sonst nix. Natürlich dazu viel trinken. Kohlsuppe, wie komm ich da jetzt drauf? Na ja, ich sitze gerade an der Überarbeitung meines Buches.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Die Wunderpaste im Paragraphendschungel

Heut war mal wieder so ein Tag. Tierarzt, Vertrags-Paragraphen… So ein Tag halt. Dann hab ich fast ein halbes Glas von Coras Wunderpaste gegessen. Gott-sei-Dank stand die im Kühlschrank. Für mich so was, wie der magische Zaubertrank für Obelix. Weckt irgendwie Kräfte und macht dabei nicht obelixdick. Na ja, das ganze Glas sollte man vielleicht nicht aufeinmal verdrücken.

 

Für 1 Glas mit 500 ml Fassungsvermögen (man sollte wirklich gleich ein großes Glas zubereiten! weil da alle gern mitessen) röstet man je 2 EL Pinienkerne und ganze Mandeln in einer Pfanne ohne Fett, bis sie angenehm duften. Dann 1 große Hand voll Rucola und 10 Basilikumblätter waschen und trockenschütteln. 2 Knoblauchzehen schälen. Und jetzt geht´s rund – und zwar im Mixer. 300 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten mit dem Öl, den gerösteten Kernen, dem Rucola, dem Basilikum, dem Knoblauch, 50 g geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer in den Mixer geben und so lange pürieren bis eine homogene Masse entstanden ist. Noch ein bisschen trocken? Dann geben Sie noch 3–4 EL Olivenöl dazu. Die Paste in ein Schraubglas abfüllen, mit etwas Olivenöl bedecken und verschließen. Hält sich im Kühlschrank mindestens 1 Woche. (Tut’s aber nie).

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Crossover-Food bei Grillparzers

Dank Irenes Fürsorge sind wir heute Mittag mal eben um die Welt gereist. Und wie es sich für eine anständige Reise gehört, man fängt zuhause an, jedenfalls fast. Wir starteten in Österreich: Griesnockerlsuppe, mit vielen, vielen runden Fettaugen. Lecker. Dann ging’s weiter nach Japan. Sushi, mit rohem Lachs und Garnelen. Auch lecker. Dem Orient statteten wir auch noch einen Besuch ab: Auberginenpaste. Wiederum sehr lecker. Alles für sich genommen zumindest. Denn wenn wir uns nach dieser abenteuerlichen Mixtur hinterher nicht einen italienischen Espresso gegönnt hätten, wäre der Xunt-Tipp heute vielleicht ausgefallen.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Yoga, gasgeben und sich schlank nippen

Das freut, das ist xunt: Die Deutsche Bahn will gestressten Pendlern in Süddeutschland mit Yoga zur Entspannung verhelfen. Vier Yoga-Lehrer und Physiotherapeuten, sollen in der zweiten Adventwoche die Regionalzüge München-Mühldorf, München-Kempten und Nürnberg-Bamberg begleiten.
Ich finde, das sollte man ausweiten, auf ganz Deutschland und das ganze Jahr.

 

…das ist eher unxunt: Jeder Deutsche sitzt im Durchschnitt täglich 41 Minuten im Auto und geht nur 17 Minuten zu Fuß, laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

 

Das freut, das ist xunt: In Wissenschaft de. stand heute: Wer ein- oder zweimal wöchentlich ein Glas Wein trinkt, bewahrt sich damit statistisch gesehen eine schlanke Linie: Nach Ergebnissen zweier amerikanischer Forscher verringert der regelmäßige Konsum von kleinen Mengen Alkohol das Risiko für Fettleibigkeit. Wer mehr als vier Gläser trinkt, fällt unter starker Trinker und hat ein um 46 Prozent erhöhtes Risiko an Fettsucht zu erkranken.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Unxunte Pilze machen dick

