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Die GLYX-Diät - Xunt, gesunde Ernährung, Abnehmen - mit Marion Grillparzer

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Xunt-Blog

Herzlich willkommen auf meinem xunt-Blog. Hier schreibe ich über alles, was mir zum Thema Gesundheit durch den Kopf geht.

 

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Comeback des Skorbut

Was hat Vitamin-C-Mangel bei uns zu suchen?

Wumm! Heute stand in Spiegel-Online: Skorbut in Europa. Unglaublich. Die Vitamin-C-Mangelkrankheit der Seeleute, mit Zahnausfall, Muskelschwund, Gelenkenzündungen, Erschöpfung, Herzschwäche und starker Infektanfälligkeit taucht aus dem Mittelalter mitten in die Neuzeit. In Industriestaaten. In Europa und Australien. Finde ich Hammer. Muss man nur frisches Obst und Gemüse essen, dann kriegt man Skorbut nicht. Vitamin C bildet der Körper nämlich nicht selbst. Halt! Unsere 3500 Kilo Darmbakterien helfen da aus. Aber nur, wenn wir gescheit essen. Wenn wir die entsprechende Population dort unten haben. Tja, Leute mit Typ 2 Diabetes haben das zum Beispiel nicht. Die haben sich mit viel Zucker und viel Weizen und eventuell auch viel Bier die Population dort unten verdorben. 

Die Daten der Nationalen Verzehrstudie II belegen, dass in Deutschland nicht alle Erwachsenen die empfohlenen Vitamin-C-Werte erreichen. Empfohlen werden von der DGE 100 mg. Finde ich mager. Reicht mir nicht. Ich hätte da schon gerne 500 mg bis 1 Gramm täglich. Drum trinke ich morgens einen Smoothie. Tu mir Zitrone ins Wasser, in den Tee. Ess täglich viel Gemüse und auch ein bisschen Sauerkraut oder Kimchi für den Darm und seine Vitamin C-Produzenten. 

Nicht nur exotische Früchte liefern uns das wichtige Vitamin, im Winter beglücken uns Rosenkohl, Grünkohl, Sauerkraut & Co. mit einem sehr hohen Vitamin C Gehalt. Und hol mir auch immer mal wieder Vitamin C vom Apotheker.  Wer muss noch besonders drauf achten? Weil’s Leben dann an den Vorräten nagt? Raucher, Gestresste, älter werdende. Auch Alkoholismus, Nierenschwäche, Krankheiten der Seele und Krebs erhöhen den Bedarf. 

Eine mögliche Vitamin-C-Unterversorgung erkennt man an verzögerter Wundheilung, Zahnfleischbluten und Hautentzündungen. Ursache des Vitamin-C-Mangels ist fast immer eingefahrene Ernährungsgewohnheiten. Passiert Glyxlern nicht. 

Tipp:  Zu langes Wässern und Kochen kann Vitamin C zerstören. Gemüse daher nicht zu lange abwaschen. Ideal: Zwiebeln in Olivenöl anbraten, dann erst das Gemüse darauf legen und den Deckel auf die Pfanne geben. Schont das  Vitamin C. Salate ruhig auch mit Beeren anreichern, die die Wirkung von Vitamin C auch noch verstärken.

 

Vitamin-C-Hitliste (mit Vitamin-C-Angabe in mg):

 

Petersilie          166

Paprika, rot      140

Fenchel               93

Blumenkohl       73

Kohlrabi              64

Brokkoli              61,1

Rosenkohl          47,3

Schnittlauch      47

Sauerampfer     47

Weißkohl           45,8

 

 

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Süßkartoffeln

All überall hüpfen Süßkartoffelscheiben aus den Toastern. Schmurgeln süße Bratkartoffeln in der Pfanne. Die große Frage: Ist die Batate gesünder als unsere Kartoffel? Von den Inhaltsstoffen und den Kalorien verhalten sie sich sehr ähnlich. Kartoffeln kann man nicht roh essen. Sie haben einen etwas höheren glykämischen Index und sind im Vergleich zur Süßkartoffel mit mehr Antinährstoffen bestückt. Lektine und Patatine, können  zu Unverträglichkeiten führen. Lektine schaden in größeren Mengen der Darmschleimhaut. Auch die Salicylate der Kartoffel können bei Intoleranz Probleme machen. Die Kartoffel als Nachtschattengewächs gilt als Promotor für schwelende Entzündungen im Körper, wenn man empfindlich ist. Nachtschattengewächse sind auch Auberginen, Paprika und Tomaten. Antinährstoffe plagen aber nur den, der unter Allergien, Intolleranzen oder Immunerkrankungen leidet. Als gesunder Mensch darf man ruhig seine zwei kleinen Kartöffelchen genießen.
Die ungeschälte Süßkartoffel wirkt sich positiv auf den Insulinspiegel aus. Die Schale liefet den Insulinsenkenden Wirkstoff Caiapo. Ihre rosarote bis violette Färbung verdankt sie Pflanzenstoffen Carotinoiden und Anthocyanen. Hochwirksame Antioxidantien. Die helfen Krebs vorzubeugen, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer, Parkinson, Grauer Star, vorzeitiges Altern ... In der Küche ist die Süßkartoffel, wie die Kartoffel, supervielseitig. Passt in die Suppe, verwandelt sich in Pommes, schmeckt lecker als Bratkartoffel. Und sie hat einen niedrigeren glykämischen Index (GLYX) als die Kartoffel.

Lust auf xunte Bratkartoffeln? 2 Süßkartoffeln schälen, in feine Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und würfeln, in einer Pfanne mit Butter oder Ghee glasig dünsten. Süßkartoffeln dazu geben. Unter ständigem Wenden rösch braten. Mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Wer Lust hat, gibt zum Schluss noch zwei verquirlte Eier drüber – und lässt das in stocken. Mit frischer Petersilie servieren.