Eine Leserin schrieb mir am Wochenende ein mail. Über etwas was viele interessiert. Hier ihre Worte:
„Eine lange Geschichte, kurz gefasst: Ich bin 24 Jahre alt und habe aus völlig unerfindlichen Gründen innerhalb von drei Jahren über 40 kg zugenommen. Es wurde viel an mir rumkuriert, aber nichts brachte den Durchbruch. Ich brauchte oft Kohlenhydrate, etwas Süßes zwischendurch. Nie riesige Mengen, aber alle 2 – 3 Stunden etwas. Heißhunger, Augenflirren, das Gefühl der Unterzuckerung. Mit Glyx-Ernährung versuchte ich, meine Probleme in den Griff zu kriegen, meinte, ich sei zuckersüchtig. Nun, wie sich vor vier Monaten rausstellte, war ich das auch. Genauer gesagt: mein Darmpilz war es. Mein Heilpraktiker stellte ihn fest, wir behandelten ihn mit Antimykotika und einer Anti-Pilz-Diät, nun bin ich ihn los und nehme langsam, stetig, mit wenig Anstrengung und glyx-licher Ernährung ab (ca. 10 kg bisher).
Ich bin überzeugt, dass ein Pilz-Test bei einigen Ihrer Leser, die bisher mit ähnlichen Problemen kämpfen mussten, einen Durchbruch bringen kann. Leider sind sehr viele Schulmediziner immer noch der Meinung, dass Pilze “nix ausmachen” und banalisieren diese Erkrankung. Jeder hat Pilze im Darm. Manche haben zu viele.“

Ja, Übergewicht kann viele Ursachen haben. Mitunter auch Lebensmittelunverträglichkeiten, die zu einer gestörten Darmflora führen. Und – auch über den Insulinspiegel – Übergewicht verursachen. Wichtig ist: Auf den Körper hören. Wenn der Hausarzt nur einen Blick für die Schulmedizin hat, auch mal einen Naturheilkundigeren aufsuchen oder einen Heilpraktiker.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Süße Studio-Träume

Gestern war ich das erste Mal in einem Tonstudio. Mit Gregor Prächt, ein junger Münchner Tenor, mit dem ich einen Gesangsworkshop auf CD mache, für mein neues Buch “Joker!” Bin in so einem Kämmerchen gestanden und hab in ein Mikro gesprochen und das hat ein superjunger Tontechniker am Mischpult aufgenommen. Und in unglaublicher Geschwindigkeit hat er da die auf einem gigantischen Bildschirm vorbeilaufenden Ähs und Schmatzer und Patzer rausgeschnitten. Gregor hatte einen Snack dabei, da das ja doch immer lang dauert in so einem Studio. “Xunt!” hat er gesagt: “Da sind Nüsse drin.” Dann hab ich diese bekannten bunten Mnüsslein mal auf dem Etikett angeguckt. Da stand: 22 Prozent Nüsse, 48 Prozent Vollmilchschokolade plus Zuckerüberzug. Da hat der Hersteller dann nicht drauf geschrieben wie viel Prozent das sind. Kann man sich ja auch selber ausrechnen. 100 – 22 – 48 = 30. Also in dem gsunden Snack von Gregor stecken 30 Prozent Zucker pur. Plus der Zucker aus der Schokolade (60 Prozent). Macht 60 Prozent Zucker – in dem Snack, von dem man meistens die ganze Tüte isst. Ich sag nur: Studentenfutter, getrocknete Apfelringe, getrocknete Aprikosen, ein Äpfelchen ...

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Fußmassage und Bärlauchtee

Heut morgen hatte ich meine erste Fußreflexzonenmassage. ich verstehe die Menschen nicht, die sagen, dass das entspannt. Ich hätte an die Decke gehen können, obwohl mir Irene immer versichert hat, dass sie nur ganz sanft drückt. Nun trinke ich brav den ganzen Tag Irenes xunten entgiftenden Bärlauch-Zinnkraut-Tee. In der Hoffnung, dass ich die nächste Fußreflexzonenmassage überlebe.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Grüne Konservierung

Aloe Vera steckt in vielen Kosmetikprodukten und man kann den Pflanzenextrakt auch trinken. Aloe Vera soll äußerst xunt sein – und jung halten. Tut die Wüstenlilie tatsächlich, haben spanische Forscher (Universität Miguel Hernàdes in Alicante) gerade an Trauben bewiesen. Normale Trauben verderben in sieben Tagen. Tunkt man sie aber in den Pflanzensaft von Aloe Vera, halten sie fünf Wochen. Mensch, wäre das eine gesunde Konservierungsmethode für Obst und Gemüse, da hätten wir mal was davon. Ach ja, wenn wir uns in Aloe Vera tunken, halten wir dann auch fünf Mal so lang? Das müsste man mal ausprobieren.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Moderne Liebeserklärung

Heut hab ich in der Ärztezeitung gelesen, dass die Wissenschaftler das Geheimnis der Liebe ergründet haben. Nix Prosaisches. Pure Chemie. Ein Nervenwachstumsfaktor (NGF) sorgt dafür, dass wir uns verliebt fühlen. Verliebte haben einfach einen hohen NGF-Spiegel. Das haben sie leider nur ein Jahr, dann sinken die erhöhten Werte (227 Einheiten) unweigerlich auf ganz normale Werte (123 Einheiten).
Ich hab dann zu Wolf am Frühstückstisch gesagt: “Wolf, heute ist mein NGF ganz hoch, so etwa 187.” Wolf hat zustimmend genickt und weiter die Zeitung gelesen.

 

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Xuntes Blutbild

Habe mir mal wieder ein richtig großes Blutbild machen lassen. Drohwerte von Cholesterin, über Leber-, Nieren- bis Blutzucker alles wunderbar. Nur was die “Frohwerte” (siehe “Frohmedizin” Heyne-Verlag, Dr. Ulrich Strunz) betrifft: Ergebnis erschreckend. Eiweiß niedrig (6,69 statt 8,70). Zink niedrig 684 μg/l statt 900 bis 1200. Eisenspeicher niedrig (Ferritin LIA, (Eisenwert im Blut sagt nix aus, ist bei mir sogar erhöht!): 44 statt 60 bis besser: 150). Die Folge: Immunsystem schlapp. Mensch schlapp. Jetzt rühr ich mir nach Anleitung meines Arztes vier Mal am Tag ein Eiweißpulver an. Nehme vier Mal am Tag Zink, fülle Eisen nach. Und hoff, dass ich bald wieder aufwache. Xunt essen reicht einfach nicht immer aus. In Stresszeiten und vor allem Krankheitszeiten braucht der Körper mehr. V.a. mehr Eiweiß, mehr Zink. Fazit: Messen, Wissen, Fehlendes auffüllen …. xunt Leben.

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Der Mann und die Prostata

Im Alter wächst die Prostata. Auch bei Hunden. Timmi (12 x 7 = 84) hatte immer eine kleine Prostata. Bis vorgestern. Bis ich in der Tierklinik war. Timmi konnte plötzlich nicht mehr pinkeln. Und kriegte einen dicken Bauch. Und dann bin ich schnell in die Klinik gefahren. Die Ärztin im Nachtdienst hat ein Röntgenbild gemacht und mir erzählt, Timmi habe eine Prostata, die den ganzen Bauch ausfüllt. Womöglich einen Tumor. Ich hab gefragt, ob die in drei Tagen so wachsen könne. Und ob es vielleicht nicht doch eine gefüllte Blase wäre, was man da sieht auf dem Röntgenbild. Unwahrscheinlich, hat sie gesagt: Prostata. Das hätten halt die anderen Ärzte übersehen. Aber man könne ja noch mal mit Ultraschall gucken. Und dann hat sie gesagt, ja, das wäre wahrscheinlich die größte Zyste da auf dem Ultraschall, die sie je in ihrem Leben gesehen hat. Und ich hab gesagt, dass ich glaube, das wäre eine volle Blase. Dann hat sie gesagt, man könne ihm ja mal ein Katheder legen, dann sähe man ja, wenn da nix rauskommt, dass es sich um eine Zyste handelt. Dann kam sie mit einem Katheder und einem kleinen nierenförmigen Schälchen. Und ich hab gefragt, ob sie denn nicht einen Eimer hätte. Den hat sie dann zu meiner Beruhigung auch geholt. Dann hat sie Timmi einen Katheder gelegt. Und dann ist Timmi ausgelaufen. Und sein Bauch wurde kleiner und kleiner und die Zyste verschwand im Eimer. Gestern hatte ich morgens einen weiteren Termin in der Klinik gehabt. Beim Ultraschall-Spezialisten. Der Arzt hat gesagt, so eine kleine Prostata hätte er bei einem nicht kastrierten Hund noch nie gesehen. Und er hat einen Hämmerchentests gemacht und gemeint: kommt von der Wirbelsäule. Der Hund kann nicht mehr pinkeln, wg. neurologischen Störungen. Nachmittags hatte ich dann einen Termin mit einem Neurologen, der hat auch den Hämmerchentest gemacht. Und gesagt es könnte eine neurologische Störung sein. Oder aber auch Krebs in der Harnröhre. Jetzt liegt Timmi im CT. Merkwürdig: In Krankenhäusern, egal ob für Mensch oder Tier, zäumt man mitunter das Pferd von hinten auf. Ich hoff nicht, weil es sich dann in einen Goldesel verwandelt, der Dukaten … Egal. Das einzige was wichtig ist: Hoffentlich wird Timmi bald wieder xunt.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Lachen ist xunt