 

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Kurkuma-Pasten-Großproduktion

Ich bin in die Kurkuma-Paste-Großproduktion eingestiegen. Meine Nachbarin Inge gab mir ein Säckchen voll Kurkumawurzeln. Und die habe ich dann in zehn Gläschen Kurkuma-Paste verarbeitet, die ich gerade an lauter liebe Menschen verschenke. Denn Kurkuma stärkt das Immunsystem, hilft der Leber entgiften, ist entzündungshemmend und fördert abends genossen auch noch den Schlaf. Man tut einfach einen Löffel Paste in die warme Nuss- oder Kuhmilch. Nun zur Paste. Die Wurzeln müssen in einer alten Kaffeemühle gemahlen oder im Mörser zerkleinert werden. Und dann geht man ein bisschen im Dorf spazieren. Und freut sich über die vielen lachenden Gesichter. Abends wenn dann der Wolf nach Hause kommt, weiß man warum: „Wie siehst Du denn aus?“ „Wieso?“ „Total gelb überall.“ „Mein neues Make-up von Mac.“ „Nicht Dein Ernst.“ Leider doch. So was wie ein karottengelbes Permanent-Make-up.
Also die Paste geht ganz einfach: Handschuhe anziehen. Dann erst den Kurkuma mahlen. Finger vom Gesicht fernhalten. Für ein Gläschen Paste braucht man:
1/2 Tasse Wasser zusammen mit 1/4 Tasse Kurkuma-Pulver, 1-2 TL Kokosöl, 1 Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung: Wasser in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze erwärmen, das Pulver dazugeben und durch ständiges Rühren eine sämige Paste herstellen. 1-2 TL Kokosöl dazugeben, 1 Prise schwarzer Pfeffer dazu. Die Paste sollte sämig und leicht dicklich sein. Je nach Konsistenz mehr Wasser bzw. Kurkuma untermischen. Dauert nur ein paar Minuten. Nicht aufkochen lassen. 

Unbedingt nur in Glas abfüllen. Bei Plastik wird Kurkuma nämlich tatsächlich zum Permanent-Make-up.

 

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Brotzeit

Gestern war ich auf einem wunderschönen Event in der Residenz-Kirche in München. Dort hat der Maximilian Mutzge gesungen, der Florian Riedl Saxophon gespielt. Es war ganz still in der Kirche. Doch noch viel stiller war es, als Uschi Glas von den hungernden Deutschen Kindern erzählt hat. „Lehrer haben erzählt: Die stinken nach Aceton und werden ohnmächtig vor Hunger“. Aceton. Danach riecht man, wenn man ganz, ganz lange nichts gegessen hat. Das ist unglaublich. In unserem reichen Land hungern Kinder. Wie Schauspielerin Uschi Glas das 2005 erfahren hat, gründete sie „brotZeit e.V.“ Mittlerweile bekommen deutschlandweit 8500 Kinder jeden Morgen ein Frühstück vor der Schule, das „senkt nachweislich die Aggressivität und verbessert die Leistung“  – und organisiert wird das von 1111 Senioren, die auch noch nachmittags für die Kinder da sind und sie bei den Hausaufgaben unterstützen und stets ein offenes Herz, ein offenes Ohr haben. Dafür bekam Uschi Glas den Prix Courtage verliehen. Diesen Preis verleiht das Gesellschaftsmagazin Mona Lisa (ZDF) und Clarins (französische Kosmetikfirma) seit 2004 jedes Jahr einer tollen, tollen Frau für ein außergewöhliches Engagement. Mehr Lesen – und unterstützen: brotzeitfuerkinder.com

 

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Das Must-Have für ein Leben im Ein-Klang!

Es gibt so Tage. Und die habe ich ja schon häufiger. Da habe ich einfach schlichtweg keine Zeit für carpe diem. Und schon gar keine Zeit für Meditation. Und an einem dieser Tage ist mir tatsächlich Judith begegnet. Die besteht schier aus Nirwana. Und ist auch noch hübsch. Eine Bewegungs-Elfe, ein Vibrant Foodjunky, ein Culinary Scout. Mit Leidenschaft für Leistungssport und Begeisterung für kreatives Kochen. Sie macht (R)Auszeit-Retreats „Genieß dich jung und vital“ (siehe: www.jk360.one). Sprechen tut sie manchmal wie ein Glückskeks: „Ich zeige dem Menschen, wie man durch regulierende Methoden und Techniken die Zellen energetisch, physisch wie mental in ihre optimale Schwingung bringt für 360° Vitalität. Stabilität. Jugendlichkeit.“ Wer möchte das nicht? Und nun komm ich zum Punkt. Diese Elfe hatte ein Pfeiflein um den Hals. Und trötete für mich rein. Da wurde es mir ganz warm ums Herz. Und weich und sooo ... „Love Tuner“ sagt sie. „Schwingt im Herzton 528 hz. Schickt eine Welle der Zufriedenheit. Beruhigt. Macht glücklich.“ Zählt zu den Healing-Tönen, mit denen man sogar die DNA reparieren kann.
Das musste ich natürlich gleich mal recherchieren. Den Love-Tuner trägt man in Hollywood, zum Smoothie und Kale, zum Yoga. Auch der berühmte Arzt und Philosoph Deepak Chopra empfiehlt den Love Tuner. Vor allem den Menschen, die keine Zeit haben zu meditieren. „Er lädt die Liebe ins Leben ein, versetzt mit einem Atemzug ins Hier und Jetzt.“
Hab’ ich mir freilich gleich in den USA bestellt. Und trag ihn wie einen Schatz mit mir herum. Hilfreich im Stau, im übervollen Biergarten und an Großfamiliengeburtstagen zum Beispiel. Kurzmeditation heißt für mich seitdem: fünf mal laaaaang reinblasen. Was natürlich ganz nebenbei die Ausatmung verlängert, den für Entspannung zuständigen Parasympathikus aktiviert, die Lungenkapazität vergrößert und unser Nervensystem beruhigt. Ich puste immer rein, wenn mich was nervt. Wolf findet das nicht immer lustig, wird aber gleich gaaaaaanz weich. Auch ich bin viel ruhiger. Weil mich der Love-Tuner am Atmen hält. Und ein bisschen glücklich macht dieser Ton schon auch. Wer einen will, ich hab’ ein paar mehr bestellt. In shabbychic Altsilber und edlem Bronze. Gibt’s bei Fidolino. So lange der kleine Vorrat reicht. Der Healing-Ton kostet 65 Euro.