Gestern hat mir mein Beruf mal wieder so richtig Spaß gemacht. Ich hatte 39 Telefon-Minuten mit dem komischen Flügzüg-Duo Claude und Thomas. Die beiden Schweizer jonglieren. Vor einem Jahr sah ich sie in Stars in der Manege und dort flogen die Keulen mit Fernsteuerung durch die Luft. “Wir wollen uns nicht mehr bücken.” Vor einem halben Jahr fragte ich höflich um ein Interview an. Gestern kam der Rückruf. Die beiden sind Berner. Das Interview erscheint im Februar in meinem neuen Buch “Joker!” Hier ein Auszug:

 

Wie lange jongliert ihr denn schon?
Claude: Seit 20 Jahren.
Thomas: Mindestens.
Wo tretet ihr am liebsten auf?
Claude: Wo es viele Leute hat, die Freude haben und eine gute Stimmung mitbringen.
Thomas: Schreib: In Deutschland.
Das Buch erscheint auch in der Schweiz.
Claude: Dann schreib: In der Schweiz.“
Das Buch erscheint auch in Österreich.
Thomas: Dann mach drei verschiedene Ausgaben.
Forscher haben festgestellt: Jonglieren lässt das Gehirn wachsen. Habt ihr da was gemerkt?
Thomas: Bei uns ist das Gehirn nicht gewachsen, dafür die Haare.
Claude: Wahrscheinlich stimmt die Theorie mit dem wachsenden Gehirn nicht. Oder es dauert bei Bernern länger.
Ihr zwei seid ja berühmt für eure Langsamkeit. Neuerdings jongliert ihr sogar nicht mehr mit schnellen Bällen sondern bewegt träge Helium-gefüllte Keulen und Flugobjekte mit Fernsteuerung. Wann habt ihr eigentlich die Langsamkeit entdeckt?
Thomas: Das haben wir nie absichtlich gemacht. Wir haben jongliert und gesprochen. Und die Leute haben immer gesagt, wir seien so langsam. Dann haben wir das auch gemerkt und angefangen es in unsere Nummer einzubauen.
Claude: Wir sind aus Bern. Dem langsamsten Kanton. Wir sprechen automatisch langsam.
Thomas: Das schlimme ist aber, sogar die Berner finden uns langsam
Also ich finde, wir alle sollten einen Gang zurück schalten…
Thomas: Ja. Alle. Die einzige Ausnahme sind wir. Wir versuchen immer, einen Gang zuzulegen. Uns gelingt es nicht. Wir machen das nicht extra.
Claude: Und wenn wir noch einen Gang zurück schalten, dann kommt gar nichts mehr.

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Von Schnee und Teufelskralle

Heut war ich beim Joggen. Im Tiefschnee. Na ja, bis zu den Knöcheln. War trotzdem herrlich. Anstrengend. Und Timmi ist mitgelaufen wie ein junger Hund. Mit seiner Arthrose. Kriegt neuerdings Nahrungsergänzung mit L-Carnitin (Muskelaufbau) und Teufelskralle (Gelenkentzündungen). Hilft ihm hervorragend. Und hier kann wirklich keiner sagen: Placebo-Effekt. Hunt xunt! Ja, liebe Stiftung Warentest, ich hab’s gelesen, dass ihr geschrieben habt: Homöopathie und TCM helfen nix. Ich glaub da lieber den vielen Kindern, den vielen Tieren (Timmi kriegt gegen sein Haut-Ekzem ein homöopathisches Mittel, und wahrscheinlich weil er Studien nicht lesen kann, hilft ihm das auch) – und meinem gesunden Menschenverstand.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Backen macht dick

Heute hab’ ich eine Sachertorte gebacken. Für einen GLYX-Tag – dazu kommen wir gleich. Sachertorte macht nur dick, wenn man zuviel davon isst. Na ja, dick macht die Tafel Schokolade, die man neben dem Backen so isst. Die Torte kriegt Dr. Ulrich Strunz zum Geburtstag. Ihn macht sie sowieso nicht dick, sondern bloß xunt, weil er sich bewegt – wenn er nicht gerade mit zertrümmertem Knie, gebrochenem Brustwirbel im Krankenhaus liegt.

 

Happy Birthday, lieber Uli, und willkommen im zweiten Leben!

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Selen gegen chronische Entzündungen

Stiftung Warentest gab mir auch schon schlechte Noten, weil ich Nahrungsergänzung empfehle. (Nach Absprache mit dem Arzt! Individuell verordnet!) Es gibt bei uns auch immer noch Ernährungsexperten, die sagen: Vitaminpillen, Mineralien, brauchen wir nicht steckt alles im Essen drin. Grad les ich mal wieder ein aktuelles Beispiel in der Ärzte-Zeitung. Selen hilft gegen Autoimmunerkrankungen, wie rheumatoider Arthritis und Hashimoto-Thyreoiditis (autoimmune Entzündung der Schilddrüse, führt zu Unterfunktion). . Schon ein ganz leichter Selenmangel führt dazu, dass der Körper nicht genügend Enzyme produziert, die freie Radikale im Körper abfangen. Sprich oxidativer Stress im Körper steigt an, das verstärkt chronische Entzündungen – und fördert die Entstehung von Krebs. Wir haben alle einen zu niedrigen Selenspiegel. So um die 70 rum. Denn wir haben kein Selen mehr in unserem Boden. Folglich ist in der Nahrung auch nix drin. Erst ab 150 sind wir vor Krebs geschützt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 1 Mirkogramm Selen pro Kilo Körpergewicht. Reicht nicht, sagt Professor Roland Gärtner von der Universität München, der in einer Studie untersucht hat, wie 200 Mirkogramm Selen täglich Frauen mit genannten Erkrankungen hilft. „Mit Selen ging nicht nur der Antikörperspiegel zurück, die Frauen fühlten sich auch besser.“ Selen macht nämlich auch noch fröhlich. Also ich finde: Wenn’s in der Nahrung nicht drin steckt, muss man die Nahrung ergänzen. Sonst wird man krank, kriegt man Rheuma, kriegt man Krebs. Also ich esse Fisch und Paranüsse, die liefern Selen – und ergänze das mit einem Natrium-Selenit.

 

Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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Heute gibt’s Thaisuppe

Find das passt gut zum Wetter. Hier das Rezept:

Thai-Suppe mit Austernpilzen
Für 1 Person
120 g Hähnchenbrustfilet
150 g Austernpilze
1 Stück Ingwer (etwa 1 cm)
1 kleine rote Chilischote
75 ml ungesüßte Kokosmilch (Dose)
200 ml Hühnerbrühe
1 EL Limettensaft
1 EL Fischsauce (Asienregal)
3 Zweige Petersilie

 

1. Das Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Austernpilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein würfeln. Chilischote waschen, aufschlitzen und entkernen, die Hälften winzig klein würfeln.
2. Die Kokosmilch mit der Brühe in einem Topf erhitzen, Ingwer und Chilischote dazugeben und 2 Minuten köcheln lassen. Fleisch und Pilze zufügen und 5 Minuten bei milder Hitze offen garen. Die Suppe mit Limettensaft und Fischsauce abschmecken. Petersilie waschen, abzupfen, grob hacken und aufstreuen.