 

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Blitz-Marion-Unwetter-Stress-Immunsystem-Drink

Das Wetter. Kümmert mich nicht. 30 Grad Temperaturunterschied. Völlig wurscht. Ich bin leicht und fröhlich und mir ist soooo warm. So und ähnlich versuch ich mich gerade morgens zu primen. Nur: Mein Unterbewusstsein will mir das irgendwie nicht glauben. Und ich fürchte mich echt um das Wohlergehens meines Immunsystem, weil ich grad auch noch echt viel Stress hab ... (ja liebe Verlage, liebe Leser, lieber Maxxl, lieber Kurti ...). Ich fürchte mich dermaßen, dass ich heute einen Blitz-Marion-Unwetter-Stress-Immunsystem-Drink erfunden habe: 0,2 Liter Sauerkrautsaft, je ein gestrichener Löffel Kaffeekohle, Moringapulver, Kakaopulver und 1 Löffel Leinöl. Da scheint die Sonne für die Darmflora, die Abwehrzellen, die Gute-Laune-Neuropeptide, die Hirnzelle – und die Fettzellen die verdünnisieren sich. Das ist der blitzschnell gemachte Überlebensdrink. Hab’ ich heute dem Wolf hingestellt. Der kriegt ja immer alles so hingestellt, was ich mir so ausdenke. Da ist er, wenn ich ehrlich bin, nicht immer glücklich drüber. Aber mir erspart das dann so einiges ... Und hier dachte ich eigentlich, dass er mir wahrscheinlich wieder was erspart ... Aber nein, er sagt: „Hm. Interessant. Schmeckt nach Lagerfeuer.“ Wunderbar. Hab’ ich dann auch gleich probiert. Passt! Heißt erst mal "Campfire". Prost Gesundheit!

 

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Überraschungsbesuch

Gestern lieg ich so auf dem Liegestuhl. Für ein kleines Päuslein. Und höre Hörbuch. Und denke noch fünf Minuten, dann duschen. Noch fünf Minuten, dann duschen, noch .... Da kommt die Nachbarin Christiane: „Du Marion, da sind vom Fernsehen welche da, die möchten ein Interview mit dir machen.“ „Ja, klar,“ sag ich, „ich hab’ dich auch lieb.“

„Ehrlich,“ sagt sie ...

Eine halbe Stunde später sitze ich mit „Menschen im Süden“-Reporterin Carmen Thornton auf meiner blauen Bank vor dem Haus. Maxxl sitzt dazwischen. Und findet es toll. Ich erzähle von meiner Liebe zu Oberbayern – und Bier. Na ja. Und natürlich erzähl ich auch was vom Glyxen, von Kokosöl im Kaffee und Königskerzen im Tee. Tja. Was man nicht so alles erzählt, wenn man unvorbereitet von einem netten Mädel unverhofft das Mikrophon vor die Nase gehalten kriegt.

Wen’s interessiert: Kommt nächsten Dienstag (16.) im rfo.de.

 

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Foodparing vom Feinsten

Wer kennt Foodparing? So was wildes Neues, was die Foodies so machen. Aromen kombinieren. So den Kaviar mit der Himbeere und so. Ich bin da leider nicht ganz so experimentierfreudig. Ich freu mich eher, wenn zwei oder drei Dinge sich treffen, die gemeinsam was wahnsinnig Leckeres ergeben – und zu meiner pure-Essphilosophie passen. Ein so ein Ding ist der Bärlauch, der grad überall wächst. Frisch gepflückt Natur & Aroma pur. Ein so ein anderes Ding ist die Makadamianuss. Und wenn die sich dann vereinen in einem Glas, und in das stolpert dann noch irgendwie Mr. Pecorino hinein, dann nenne ich das Foodparing vom Feinsten. Wie in dem kleinen Glas Pesto, das mir Babs vom Chiemsee mitgebracht hat. Das natürlich sofort mit einer Nudel geparingt …

Das Rezept? Mein Osterei für euch: 150 g Bärlauch | 0,2 l Oliven- oder Macadamianussöl | 70 g Macadamianüsse | 70 g Pecorino | 1 TL Meersalz | ½ TL Pfeffer aus der Mühle im Mixer pürieren – und in kleine Gläschen abfüllen.

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Bullet-Proof-Coffee

„Warum schmeckt der Kaffee denn so anders?“ Fragt Wolf und rümpft sein von mir so geliebtes Näslein. In genau der Art, wie er es immer rümpft, wenn er beginnt zu ahnen, dass ich ihn wieder als Versuchskaninchen einsetze.
„Ich hab Kokosöl reingetan.“
„In meinen Kaffee???????“
„Jupp.“
„Wieso das denn?“
„Schützt vor Alzheimer.“
„Und wieso trinkst Du das dann nicht?“
„Ich wollte Dich das erst mal ausprobieren lassen, Du bist der Ältere …“
„Sehr witzig.“
„Trinken die alle in den USA. Total im Trend. Bullet Proof-Coffee. Mit zwei Löffel Kokosöl, 1 Löffel Raw-Kakao-Pulver. Macht satt, schenkt Energie und Konzentration, wappnet gegen Stress – und ist Medizin pur. Schützt vor Alzheimer, nimmt Gelenkschmerzen, hilft bei Hautproblemen …“
Und schon landet die geliebte Nase im Kaffeebecher mit Kokosnuss. Umgerümpft.

 

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Pestizide in Bier

Das drittliebste Getränk des Deutschen, gleich nach Kaffee und Wasser. Mit 107 Liter im Jahr sind wir pro Mann dabei. So mancher schafft mehr. Nun wächst künftig kein Gras mehr auf dem Bierbauch. Und auch kein Giersch mehr auf der Hüfte. Dafür hat der Krebs dann freie Fahrt. In 14 Biersorten wurde der Unkrautvernichter Glyphosat gefunden, berichtet das Umweltinstitut München. Ein Labor hatte im Auftrag des gemeinnützigen Vereins Biere der 14 beliebtesten Marken Deutschlands untersucht – und war überall fündig geworden (www.umweltinstitut.org). Laut der Weltgesundheitsorganisation ist das Pestizid erbgutschädigend und “wahrscheinlich krebserregend”. Für Bier gibt es bisher keinen Grenzwert, allerdings liegen die im Test gemessenen Werte mit 0,46 bis 29,74 Mikrogramm pro Liter fast bis zu 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser (0,1 Mikrogramm pro Liter). Glyphosat ist ein zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff, rund 5.400 Tonnen werden davon jährlich in Deutschland eingesetzt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch ruft zu einer Unterschriften-Aktion “Nein zu Glyphosat” auf.