 

Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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Angst vor Enten-Aids?

Gestern war ich im Lehners. Ein neues Wirtshaus bei uns ums Eck. Da saß ein Pärchen am Tisch und die feierten ihr zehnjähriges Jubiläum. Wir kamen ins Gespräch. „Ente ess ich gern“, sagte der Mann, der aussah wie Prinz Albert. „Aber zur Zeit nicht, ich sag nur: H5N1, ich will kein Enten-Aids kriegen.“ Seine Frau, die aussah wie Barbara Streisand, nickte. Ich hab dann gesagt, dass ich auch keine Ente esse, weil ich zwei indische Laufenten habe. Und dass seine Angst vor Enten-Aids vielleicht begründet wäre, wenn er auch zwei Indische Laufenten hätte. Und wenn vorher eine H5N1-infizierte Wildente über seine indischen Laufenten geflogen wäre und ausgerechnet in seinen Garten gekackt hätte. Und eine seiner Enten hätte das dann gefressen und hätte ein schlechtes Immunsystem und wäre dann auch daran erkrankt. Und wenn er dann schmust mit der Ente, dann kriegt er vielleicht die Vogelgrippe. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es eine an H5N1 erkrankte Wildente überhaupt bis nach München schafft. Und eigentlich hört man doch jetzt, nachdem die Grippe-Impfzeit vorbei ist und alle Ängstlichen versorgt sind mit dem neuen Grippemittel (das zwar bei der Vogelgrippe nicht hilft, aber wahrscheinlich sehr beruhigt, weil es teuer ist), merkwürdig wenig über die Vogelgrippe.
Ich hab dann Barbara Streisand und Prinz Albert noch gesagt, dass sie ruhig Ente essen können, weil kein Virus einen Bräter überlebt. Viren sind kleine Lebewesen aus Eiweiß. Und die überleben kein 100-Grad-Bad und keinen Backofen. Aber eigentlich war ich dann froh, dass sie keine Ente gegessen haben, weil da hätt’ ich dann wieder Willi & Wulli auf dem Teller gesehen.

 

Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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Herzschutz: Eiweiß & Fett kontra Kohlenhydrate

Rechthaben ist doch was Wunderbares. Und gestern hatte ich mal wieder so richtig recht, wie ich die Süddeutsche Zeitung gelesen hab. Und zwar was die Antwort auf die Frage betrifft: Was ist xunt? Kohlenhydratreich essen oder eiweißreich oder fettreich? Seit sieben Jahren etwa schreibe ich Bücher über Diät. Weil ich mit meinen Empfehlungen nicht den gängigen Ratschlägen der Ernährungsberater entspreche (mindestens 55 Prozent Kohlenhydrate!), sondern sage: Kohlenhydrate möchte man doch der Gesundheit und der schlanken Linie wegen zu Gunsten von Eiweiß und pflanzlichen Fetten reduzieren, ecke ich hierzulande mitunter an. Stiftung Warentest hat mir zum Beispiel vor ein paar Jahren ein „Mangelhaft“ gegeben, mit der Begründung: Mit dem exzessiven Genuss von Salatöl könne man nicht abnehmen. Später gab’s dann für ein Buch ein „befriedigend“ weil es ja schon sehr kompliziert wäre nach GLYX zu leben – und es noch keine Langzeitstudien gibt. (Braucht der gesunde Menschenverstand eigentlich nicht, Getreide gibt es erst seit 10 000 Jahren, unser biologischer Bauplan ist 4 Millionen Jahre alt, Getreide ist billig).
Nun gibt’s eine neue Kurzzeit-Herzschutz-Studie (veröffentlicht im Journal of the American Medical Association), die (wie viele andere zuvor) zeigt: GLYX hat recht.
191 übergewichtige Probanden testeten drei Herz-Diäten. Mit denen sie nicht abnehmen durften. Das Gewicht musste konstant bleiben, weil die Forscher nur wissen wollten, wie sich die Diät auf die Blutwerte auswirkt. Alle drei Diäten waren reich an Gemüse, Obst und Salat, es gab Fisch, Fleisch, Geflügel, Eier, mit wenig gesättigten (tierischen) Fetten. Eine Diät war kohlenhydratreich (58 Prozent), wie es hier immer noch oft empfohlen wird, mit viel Kartoffeln und Getreideprodukten, eiweißarm (15 Prozent) und fettarm (27 Prozent). Die zweite Diät lieferte 48 Prozent Kohlenhydrate, dafür 25 Prozent Eiweiß. Und Diät 3 wartete mit noch weniger Kohlenhydraten, viel Eiweiß und sogar mit 37 Prozent Fett auf, mehr Oliven- und Rapsöl. Das Ergebnis: Blutdruck und Blutfette sanken durch alle drei Diäten um fünf bis 15 Prozent. Aber: Am besten schnitten die „Protein“ und die „Fett“-Diäten ab. Und zwar so gut, wie es sonst nur ein Medikament schafft. Sag ich doch: Wunderbar, wenn man keine Pillen nehmen muss, nur ein bisschen gesünder essen…