 

… morgen kommt der neue GLYX-Letter mit vielen weiteren tollen Themen. Hier abonnieren: http://www.die-glyx-diaet.de/

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Schoko-Riegel fürs Plastik-Fasten

Wie viele Riegel treten gerade den Rückweg an? Wg. Rückrufaktion, wg. Plastik drin. Nun, das kann uns nicht passieren, weil wir ja alle Plastik-Fasten machen. Und selbstgemachte Riegel essen. Wie den da: Bananenscheiben auf einen kleinen Spieß stecken. Bitterschoko im Wasserbad schmelzen. Spieß eintauchen, drehen. Auf Backpapier abkühlen lassen. Plastikfasten pur! Weil da ein Holzstäbchen drin steckt.

Bleibt xunt, bis bald,

Eure Marion Grillparzer

 

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Plastik-Fasten

Eine wunderbar wirkungsvolle Art des Fastens ist das Plastik-Fasten. Da entgeht man dickmachenden Weichmachern – und man tut was für die Umwelt. Was einen glücklich macht, was wiederum die körpereigene Produktion des Appetitzüglerhormon Serotonin beinhaltet. Eigentlich genial. Oder? Jedenfalls haben es die gut, die in Schwabing wohnen. Dort hat in der Schellingstraße der erste “Ohne”-Laden in München aufgemacht. Man kommt mit seinen Behältnissen, kriegt individuelle Portionen und geht ohne Müll nach Hause.

 

Bleibt xunt,

herzliche Grüße,

Marion Grillparzer

 

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Das Aber-Fasten

Ich hatte schon immer ein großes Problem mit den Menschen, die zuhören … und dann ein gewaltiges „Aber“ in den Raum stellen. ABER! Batsch. Lebensbremse angezogen. Mauer aufgebaut. Elan erstickt. Freude genommen. Nun habe ich auf meedia.de gelesen, dass diese armen Abermenschen eigentlich erst einmal und hauptsächlich sich selbst im Weg stehen.
ABER … und dafür gibt es eine einfache Lösung: Bernard Roth, Professor an der Universität von Stanford verspricht, man müsse nur zwei Wörter aus seinem Vokabular streichen, und schon kreuzt der Erfolg viel lieber den Weg. Denn es sind die Wörter, die unser Gehirn davon abhalten, dass wir ein Ziel erreichen. Und wie soll es anders sein, Prof. Bernard Roth empfiehlt, dass man als allererstes das Wort ABER streichen soll. Und es durch UND ersetzen.
Ich möchte ja gerne Yoga machen (jammer) aber (jammer) ich habe viel zu viel zu tun.
Mit „und“ hört es sich dann folgendermaßen an: Ich möchte gerne Yoga machen und ich habe viel zu viel zu tun. Das steht dem Yoga nun nicht mehr im Weg. Das Gehirn verbindet nämlich die beiden Situationen und sucht eine Lösung, wie man beide Ziele erreichen kann. Wie ich zum Beispiel. Ich setze mein Yoga morgens vor das viel zu viele Arbeiten. Das geht dann viel schneller – und ich gewinne Zeit für den nächsten Morgen vor dem viel zu vielen Arbeiten für das „Und-Yoga“.
Das zweite Wort, dass man auf der Lebenserfolgsleiter hinter sich lassen sollte ist „müssen“.
Müsser sind immer Opfer. Sie werden von anderen, von Situationen degradiert nicht selbst entscheiden zu können. Nonsens. Ich muss noch Arbeiten (jammer, Opfer). Ich will noch was fertig machen (mit seiner Lebensrolle zufriedener Selbstentscheider). Diesen Ansatz nennt man übrigens Design-Thinking (Hinterfragen automatisierter Denkprozesse, neue Lösungsansätze kreieren).
Mit diesen beiden Ersatz-Worten kommt man viel besser durchs Leben, polt sein Gehirn um auf mehr Zufriedenheit – und macht einen besseren Eindruck auf andere Leute. Löst Probleme schneller. Ist erfolgreicher mit allem, was man so tut.

 

… morgen kommt der neue GLYX-Letter mit vielen weiteren Fastentipps. Hier abonnieren: http://www.die-glyx-diaet.de/

 

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

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Wie Fasten heilt

Am Wochenende habe ich eine wunderbare Doku in Arte gesehen: “Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung”. Über eine russische Studie über 50 Jahre hinweg. Geheim gehalten. Die dokumentierte, wie Fasten heilt. Allergien, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes und starkes Übergewicht, ja sogar Krebs, kann durch Fasten behandelt werden und neue Studien zeigen, dass noch viel mehr möglich ist. Mag keiner drüber reden. Weil da die Pharmaindustrie nicht dahinter steckt. Fasten heilt. Weil es den Körper dermaßen unter Stress stellt, dass er alle Register zieht, die ihm zum Überleben zur Verfügung stehen. Heilfasten ist nichts essen! Gar nichts. Über Wochen hinweg. Nicht so ein modifiziertes Fasten, das ich so mache, über das ich schreibe. Das man so nebenher zu Hause machen kann. Das auch super ist. Eine wunderbare Prophylaxe – und man kriegt viele Zipperleins in den Griff. Aber chronische Krankheiten heilen, das tut Heilfasten.

Heilfasten ist so ein Stress für den Körper, dass das nur unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden sollte. Wie in der Buchinger-Klinik. Und dann ist es wahrlich eine Wahnsinns-Medizin. Die 70 Prozent der Kranken wirklich hilft. Ohne Nebenwirkungen. Und wenn man das richtig macht, dann schlägt der Körper auch einen anderen Stoffwechsel weg ein und baut wenig Körpereiweiß ab.

Wer interessiert ist, guckt sich das bei Arte an. 52 Minuten. läuft noch bis zum 20 Februar in der Mediathek.

 http://www.arte.tv/guide/de/043980-000-A/fasten-und-heilen

Bleibt xunt, bis bald Eure

Marion Grillparzer

 

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Schnelle Detox-Suppe für die Fastenzeit

Die schnelle Suppe aus dem Handgelenk. Kann man immer brauchen. Ein Beutel Brokkoli, Romanesko, Blumenkohl aus der TK-Truhe. 2 Möhren, 1 Petersilienwurzel, Kräuter, die rumliegen, 1 großes Stück Ingwer in einen großen Topf geben. Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer und Chilischoten würzen. Mit Wasser bedecken. In ca. 15 Minuten bissfest kochen. Im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Mit ein paar Löffel Naturjoghurt, einem Klacks Olivenöl und ein paar leckeren (trocken gerösteten) Kernen genießen. Wer will kann auch noch ein Fischfilet drauf geben. Und in wenigen Minuten garen. Die Suppe kann man sich im Thermosbecher wunderbar mit in die Arbeit nehmen.

 

Guten Appetit, bleibt xunt!

Herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Schlamperküche macht Kekshunger

Also, bevor wir nächste Woche gemeinsam loslegen mit dem Zucker-Weizen-Fasten sollten wir ganz gründlich die Küche putzen. Absolute Voraussetzung für Erfolg! Damit nicht Kekse unseren Plan kreuzen. So steht nämlich auf wissenschaft.de heute, dass Schlampküchen den Kekshunger fördern. So Forscher um Lenny Vartanian von der University of New South Wales in Sydney. In einer Studie mit zwei Küchen, einer ordentlichen und einer schlampigen platzierten sie frei zugängliche Schalen mit Keksen beziehungsweise mit Karotten. Und in der schlampigen Küche aßen die Versuchspersonen glatt doppelt so viel Kekse, wie in der ordentlichen. Die Psychologen erklären das durch den Nasch-Lust steigernden Effekt, der durch leichten Stress im Chaos auslöst wird und mit enthemmenden Wirkung: “Das chaotische Umfeld löst vermutlich die geistige Einstellung aus: Alles scheint hier außer Kontrolle – also warum sollte ich mich nicht auch gehen lassen”, sagt Vartanian. Der Wissenschaftler rät zur “Meditation” als Mittel zur Steigerung der Kontrollfähigkeit. Aber wirkungsvoller wäre es schon, die Küche aufzuräumen.

Für die Mitmacher am Mittwoch: Saubere Küche. Keine rumstehende Keksschalen, lieber aktivierte Nüsse und viel Suppe. Eine kleine Meditationsübung parat haben – um sein Selbstkontrollsystem zu schärfen. Kann man auch auf meiner Seite runter laden.

Bis denn! Bleibt xunt,

Eure Marion Grillparzer

 

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Marions Detox-Wasser

Abnehmen. Die Leber entgiften. Damit die uns überhaupt beim Abnehmen und fit sein helfen kann. Eine müde Leber macht uns nämlich sehr, sehr träge. Uns und unseren Stoffwechsel. Zeigt sich derzeit nach den vielen Feiertagen. Und im Frühling, wenn man vorher nicht fastet. Ich bin dafür täglich was zu tun. Zum Beispiel mit meinem Detox-Wasser.

 

Einen Apfel in einen großen Krug schnippel, eine Zimtstange rein geben, mit gutem Wasser aufgießen. Dem ganzen mindestens eine Stunde oder auch über Nacht Chill-Zeit schenken – und dann über den Tag verteilt genießen. Wichtig: statt den sonst so üblichen Softdrinks.

Apfel entgiftet die Leber, Zimt reguliert das Insulin runter. Wie kann das im Wasser wirken? Ganz einfach Homöopathie wirkt ja auch. Wasser nimmt nicht nur Stoffe von Apfel und Zimt auf, sondern auch energetische Botschaften. In den USA „trinken clevere Leute keine Cola mehr“ (so Walter Willet, Harvardforscher) – sondern  selbst vitaminisiertes, vitalisiertes Wasser. Zu den cleveren zähle ich auch. Halt hierzulande. Und wenn ich mal so richtig was für die Leber tun möchte, dann mache ich mit dem Wasser, bevor ich es mit Apfel und Zimt bebotschafte einen Löwenzahnwurzeltee. Das ist dann Leber-Detox hoch 10.

 

Bleibt xunt,
bis bald eure

Marion Grillparzer

 

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Xunte Mandeln

Heut ist ein besonderer Tag. Im kleinen Kalender steht, heut ist der Nationaltag der schokoladenüberzogenen Nüsse. Und im Fernsehprogramm steht, dass heute der erste Teil von Pfeiler der Macht kommt. Da spielt Jeanette Hain mit. Die lieb ich. Eine tolle Frau. Nicht nur im Film. Die Süddeutsche schreibt: “Ebenfalls ein Ereignis ist Jeanette Hain, die Augusta mit einer unbändigen Lust am Machtmissbrauch anlegt.“ Da freu ich mich drauf. Und genieße beides. Den Film und die passende Nervennahrung dazu. Schokomandeln mit Rohrohrzucker und Meersalz. Nüsse habe ich keine daheim. Nehme einfach Mandeln. Schmelze eine dunkle Schokolade (85 Prozent). Mandeln darin wenden, herausnehmen, auf Backpapier legen und ein wenig braunen Zucker und Meeressalz drüberstreuen. Warten bis der Film los geht – und genießen. Kann man auch noch ein wenig drüber mahlen.

 

Übrigens Mandeln (ohne Schoko) machen nicht dick. Kann man 40 Gramm pro Tag essen, und dann machen sie schlank nebenbei. Einfach durchs Mandelessen. Finde ich super. Und das bisschen Bitterschokolade macht dann auch nix …

 

Bleibt xunt, herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Beeren gegen Impotenz

Ich sag’s ja: Beeren können Berge versetzen. Weiß man: Biostoffe aus der Pflanze mindern das Risiko für Diabetes und Herzinfarkt. Und heute stand im netdoktor: „Früchte essen beugt Impotenz vor.“ Vor allem, wenn man auf Anthocyane (Blaubeeren, Kirschen, Brombeeren, Schwarzen Johannisbeeren) achtet und auf Flavone (Zitrusfrüchte). Drei Mal pro Woche Beeren und Zitrusfrüchte essen hat den gleichen Effekt auf IHN, wie fünf Stunden Fitnesstraining. Ich sag ja: Glyxen ist das Richtige für alle Lebenslagen. Seit 15 Jahren stecken im morgendlichen Zellschutzcocktail Beeren und Zitrusfrüchte, das Richtige für geliebte Männer :-)

 

Bleibt xunt,
bis bald

Marion Grillparzer

 

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Die Geschichte vom Glückspilz

Wisst ihr was gerade mein größtes Glück ist? Eine Kiste mit Erde. Da spitzten gestern kleine weiße Stecknadelköpfe raus. Und dann heute die hübschesten Pilze, die man sich vorstellen kann. Einen großen habe ich rausgedreht und gleich roh gegessen. Und ehrlich: Noch nie, wirklich noch nie, so einen leckeren Champignon auf der Zunge gehabt. Nicht so ein lätschrigfades Ding, was man da aus der Supermarktkiste kriegt. Ein wunderbarer unglaublich fester Kopf, der nach junger Walnuss vermählt mit einem Steinpilz schmeckt. Ein Glückspilz. Und ich Glückspilz darf da jetzt stündlich zur Kiste laufen und ernten. Denn das Glück explodiert in meiner Kiste. Selbstgezogener Pilze. Sie sind auch super xunt und machen schlank, weil sie eiweißreich sind. Sie enthalten viele Ballaststoffe und schützen so vor Darmkrebs.