 

Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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Espresso-Jogurt-Drink

Letztens wollte eine Leserin in meinem GLYX-Forum wissen, ob ihr geliebter Mocca-Joghurt-Drink glyx-tauglich sei. War so ein fertig gemixter Shake aus dem Supermarktregal. Ohne Zutatenliste schwer zu sagen. Aber Mocca-Joghurt – das klang lecker. Mmmh. Meine Mitarbeiterin Cora meinte gleich: Das kann man doch auch selber machen. Schmeckt viel besser als das fertig gepanschte Aromastoff-Zeug. Einfach einen kalten Espresso nehmen, mit Joghurt mixen, ein wenig Milch, damit es flüssiger wird. Und für die Süße nehmen wir einen Schuss Ahornsirup. Das schmeckt dann schön karamellig. Typisch Cora, immer ein kreatives Händchen für kulinarische Genüsse. Und Recht hat sie: Warum sich immer mit dem standardisierten Geschmack von Fertigprodukten abgeben, wenn man’s genau so schnell auch selbst machen kann. Also unser Espresso-Joghurt-Drink dauert bestimmt nicht länger als zwei Minuten. Schmeckt dafür umso leckerer. Und xunter ist er auch.

 

Hier das Rezept für 500 ml:
300g Naturjoghurt, 100 ml Milch, 100 ml kalten Espresso und 4 TL Ahornsirup
in einen Cocktailshaker oder Salatdressing-Shaker geben. Kräftig schütteln.
Fertig. Wer´s stärker mag, der erhöht einfach den Espresso-Anteil und reduziert
den Milch-Anteil entsprechend.

 

Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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Kater kraulen und meditieren

Hab’ gestern für mein neues Buch „GLYX-4-Wochen-Power-Plan“ 46 Bildunterschriften geschrieben. Nach neun Stunden ständiger Konzentration war ich ziemlich alle. Hab’ (wie es auch mir häufiger passiert) das Pausieren vergessen. Für die restlichen 40 Bildunterschriften heute mach ich es anders: Zwischendurch Rudi in seiner Kiste kraulen (beruhigt). Ein paar Minuten aufs Trampolin (entstresst, macht fröhlich). Und eine Fünfminuten-Kurzmeditation (schärft Aufmerksamkeit, macht noch fröhlicher).
Stand gestern in Ärzte-Zeitung.de: „Regelmäßige Meditationen führen offenbar zu positiven strukturellen Veränderungen im Cortex des Gehirns in Bereichen, die mit Aufmerksamkeit und Reizverarbeitung zu tun haben. Dies haben MRI-Untersuchungen am Massachusetts General Hospital in Boston ergeben (NeuroReport vom 15. November).“

 

MRI ist ein Magnet-Resonanz-Tomograph, mit dem man ins Gehirn guckt. Da haben Forscher in den USA kürzlich auch Mönche reingelegt. Und festgestellt, dass Bereiche im linken frontalen Cortex vergrößert sind. Nicht nur die, die mit Aufmerksamkeit und Reizverarbeitung zu tun haben, sondern auch die, in denen das Gefühl für Zufriedenheit und Glück entsteht. Also, mir gefällt das: Gescheiter und glücklicher werden ohne Pillen. Einfach nur ein bisschen meditieren.