 

Ein tolles Rezept für veganes Pilz-Ragout gibt es ab Donnerstag in neuem Glyx-Letter mit dem Thema Veränderung. Abonnieren kann man unter: http://www.die-glyx-diaet.de/

 

Bleibt xunt, herzlichst

Marion Grillparzer

 

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Foodpairing

Foodpairing heißt der Food-Trend, der unsere Kreativität fördert. Darunter versteht man die Wissenschaft der Aromen, die man unbedingt mal zusammen auf der Zunge vereint erleben sollte. Alter Hut: Erdbeere mit Pfeffer. Eher neu: Leberpastete mit Jasminblüte. Weiße Schokolade mit Kaviar. Schokoladenmuffin mit Blauschimmelkäse. Das Geheimnis hinter dem Gourmet-Trend: Zutat A verträgt sich mit Zutat B, wenn in beiden die gleichen Hauptaromakomponenten stecken. Weitere Beispiele: Kaviar und Schokolade. Erdbeeren und Lammfleisch. Jakobsmuschel und Tomate. Austern mit Kiwi, Feige mit Basilikum, Hummer mit Vanille und Kakaopulver.

 

Wir halten euch auf dem Laufenden – und bereiten schon mal eine Food-Pairing-Tafel zum Runterladen vor. Gibt’s dieses Jahr auf www.mariongrillparzer.de

 

Und wir schlagen für heute schon mal vor: Xunt-Pairing.
Tomate & Brokkoli. Beide schützen vor Krebs – und gemeinsam besser, als jeder einzeln.
Grüntee & Zitrone. Ein Klassiker aus gutem Grund, 80  Prozent der Katechine des Grüntees werden dem Körper erst zugänglich durch die Säure des Zitronensaftes
Spinat & Orange. Vitamin C der Orange verbessert die Absorbtion des pflanzlichen Eisens des Spinats.

Viele xunte Rezepte und Tipps findet man ab morgen in neuem Glyx-Letter mit dem Thema Detox. Abonnieren kann man unter: http://www.die-glyx-diaet.de

 

bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Orientalischer Quittensenf

Etwas auf was ich in meinem Leben nicht verzichten kann, ist Senf. Ich liebe Senf. Und ich liebe Abwechslung. Grad sehe ich, dass viele meiner Freunde noch Quitten zu Hause rumliegen haben. Die könnte man als “Glücks-Konserve” wunderbar mit in den Winter nehmen.

 

Hier mein Lieblingsrezept: Orientalischer Quittensenf

1 Zitrone | 1 kleines Stück Zimt (ca. 1 cm ) | 600 g Quitten | 3 Gewürznelken | 75 g Mascobado (Vollrohzucker) | ½ TL Meersalz | 0,1 l Apfelsaft | 0,1 l Weißweinessig | 15 g gelbes Senfmehl

Für 5 Gläser à ca. 100 ml


1. Die Zitrone waschen dünn schälen. Halbieren und den Saft auspressen.
2. Quitten putzen, vierteln, schälen und entkernen. Die Viertel in grobe Stücke schneiden und mit Zitronensaft, -schale, Zimt, Gewürznelken, Rohzucker und Salz in einen Topf geben. Apfelsaft und Essig dazugeben und die Quitten zugedeckt in 30-40 Minuten weich kochen. Zwischendurch immer wieder umrühren.
3. Den Topf vom Herd nehmen, Gewürznelken, Zimt und Zitronenschale entfernen. Die Quitten im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.
4. Quittenmus in einer großen Schüssel geben Senfmehl mit einem Kochlöffel 5-7 Minuten verrühren – je länger, desto fester der Senf.
5. Den Quittensenf in die sterile Gläser füllen, gut verschließen und an einem dunklen Ort 2-3 Wochen ziehen lassen. Hält fünf bis sechs Monate.

 

Dieses tolle Rezept und viele andere Rezepte und xunte Tipps findet man ab morgen in neuem Glyx-Letter. Abonnieren kann man unter: http://www.die-glyx-diaet.de/

 

Guten Appetit, bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Die Frucht der Indianer und NoCarbler

Lust auf Avocado? Ich lieb „die Butter des Waldes“. Die hat 30 Prozent Fett. Und nein, sie macht nicht dick. Im Gegenteil. Früher waren ihr die Aztheken verfallen – weil  sie satt macht. Und heute sind ihr die NoCarbler verfallen. Weil sie satt macht, mit B-Vitaminen unsere Nerven versorgt, ihre Kohlenhydrat-Kombi den Blutzuckerspiegel senkt und das Gehirn fit macht. Sie enthält Tryptophan – eine essenzielle Aminosäure, aus der Ihr Organismus das “Schlafhormon” Melatonin macht. 100 Gramm liefern schon 6 Gramm Ballaststoffe, die die Verdauung anregen und das Herz schützen.

Es gibt viele Gründe, für: Iss täglich 1 Avocado. Der Hauptgrund: Sie ist so unglaublich vielseitig lecker. Ich sammle jetzt Avocado-Rezepte, freue mich über jedes, dass man mir postet.

Hier das neueste Rezept aus meinem Fundus

 

Cremiger Avocado-Pudding 

1.  Die Avocado entkernen und schälen.  In grobe Stücke schneiden und in einen Mixer geben.

2.  2 EL Zitronensaft, 1TL Agavendicksaft und 4 EL Lupinen-Joghurt dazugeben.