 

Bis morgen,
Marion Grillparzer

 

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Welt-Diabetes-Tag

Heute ist Weltdiabetestag. Weltweit nimmt Diabetes zu. Eine grässliche Krankheit. 2003 wurden 45.000 diabetische Füße in Deutschland amputiert. Dabei kann man so einfach etwas dagegen tun, nicht an dieser Krankheit zu erkranken, die einen an die Dialyse bringt, blind macht… Und zwar: Sich bewegen und xunt essen, also glyx-niedrig. Problem: Jeder vierte Deutsche weiß überhaupt nicht, dass er auf der Schnellspur in Richtung Diabetes düst, schon an einer Insulin-Resistenz leidet. Weil die Ärzte hierzulande immer noch nur den Nüchtern-Blutzuckerspiegel messen. Ist der „normal“, sagt das gar nichts. Weil er das Frühstück nicht berücksichtigt. Sprich: Wie verhält sich der Blutzucker, das Insulin, wenn man was isst? Das zeigt nur der Glukose-Toleranz-Test. Man misst den Blutzucker, dann trinkt man eine Zuckerlösung, dann misst der Arzt den Blutzucker noch einmal. Empfehle ich dringend all den Menschen, die Probleme mit ihren Pfunden haben.

 

Bis morgen
Marion Grillparzer

 

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Dem Krebs davonlaufen

Der ist für Sonntag: Gestern war ich Joggen. Wie fast jeden Tag. Mit Timmi und Fido. Und manchmal mit Wolf. Zur Zeit diskutieren sie in den USA, ob Joggen nun vor Brustkrebs und Darmkrebs schützt oder nicht. Was Darmkrebs betrifft, sagen die meisten Forscher: Ja (Darmkrebsprophylaxe siehe auch: Darmkrebs.de). Was Brustkrebs betrifft, gibt es Studien, die finden einen Effekt, andere Studien finden keinen Effekt. Fest steht: Joggen ist so was wie ein Sicherheitsgurt. Auch gegen Brustkrebs. Vor allem für übergewichtige Frauen. Denn joggend baut man Fett ab. Und je mehr Fett man abbaut, desto weniger sorgt ein bestimmtes Fettgewebe-Enzym dafür, dass Hormone (Östrogene und Androgene) entstehen, die das Brustkrebsrisiko fördern (Brustkrebs-Infos: Mamazone.de. Außerdem macht Joggen kreativ und xunt – und Spaß.

 

Marion Grillparzer

 

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Müslifreuden

Tibor bringt heute morgen ein Schälchen frisch gequetschte Haferflocken mit. Und wie ich da so einen Blick auf das Müsli werfe, bewegt es sich. „Zücht ich! Für Willi und Wulli“, sagt Tibor. Und meint damit ekelige goldbraune Mehlwürmer, die in den Flocken baden. „Hab’ im Laufentenforum gelesen, dass die sehr gehaltvoll sind“, schwärmt Tibor, während mein Kater Rudi auf den Schreibtisch springt und sich eine stibitzt. „Kosten 100 Gramm 2,10 Euro!“ Sicher. Sehr gehaltvoll. Den Frauen und den Maden verdanken wir unser weiterentwickeltes Gehirn, las ich kürzlich in „Psychologie heute“. Was die Frauen betrifft, bedarf das meines Erachtens keiner Erklärung. Und die Maden liefern so viel Phosphor wie Emmentaler Käse, so viel Kalium wie Bananen und so viel Magnesium wie Erdnüsse. Brauchen wir alles fürs Gehirn. „Geröstet schmecken sie wie die Schwarte eines Schweinebratens“, meint der Wissenschaftsjournalist Peter F. Weber, der das Buch dazu geschrieben hat: „Der domestizierte Affe, die Evolution des menschlichen Gehirns“. Wenn Tibor, Willi & Wulli jetzt meinen, dass ich mein „Köstliche Insekten“-Kochbuch zücke und die sich windenden 2,10 Euro auch noch in Mehl wende und in der Pfanne in Olivenöl ...

 

Guten Appetit
Bis Morgen
Marion Grillparzer

 

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