3. Fein mixen, mit dünnen Scheiben Zitronenschale garnieren und servieren.

Tipp: Mit ein paar Heidelbeeren und frischer Minze kriegt der Pudding einen weiteren Xunt-Kick!

Variante für Schokoholics:  Einfach 1-2 TL Kakaopulver dazugeben und mitmixen.

 

Guten Appetit, bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Minus 85 Kilo mit Glyx

estern hab ich mich wahnsinnig gefreut. Gestern war Anja da. Ein Genmix aus Cleopatra, Glückskeks, Momo. Anja eben. Na ja, halb Anja. Sie hat 85 Kilo abgenommen. Glyxend. Sie lacht verschmitzt, zieht eine Bluse aus der Tasche. „Die hab ich mir gekauft, als ich schon 30 Kilo unten hatte. Als nächstes Ziel.“ Sie streckt beide Arme aus, hält dazwischen ein schwarzes Tüllzelt. „Das Schönste war“, sagt sie, dass sie dann irgendwann „endlich nicht mehr unsichtbar war“.

 

Ich kann das nachvollziehen. Man wird nicht gesehen. Weil man sich nicht sieht und nicht gesehen werden will. Weil man fühlt sich graumäuslerisch. Oder eben dickisch. Jedenfalls sieht man Anja jetzt. „Nun kann man mich sehen, weil ich mich sehen lasse.“ Warum hat sie das geschafft, wovon andere ein Leben lang träumen? „Die anderen scheitern nur, wenn sie nicht an den eigenen Erfolg glauben.“

 

Ein Tipp für die Praxis? „Immer mal wieder ein Foto von sich machen. Sonst glaubt man den Erfolg nicht, weil man sich ja unsichtbar fühlt. Freilich: Viel Bewegung, Eiweiß, Vitamine – und Glyxen heißt auch: Wieder Spaß an den schönen Dinge zu bekommen, am Leben und zu lachen. Und nicht NUR aufs Gewicht schauen.“

 

bleibt xunt, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Rotes Fleisch macht Krebs?

Nachdem wir kürzlich gelesen haben: Gemüse schützt nicht vor Krebs. Fisch schützt nicht vor Herzinfarkt dürfen wir heute lesen: Rotes Fleisch kann Krebs auslösen. Steht heute überall in der Zeitung, hört man im Radio … Die  internationale Krebsagentur der WHO, die IARC, meldete gestern, dass rotes Muskelfleisch von Rind, Schwein, Schaf, Pferd und Ziege in Zukunft als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird. Schinken und Wurst als offiziell krebserregend. Weil da nämlich 191 Substanzen drin sind, die Krebs erregen. Das meiste davon Chemie.

 

Festgestellt haben die das in Studien, wie die EPIC-Studie. Wer mehr als 40 Gramm rotes Fleisch oder Wurst pro Tag isst, erhöht sein Krebsrisiko. Man weiß zwar, dass die Daten dieser Studien sehr dünn sind, weil man Fragebögen mit Fragen nach dem Essen im letzten Jahr etwas schlampig und von großem Vergessen gezeichnet ausfüllt (was habt ihr letzte Woche gegessen?). Man weiß auch, dass Übergewicht, ein Mangel an Bewegung, Rauchen viel stärker Krebs auslöst. Aber immerhin. Die Tatsache, dass uns unser Essen Krebs macht, wenn man auch nicht so recht weiß warum und insgesamt auch nur in geringem Maße, ist schrecklich.

 

Was tun? Also: Wir wissen, grillen (verkohlen) macht Krebs, Nitrosamine (pökeln) machen Krebs, Mast mit Medikamenten macht Krebs, Chemie (Wurst) macht Krebs. Was ist, wenn man das alles weg lässt? Keine industriell gefertigte Wurst ist, eben nicht schnell gemästetes Fleisch isst. Das Ganze wohl dosiert in schützendes Vitamin C (das Nitrosamine unnschädlich macht) packt – in Gemüse, statt in die Burgersemmel?

 

Tja dann, dann sinkt das Risiko gegen Null.

 

Tja dann, dann muss man den Menschen keine Angst vor dem Essen machen. Dann darf man ruhig auch ab und zu ohne Angst ein Stückchen rotes Fleisch essen.

Angst ist der größte Krebsauslöser.

 

Bleibt xunt, Eure

Marion Grillparzer

 

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Super xunt: Black Smoothie

Der geheimnisvolle Black Smoothie: Am Wochenende war ich in Österreich auf dem Goldenen Berg in Oberlech. Zum Glyxen. Ich schule dort. Und glyxe mit Alge. Genauer: Christian Algner. 4-Haubenkoch. Der verwöhnt dort die Gäste nach meiner Glyx-Philosophie gekürt mit seiner Fantasie. Da fährt man hin. Bucht nen Kochkurs und eine oder zwei Glyx-Wochen. Und lässt 13 Kilo dort. Wie der nette Schweizer, der im Gästebuch geschrieben hat: „Nach anfänglicher Skepsis und viel Überzeugungsarbeit durch Chefkoch Alge haben wir uns getraut, den Glyx-Smoothie zu trinken. Nach wenigen Sekunden zauberte sich ein Lächeln in mein Gesicht.“ Und Alge zauberte dann 13 Kilo weg. Und die Wanderschuhe. Und der Personal-Trainer am Trampolin …  . Aber was ich erzählen wollte: Black-Smoothie. Die Glyx-Philosophie wächst ja. Täglich. Ist was gut, kommt es rein. Und gut ist, sehr gut ist: Aktivkohle. Die bindet Giftstoffe im Darm. Putzt den richtig gut durch. Und das spürt man. Da hat man plötzlich ganz schön viel Energie. Heißt schließlich Aktivkohle. Einfach mal zwei Wochen lang ein Löffelchen in den Smoothie geben. Dann weiß mann dann auch, warum der Black Smoothie heißt. Mehr darüber in dem Buch, an dem ich gerade schreibe.

Bleibt xunt, bis bald
Marion Grillparzer

 

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Fett US-offiziell nicht ungesund

Heute titelt die Süddeutsche Zeitung (auf der 1. Seite!): “Ran an den Speck”. Die US-Regierung wird in den nächsten Monaten ihre Fett-Leitlinien abspecken. Künftig gibt es keine Fettsparmaßnahmenverordnung mehr.

 

Unabhängige Ernährungsexperten von der Harvard Universität, Boston, sichteten die Fachliteratur und stellten fest: Käse, Steak und Co muss man den Leuten nicht mehr madig machen. Fett ist nicht ungesund. Ha. Es gäbe keine wissenschaftliche Basis, die Fettzufuhr zu reduzieren. Nüsse und Fisch sind gesund. Vollmilch und Käse neutral. Low-Fat-Produkte viel ungesünder. “Als die US-Richtlinien 1980 fettarme Ernährung empfahlen, wechselten die Leute von gesunder Voll-Fett-Nahrung zu ungesunden Low-Fat-Produkten, die mit Zusatzstoffen versehen waren”, so David Ludwig.

 

In den Schulen haben die glatt die Vollmilch verboten – und die gesüßte Magermilch darf weiter getrunken werden. Der Zucker aber ist es, der krank macht.

 

Auch hierzulande glauben noch ganz viele Ärzte und Wissenschaftler, das Fett ungesund ist. Gott-sei-Dank gibt es noch ein paar vernünftige Denker. Martin Reincke, Stoffwechselexperte von der LMU München sagt in der Süddeutschen: “Jede Form einseitiger Ernährung ist eine Mogelpackung, egal ob es sich um Low-Fay, Low-Carb oder Low-Protein handelt.”

Wisst Ihr, wie schön es ist, Recht zu haben. Und wie wundervoll es ist seit 15 Jahren recht zu haben.


Wer hat “Simple GLYX” noch nicht gelesen?

 

Bleibt xunt,
bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Löwenzahn muss man jagen

Nach 2 Stunden, 14 Minuten, 7 Eimern und 4 Blasen an den Fingern überlege ich mir meine Einstellung zum Löwenzahn vielleicht doch noch einmal grundsätzlich zu überdenken. Bislang war das ja eigentlich Pusteblume für Kinderwünsche und später ein günstiger und guter Stoff für meinen Morgen-Smoothie, zarte nussige Blätter für den Frühlingssalat. Nun keimt ein wenig Wut auf. Die lodert nach einem weiteren Eimer, einer weiteren Blase … Nach zwei weiteren Eimern wütend erstochen und erdrosseltem Grünzeug und zwei weiteren Blasen stehe ich mehr als grantig vor einem großen Fragezeichen. ?. Wieso blieb mir dieses Schicksaal letztes Jahr eigentlich erspart. Ich hab damals doch auch nicht mehr Smoothies getrunken? Mehr Salat … Nach einem weiteren Eimer fiel es mir dann ein: Wolf. Ich hab Wolf gefragt, ob wir nicht mal einen Löwenzahnsalat essen wollen. Und ihm ein Messer in die Hand gedrückt. Das war klug. Das war sehr, sehr klug. Geht nur mit Löwenzahn. Geht nicht mit Kräutern oder Haselnussbaumblättern oder Salat aus Nachbars-im-Urlaub-Garten oder … Das fällt unter Sammeln. Männer sind Jäger. Und Löwenzahn muss man jagen. Mit dem Messer. Erdrosseln. Wütend auf ihn einstechen. Den Löwen besiegen … und abends hat mann eine gejagte Schüssel Salat. Ist ob des vollbrachten Werkes ein glücklicher Mann. Und die Frau hat, ich erinnere mich, einen ganzen Nachmittag frei. Samstag soll es ja recht schönes Wetter werden, drücken Sie ihrem Mann ein Messer in die Hand und wispern sie leise: “Ich hätte gerne Löwenzahnsalat”. Der hält beide xunt.

 

Bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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Die gesündesten Popkorn der Welt

Lust auf die gesündesten Popkorn der Welt. Wenn Popkorn, dann: Amaranth-Popkorn mit Kokosöl und Meersalz. Das sind die gesündesten der Welt. Amaranth galt den Inkas als heiliges Wunderkorn und den Azteken war er teurer als Gold. Amarant ist kein Getreide. Gehört  zu den Fuchsschwanzgewächsen. Die Kerne sind kleiner als Senfkörner und schmecken leicht süßlichen und mild-nussigen. Ich liebe sie als Popkorn. Amaranth hat einen niedrigen GLYX, steckt voller Eiweiß, Kalium, Magnesium, Eisen. Und: es ist glutenfrei. Trockene große Pfanne auf dem Herd erhitzen,  einen Löffel Amaranth hinein geben. Poppen lassen. Pfanne dabei schütteln. Springende Körnchen auffangen. So Portion für Portion poppen. Geht ganz schnell. In eine Schüssel füllen. Mit Meersalz und flüssigem Kokosöl würzen. Die MCT-Fette der Kokosnuss stärken das Immunsystem, helfen Übergewichtigen beim Abnehmen. Sorgen für eine glatte, schöne Haut und kräftige Haare, verlangsamen den Alterungsprozess lassen uns jünger und gesünder aussehen. Studien zeigen Kokosöl lindert sogar Alzheimersymptome, beugt Diabetes vor. Und Meersalz enthält all die Spurenelemente und Mineralien in einer natürlichen Zusammensetzung und Konzentration – und das ist xunt. Übrigens Faule können die Popkorn auch schon fertig kaufen. Schmecken auch Superlecker mit Himbeeren und Quark.

bleibt xunt, bis bald
Marion Grillparzer

 

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Der Turbo-Xunt-Smoothie

Egal ob Frühjahrsmüdigkeit, träger Fettstoffwechsel, maues Immunsystem: diese drei Ingredienzien helfen unserem Körper auf die Sprünge – viel besser als jede Pille.

1 ganze Biozitrone in Spalten schneiden, 1 Apfel vierteln (Kerngehäuse nicht entfernen!), 2 Möhren grob stückeln. In den Mixer geben und fein pürieren. Wer will kann den Turbo-Gesundheits-Drink mit 0,2 Liter Wasser verdünnen. Und wer’s verträgt kann das ganze noch mit 1 großen Knoblauchzehe aufpeppen. Über den Tag trinken. Weckt aus der Frühjahrsmüdigkeit, regt die Fettverbrennung an, stärkt das Immunsystem, beugt sogar Krebs vor.

Ideale Frühjahrskur: Ein bis drei Wochen lang jeden Tag genießen – länger schadet nicht. Auch danach immer wieder ins xunte Leben einbauen.

Bis bald, herzlichst
Marion Grillparzer

 

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